Westjordanland

Anschlagsserie in Israel: Palästinensischer Angreifer im Westjordanland getötet

+
Jenin im Westjordanland

Nach israelischen Angaben ist ein palästinensischer Angreifer im südlichen Westjordanland getötet worden.

Tel Aviv - Ein palästinensischer Angreifer ist nach israelischen Angaben im südlichen Westjordanland getötet worden. Er soll in einem Bus einen Israeli mit einem Schraubenzieher schwer verletzt haben, wie die Armee und der Rettungsdienst am Donnerstag mitteilten. Ein Zivilist im Bus habe den Attentäter daraufhin erschossen.

Die Attacke folgt auf eine blutige Anschlagsserie in Israel, bei der innerhalb von rund einer Woche elf Israelis getötet wurden. Bei zwei Anschlägen waren die Attentäter arabische Israelis. Alle drei waren Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Bei dem jüngsten Anschlag am Dienstag in der Nähe von Tel Aviv war der Attentäter ein Palästinenser aus der Nähe von Dschenin im Westjordanland.

Israel befürchtet eine weitere Eskalation der Lage vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am Wochenende. Die Armee unterstützt die Polizei mit 1000 Soldaten, um die allgemeine Sicherheitslage zu verbessern. Zusätzliche Kräfte wurden auch in das Westjordanland entsandt. Wie das Armeeradio berichtet, setzt die Polizei am Freitag rund um den Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt (Al-Haram al-Scharif) insgesamt 3000 Kräfte ein.

Westjordanland: Zwei Palästinenser bei israelischem Militäreinsatz getötet

Bei einem israelischen Militäreinsatz im besetzten Westjordanland sind nach palästinensischen Angaben zwei junge Männer getötet worden. Ein 17-Jähriger und ein 23-Jähriger wurden in Dschenin tödlich verletzt, wie das Gesundheitsministerium in Ramallah am Donnerstag mitteilte. Drei weitere Personen befänden sich in kritischem Zustand. Der Militäreinsatz folgte auf eine blutige Anschlagsserie in Israel, bei der innerhalb von rund einer Woche elf Israelis getötet wurden.

Die israelische Armee teilte in Tel Aviv mit, Soldaten seien in Dschenin gewesen, um mehrere Verdächtige festzunehmen. Dabei seien sie beschossen worden. Die Soldaten hätten zurückgeschossen. Ein Soldat sei verletzt worden. Videos zeigten Militärfahrzeuge und schwer bewaffnete Soldaten, ein Ambulanzfahrzeug und eine Person, die am Boden lag.

Bei zwei Anschlägen waren die Attentäter arabische Israelis. Alle drei waren Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Bei dem vorerst letzten Anschlag am Dienstag in der Nähe von Tel Aviv war der Attentäter ein Palästinenser aus der Nähe von Dschenin.

Israel befürchtet eine weitere Eskalation der Lage vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan am Wochenende. Die Armee unterstützt die Polizei mit 1000 Soldaten, um die allgemeine Sicherheitslage zu verbessern. Zusätzliche Kräfte wurden auch in das Westjordanland entsandt. Wie das Armeeradio berichtet, setzt die Polizei am Freitag rund um den Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt (Al-Haram al-Scharif) insgesamt 3000 Kräfte ein. (dpa)

Kommentare