„Hätte verhindert werden müssen“

Flugzeugabsturz in Washington: Demokrat Buttigieg kontert Trump-Vorwürfe – „Verachtenswert“

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  • Felix Durach
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Donald Trump äußert sich nach dem Flugzeugunglück in Washington – und präsentiert gleich einen Schuldigen. Doch die Reaktion folgt prompt.

Update vom 31. Januar, 16.09 Uhr: Pete Hegseth, Donald Trumps Verteidigungsminister, verteidigt die Schuldzuweisungen des US-Präsidenten infolge des Flugzeugunglücks in Washington. Trump hatte infolge des Absturzes in einer Pressekonferenz die Regierungen von Barack Obama und Joe Biden sowie die Initiativen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusivität (DEI) für verantwortlich erklärt.

In einer Sendung seines ehemaligen Arbeitgebers Fox News erklärte Hegseth zwar, nicht genau zu wissen, „wie es zu der Personalbesetzung in diesem speziellen Flugsicherungsturm gekommen ist“. Dennoch, fährt er fort: „Aber das Umfeld, für das wir uns entscheiden, ob Piloten oder Fluglotsen, sollte, wie der Präsident gestern richtig bemerkte, besser den höchstmöglichen Standard haben.“ Dem US-Verteidigungsminister sei es „egal, welche Hautfarbe der Pilot meines Flugzeugs oder der Fluglotse hat“.

„Aber wir haben uns unter Biden zu lange um diese Dinge gekümmert, diese Dinge betont, echte oder vermeintliche Quoten im Verteidigungsministerium durchgesetzt, die all das beenden“, wiederholt Hegseth die Schuldzuweisung Trumps. Hegseth hatte bereits vor wenigen Tagen Dekrete angekündigt, die Programme für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion (Diversity, Equality and Inclusion, DEI) in der Armee abschaffen.

Trumps Schuldzuweisungen nach Flugzeugabsturz: Biden, Obama und DEI

Update vom 31. Januar, 8.45 Uhr: Donald Trump hat die Schuldigen am Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington ausgemacht: Die Regierungen von Barack Obama und Joe Biden sowie die Initiativen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusivität (DEI) innerhalb der Federal Aviation Administration (FAA) und des Verkehrsministeriums sind seiner Meinung nach dafür verantwortlich. Scharfe Kritik übte er vor allem an Pete Buttigieg.

Bidens Verkehrsminister hat nun mit ebenso scharfen Worten auf Trumps Vorwürfe reagiert. „Verachtenswert. Während die Familien trauern, sollte Trump die Führung übernehmen und nicht lügen“, schrieb Buttigieg auf X. Die Sicherheit habe bei den Demokraten an erster Stelle gestanden, so Buttigieg, der auch auf seine Bilanz verwies: Bei Millionen Flügen habe es „keinen enzigen tödlichen Unfall mit kommerziellen Flugzeugen“ gegeben.

Jetzt aber sei Trump verantwortlich. Eine seiner ersten Amtshandlungen habe darin bestanden, wichtige Personen zu entlassen und zu suspendieren, die dabei geholfen hätten, den Luftraum sicher zu halten. „Es ist Zeit für den Präsidenten, echte Führung zu zeigen und zu erklären, was er tun wird, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert.“

Donald Trump wirft Pete Buttigieg Versagen vor – der kontert scharf.

Flugzeugabsturz in Washington: Trump gibt Biden-Regierung die Schuld – „ist eine Katastrophe“

Update vom 30. Januar, 18.17 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich in einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag (Ortszeit) zu dem Flugzeugabsturz in Washington geäußert. Der Republikaner sprach von einer „echten Tragödie“ und lobte die Einsatzkräfte für ihre Arbeit. Nach Trumps Angaben kamen alle 64 Insassen des Flugzeugs und die drei US-Soldaten an Bord des Hubschraubers bei dem Zusammenstoß ums Leben.

Obwohl die Ermittlungen noch andauern, habe er bereits eine „sehr starke Meinung“ und eine „gute Vorstellung“ darüber, was sich bei dem Vorfall ereignet habe, führte Trump aus. Im weiteren Verlauf seiner Rede griff Trump seine Vorgänger US-Präsident Joe Biden und Barack Obama für deren Politik mit Blick auf die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten (FAA) an. Beide – so Trumps Vorwurf – hätten die Standards der Behörde, unter anderem für die Einstellung von Fluglotsen, gesenkt. Eine Entscheidung, die Trump nach eigenen Angaben bereits in seiner ersten Amtszeit geändert hatte.

Bilder zeigen Moment des Flugzeug-Unglücks in Washington – Weltmeister-Duo stirbt

Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht.
Aufnahmen zeigen die Momente vor der Kollision des Helikopters mit dem Passagierflugzeug in Washington: Der Hubschrauber fliegt geradewegs in Richtung des Flugzeuges, bis er mit diesem zusammenkracht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen.
Mitarbeiter des Amerikanischen Roten Kreuzes treffen am Ronald Reagan Washington National Airport ein, um bei der Rettung nach dem Flugezugabsturz zu helfen. © Julio Cortez/dpa
Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht.
Videos auf X zeigen, wie der Hubschrauber in das Flugzeug kracht und dieses in Flammen aufgeht. © Eli Zusman/X/Screenshot
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly.
Ein Boot arbeitet nach dem Crash auf dem Potomac River. Der Fluss gleiche aktuell einem „großen schwarzen Fleck“, erklärt Feuerwehrchef John Donnelly. © Alex Brandon/dpa
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz.
Zahlreiche Boote sind am frühen Morgen an den Such- und Rettungsmaßnahmen auf dem Potomac River im Einsatz. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden.
Wenige Stunden später dann die dramatische Nachricht von Feuerwehrchef John Donnelly: Die Rettungsaktion ging zu einer reinen Bergungsaktion über – das heißt, dass keine Überlebenden erwartet werden. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit.
Der Ronald Reagan Washington National Airport wurde nach dem Absturz der Passagiermaschine gesperrt. „Alle Starts und Landungen wurden am DCA gestoppt“, teilte der Flughafen auf der Plattform X mit. © Bonnie Cash/imago
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab.
Auch ein Hubschrauber ist nach dem schweren Crash in Washington im Einsatz. Mit einem Scheinwerfer sucht er den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport ab. © Alex Brandon/dpa
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen.
Rettungskräfte arbeiten auf dem Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport. Es wird von zahlreichen Toten ausgegangen. © Julio Cortez/dpa
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste.
Ein Mitglied des National Transportation Safety Board (NTSB) bewacht eine Tür des Ronald Reagan Washington National Airport, nachdem dieser wegen des Unglücks gesperrt werden musste. © Julio Cortez/dpa
Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen.
Medienberichten zufolge haben Einsatzkräfte bereits mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen. © Alex Brandon/dpa
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington gestorben.
Evgenia Shishkova und Vadim Naumow sind beim Flugzeugunglück in Washington vermutlich unter den Opfern.  © Imago/Montage
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach dem Flugzeugunglück in Washington haben die Rettungskräfte keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. © Hu Yousong/XinHua/dpa
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.
USA, Arlington: Ein Hubschrauber der US-Park Police überfliegt den Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport.  © Carolyn Kaster/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.
Nach dem tödlichen Flugzeugunglück in der US-Hauptstadt Washington soll der Flughafen noch heute wieder öffnen. „Es ist sicher“, sagte Jack Potter von der Flughafenbehörde der Metropolregion Washington. Die Bergungsarbeiten, die auf dem Gelände durchgeführt würden, fänden im Wasser statt. Daher werde der Flugverkehr am Vormittag um 11.00 Uhr (Ortszeit) wieder aufgenommen.  © ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Nach Angaben von US-Verkehrsminister Sean Duffy gab es vor dem Flugzeugabsturz in Washington keine Abweichung von Standardprozedere im Flugverkehr rund um den Airport. © Mark Schiefelbein/AP/dpa
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.
American-Airlines CEO Robert Isom bei einer Pressekonferenz in Washington: In einer Videoerklärung sprach er den Angehörigen den Opfer bereits zuvor sein „tiefstes Mitgefühl“ aus. © Mark Schiefelbein/picture alliance/dpa/AP
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington.
Ein tragisches Bild, das wohl in die Luftfahrtgeschichte der USA eingehen wird: Das Wrack des abgestürzten Flugzeugs vor dem Kapitol in Washington. © Carolyn Kaster/picture alliance/dpa/AP
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne?
Passierte in diesem Tower des Reagan National Airport die fatale Panne? Neue US-Berichte legen einen Fehler bei den Fluglotsen nahe. © Oliver Contreras / AFP
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen.
Auf diesem von der US-Küstenwache zur Verfügung gestellten Bild sind Wrackteile im Potomac River in der Nähe des Ronald Reagan Washington National Airport zu sehen. © Petty Officer 2nd Class Taylor B/U.S. Coast Guard/AP/dpa
Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen.
Nach dem Flugzeugabsturz in Washington laufen die Bergungsarbeiten auch am 1. Februar weiter. Noch immer sind nicht alle Leichen geborgen. © Alex Brandon//dpa
Flugzeugabsturz über US-Hauptstadt Washington
Die US-Luftfahrtbehörde nimmt die Hubschrauberrouten in Washington ins Visier. Ermittler haben nun Unstimmigkeiten bei den Angaben zur Flughöhe der beteiligten Maschinen entdeckt. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB erklärte, dass laut Flugschreiberdaten die Passagiermaschine beim Zusammenprall eine Höhe von 325 Fuß, also etwa 99 Metern, erreicht habe, mit einer möglichen Abweichung von 25 Fuß, also 7,6 Metern. Daten aus dem Kontrollturm zeigten hingegen, dass der Militärhubschrauber sich auf einer Höhe von 200 Fuß, etwa 61 Metern, befunden habe. Wie es zu dieser Diskrepanz bei den Flughöhenangaben gekommen sei, sei bisher unklar.  © Petty Officer 1st Class Brandon/U.S. Coast Guard/AP/dpa
Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte.
Jo Ellis ist nicht tot und war nicht am Steuer des Helikopters, der über dem Potomac River mit einem Flugzeug kollidierte. Die Trans-Pilotin wurde fälschlicherweise für den Absturz in Washington verantwortlich gemacht. Nun äußert sich die angeblich tote Soldatin in einem Video. © Screenshot/ZUMA Press Wire/Imago
DC AA Flight 5342 Army Helicopter Crash: 67 Dead washington dc absturz
Ein Flugzeug startet, dahinter zu sehen die Absturzstelle eines American-Airlines-Flugzeugs und eines Black-Hawk-Hubschraubers der US-Armee, die am 30. Januar 2025 in Washington zusammenstießen.  © IMAGO/Carol Guzy / ZUMA Press Wire

Trump poltert nach Flugzeugabsturz in Washington gegen Biden-Regierung

„Als ich aus dem Amt schied und Biden das Amt übernahm, stellte er sie auf niedrigere Standards als je zuvor um“, warf Trump seinem Vorgänger vor. Weiter machte er Diversitäts-Richtlinien bei der Einstellung von FAA-Mitarbeitern für den Vorfall verantwortlich. „Wir brauchen unsere begabtesten Leute, wir können nicht zulassen, dass normale Leute diesen Job machen“, sagte Trump. Unter der Biden-Regierung hätte die FAA hingegen Menschen mit schweren Behinderungen als Fluglotsen eingestellt, behauptete der US-Präsident weiter.

Scharfe Kritik übte Trump auch an Bidens Verkehrsminister Pete Buttigieg, den er ebenfalls für das Unglück verantwortlich machte: „Er war eine Katastrophe als Bürgermeister und ist auch jetzt eine Katastrophe“. Der US-Präsident lieferte trotz mehrfacher Nachfrage von anwesenden Journalisten keine Beweise oder Anhaltspunkte für seine Anschuldigung gegen die Biden-Administration und berief sich lediglich auf „gesunden Menschenverstand“.

Flugzeugabsturz in Washington: Trump benennt nach Hubschrauber-Unfall direkt den Schuldigen

Erstmeldung vom 30. Januar: Washington, D.C. – Nach dem tragischen Unglück in Washington, bei dem ein Passagierflugzeug mit einem Militärhubschrauber in der Luft zusammenstieß, will Donald Trump bereits den Schuldigen kennen. Denn obwohl der Vorfall aktuell noch untersucht wird, ließ der neue US-Präsident es sich nicht nehmen, auf Truth Social seine eigene Theorie preiszugeben.

„Es ist eine klare Nacht, die Lichter des Flugzeugs leuchteten, warum ging der Hubschrauber nicht hoch oder runter oder drehte ab. Warum hat der Kontrollturm dem Hubschrauber nicht gesagt, was er tun soll, anstatt zu fragen, ob er das Flugzeug gesehen hat?“, schrieb Trump. Wenig später schrieb er von einer „schrecklichen Nacht“.

Kurz nach dem Flugzeugunglück in Washington hat Donald Trump bereits eine Theorie geäußert.

Trump spricht über Flugzeugabsturz in Washington – Ursache noch unklar

Etwa zwei Stunden nach dem Absturz gab sich Präsident Trump noch zurückhaltender. „Gott segne ihre Seelen“, hieß es in einem Papier des Weißen Hauses. Er dankte auch den Ersthelfern, die vor Ort waren. Auf Truth Social behauptete er anschließend, der Hubschrauberpilot oder aber die Mitarbeiter des Flugsicherungsturms seien schuld. „Das ist eine schlimme Situation, die so aussieht, als hätte sie verhindert werden müssen. NICHT GUT!!!“, schrieb er. Zu diesem Zeitpunkt ist aber noch völlig unklar, was zu der Kollision geführt hat.

Laut Medienberichten sind bislang zahlreiche Leichen geborgen worden. Der Sender CBS News berichtete von „mindestens 18 Leichen“, NBC hingegen von „mehr als einem Dutzend“. Wie die Washington Post berichtete, waren mehrere Mitglieder der US-Eiskunstlaufszene an Bord des Passagierjets mit 64 Insassen, der in der US-Hauptstadt nach der Kollision in den Fluss Potomac gestürzt war.

Nach Angaben der Federal Aviation Administration handelte es sich bei dem verunglückten Flugzeug um einen Regionaljet des Typs Bombardier CRJ700 der PSA Airlines, der im Auftrag von American Airlines betrieben wurde. Eine Webcam zeichnete den Zusammenstoß auf.

Flugzeugabsturz in Washington: Trump spricht von Schuldigen – Kansas-Senator spricht von „Tragödie“

Die Bürgermeisterin von Washington, Muriel Bowser, wollte sich auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz nicht zu möglichen Opfern äußern. Es handle sich um eine Rettungskation, Hunderte Einsatzkräfte seien im Einsatz.

„Wenn ein Mensch stirbt, ist das eine Tragödie, aber wenn viele, viele, viele Menschen sterben, ist das eine unerträgliche Trauer“, sagte hingegen der Republikaner Roger Marshall, der den US-Bundesstaat Kansas im Senat vertritt. Die verunglückte Maschine war in der Stadt Wichita in Kansas gestartet. (nak/dpa)

Rubriklistenbild: © Montage: Andrew Harnik/Getty Images via AFP/Ting Shen/AFP

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