Ticker zum Ukraine-Krieg

Ukraine-News: Krim unter Beschuss – Drohnen attackieren russische Öl-Infrastruktur

Alle Autoren
    schließen
  • Nail Akkoyun
    Nail Akkoyun
  • Christian Stör
    Christian Stör
  • Paula Völkner
    Paula Völkner
  • Simon Schröder
  • Felix Durach
    Felix Durach
  • Franziska Schwarz
    Franziska Schwarz

News-Ticker zum Ukraine-Krieg: Drohnen treffen erneut ein russisches Öldepot auf der Krim. Gefechte um Pokrowsk gehen weiter.

Dieser Ticker wurde beendet. Weitere Informationen und News zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 7:15 Uhr: Neuer Drohnenangriff der Ukraine: Am späten Sonntagabend haben Drohnen ein Treibstofflager nahe dem Dorf Gwardejskoje getroffen. Das berichtet The Kyiv Independent unter Berufung auf den russischen Telegram-Kanal ASTRA. Anwohner berichteten von mehreren Explosionen in der Nähe des Depots. Das attackierte Depot ist bereits im Oktober Ziel ukrainischer Spezialkräfte gewesen, die damals Schäden an der Anlage bestätigten. Die Krim dient Russland als Ausgangspunkt für Luftangriffe auf die Ukraine – das getroffene Lager liegt strategisch günstig nahe einem Militärflugplatz.

Inferno auf der Krim – Ukraine greift russisches Öldepot an. (Archivbild)

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-News: Kiew startet neue Drohnenangriffe

Update, 5:45 Uhr: Kiew hat Russland erneut mit Drohnen angegriffen. Die Nachrichtenagentur RIA meldete unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium in Moskau den Abschuss von 71 ukrainischen Drohnen in der Nacht durch die russische Luftabwehr.

Update, 10. November, 5:00 Uhr: Nach den russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine laufen die Reparaturarbeiten nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Hochdruck. „Die Reparaturarbeiten halten an“, sagte er in seiner abendlichen Ansprache. In fast allen Regionen des Landes werde rund um die Uhr gearbeitet. „Obwohl die Lage schwierig ist, sind tausende Menschen an der Stabilisierung des Systems und der Reparatur der Schäden beteiligt“, fügte Selenskyj hinzu.

Update, 21.56 Uhr: Russische Truppen haben nach eigenen Angaben sämtliche Fluchtrouten aus der strategisch wichtigen Stadt Pokrowsk im Ukraine-Krieg abgeriegelt. Ein Sprecher der von Russland in der besetzten Ost-Ukraine installierten „Volksrepublik Donezk“ behauptete gegenüber staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass, dass ukrainische Einheiten in der Stadt ihre letzte Gelegenheit zum Rückzug verpasst hätten. Pokrowsk gilt als bedeutender Logistikknotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte. Die russischen Besatzungsbehörden behaupten, die Stadt stehe kurz vor der vollständigen Eroberung durch ihre Truppen.

Update, 20.15 Uhr: In einer Videobotschaft aus Kiew hat sich Präsident Wolodymyr Selenskyj mit düsteren Neuigkeiten an das ukrainische Volk gewandt. „Die Russen haben ihre Angriffskraft erhöht und setzen mehr ballistische Waffen ein“, sagte Selenskyj in der Aufnahme, die unter anderem auf Telegram veröffentlicht wurde. Man benötige dringend eine stärkere Luftverteidigung, um sich gegen die Attacken aus Russland zur Wehr zu setzen.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Update, 18.45 Uhr: Deutschland und Großbritannien haben Russland schwere Vorwürfe wegen Spionage-Aktivitäten im Weltraum gemacht. Verteidigungsminister Boris Pistorius warnte vor einer „fundamentalen Bedrohung“ durch russische Satelliten, die westliche Kommunikationssatelliten verfolgen würden. Zwei russische Aufklärungs-Satelliten sollen kürzlich von der Bundeswehr genutzte Satelliten verfolgt haben. Laut eines Berichts von CNN soll Wladimir Putin seit Beginn des Ukraine-Kriegs die Spionage-Kapazitäten deutlich erhöht. Dabei soll Russland auch die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China intensiviert haben.

Update, 17.32 Uhr: Russische Drohnen haben im Ukraine-Krieg ein Biomasse-Heizkraftwerk attackiert und schwer beschädigt. Die Attacke fand während der Nachtstunden statt und richtete sich gegen eine Einrichtung, die 2016 als erstes großes Biomasse-Kraftwerk der Ukraine in Betrieb genommen wurde. Dies berichtet die Ukrainska Pravda unter Berufung auf die Kraftwerksbetreiber. Bereits seit dem frühen Samstagmorgen sind russische Attacken gegen die Stromversorgung mehrerer ukrainischer Städte dokumentiert worden, unter anderem in Kiew, Kirowohrad, Poltawa, Charkiw und Dnipropetrowsk.

Update, 15:55 Uhr: Nach Drohenangriffen der Ukraine fällt in Russland nach wie vor vielerorts der Strom aus. Auch die Heizungsversorgung ist in Teilen von Woronesch und Belgorod unterbrochen. Dies berichten die lokalen Gouverneure auf Telegram sowie die Associated Press (AP). Russische und ukrainische Nachrichtensender auf Telegram behaupteten, der Angriff in der Region Belgorod habe ein lokales Wärmekraftwerk zum Ziel gehabt.

Zudem berichteten lokale Behörden laut AP am Sonntag von stundenlangen Stromausfällen in der Stadt Taganrog in der Region Rostow, in der etwa 240.000 Menschen leben. Sie gaben keine genauen Angaben zur Ursache bekannt – die AP verwies jedoch auf Behauptungen, denen zufolge ein nahe gelegenes Umspannwerk in Brand geraten sei.

Russland verstärkt die Angriffe im Ukraine-Krieg

Update, 14:53 Uhr: Die Ukraine meldete nach einem der schwersten russischen Raketen- und Drohnenangriffe auf seine Energieinfrastruktur seit Kriegsbeginn erneut Dutzende Attacken. Von 69 Drohnenangriffen seien 34 abgewehrt worden, teilte die ukrainische Flugabwehr mit. Am Vortag waren es noch russische Angriffe mit 458 Drohnen und 45 Raketen und Marschflugkörpern gewesen.

Luftalarm in Russland: Ukraine attackiert mit Drohnen und Raketen

Update, 13:40 Uhr: In Russland haben mehrere Regionen wegen ukrainischer Drohnen- und Raketenangriffe Luftalarm ausgelöst und Strom- und Heizungsausfälle gemeldet. Nach einem solchen Angriff seien in Belgorod die Systeme der Energie- und Wärmeversorgung beschädigt, teilte der Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow bei Telegram mit. Die Instandsetzungsarbeiten liefen. Belgorod grenzt im Westen an die Ukraine. Der Gouverneur berichtete auch von Schäden an Gebäuden und Autos.

Im benachbarten Gebiet Woronesch, das im Osten an Belgorod grenzt, meldete Gouverneur Alexander Gussew ebenfalls Raketen- und Drohnenalarm. Die Flugabwehr habe einige Drohnen unschädlich gemacht. In einem kommunalen Betrieb sei ein Feuer schnell gelöscht worden. Nach unbestätigten Berichten in sozialen Netzwerken wurde das Heizkraftwerk der Stadt getroffen.

Putins Armee erleidet im Ukraine-Krieg weitere Verluste

Update, 12:34 Uhr: Die Bergbaustadt Pokrowsk ist im Ukraine-Krieg sowohl strategisch und symbolisch wichtig. Russland verstärkt seine Angriffe nun zunehmend – ein Verlust könnte die Ukraine in eine schwierige Lage bringen.

Update, 10:51 Uhr: Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter an. Laut Angaben aus Kiew hat Russlands Armee innerhalb der letzten 24 Stunden 970 Soldaten verloren. Diese seien entweder schwer verletzt oder getötet worden, berichtet der ukrainische Generalstab. Weiter habe Russland unter anderem fünf Panzer, Hunderte Drohnen und mehrere Panzerfahrzeuge verloren. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben allerdings nicht.

Ende des Ukraine-Kriegs: Russland-Außenminister deutet neue Verhandlungen an

Update, 9:43 Uhr: Nehmen die Verhandlungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs wieder an Fahrt auf? Putins Außenminister Sergej Lawrow, dem zuletzt ein Konflikt mit Russlands Präsident nachgesagt wurde, erklärte sich jetzt bereit, erneut mit US-Außenminister Marco Rubio zu sprechen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. „Außenminister Marco Rubio und ich verstehen die Notwendigkeit des regelmäßigen Austauschs“, wird Lawrow zitiert. Dies sei wichtig, „um die Ukraine-Frage zu erörtern“. Für einen dauerhaften Frieden, müssten auch die russischen Interessen berücksichtigt werden, hieß es einmal mehr aus Moskau.

Ukraine-News: Ukrainische Armee kontert Putins Angriffen mit Drohnenschlag

Update vom 9. November, 8:33 Uhr: Die staatlichen Energieversorger in der Ukraine haben nach den erneuten massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes großflächige Stromausfälle angekündigt. Am Sonntag werde es in den meisten Regionen des Landes zwischen acht und 16 Stunden keinen Strom geben, erklärte der Stromanbieter Ukrenergo. Der Energieversorger Centerenergo sprach von den „schwersten Angriffen auf die Heizkraftwerke“ seit Kriegsbeginn. Dadurch sei die Fähigkeit zur Stromherstellung „auf null gesunken“, hieß es weiter.

Die Ukraine hat in der vergangenen Nacht derweil die russische Stadt Worenesch angegriffen; nach Berichten mehrerer Quellen wurde das kombinierte Heiz- und Kraftwerk der Metropole getroffen. Laut Kyiv Independent soll das zu vorübergehenden Stromausfällen und Heizungsunterbrechungen in der Region geführt haben.

Suche nach russischen Soldaten: Ukraine führt „Säuberungsoperationen“ in Pokrowsk durch

Update, 22:29 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben russische Infiltrationsversuche in Myrnohrad nahe Pokrowsk erfolgreich abgewehrt und halten ihre Stellungen am Stadtrand. Das berichtet das ukrainische Portal Ukrainska Pravda. Das Operationskommando Ost berichtete, dass die Logistik für die ukrainischen Einheiten trotz schwieriger Bedingungen auf erforderlichem Niveau aufrechterhalten wird. In Pokrowsk selbst führen ukrainische Truppen Such- und Vernichtungsoperationen durch, um eingedrungene russische Soldaten aufzuspüren. „Unsere Sturmgruppen führen Säuberungsoperationen Gebäude für Gebäude durch“, teilte das Operationskommando Ost mit. Besondere Aufmerksamkeit gelte der Identifizierung und Zerstörung feindlicher Drohnen-Crews.

Erstmeldung: Ukrainische Angriffe haben in der russischen Region Belgorod mehr als 20.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtete von weitreichenden Stromausfällen in der Stadt Belgorod und dem Dorf Dubowe nach einem Abendangriff, bei dem jedoch keine Opfer zu beklagen seien.

Der russische Telegram-Kanal „Shot“ meldete, dass die Stadt Belgorod mit Mehrfachraketenwerfern beschossen wurde und Trümmer abgefangener Geschosse ein örtliches Wärmekraftwerk trafen. Auch in der Gemeinde Korenevo in der Region Kursk soll nach ukrainischen Angriffen ein Umspannwerk in Brand geraten sein, was zu Stromausfällen führte.

Rubriklistenbild: © © IMAGO / ITAR-TASS / Symbolbild

Kommentare