Nach der Absage des Kanzleramtes bezüglich eines Nationalen Sicherheitsrates halten FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und ihre Partei weiterhin an der Maßnahme fest.
Berlin - Die Einigung auf eine neue Sicherheitsstrategie der Bundesregierung sei eine gute Nachricht, denn sie «impliziert eigene sicherheitsrelevante Interessen und davon abgeleitet eine entsprechende Politik», sagte die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.
Sie kritisierte aber: «Enttäuschend ist, dass das Kanzleramt und das Außenministerium keinen Nationalen Sicherheitsrat einsetzen wollen. Wir Freie Demokraten werden nun mit Nachdruck daran arbeiten, dass solch ein dringend notwendiger Sicherheitsrat Eingang in die Nationale Sicherheitsstrategie findet.» Die Sicherheitsstrategie soll am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden. (dpa)