Schüsse in Buffalo

Biden reist nach Buffalo um mit der Stadt zu trauern

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Biden reist nach Buffalo um mit der Stadt zu trauern

US-Präsident Joe Biden wird nach den tödlichen Schüssen am Dienstag nach Buffalo im Bundesstaat New York reisen.

Laguna Woods - Er wolle dort mit der Gemeinde trauern, teilte das Weiße Haus am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Am Samstag hatte ein Schütze in Buffalo in einem Supermarkt das Feuer eröffnet und mindestens zehn Menschen getötet. Die Ermittler gehen von einem rassistischen Motiv aus. Die Tat hatte landesweit für großes Entsetzen gesorgt.

Buffalo: Laut Polizei war der Schütze in psychologischer Beratung

Zuvor habe er in seiner Klasse eine «generelle Drohung» ausgesprochen, sagte Ermittler Joseph Gramaglia am Sonntag in Buffalo. In dem Gespräch habe er aber keine Auffälligkeiten gezeigt, die zu weiteren Einträgen in seiner Akte oder zu einer ausgiebigeren Beobachtung der psychischen Gesundheit des jungen Mannes geführt hätten, hieß es weiter.

Der junge Mann weißer Hautfarbe wird angeklagt, am Samstag in einem vor allem von Schwarzen besuchten Supermarkt mit einem Sturmgewehr das Feuer eröffnet und dabei zehn Menschen getötet zu haben. Nach Polizeiangaben waren 11 der 13 Opfer schwarz. Der schwer bewaffnete Schütze wurde nach Polizeiangaben im Vorraum des Ladens gestellt und ergab sich schließlich. Der Verdächtigte soll sich bei der Festnahme eine Waffe unter das Kinn gehalten haben und stehe daher in der Untersuchungshaft nun unter spezieller Beobachtung wegen eines möglichen Suizids. (dpa)

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