- schließen
Kilian Bäuml
Nadja Orth
Maximilian Kettenbach
Moritz Bletzinger
Julian Mayr
Jennifer Lanzinger
Victoria Krumbeck
Ein Hubschrauber ist in ein Passagierflugzeug geflogen. Überlebende gibt es wohl keine. Die Ursachenforschung läuft – und Trump zeigt sich verwundert.
Update vom 2. Februar, 13 Uhr: Nach der Kollision eines Passagierflugzeugs mit einem Helikopter stoßen NTSB-Ermittler auf Widersprüche bei den Flughöhenangaben. Die Ursache bleibt vorerst unklar. Doch vielleicht trägt ein rätselhafter Hinweis zu den Flughöhen der Maschinen nun zur Lösungsfindung bei.
Update vom 1. Februar, 10.11 Uhr: Der zweite Absturz innerhalb einer Woche. Jetzt ist in Philadelphia ebenfalls ein Flugzeug abgestürzt. Der Learjet krachte mitten in ein Wohngebiet.
Update vom 1. Februar, 7.08 Uhr: Wie der Sprecher der Unfallermittlungsbehörde NTSB laut US-Medienberichten erklärte, wurde nach dem Flugzeugabsturz in Washington mit vermutlich 67 Toten nun auch der Flugschreiber des beteiligten Militärhubschraubers geborgen. Es handle sich um einen kombinierten Cockpit-Stimmenrekorder und einen digitalen Flugdatenrekorder, hieß es weiter.
Zuvor waren bereits die Flugschreiber der abgestürzten Passagiermaschine gefunden worden. Experten erhoffen sich von der Auswertung der Daten Erkenntnisse über die Unfallursache. Hinweise auf Kriminalität oder Terrorismus gibt es bislang nicht.
Update vom 31. Januar, 22.15 Uhr: Nach dem schweren Flugzeugunglück in Washington laufen die Bergungsarbeiten und die Suche nach der Ursache auf Hochtouren. Einsatzkräfte durchkämmten den Potomac-Fluss in der US-Hauptstadt, nachdem ein Passagierflugzeug und ein Militärhubschrauber in der Luft kollidiert und abgestürzt waren. Von den inzwischen über 40 geborgenen Leichen seien 28 „positiv identifiziert“ worden, teilten die Behörden auf einer Pressekonferenz mit.
Die Einsatzkräfte zeigten sich zuversichtlich, letztlich alle Leichen bergen zu können. „Wir denken, dass wir wissen, wo sie sind“, äußerte Feuerwehrchef John Donnelly in Bezug auf die noch im Wasser befindlichen Opfer. Er hob jedoch hervor, dass die Bergung aufgrund der schwierigen Bedingungen herausfordernd sei und sich verzögern könnte. John Donnelly, der Leiter der Feuerwehr von DC, erklärte auf der Pressekonferenz, dass zunächst der Flugzeugrumpf entfernt werden müsse, bevor weitere Opfer geborgen werden könnten. Die drei Insassen des US-Militärhubschraubers seien bereits geborgen worden (siehe früheres Update).
Zur Ursache des Unglücks gibt es noch keine offiziellen Informationen. US-Medien berichteten von möglichen Unregelmäßigkeiten bei der Flugsicherung zum Zeitpunkt des Vorfalls, jedoch fehlt weiterhin eine offizielle Bestätigung. Die Unfallermittlungsbehörde NTSB hat mit den Untersuchungen begonnen, warnte jedoch ausdrücklich vor voreiligen Schlüssen und bat um Geduld.
Update vom 31. Januar, 18.50 Uhr: Nach einem Flugzeugunglück mit 67 Todesopfern in Washington hat die US-Luftfahrtbehörde FAA Berichten zufolge den Hubschrauberverkehr in der Umgebung des Hauptstadtflughafens stark eingeschränkt. Laut einem Beamten der Behörde, auf den sich der US-Sender CNN beruft, sei das Fliegen auf bestimmten Hubschrauberrouten auf unbestimmte Zeit untersagt.
Ersten Erkenntnissen zufolge war der Hubschrauber auch höher geflogen als erlaubt. Die erlaubte Flughöhe auf diesen Routen beträgt 200 Fuß, was etwa 60 Metern entspricht. US-Präsident Donald Trump äußerte sich auf Truth Social zu dem Vorfall: „Der Black-Hawk-Hubschrauber flog zu hoch, und zwar um einiges. Er lag weit über der 200-Fuß -Grenze. Das ist doch nicht allzu kompliziert zu verstehen, oder???“ Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte in einem Interview mit Fox News ebenfalls, dass „jemand in der falschen Höhe geflogen ist“. Er fügte jedoch hinzu, dass „wir es im Moment noch nicht genau wissen“.
Inzwischen wurden laut BBC, die sich auf Rettungskräfte in DC beruft, 41 der 67 Todesopfer geborgen. Unter den geborgenen Leichen sollen sich auch die drei Insassen des US-Militärhubschraubers befinden.
Besetzung im Kontrollturm kurz vor Flugzeug-Unfall offenbar „nicht normal“
Update vom 31. Januar, 11.30 Uhr: Nach dem tragischen Flugzeug-Unfall in Washington herrscht auch am Tag danach noch Unklarheit über die genaue Unglücksursache. Nun rückt eine brisante Lotsen-Theorie verstärkt in den Fokus. Nach ersten Erkenntnissen der Flugaufsichtsbehörde FAA war der Kontrollturm am Reagan-Flughafen zum Zeitpunkt des Unglücks unterbesetzt, wie die New York Times bereits berichtet hatte (siehe vorheriges Update). Die Besetzung sei „nicht normal für die Tageszeit und das Volumen des Verkehrs“ gewesen, zitierte die Zeitung einen FAA-Bericht.
Bilder zeigen Moment des Flugzeug-Unglücks in Washington – Weltmeister-Duo stirbt




Der Fluglotse, der die Hubschrauber im Umfeld des Flughafens geleitet habe, habe auch die landenden und startenden Flugzeuge instruiert, hieß es demnach in dem Bericht. „Diese Jobs werden typischerweise zwei Lotsen zugewiesen und nicht einem.“ Wie telegraph.co.uk unter Berufung auf den New-York-Times Bericht zudem nun erklärt, habe ein Vorgesetzter am Unglückstag frühzeitig Feierabend gemacht. Ob dies zum Unglück beigetragen haben kann, ist zunächst nicht bekannt. Offiziell bestätigt wurden diese Informationen bislang nicht.
Luftfahrtexperte Alan Armstrong äußerte währenddessen gegenüber der CCN den Verdacht, dass die verunglückten Piloten vor dem Zusammenstoß das nahende Unglück vermutlich nicht kommen sahen. In diesem Fall hätten diese laut Armstrong noch Ausweichmanöver eingeleitet.
Flugzeugabsturz in Washington: Neue Spur zur Unglücksursache – Ermittler mit Details
Update vom 31. Januar, 6.30 Uhr: Der Schock in Washington am Tag danach ist groß. Angehörige bangen um die Insassen. Vermutlich sind sie alle tot. Nach dem Flugzeugunglück sind nun immerhin die beiden Flugschreiber aus der in den Fluss Potomac gestürzten Maschine geborgen worden. Sie würden nun bei der Untersuchungsbehörde NTSB ausgewertet, berichteten US-Medien unter Berufung auf Quellen. Experten erhoffen sich von den Flugschreiberdaten – jeweils auch als Black Box bezeichnet – Erkenntnisse über die Unfallursache. Der Flugdatenschreiber zeichnet die Flugdaten auf, der Stimmenrekorder die Gespräche im Cockpit.
Noch gibt es keine offiziellen Angaben zur Ursache für das verheerende Unglück. US-Medien berichteten mittlerweile jedoch von Unregelmäßigkeiten bei der Flugsicherung zum Zeitpunkt des Unglücks. Hinweise auf Kriminalität oder Terrorismus gibt es bislang nicht.
Die „New York Times“ und andere US-Medien berichteten unter Berufung auf einen internen FAA-Bericht, zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes sei ein Fluglotse auf gleich zwei Positionen im Kontrollturm des Ronald-Reagan-Airports eingeteilt gewesen. Der Lotse sei parallel sowohl für Hubschrauber in der Nähe des Flughafens zuständig gewesen als auch für Flugzeuge auf den Start- und Landebahnen. Die Zuteilung im Kontrollturm sei „für die Tageszeit und das Verkehrsaufkommen nicht normal“ gewesen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht.
Trump mit Schuldzuweisung nach Flugunglück in Washington (USA)
Die Unfallermittlungsbehörde NTSB hat mit Untersuchungen begonnen, warnte aber explizit vor voreiligen Schlussfolgerungen und bat um Geduld. US-Präsident Donald Trump preschte jedoch mit Schuldzuweisungen vor und wetterte gegen Diversitätsprogramme bei der Flugsicherung. Die Programme bei der US-Luftfahrtbehörde FAA zielten darauf ab, „Menschen mit schweren geistigen und psychischen Behinderungen einzustellen“. Zudem legte er einen Fehler des Hubschrauberpiloten nahe.
NTSB-Ermittler teilten allerdings mit, der Hubschrauber habe sich auf einer falschen Flughöhe befunden. Die Obergrenze befinde sich auf diesen Strecken bei 200 Fuß (rund 60 Meter). Wenn sich der Helikopter auf dieser Höhe befunden hätte, wäre er unter dem Flugzeug geflogen, weil dieses auf etwa 400 Fuß gewesen sei, sagte NTSB-Ermittler Greg Feith dem Sender CNN.
Wegen des kalten Wetters wurden die Bergungsarbeiten laut CNN am Abend über Nacht eingestellt. Um weitere Leichen zu bergen, muss der Rumpf des Flugzeugs gehoben werden.
Flugzeugkollision mit Helikopter in den USA: Neue Spur zur Unglücksursache
Update vom 30. Januar, 22.03 Uhr: Laut New York Times bediente ein Fluglotse zum Zeitpunkt des Unglücks alleine zwei Tower-Positionen. Das sei „für die Tageszeit und das Verkehrsaufkommen nicht normal“, heißt es demnach in einem vorläufigen Bericht der Flugaufsichtsbehörde FAA.
Eine nicht genannte Quelle berichtet CNN ebenfalls vom Sachverhalt. Bezeichnet den Umstand, dass eine Person den lokalen Verkehr sowie den Helikopterverkehr gleichzeitig abwickelt, allerdings als nicht ungewöhnlich.
Bei einer Pressekonferenz am Abend erklärte das National Transportation Board indes, innerhalb von 30 Tagen einen vorläufigen Bericht über den Absturz in Washington vorlegen zu wollen. „Unsere Mission besteht nicht nur darin, zu verstehen, was passiert ist, sondern auch, warum es passiert ist. Wir wollen Änderungen empfehlen, damit so etwas nicht noch einmal passiert“, sagte Board-Mitglied Todd Inman. Die Debatte um Flugsicherheit besteht in den USA schon länger, zum Amtsantritt von Donald Trump hatte der damalige FAA-Chef seinen Rücktritt erklärt – unter Druck von Elon Musk.
Update vom 30. Januar, 20.31 Uhr: „Das ist zweifellos der schlimmste Tag meines Lebens“, sagt Timothy Lilley bei Fox5. Sein Sohn Sam war einer der Piloten von Flug 5342. Sam wurde gerade einmal 28 Jahre alt. Dann starb er beim Absturz in Washington.
„Ich war so stolz, als Sam Pilot wurde“, schreibt Timothy in einem Facebook-Post. „Jetzt tut es so sehr weh, dass ich mich nicht einmal in den Schlaf weinen kann. Er hatte so viel Erfolg in seiner Karriere und seinem Privatleben. Er war verlobt und wollte im Herbst heiraten. Es ist so niederschmetternd, jemanden zu verlieren, der so geliebt wird.“
Sam Lilley war als erster Offizier im Flugzeug gewesen, neben ihm im Cockpit der 34-jährige Jonathan Campos.
Vater Timothy war selbst 20 Jahre lang Hubschrauberpilot bei der US-Army. Jetzt starb sein Sohn bei einer Kollision mit einem Militär-Helikopter. Er glaubt, dass der fatale Fehler vom Hubschrauber ausging. Es heißt, die Crew habe Nachtsichtgeräte getragen, für Lilley könnte genau das der große Fehler gewesen sein. Er erklärt: „Ich bin regelmäßig vom und zum Pentagon geflogen und ich kann Ihnen sagen, wenn Sie auf der Route über den Potomac fliegen und Nachtsichtgeräte tragen, wird es schwer sein, dieses Flugzeug zu sehen. Wenn Sie die Geräte nicht tragen, haben Sie vielleicht eine Chance.“
Was ist vor der Kollision passiert? „Soweit ich sehen kann, sind die Typen direkt in den Jet eingedreht“, sagt Lilley über den Helikopter. Die Piloten im Flugzeug hätten hingegen offenbar alles richtig gemacht. Er betont: „Der Armeepilot hat einen schweren Fehler begangen. Es tut mir weh, denn das sind meine Brüder und jetzt ist mein Sohn tot.“
Update vom 30. Januar, 17. 45 Uhr: Die Kollision sei vermeidbar gewesen, betont Trump. Er wundert sich über das Flugverhalten des Militärhubschraubers. „Ich habe Helikopter, man kann Helikopter sehr schnell stoppen“, so Trump. Die Crew habe das Flugzeug sehen können und dann laut Trump offenbar „das Gegenteil von dem getan, was sie hätten tun sollen“. Trump sagt, es habe „Millionen verschiedene Manöver gegeben“, die die Kollision vermieden hätten.
Jetzt verspricht Trump, schnelle Ermittlungen und schnelle Ergebnisse. In der Vergangenheit seien Ermittlungen nach vergleichbaren Unglücken über Jahre im Sand verlaufen. Trump will Schuldige ausmachen. Auch Verkehrsminister Sean Duffy verspricht Ergebnisse – „so schnell wie möglich.“
Update vom 30. Januar, 17.40 Uhr: Jetzt spricht US-Präsident Donald Trump über den Flugzeugabsturz in Washington. Er spricht von einer „Tragödie schrecklichen Ausmaßes“ und den Angehörigen seine Anteilnahme aus. Trump lobt die Küstenwache für einen „phänomenalen Job“, sie sei in Rekordzeit an der Unfallstelle gewesen. Trotzdem bestätigt Trump die tragische Nachricht der Behörden: „Es gibt keine Überlebenden.“
Dann geht Trump in den politischen Frontalangriff. Er gibt „Obama, Biden und den Demokraten“ die Schuld an angeblich schlechter Qualität der Luftaufsicht. Erst vor einer Woche habe er „etwas unterschrieben“, um die Qualität anzuheben. Trump geht die Flugbehörde FAA offensiv an, weil sie Inklusion unter den Beschäftigten gewährleisten wollte. Dass Menschen mit Behinderung als Fluglotsin oder Fluglotse arbeiten dürfen, für den US-Präsidenten ironisch „amazing“.
Update vom 30. Januar, 16.24 Uhr: Im Black-Hawk-Hubschrauber, der mit dem Passagierflugzeug kollidiert ist, befand sich eine „ziemliche erfahrene Besatzung“, sagt Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Crew führte demnach eine jährlich vorgeschriebene Nachtsichtprüfung durch – und war dementsprechend ausgestattet: „Sie hatten tatsächlich alle Nachtsichtgeräte.“
Namen und Dienstgrade der Besatzungsmitglieder nannte Hegseth nicht. Bei Fox News sprach Sicherheitsberater Mike Waltz von einem Offizier, einem Warrant Officer (Rang zwischen Offizier und Unteroffizier) und einem Crew Chief.
Update vom 30. Januar, 14.15 Uhr: Nach dem tragischen Zusammenstoß eines Passagierflugzeugs mit einem Militärhubschrauber, äußerte sich nun der CEO der Fluglinie. „Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, warum das Militärflugzeug in die Flugbahn der PSA-Maschine geriet“, sagte Robert Isom, CEO von American Airlines, am Donnerstagmorgen (Ortszeit), auf einer Pressekonferenz am Flughafen.
US-Verkehrsminister Sean Duffy hatte kurz zuvor jedoch klargestellt, dass beide Flugmittel, sowohl der Militärhubschrauber, als auch die Passagiermaschine, auf einer Standardflugroute unterwegs gewesen seien.
Update vom 30. Januar, 13.45 Uhr: Nach der Kollision eines Passagierflugzeugs und eines Militärhubschraubers in Washington rechnen die US-Behörden nicht mit Überlebenden. „Wir glauben derzeit nicht, dass es Überlebende gibt‘“, sagte Feuerwehrchef John Donnelly am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem Flughafen Reagan National.
Inzwischen seien 27 Tote aus dem Flugzeug und ein Toter aus dem Hubschrauber geborgen worden, sagte Donnelly. „Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir von einer Rettungsaktion zu einer Bergungsaktion übergehen“, so der Leiter des District of Columbia Fire and Emergency Medical Services Department bei der Pressekonferenz.
Tragischer Hubschrauber-Crash: Beide Flugmittel laut US-Verkehrsminister auf „Standardflugplan“ unterwegs
US-Verkehrsminister Sean Duffy stellte auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen (Ortszeit) klar, dass sowohl die American-Airlines-Maschine, als auch der Militärhubschrauber nach Standardflugplan geflogen seien.
„Der American-Airline-Flug, der zur Landung ansetzte, befand sich in einem Standardflugmuster, als er in DCA einflog. Es war also nicht ungewöhnlich, dass ein Militärhubschrauber über den Fluss flog und ein Flugzeug in DCA landete“, sagte Duffy.
Update vom 30. Januar, 13.15 Uhr: Nach dem Zusammenstoß eines Passagierflugzeugs und eines Militärhubschraubers am Mittwochabend (Ortszeit) in der US-Hauptstadt Washington sind Medienberichten zufolge zahlreiche Leichen aus dem Fluss Potomac geborgen worden. Unter den 64 Insassen der Passagiermaschine waren mehrere Mitglieder des Eiskunstsports aus den USA und Russland. Die Suche nach den Unglücksopfern gestaltete sich wegen der Dunkelheit und eisigen Kälte extrem schwierig.
„Mindestens 18 Leichen wurden geborgen“, meldete der Sender CBS News am Donnerstag, NBC sprach von „mehr als einem Dutzend“ Toten. Es handelte sich um das schwerste Unglück der US-Luftfahrt seit mehr als zehn Jahren. Auch das russische Eiskunstlaufpaar Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow, Weltmeister von 1994, saß in dem abgestürzten Passagierflugzeug, wie die staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Tass und Ria Nowosti berichteten. Nach Angaben des Kreml-Sprechers Dmitri Peskow befanden sich noch weitere russische Staatsbürger in dem Flugzeug.
Eine von CNN zitierte Tonaufnahme dokumentiert möglicherweise die letzten Momente vor der Kollision.
Update vom 30. Januar, 10.10 Uhr: Nach dem schweren Flugzeug-Unglück in Washington ist noch immer offen, ob Menschen das Unglück überlebt haben. Ein Video soll den Unglücks-Moment zeigen. Auch zur Identität der Passagiere gab es zunächst keine offiziellen Angaben. Laut US-Medien waren mehrere Eiskunstläufer, Trainer sowie deren Angehörige an Bord. Sie seien auf der Rückreise von einem Trainingslager gewesen, das im Rahmen der nationalen Meisterschaften in Wichita im Bundesstaat Kansas stattgefunden habe, hieß es. Die Zeitung The Wichita Eagle berichtete, es habe sich um ein Trainingscamp für junge Nachwuchstalente gehandelt.
Update vom 30. Januar, 9.19 Uhr: Wie RTL unter Berufung auf nicht namentlich genannte Nachrichtenagenturen berichtet, sollen zwei Ex-Eiskunstlauf-Weltmeister an Bord des in Washington abgestürzten Passagierflugzeugs gewesen sein. Es soll sich um Jewgenia Schischkowa sowie Wadim Naumow handeln. Offiziell bestätigt wurden diese Informationen bislang nicht.
Update vom 30. Januar, 9.10 Uhr: CBS berichtete unter Berufung auf die Polizei vor Ort von 18 Todesopfern nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs in der Nähe von Washington. Bisher seien keine Überlebenden entdeckt worden.
Die Rettungskräfte stünden vor großen Herausforderungen, erklärte Bürgermeisterin Muriel Bowser zusammen mit Feuerwehrchef John Donnelly. Die Dunkelheit und das extrem kalte Wasser des Flusses erschwerten die Arbeit erheblich. Donnelly zufolge seien etwa 300 Einsatzkräfte vor Ort. Die Rettungsmaßnahmen könnten sich noch über mehrere Tage erstrecken. In den letzten Tagen lagen die Temperaturen in Washington deutlich unter dem Gefrierpunkt, und erst am Mittwoch sei es spürbar wärmer geworden. Dennoch bleibe das Flusswasser eisig und sei an einigen Stellen gefroren.
Der Ronald Reagan Washington National Airport (DCA) bleibe voraussichtlich bis mindestens Donnerstagvormittag geschlossen. Dieser stark frequentierte Flughafen, der hauptsächlich Inlandsflüge abwickelt, liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum am Potomac River.
Update vom 30. Januar, 8.22 Uhr: Laut mehreren Medienberichten sollen Rettungskräfte nach dem schweren Unglück mit einer Passagiermaschine mehr als ein Dutzend Leichen geborgen haben. Das berichteten die Sender NBC und CBS unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen.
Erstmeldung vom 30. Januar: Washington D.C. – Am Mittwochabend (Ortszeit) ist in Washington eine Passagiermaschine mit 64 Menschen an Bord beim Landeanflug auf den Reagan-National-Flughafen mit einem US-Militärhelikopter kollidiert. Der Armeehubschrauber befand sich nach Militärangaben auf einem Ausbildungsflug. Einsatzkräfte suchen nach Überlebenden, allerdings sind die Bedingungen extrem erschwert. US-Präsident Donald Trump spricht von einer „schlimmen Situation“.
Flugzeugabsturz in Washington: Trump äußert Unverständnis
„Das Flugzeug war auf einer perfekten und routinemäßigen Anfluglinie zum Flughafen“, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. „Der Hubschrauber flog über einen längeren Zeitraum direkt auf das Flugzeug zu. Es ist eine klare Nacht, die Lichter des Flugzeugs leuchteten, warum flog der Hubschrauber nicht hoch oder runter oder drehte ab“, setzte der Präsident fort.
Der US-Präsident fragte auch, warum der Kontrollturm dem Hubschrauber nicht gesagt habe, was er tun soll, anstatt zu fragen, ob die Besatzung das Flugzeug gesehen habe. „Das ist eine schlimme Situation, die so aussieht, als hätte sie verhindert werden müssen. NICHT GUT!!!“, hieß es in seinem Post.
Flugzeugabsturz in Washington: Helikopter kollidiert mit Passagiermaschine
Das Passagierflugzeug von American Airlines und der Militärhelikopter sind nach ihrer Kollision ins Wasser des Flusses Potomac gestürzt, wie Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser erklärte. Medien zufolge wurden bisher keine Überlebenden gefunden. Die Suche gestaltet sich extrem schwierig. Feuerwehrchef John Donnelly berichtete, das Wasser an der Einsatzstelle sei etwa zweieinhalb Meter tief. Zudem ist es windig und im Wasser treiben Eisbrocken.
„Man sucht da draußen jeden Quadratzentimeter ab, um zu sehen, ob man jemanden finden kann.“ Aber es sei ein gefährlicher und harter Einsatz. „Der Fluss ist ein großer schwarzer Fleck.“ Laut Medienberichten wurden mehrere Leichen aus dem Fluss geborgen. Das Verteidigungsministerium und das US-Militär haben umgehend Untersuchungen eingeleitet. (vk/afp/dpa)
Rubriklistenbild: © Alex Brandon//dpa













