Der Besuch des US-Präsidenten Joe Biden in Kiew wird vom FDP-Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr als Zeichen für die Geschlossenheit des Westens angesehen.
Berlin - «Bidens Reise nach Kiew ist nach bald einem Jahr des Angriffskrieges ein starkes Zeichen des westlichen Zusammenhalts und der fortwährenden Unterstützung der Ukraine», schrieb der Bundestagsabgeordnete am Montag auf Twitter. Dabei sei klar, dass auch Deutschland weiter an der Seite der ukrainischen Bevölkerung stehe.
Russland hatte am 24. Februar vergangenen Jahres einen Krieg gegen die Ukraine begonnen. Wenige Tage vor dem ersten Jahrestag war Biden am Vormittag überraschend in Kiew eingetroffen, wo er sich mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj traf. Am Dienstag wird Biden dann in Polen erwartet.
Polen: Bidens Besuch in Kiew bekräftigt Engagement der USA
Warschau - Polen hat den Besuch von US-Präsident Joe Biden in Kiew als Bekräftigung des amerikanischen Engagements für die Ukraine und Zeichen für den Glauben an ihren Sieg gewertet. «Wir nehmen die Ankündigung von militärischer Hilfe mit Zufriedenheit auf, denn das bringt uns dem Frieden bedeutend näher», schrieb der außenpolitische Berater von Präsident Andrzej Duda, Marcin Przydacz, am Montag auf Twitter.
Biden war am Montag unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt eingetroffen. Er hatte gemeinsam mit Präsident Wolodymyr Selenskyj der ukrainischen Gefallenen gedacht. Außerdem kündigte er weitere militärische Hilfen für die Ukraine sowie neue Sanktionen gegen Russland an.
Am Dienstag und Mittwoch besucht Biden Polen. In der polnischen Hauptstadt Warschau plant Biden nach Angaben des Weißen Hauses unter anderem ein Treffen mit Duda sowie eine Rede vor dem Warschauer Königsschloss. Am Mittwoch will Biden dort außerdem mit Vertretern weiterer osteuropäischer Nato-Staaten zusammenkommen. Seine Reise in die Ukraine und Polen findet unmittelbar vor dem Jahrestag des Beginns der russischen Invasion an diesem Freitag statt. (dpa)