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Die US-Wahl 2024 ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Ausschlag werden die Swing States geben. Eine Live-Karte zeigt die Ergebnisse.
Washington, D.C. – Die US-Wahl 2024 ist entschieden, Donald Trump wird 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Entschieden wurde diese Wahl abermals in den Swing Staates: Das sind insgesamt sieben Staaten, die traditionell für Wählerwanderungen bekannt sind. Trump und Harris führten den Wahlkampf aus diesem Grund in den Swing States besonders intensiv. Folgende sieben US-Bundesstaaten zählen zu den Swing States:
- Pennsylvania (19 Wahlleute)
- North Carolina (16 Wahlleute)
- Georgia (16 Wahlleute)
- Michigan (15 Wahlleute)
- Arizona (11 Wahlleute)
- Wisconsin (10 Wahlleute)
- Nevada (6 Wahlleute)
Die US-Wahl wird von wenigen Bundesstaaten entschieden: Ergebnisse in einer Live-Karte
Hintergrund der Volatilität der US-Wahlergebnisse in den Swing States ist vor allem das komplexe Wahlsystem. Die Stimmen der US-Bürger und -Bürgerinnen haben nur einen indirekten Einfluss auf das Wahlergebnis.
Die entscheidende Wahl findet im sogenannten Electoral College statt, einer Versammlung von 538 Wahlleuten, die entsprechend der Bevölkerungszahl der einzelnen Bundesstaaten entsandt werden. In fast allen Staaten gilt das Prinzip „Alles-oder-nichts“: Der Kandidat oder die Kandidatin, der oder die bei der US-Wahl die meisten Stimmen erhält, bekommt alle Wahlleute des Staates.
Die Live-Karte zeigt die Ergebnisse in den Swing States bei der US-Wahl
Wie Pennsylvania, North Carolina, Georgia, Michigan, Arizona, Wisconsin und Nevada abgestimmt haben, erfahren Sie in unserem Datenelement zur US-Wahl 2024.
Der Ausgang der US-Wahl hat Folgen: Donald Trump kündigte bereits im Wahlkampf seine Strategien für zahlreiche globale Konflikte, unter anderem den Ukraine-Krieg und den Nahost-Konflikt an. Viele Politikerinnen und Politiker reagierten bereits auf Trumps Triumph – unter anderem Wladimir Putin und Olaf Scholz. (red)
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