Einsatzkräfte mit Molotow-Cocktails beworfen

Polizeieinsatz Lützerath: Polizei beginnt Räumung, Aktivisten wehren sich

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Mit Molotow-Cocktails, Steinen und Gegenständen versuchen Klimaaktivisten zu verhindern, dass die Polizei sie aus Lützerath vertreibt

In Lützerath hat die Räumung des bestzten Braunkohleorts begonnen. Die Polizei hat die Aktivisten zum friedlichen Verlassen des Gebietes aufgefordert.

Erkelenz - «Sie können den Bereich hier jetzt verlassen, ohne dass es weitere Konsequenzen für Sie hat», hieß es in einer Lautsprecher-Durchsage der Polizei am Mittwochmorgen. «Aufgrund entsprechender Allgemeinverfügung des Kreises Heinsberg vom 20.12.2022 ist ihnen der Aufenthalt und das Betreten im dem darin festgesetzten Bereich in und um die Ortslage Lützerath untersagt.» Die Polizei fordere alle Personen auf, die sich dort aufhalten, den Bereich zu verlassen.

Molotow-Cocktails, Steine und Gegenstände in Richtung der Polizisten geworfen

Bei der Räumung des Braunkohleortes Lützerath sind nach Angaben der Polizei Steine und Pyrotechnik in Richtung der Einsatzkräfte geworfen worden. Auch Molotow-Cocktails seien eingesetzt worden. «Unterlassen Sie sofort das Werfen von Molotow-Cocktails. Verhalten Sie sich friedlich und gewaltfrei!», schrieb die Polizei bei Twitter. Zudem seien Gegenstände aus einem Haus in Richtung der Einsatzkräfte geworfen worden, wie ein dpa-Reporter berichtete. (dpa)

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