Anschlagspläne im Auftrag Russlands?

Mutmaßlicher Kreml-Saboteur in NRW festgenommen – Innenminister Reul mit beunruhigender Prognose

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NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU): Russische Geheimdienste agieren risikobereiter und aggressiver. (Archiv)
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Drei mutmaßliche Agenten sollen im Auftrag Russlands Sabotage geplant haben. Ermittlungen zeigen neue Methoden hybrider Bedrohung. NRWs Innenminister Reul warnt.

Düsseldorf/Köln – Im mutmaßlichen Spionagefall für Russland, bei dem es drei Festnahmen in Köln, Konstanz und der Schweiz gab, stehen die Ermittlungen nach Angaben von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) noch am Anfang. Er wagt eine beunruhigende Prognose: „Ich bin mir nicht sicher, ob das alles ist“, sagte Reul in Düsseldorf. „Es ist nicht zu Ende. Es könnte noch einen zweiten, dritten oder vierten Vorgang geben.“ Die Gefahr sei in diesem Fall eine ernstzunehmende gewesen, erklärte er.

Bundesanwaltschaft lässt Ukrainer verhaften – Anschlagspläne im Auftrag Russlands?

Die Festgenommenen drei Ukrainer sollen sich spätestens Ende März 2025 dazu bereiterklärt haben, Anschläge auf Gütertransporte in Deutschland zu verüben. „Es waren geplant, Brand- und Sprengstoffanschläge und zwar im Auftrag von russischen staatlichen Stellen. Der Plan war, von Deutschland aus an Empfänger in der Ukraine Pakete mit Spreng- und Brandvorrichtungen zu versenden, die sich dann während des Transportes entzünden sollten“, erläuterte Reul.

Unfälle, Bomben, Abschüsse: 25 bekannte Flugzeugabstürze der Geschichte

Flug Sriwijaya Air 182 (9. Januar 2021, Java-Meer): Eine Boeing 737 stürzte kurz nach dem Start ab. Technische Probleme und Pilotenfehler wurden vermutet. Alle 62 Insassen starben.
Flug Sriwijaya Air 182 (9. Januar 2021, Java-Meer): Eine Boeing 737 stürzte kurz nach dem Start ab. Technische Probleme und Pilotenfehler wurden als Hauptursachen vermutet. Alle 62 Insassen starben. © Susanto / Opn Images via www.imago-images.de
Flug Ukraine International Airlines 752 (8. Januar 2020, Teheran, Iran): Eine Boeing 737 wurde versehentlich von einer iranischen Rakete abgeschossen. Die Rakete wurde während erhöhter Spannungen mit den USA abgefeuert. Alle 176 Insassen starben.
Flug Ukraine International Airlines 752 (8. Januar 2020, Teheran, Iran): Eine Boeing 737 wurde versehentlich von einer iranischen Rakete abgeschossen. Die Rakete wurde während erhöhter Spannungen mit den USA abgefeuert. Alle 176 Insassen starben. © IMAGO/Creative Touch Imaging Ltd
Flug Ethiopian Airlines 302 (10. März 2019, Bishoftu, Äthiopien): Eine Boeing 737 MAX stürzte kurz nach dem Start ab. Das MCAS-System war fehlerhaft. Alle 157 Insassen starben.
Flug Ethiopian Airlines 302 (10. März 2019, Bishoftu, Äthiopien): Eine Boeing 737 MAX stürzte kurz nach dem Start ab. Die Flugsteuerungssoftware (MCAS-System) war fehlerhaft. Alle 157 Insassen starben. © Mulugeta Ayene/dpa
Flug Lion Air 610 (29. Oktober 2018, Java-Meer): Eine Boeing 737 MAX stürzte kurz nach dem Start ab. Ein fehlerhaftes Steuerungssystem (MCAS) war die Ursache. Alle 189 Insassen kamen ums Leben.
Flug Lion Air 610 (29. Oktober 2018, Java-Meer): Eine Boeing 737 MAX stürzte kurz nach dem Start ab. Ein fehlerhaftes Steuerungssystem (MCAS) war die Ursache. Alle 189 Insassen kamen ums Leben. © Agung Kuncahya/dpa
Flug Metrojet 9268 (31. Oktober 2015, Sinai, Ägypten): Ein Airbus A321 explodierte in der Luft durch eine Bombe. Die Bombe wurde von IS-Terroristen platziert. Alle 224 Insassen starben.
Flug Metrojet 9268 (31. Oktober 2015, Sinai, Ägypten): Ein Airbus A321 explodierte in der Luft durch eine Bombe. Die Bombe wurde von IS-Terroristen platziert. Alle 224 Insassen starben. (Symbolfoto) © Marina Lystseva/dpa
Flug Germanwings 9525 (24. März 2015, Französische Alpen): Ein Airbus A320 wurde absichtlich vom Co-Piloten Andreas Lubitz zum Absturz gebracht. Alle 150 Insassen starben.
Flug Germanwings 9525 (24. März 2015, Französische Alpen): Ein Airbus A320 wurde absichtlich vom Co-Piloten Andreas Lubitz zum Absturz gebracht. Alle 150 Insassen starben. © Guillaume Horcajuelo/dpa
Flug Malaysia Airlines 17 (17. Juli 2014, Ukraine): Eine Boeing 777 wurde durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Die Rakete wurde von pro-russischen Separatisten abgefeuert. Alle 298 Insassen starben.
Flug Malaysia Airlines 17 (17. Juli 2014, Ukraine): Eine Boeing 777 wurde durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Die Rakete wurde von pro-russischen Separatisten abgefeuert. Alle 298 Insassen starben. © Lloyd Jones/dpa
Flug Malaysia Airlines 370 (8. März 2014, Südchinesisches Meer): Ein Boeing 777 verschwand spurlos. Die Ursache bleibt unbekannt, aber Entführung oder technisches Versagen werden vermutet. Alle 239 Insassen gelten als tot.
Flug Malaysia Airlines 370 (8. März 2014, Südchinesisches Meer): Ein Boeing 777 verschwand spurlos. Die Ursache bleibt unbekannt, aber Entführung oder technisches Versagen werden vermutet. Alle 239 Insassen gelten als tot. © Azhar Rahim/dpa
Flug Air India Express 812 (22. Mai 2010, Mangalore, Indien): Eine Boeing 737 überschoss die Landebahn. Pilotenfehler und schlechte Wetterbedingungen führten zum Unfall. 158 Menschen starben, 8 überlebten.
Flug Air India Express 812 (22. Mai 2010, Mangalore, Indien): Eine Boeing 737 schoss über die Landebahn. Pilotenfehler und schlechte Wetterbedingungen führten zum Unfall. 158 Menschen starben, 8 überlebten. © Jagadeesh Nv/dpa
Flug Turkish Airlines 1951 (25. Februar 2009, Amsterdam, Niederlande): Eine Boeing 737 stürzte beim Landeanflug ab. Ein defekter Höhenmesser führte zu einem Strömungsabriss. 9 Menschen starben, 120 überlebten.
Flug Turkish Airlines 1951 (25. Februar 2009, Amsterdam, Niederlande): Eine Boeing 737 stürzte beim Landeanflug ab. Ein defekter Höhenmesser führte zu einem Strömungsabriss. 9 Menschen starben, 120 überlebten. © epa anp Van Beek/dpa
Flug Air France 447 (1. Juni 2009, Atlantik): Ein Airbus A330 stürzte nach einem Strömungsabriss ab. Vereiste Sensoren und Pilotenfehler waren die Ursachen. Alle 228 Insassen starben.
Flug Air France 447 (1. Juni 2009, Atlantik): Ein Airbus A330 stürzte nach einem Strömungsabriss ab. Vereiste Sensoren und Pilotenfehler waren die Ursachen. Alle 228 Insassen starben. © epa efe/dpa
Flug Atlasjet 4203 (30. November 2007, Isparta, Türkei): Eine McDonnell Douglas MD-83 stürzte während des Landeanflugs nahe der Stadt Isparta ab. Die Ursache war ein Navigationsfehler, der die Maschine abseits der vorgesehenen Flugroute in bergiges Gelände führte. Alle 57 Insassen, darunter Passagiere und Besatzung, kamen bei dem Unfall ums Leben.
Flug Atlasjet 4203 (30. November 2007, Isparta, Türkei): Eine McDonnell Douglas MD-83 stürzte während des Landeanflugs nahe der Stadt Isparta ab. Die Ursache war ein Navigationsfehler, der die Maschine abseits der vorgesehenen Flugroute in bergiges Gelände führte. Alle 57 Insassen kamen bei dem Unfall ums Leben. © IMAGO / ABC Medya
Flugzeugkollision über Überlingen (1. Juli 2002, Überlingen, Deutschland): Eine Tupolew Tu-154 der Bashkirian Airlines kollidierte mit einer Boeing 757 der DHL über dem Bodensee. Die Kollision wurde durch fehlerhafte Anweisungen der Flugsicherung und Missverständnisse in der Cockpitkommunikation verursacht. Alle 71 Insassen beider Flugzeuge kamen ums Leben.
Flugzeugkollision über Überlingen (1. Juli 2002): Eine Tupolew Tu-154 der Bashkirian Airlines kollidierte mit einer Boeing 757 der DHL über dem Bodensee. Die Kollision wurde durch fehlerhafte Anweisungen der Flugsicherung und Missverständnisse in der Cockpitkommunikation verursacht. Alle 71 Insassen beider Flugzeuge kamen ums Leben. © Rolf Haid/dpa
Flug China Airlines 611 (25. Mai 2002, Taiwanstraße): Eine Boeing 747 zerbrach in der Luft aufgrund von Material-Ermüdung. Ein früherer Schaden war nicht richtig repariert worden. Alle 225 Insassen kamen ums Leben.
Flug China Airlines 611 (25. Mai 2002, Taiwanstraße): Eine Boeing 747 zerbrach in der Luft aufgrund von Metall-Ermüdung. Ein früherer Schaden war nicht richtig repariert worden. Alle 225 Insassen kamen ums Leben. © IMAGO/Dustin Shum
Flug Lauda Air 004 (26. Mai 1991, Suphanburi, Thailand): Eine Boeing 767 stürzte nach einem Triebwerksumkehrfehler ab. Ein technischer Defekt führte zum Absturz. Alle 223 Insassen starben.
Flug Lauda Air 004 (26. Mai 1991, Suphanburi, Thailand): Eine Boeing 767 stürzte nach einem Triebwerksumkehrfehler ab. Ein technischer Defekt führte zum Absturz. Alle 223 Insassen starben. © dpa
Flug Avianca 52 (25. Januar 1990, Cove Neck, USA): Eine Boeing 707 stürzte nach Treibstoffmangel ab. Kommunikationsprobleme und schlechtes Wetter führten dazu. 73 Menschen starben, 85 überlebten. (Symbolfoto)
Flug Avianca 52 (25. Januar 1990, Cove Neck, USA): Eine Boeing 707 stürzte nach Treibstoffmangel ab. Kommunikationsprobleme und schlechtes Wetter führten dazu. 73 Menschen starben, 85 überlebten. (Symbolfoto) © IMAGO/Artur Widak
Flug Pan Am 103 (21. Dezember 1988, Lockerbie, Schottland): Eine Boeing 747 wurde durch eine Bombe zerstört. Libysche Terroristen waren verantwortlich. 270 Menschen starben, darunter 11 am Boden.
Flug Pan Am 103 (21. Dezember 1988, Lockerbie, Schottland): Eine Boeing 747 wurde durch eine Bombe zerstört. Libysche Terroristen waren verantwortlich. 270 Menschen starben, darunter elf am Boden. © Crown_Office/dpa
Flugzeugabsturz in Trudering (11. August 1987): Ein Kleinflugzeug stürzte in ein Wohngebiet im Münchner Stadtteil Trudering. Die drei Insassen des Flugzeugs kamen sofort ums Leben, ebenso drei Menschen am Boden. Die Maschine stürzte auf ein McDonald‘s-Restaurant an der Wasserburger Landstraße. Die Ursache war ein unkontrollierter Strömungsabriss, der durch einen simulierten Triebwerksausfall während eines Checkflugs ausgelöst wurde.
Flugzeugabsturz in München (11. August 1987): Ein Kleinflugzeug stürzte in ein Wohngebiet im Münchner Stadtteil Trudering. Die drei Insassen des Flugzeugs kamen sofort ums Leben, ebenso drei Menschen am Boden, später starben drei weitere. Die Maschine streifte einen Bus der Linie 192, dessen Fahrer die Kontrolle verlor und in ein McDonald‘s-Restaurant fuhr – und auch das Flugzeug prallte gegen das Gebäude. Die Ursache war ein unkontrollierter Strömungsabriss, der durch einen simulierten Triebwerksausfall während eines Checkflugs ausgelöst wurde. © IMAGO / WEREK
Flug Japan Airlines 123 (12. August 1985, Gunma, Japan): Eine Boeing 747 stürzte nach einem strukturellen Versagen ab. Ein fehlerhaft reparierter Druckschott führte zum Unfall. 520 Menschen starben, 4 überlebten. Auf dem Foto ist das hintere Druckschott zu sehen.
Flug Japan Airlines 123 (12. August 1985, Gunma, Japan): Eine Boeing 747 stürzte nach einem strukturellen Versagen ab. Ein fehlerhaft reparierter Druckschott führte zum Unfall. 520 Menschen starben, 4 überlebten. Auf dem Foto ist das hintere Druckschott zu sehen. © IMAGO / ZUMA Press Wire
Flug Delta Air Lines 191 (2. August 1985, Dallas, USA): Eine Lockheed L-1011 stürzte aufgrund von Windscherung ab. Unwetterbedingungen wurden als Ursache identifiziert. 137 Menschen starben, 28 überlebten. (Symbolfoto)
Flug Delta Air Lines 191 (2. August 1985, Dallas, USA): Eine Lockheed L-1011 stürzte aufgrund von Windscherung ab. Unwetterbedingungen wurden als Ursache identifiziert. 137 Menschen starben, 28 überlebten. (Symbolfoto) © Silas Stein/dpa
Flug Air India 182 (23. Juni 1985, Atlantik nahe Irland): Eine Boeing 747 explodierte in der Luft aufgrund einer Bombe. Die Bombe wurde von Sikh-Extremisten platziert. Alle 329 Insassen kamen ums Leben.
Flug Air India 182 (23. Juni 1985, Atlantik nahe Irland): Eine Boeing 747 explodierte in der Luft aufgrund einer Bombe. Die Bombe wurde von Sikh-Extremisten platziert. Alle 329 Insassen kamen ums Leben. © IMAGO / ZUMA Press Wire
Flug American Airlines 191 (25. Mai 1979, Chicago, USA): Eine McDonnell Douglas DC-10 verlor ein Triebwerk beim Start. Ein Wartungsfehler führte zum Absturz. Alle 271 Insassen und 2 am Boden starben.
Flug American Airlines 191 (25. Mai 1979, Chicago, USA): Eine McDonnell Douglas DC-10 verlor ein Triebwerk beim Start. Ein Wartungsfehler führte zum Absturz. Alle 271 Insassen und 2 am Boden starben. © Michael Laughlin via www.imago-images.de
Lufthansa-Flug 540 (20. November 1974, Nairobi, Kenia): Eine Boeing 747 stürzte kurz nach dem Start vom Flughafen Nairobi ab. Die Ursache war ein technisches Problem mit den Auftriebshilfen (Vorflügel), das zu einem Strömungsabriss führte. Von den 157 Personen an Bord starben 59, während 98 überlebten.
Lufthansa-Flug 540 (20. November 1974, Nairobi, Kenia): Eine Boeing 747 stürzte kurz nach dem Start vom Flughafen Nairobi ab. Die Ursache war ein technisches Problem mit den Auftriebshilfen (Vorflügel), das zu einem Strömungsabriss führte. Von den 157 Personen an Bord starben 59, während 98 überlebten. © picture-alliance / dpa/dpaweb | UPI
Flug Pan Am 1736 und KLM 4805 (27. März 1977, Teneriffa): Zwei Boeing 747 kollidierten auf der Startbahn. Ein Kommunikations-Missverständnis und dichter Nebel führten zur Katastrophe. 583 Menschen starben, 61 überlebten.
Flug Pan Am 1736 und KLM 4805 (27. März 1977, Teneriffa): Zwei Boeing 747 kollidierten auf der Startbahn. Ein Kommunikations-Missverständnis und dichter Nebel führten zur Katastrophe. 583 Menschen starben, 61 überlebten. © IMAGO/Peter Dunne
Flug British European Airways 609 (6. Februar 1958, München): Eine Airspeed Ambassador stürzte beim dritten Startversuch auf dem verschneiten Flughafen München-Riem ab. Die Ursache war eine Vereisung der Tragflächen, die zum Strömungsabriss führte. 23 der 44 Insassen starben, darunter Spieler des Fußballclubs Manchester United.
Flug British European Airways 609 (6. Februar 1958, München): Eine Airspeed Ambassador stürzte beim dritten Startversuch auf dem verschneiten Flughafen München-Riem ab. Die Ursache war eine Vereisung der Tragflächen, die zum Strömungsabriss führte. 23 der 44 Insassen starben, darunter Spieler des Fußballclubs Manchester United. © IMAGO/Horace Tonge

NRW-Innenminister Reul: Russische Geheimdienste agierten risikobereiter und aggressiver

Die Festnahmen wurden erst jetzt öffentlich gemacht, liegen jedoch teils mehrere Tage zurück. Bereits am Freitag wurde ein Mann in Köln von der Polizei vorläufig festgenommen und noch am selben Abend nach Karlsruhe gebracht, wo er dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt wurde. Am darauffolgenden Tag nahm das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Konstanz einen mutmaßlichen Komplizen fest. Beide Männer befinden sich in Untersuchungshaft. Der dritte Verdächtige wurde am Dienstag im Schweizer Kanton Thurgau festgenommen und soll bald nach Deutschland überstellt werden.

Minister Reul: Russische Geheimdienste agierten risikobereiter und aggressiver. Dafür brauche es keine ausgebildeten Agenten der alten Schule mehr, sondern es reichten Menschen, die für kleines Geld angeworben würden. Dies sei auch im aktuellen Fall der erste Eindruck. „Die Ermittlungen fangen gerade erst an“, betonte der NRW-Innenminister. Russland übe Druck aus, um in Deutschland Verunsicherung und Schaden zu verursachen, erklärte der CDU-Politiker weiter. Dabei richteten sich die Angriffe nicht nur gegen staatliche Institutionen, sondern auch gegen kritische Infrastruktur, die Privatwirtschaft und einzelne Personen.

In Köln verhafteter mutmaßlicher Kreml-Saboteur gab Testpakete mit GPS-Trackern auf

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft war der mutmaßliche Plan, von Deutschland aus Pakete mit Spreng- oder Brandvorrichtungen an Empfänger in der Ukraine zu senden. Der in Köln Festgenommene habe Ende März zwei Testpakete mit GPS-Trackern aufgegeben, um Transportwege auszukundschaften. Den Auftrag dazu erhielt er offenbar von einem Mitbeschuldigten. Der dritte Verdächtige soll beim Zusammenstellen der Paketinhalte geholfen haben.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte: „Wenn sich die Vorwürfe bestätigen, dann handelt es sich um einen sehr ernsten Vorgang.“ Russland versuche gezielt, „mit Sabotage und perfiden geheimdienstlichen Methoden“ die westlichen Demokratien zu destabilisieren. Die Sicherheitsbehörden hätten die Bedrohung genau im Blick. Es gehe um die „Verteidigung unseres Landes gegen die hybride Bedrohung aus Russland“.

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