Raketenangriff auf Einkaufszentrum

Biden und Macron reagieren entsetzt auf Raketenangriff auf Einkaufszentrum

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Zerstörtes Einkaufszentrum in Kiew (März 2022)

US-Präsident Joe Biden sieht Russland für den Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ukraine verantwortlich und kritisiert dies scharf.

Elmau - «Der Angriff Russlands auf Zivilisten in einem Einkaufszentrum ist grausam», schrieb Biden in der Nacht zum Dienstag auf Twitter. «Wir sind solidarisch mit dem ukrainischen Volk.» Biden hält sich derzeit beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern auf.

Der US-Präsident schrieb weiter: «Wie beim G7-Gipfel gezeigt, werden die USA gemeinsam mit unseren Verbündeten und Partnern Russland weiterhin für solche Gräueltaten zur Rechenschaft ziehen und die Verteidigung der Ukraine unterstützen.» Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hatte die Biden-Regierung am Montag weitere Strafmaßnahmen der USA und der anderen G7-Staaten gegen Moskau angekündigt.

Offiziellen ukrainischen Angaben zufolge starben bei dem Angriff in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk mindestens 13 Menschen - rund 40 wurden teils schwer verletzt. Die Ukraine machte Russland für den Angriff verantwortlich.

Für Macron ist der Raketenangriff auf Supermarkt der «absolute Horror»

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den russischen Raketenangriff auf einen Supermarkt in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk als «absoluten Horror» bezeichnet. Man teile den Schmerz der Familien der Opfer und die Wut über eine solche Schmach, schrieb der Staatschef am Montagabend in einem Tweet. Das russische Volk müsse die Wahrheit sehen. Bei dem Angriff am Montag wurden mindestens 13 Menschen getötet und rund 40 verletzt. In dem Einkaufszentrum sollen sich mehr als 1000 Menschen aufgehalten haben. (dpa)

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