Update, 7:15 Uhr: Neuer Drohnenangriff der Ukraine: Am späten Sonntagabend haben Drohnen ein Treibstofflager nahe dem Dorf Gwardejskoje getroffen. Das berichtet The Kyiv Independent unter Berufung auf den russischen Telegram-Kanal ASTRA. Anwohner berichteten von mehreren Explosionen in der Nähe des Depots. Das attackierte Depot ist bereits im Oktober Ziel ukrainischer Spezialkräfte gewesen, die damals Schäden an der Anlage bestätigten. Die Krim dient Russland als Ausgangspunkt für Luftangriffe auf die Ukraine – das getroffene Lager liegt strategisch günstig nahe einem Militärflugplatz.
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-News: Kiew startet neue Drohnenangriffe
Update, 5:45 Uhr: Kiew hat Russland erneut mit Drohnen angegriffen. Die Nachrichtenagentur RIA meldete unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium in Moskau den Abschuss von 71 ukrainischen Drohnen in der Nacht durch die russische Luftabwehr.
Update, 10. November, 5:00 Uhr: Nach den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine laufen die Reparaturarbeiten nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Hochdruck. „Die Reparaturarbeiten halten an“, sagte er in seiner abendlichen Ansprache. In fast allen Regionen des Landes werde rund um die Uhr gearbeitet. „Obwohl die Lage schwierig ist, sind tausende Menschen an der Stabilisierung des Systems und der Reparatur der Schäden beteiligt“, fügte Selenskyj hinzu.
Update, 21.56 Uhr: Russische Truppen haben nach eigenen Angaben sämtliche Fluchtrouten aus der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk im Ukraine-Krieg abgeriegelt. Ein Sprecher der von Russland in der besetzten Ost-Ukraine installierten „Volksrepublik Donezk“ behauptete gegenüber staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass, dass ukrainische Einheiten in der Stadt ihre letzte Gelegenheit zum Rückzug verpasst hätten. Pokrowsk gilt als bedeutender Logistikknotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte. Die russischen Besatzungsbehörden behaupten, die Stadt stehe kurz vor der vollständigen Eroberung durch ihre Truppen.
Update, 20.15 Uhr: In einer Videobotschaft aus Kiew hat sich Präsident Wolodymyr Selenskyj mit düsteren Neuigkeiten an das ukrainische Volk gewandt. „Die Russen haben ihre Angriffskraft erhöht und setzen mehr ballistische Waffen ein“, sagte Selenskyj in der Aufnahme, die unter anderem auf Telegram veröffentlicht wurde. Man benötige dringend eine stärkere Luftverteidigung, um sich gegen die Attacken aus Russland zur Wehr zu setzen.
Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands
Update, 18.45 Uhr: Deutschland und Großbritannien haben Russland schwere Vorwürfe wegen Spionage-Aktivitäten im Weltraum gemacht. Verteidigungsminister Boris Pistorius warnte vor einer „fundamentalen Bedrohung“ durch russische Satelliten, die westliche Kommunikationssatelliten verfolgen würden. Zwei russische Aufklärungs-Satelliten sollen kürzlich von der Bundeswehr genutzte Satelliten verfolgt haben. Laut eines Berichts von CNN soll Wladimir Putin seit Beginn des Ukraine-Kriegs die Spionage-Kapazitäten deutlich erhöht. Dabei soll Russland auch die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China intensiviert haben.
Update, 17.32 Uhr: Russische Drohnen haben im Ukraine-Krieg ein Biomasse-Heizkraftwerk attackiert und schwer beschädigt. Die Attacke fand während der Nachtstunden statt und richtete sich gegen eine Einrichtung, die 2016 als erstes großes Biomasse-Kraftwerk der Ukraine in Betrieb genommen wurde. Dies berichtet die Ukrainska Pravda unter Berufung auf die Kraftwerksbetreiber. Bereits seit dem frühen Samstagmorgen sind russische Attacken gegen die Stromversorgung mehrerer ukrainischer Städte dokumentiert worden, unter anderem in Kiew, Kirowohrad, Poltawa, Charkiw und Dnipropetrowsk.
Update, 15:55 Uhr: Nach Drohenangriffen der Ukraine fällt in Russland nach wie vor vielerorts der Strom aus. Auch die Heizungsversorgung ist in Teilen von Woronesch und Belgorod unterbrochen. Dies berichten die lokalen Gouverneure auf Telegram sowie die Associated Press (AP). Russische und ukrainische Nachrichtensender auf Telegram behaupteten, der Angriff in der Region Belgorod habe ein lokales Wärmekraftwerk zum Ziel gehabt.
Zudem berichteten lokale Behörden laut AP am Sonntag von stundenlangen Stromausfällen in der Stadt Taganrog in der Region Rostow, in der etwa 240.000 Menschen leben. Sie gaben keine genauen Angaben zur Ursache bekannt – die AP verwies jedoch auf Behauptungen, denen zufolge ein nahe gelegenes Umspannwerk in Brand geraten sei.
Russland verstärkt die Angriffe im Ukraine-Krieg
Update, 14:53 Uhr: Die Ukraine meldete nach einem der schwersten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf seine Energieinfrastruktur seit Kriegsbeginn erneut Dutzende Attacken. Von 69 Drohnenangriffen seien 34 abgewehrt worden, teilte die ukrainische Flugabwehr mit. Am Vortag waren es noch russische Angriffe mit 458 Drohnen und 45 Raketen und Marschflugkörpern gewesen.
Luftalarm in Russland: Ukraine attackiert mit Drohnen und Raketen
Update, 13:40 Uhr: In Russland haben mehrere Regionen wegen ukrainischer Drohnen- und Raketenangriffe Luftalarm ausgelöst und Strom- und Heizungsausfälle gemeldet. Nach einem solchen Angriff seien in Belgorod die Systeme der Energie- und Wärmeversorgung beschädigt, teilte der Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit. Die Instandsetzungsarbeiten liefen. Belgorod grenzt im Westen an die Ukraine. Der Gouverneur berichtete auch von Schäden an Gebäuden und Autos.
Im benachbarten Gebiet Woronesch, das im Osten an Belgorod grenzt, meldete Gouverneur Alexander Gussew ebenfalls Raketen- und Drohnenalarm. Die Flugabwehr habe einige Drohnen unschädlich gemacht. In einem kommunalen Betrieb sei ein Feuer schnell gelöscht worden. Nach unbestätigten Berichten in sozialen Netzwerken wurde das Heizkraftwerk der Stadt getroffen.
Putins Armee erleidet im Ukraine-Krieg weitere Verluste
Update, 10:51 Uhr: Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter an. Laut Angaben aus Kiew hat Russlands Armee innerhalb der letzten 24 Stunden 970 Soldaten verloren. Diese seien entweder schwer verletzt oder getötet worden, berichtet der ukrainische Generalstab. Weiter habe Russland unter anderem fünf Panzer, Hunderte Drohnen und mehrere Panzerfahrzeuge verloren. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben allerdings nicht.
Ende des Ukraine-Kriegs: Russland-Außenminister deutet neue Verhandlungen an
Update, 9:43 Uhr: Nehmen die Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder an Fahrt auf? Putins Außenminister Sergej Lawrow, dem zuletzt ein Konflikt mit Russlands Präsident nachgesagt wurde, erklärte sich jetzt bereit, erneut mit US-Außenminister Marco Rubio zu sprechen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. „Außenminister Marco Rubio und ich verstehen die Notwendigkeit des regelmäßigen Austauschs“, wird Lawrow zitiert. Dies sei wichtig, „um die Ukraine-Frage zu erörtern“. Für einen dauerhaften Frieden, müssten auch die russischen Interessen berücksichtigt werden, hieß es einmal mehr aus Moskau.
Ukraine-News: Ukrainische Armee kontert Putins Angriffen mit Drohnenschlag
Update vom 9. November, 8:33 Uhr: Die staatlichen Energieversorger in der Ukraine haben nach den erneuten massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes großflächige Stromausfälle angekündigt. Am Sonntag werde es in den meisten Regionen des Landes zwischen acht und 16 Stunden keinen Strom geben, erklärte der Stromanbieter Ukrenergo. Der Energieversorger Centerenergo sprach von den „schwersten Angriffen auf die Heizkraftwerke“ seit Kriegsbeginn. Dadurch sei die Fähigkeit zur Stromherstellung „auf null gesunken“, hieß es weiter.
Die Ukraine hat in der vergangenen Nacht derweil die russische Stadt Worenesch angegriffen; nach Berichten mehrerer Quellen wurde das kombinierte Heiz- und Kraftwerk der Metropole getroffen. Laut Kyiv Independent soll das zu vorübergehenden Stromausfällen und Heizungsunterbrechungen in der Region geführt haben.
Suche nach russischen Soldaten: Ukraine führt „Säuberungsoperationen“ in Pokrowsk durch
Update, 22:29 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben russische Infiltrationsversuche in Myrnohrad nahe Pokrowsk erfolgreich abgewehrt und halten ihre Stellungen am Stadtrand. Das berichtet das ukrainische Portal Ukrainska Pravda. Das Operationskommando Ost berichtete, dass die Logistik für die ukrainischen Einheiten trotz schwieriger Bedingungen auf erforderlichem Niveau aufrechterhalten wird. In Pokrowsk selbst führen ukrainische Truppen Such- und Vernichtungsoperationen durch, um eingedrungene russische Soldaten aufzuspüren. „Unsere Sturmgruppen führen Säuberungsoperationen Gebäude für Gebäude durch“, teilte das Operationskommando Ost mit. Besondere Aufmerksamkeit gelte der Identifizierung und Zerstörung feindlicher Drohnen-Crews.
Erstmeldung: Ukrainische Angriffe haben in der russischen Region Belgorod mehr als 20.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtete von weitreichenden Stromausfällen in der Stadt Belgorod und dem Dorf Dubowe nach einem Abendangriff, bei dem jedoch keine Opfer zu beklagen seien.
Der russische Telegram-Kanal „Shot“ meldete, dass die Stadt Belgorod mit Mehrfachraketenwerfern beschossen wurde und Trümmer abgefangener Geschosse ein örtliches Wärmekraftwerk trafen. Auch in der Gemeinde Korenevo in der Region Kursk soll nach ukrainischen Angriffen ein Umspannwerk in Brand geraten sein, was zu Stromausfällen führte.