„Braucht Willen“

EU-„Wand“ gegen Putins Drohnen: Experte drängt auf Tempo – und warnt vor Illusionen

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Die EU-Drohnenwand EDDI soll realisiert werden. Ein Fachmann bewertet das als sinnvoll, warnt jedoch vor möglichen Stolpersteinen.

Europa will sich an der Ostflanke gegen Wladimir Putins Drohnen rüsten – schon im September sagte Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann unserer Redaktion: „Da passiert was.“ Damals war von einer „Drohnenwand“ oder „Drone Wall“ die Rede. Mittlerweile heißt das Projekt „EDDI“, „European Drone Defence Initiative“. 2026 soll es starten und bis spätestens Ende 2027 voll einsatzfähig sein. Alles gut also? Ulf Steindl, Experte für Europäische Sicherheitspolitik, meldet im Gespräch mit dem Münchner Merkur von Ippen.Media Bedenken an.

Wladimir Putin begutachtet Drohnen – die EU und die NATO wollen sich für Angriffe rüsten.

Der Begriff „Drone Wall“ könnte falsche Hoffnungen wecken, deutet der Politologe des Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik an. Er dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein hundertprozentiger Schutz im gesamten EU-Gebiet aktuell kaum erreichbar sei – schon aufgrund der Bedrohung durch Drohnen verschiedener Typen und Größen. „EDDI“ habe eine spezifischere Aufgabe.

Europas „Drohnenwall“ gegen Putin geplant: „Finanzielle Mittel und politischer Wille“ nötig

Die im Oktober offiziell auf den Weg gebrachte Initiative soll laut Steindl vor allem sicherstellen, dass kleinere Drohnen in Grenzgebieten mit hoher Bedrohungslage aufgespürt werden. Auch das „Abfangen“ dieser unbemannten Flugobjekte soll dann möglich sein. Und das nicht zuletzt „kostengünstig“. Der Hintergrund: Russland oder andere Akteure können bislang im Zweifelsfall mit sehr preisgünstigen Drohnen sehr teure Verteidigungssysteme der NATO-Partner in Gang setzen.

Deutschland nicht in den Top 3: Die Nato-Länder mit den größten Truppenstärken

Nato-Übung „Arctic Defender 2024“
Die Nato ist das größte militärische Verteidigungsbündnis der Welt. Der Nordatlantikpakt („North Atlantic Treaty Organization“) soll die territoriale Souveränität der Mitgliedsstaaten sichern und im Kriegsfall verteidigen. Dafür gibt es die Beistandsklausel im Gründungsvertrag der Nato. Die Truppenstärke aller Nato-Länder zusammengerechnet umfasste 2025 nach vorläufigen Zahlen rund 3,4 Millionen Soldaten und Soldatinnen.  © Kay Nietfeld/dpa
US-Armee Nato
Dem „Global Firepower Index“ zufolge stellen die USA mit rund 1,328 Millionen Soldatinnen und Soldaten die größte Nato-Truppe. Im Kampfeinsatz vertraut die US-Armee auch auf den Chinook-Hubschrauber. Der CH-47 ist bekannt für seine Fähigkeit, schweres Material und Personal in unwegsames Gelände zu transportieren. Im Bild ist eine gemeinsame Übung von Südkorea und den USA in Yeoncheon zu sehen. © Jung Yeon-Je/AFP
Militär Türkei
Das zweitgrößte Militär der Nato-Mitgliedstaaten kommt aus der Türkei (Truppenstärke: 355.200). Die Armee gilt als eine der stärksten der Welt. Anhand von mehr als 60 Einzelfaktoren analysieren die Fachleute von „Global Firepower Index“ die militärische Gesamtstärke der Armeen. Türkei, die seit 1952 Mitglied der Nato ist, belegt hier unter 145 Armeen den neunten Platz. © Tunahan Turhan/Imago
Polnische Armee
In der Nato-Rangliste der Truppenstärke liegt Polen auf Platz drei. Die polnischen Streitkräfte verfügen über 202.100 aktive Soldatinnen und Soldaten. Die Streitkräfte sind seit 2010 eine Berufsarmee und gliedern sich wie folgt: Heer, Marine, Luftwaffe, Spezialkräfte, Territorialverteidigung (Freiwilligenmiliz). © Radek Pietruszka/dpa
Frankreich Macron
Platz vier in der Nato-Rangliste belegt Frankreich (Truppenstärke: 200.000). Frankreich ist seit dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs die einzige Atommacht in der Europäischen Union. Der französische Staatspräsident ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte und die einzige Person, die einen nuklearen Angriff befehlen kann. Hier hält Präsident Emmanuel Macron (Mitte) eine Rede vor zwei Kampfjets vom Typ Dassault Mirage 2000 (links) und vom Typ Dassault Rafale (rechts). © Ludovic Marin/AFP
Britische Armee bei einer Übung in Finnland
Die Streitkräfte des Vereinigten Königreichs gliedern sich in drei Teilstreitkräfte und umfassen ungefähr 184.860 Soldatinnen und Soldaten. Bei einer Übung in der Nähe von Rovaniemi am Polarkreis testet die Armee hier die mobile Haubitze Archer.  © Ben Birchall/dpa
Pistorius-Besuch in Litauen
Auf Platz sechs in der Nato-Rangliste liegt die Bundesrepublik Deutschland. Die Bundeswehr umfasst das Heer, die Luftwaffe, die Marine, den Cyber- und Informationsraum, sowie den Unterstützungsbereich. Aktuell gibt es rund 181.600 aktive Soldatinnen und Soldaten in Uniform. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD, rechts) erlebt die Fähigkeiten eines Leopard-2-Panzers auch schon mal aus nächster Nähe. © Alexander Welscher/dpa
Tag der italienischen Streitkräfte 2021
Die italienische Kunstflugstaffel „Frecce Tricolori“ fliegt am Tag der italienischen Streitkräfte über das Denkmal des Unbekannten Soldaten hinweg. Mit einer Truppenstärke von 165.500 Soldatinnen und Soldaten belegt Italien in der Nato-Rangliste den siebten Platz.  © Giuseppe Lami/dpa
Griechenland Militär
Kampfjets, Kriegsschiffe, Drohnenabwehrsysteme: Griechenland rüstet auf. Die Regierung will Milliarden investieren, um ihr Militär stärker zu machen als je zuvor. Aktuell verfügen die griechischen Streitkräfte (hier bei einer Militärparade in Athen) über eine Truppenstärke von 142.700 aktiven Soldatinnen und Soldaten. © Kostas Galanis/Imago
Luftlandeübung Swift Response
Noch eine weitere Armee der Nato verfügt über mehr als 100.000 aktive Soldatinnen und Soldaten: Spanien (Truppenstärke: 133.282). Allerdings ist das Land weit davon entfernt, das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu erreichen: Mit knapp 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist Spanien sogar Schlusslicht in der Nato.  © Kay Nietfeld/dpa
Air Police Übung der Nato in Rumänien
Ein Kampfflugzeug vom Typ F-16 der rumänischen Luftwaffe steht auf dem rumänischen Luftwaffenstützpunkt in Borcea. Rumänien liegt in der Nato-Rangliste auf Platz zehn (Truppenstärke: 81.300).  © Kathrin Lauer/dpa
Kanada - Snowbirds bei Flugtag
Kanada verfügt über rund 68.000 aktive Soldatinnen und Soldaten. In Canadian Army, Royal Canadian Navy und Royal Canadian Air Force dienen nur Freiwillige. Die Kunstflugstaffel der Air Force ist unter dem Namen „Snowbirds“ bekannt. Die Schneevögel sind ein Symbol Kanadas. © Patrick Doyle/dpa
Ungarn Militär
Die H225M Caracal ist ein taktischer Mehrzweck- und Transporthubschrauber mit großer Reichweite. Benutzt wird er unter anderem von Ungarn (Truppenstärke: 41.600).  © Sergey Kohl/Imago
Abschluss der Nato-Übung Quadriga 2024
Niederländische Kräfte nehmen an der Quadriga-Übung 2024 teil. Die Niederlande liegt auf Platz 13 der Nato-Rangliste (Truppenstärke: 41.380). Die Regierung will die Stärke der nationalen Streitkräfte allerdings deutlich erhöhen. © Kay Nietfeld/dpa
Bulgarien Militär
Seit 2004 ist Bulgarien Nato-Mitglied. Die bulgarischen Streitkräfte bestehen aus den Teilstreitkräften Heer, Marine, Luftstreitkräfte. Derzeit umfasst das Militär in Bulgarien etwa 37.000 Frauen und Männern. © Vassil Donev/dpa
Kriegsende-Gedenken - Tschechien
Flugzeuge hinterlassen am Himmel farbige Spuren in den Nationalfarben Tschechiens anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Tschechien verfügt über 28.000 aktive Soldatinnen und Soldaten. © Kamaryt Michal/dpa
Belgische Kronprinzessin schwitzt beim Militär-Sommercamp
Die Streitkräfte aus Belgien untergliedern sich in Heer, Marine, Luftstreitkräfte und medizinisches Korps. Es gibt rein niederländisch- und rein französischsprachige Einheiten. Im Jahr 2022 trainierte auch die belgische Kronprinzessin Elisabeth (2. von rechts) in einem Bootcamp der Königlichen Militärschule ihre Führungsqualitäten. Belgien liegt in der Nato-Rangliste auf Platz 16 (Truppenstärke: 25.000). © Erwin Ceupp/dpa
Schwedische Nato-Truppen in Lettland stationiert
Die schwedischen Streitkräfte bestehen aus den vier Teilstreitkräften: Heer, Marine, Luftstreitkräfte, Heimwehr. Seit dem 7. März 2024 ist Schweden (Truppenstärke: 24.400) das 32. Mitglied der Nato. © Alexander Welscher/dpa
80. Jahrestag der Schlacht von Arnheim
Fallschirmjäger aus acht Nato-Mitgliedsländern (Deutschland, Griechenland, Niederlande, Polen, Portugal, Spanien, Vereinigtes Königreich und USA) springen hier zum Gedenken an den Jahrestag der Schlacht von Arnheim auf der Ginkelschen Heide ab. Portugals Truppenstärke beträgt 24.000 Frauen und Männer.  © Ben Birchall/dpa
Raketensschiff Pori der finnischen Marine
Das Raketensschiff Pori der finnischen Marine bricht vom Suomenlinna-Pier in Helsinki zur Nato-Operation „Enhanced Vigilance Activity“ in der Ostsee auf. Auch Finnland verfügt über 24.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten. © Vesa Moilanen/dpa
Militärübung „Nordic Response“ in Norwegen
Norwegische Soldaten sitzen während der Militärübung „Nordic Response 24“ auf Schneemobilen. Die Streitkräfte bestehen aus dem Heer, der Marine, der Luftwaffe und der milizartig organisierten Heimwehr. Mit einer Truppenstärke von 23.250 Frauen und Männer belegt Norwegen Platz 20 in der Nato-Rangliste. © Jouni Porsanger/dpa
Deutsche Brigade in Litauen
Litauische Soldaten legen nach einem Schießtraining bei Rudninkai in dem Areal, wo die deutsche Brigade in Litauen stationiert werden soll, eine Pause ein. Die Truppenstärke von Litauen beträgt 23.000 Frauen und Männer. © Kay Nietfeld/dpa
The Royal Life Guards
Rekruten der Royal Life Guards aus Dänemark überqueren auf dem Truppenübungsplatz Kulsbjerg bei Vordingborg das Wasser. Dänemarks Militär verfügt derzeit über etwa 20.000 aktive Soldatinnen und Soldaten. © Mads Claus Rasmussen/Imago
Luftwaffe bildet slowakische Soldaten an Flugabwehrsystem aus
Slowakische Soldaten trainieren an einem Flugabwehrsystem. Seit 2004 ist die Slowakei Mitglied der Nato. Die Truppenstärke des Militärs beträgt 19.500 Frauen und Männer. © Marcus Brandt/dpa
Lettland Militär Parade
imago80894560.jpg © Victor Lisitsyn/Imago
Militärmanöver in Kroatien
Kroatien verfügt über 14.325 aktive Soldatinnen und Soldaten. Die Streitkräfte werden umgangssprachlich meist als „Hrvatska vojska“ (Kroatische Armee) bezeichnet. Kroatien ist seit April 2009 Mitglied der Nato. © dpa
Mazedonien Namensänderung
Die Armee der Republik Nordmazedonien (Truppenstärke: 9000) gliedert sich in ein Heer mit angeschlossenen Luftstreitkräften (Heeresflieger). Aufgrund der Binnenlage des Landes gibt es keine eigenständige Marine.  © Dragan Perkovksi/dpa
Kaja Kallas
Am 15. Mai 2024 besuchte die damalige estnische Premierministerin Kaja Kallas die gemeinsame Übung „Spring Storm“ der estnischen Streitkräfte (Truppenstärke: 7700) und der alliierten Nato-Streitkräfte in Pärnu. © Jussi Nukari/Imago
Slowenien
Sloweniens Truppenstärke beträgt 7300 Frauen und Männer. Die Streitkräfte unterstehen dem Verteidigungsministerium. Die für den Schutz der 46 Kilometer langen Adriaküste zuständige Marine und die Luftstreitkräfte sind keine selbständigen Teilstreitkräfte. © Zeljko Stevanic/Imago
Albanien
Seit 2010 hat Albanien eine Berufsarmee. Sie besteht derzeit aus 6600 aktiven Soldatinnen und Soldaten. Das Joint Force Command bildet ein Hauptquartier, dem die drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine unterstehen. © Imago
Montenegro
Die seit 2006 aufgebauten Streitkräfte von Montenegro umfassen 2350 Frauen und Männer und gelten heute als eine funktionierende Kleinarmee in Europa. Montenegro ist seit Juni 2017 Mitglied der Nato. © Imago
Luxwemburg
Die Armee Luxemburgs umfasst die Streitkräfte des Großherzogtums Luxemburg. Sie besitzt eine leichtbewaffnete, Freiwilligenarmee (Truppenstärke: 1000). Die luxemburgische Armee ist in ein Infanteriebataillon mit zwei Aufklärungskompanien gegliedert. Mit einer dieser beiden Kompanien beteiligt sich Luxemburg am Eurokorps. © Berit Kessler7Imago
Eurofighter über Island. (Archivbild)
Ein Eurofighter fliegt bei der Übung „Rapid Viking 2023“ über Island. Der hohe Norden gewinnt zunehmend an geopolitischer Bedeutung. Nato-Mitglied Island selbst verfügt über keine eigene Armee. © Britta Pedersen

Die ursprünglich vor allem für die östlichen EU-Grenzgebiete geplante „Drone Wall“ wurde auch auf Druck der Mitgliedsstaaten in „EDDI“ umgetauft, da sie auch andere Gebiete der Union umfassen soll. Der erste Fokus liege weiterhin in dieser Region, etwa im Baltikum, so Steindl. Langfristig solle ein 360°-Schutz für die gesamte EU erreicht werden – was aber eben nicht darüber hinwegtäuschen dürfe, dass hundertprozentige Sicherheit gar nicht möglich sei. „Die Bedrohung ist nicht rein auf Grenzgebiete beschränkt“, betont Steindl. „Die ukrainische Operation Spiderweb, die israelische Operation Am Kalavi wie auch die Vermutungen, dass Russland Drohnen von Schiffen der Schattenflotte startet, sind Beispiele dafür, wie Verteidigungen an der Landgrenze umgangen werden können.“

Nichtsdestotrotz sei wichtig, „dass das Projekt zeitgemäß umgesetzt wird“. Es handle sich immerhin um ein Flaggschiffprojekt der neuen EU-Verteidigungsbereitschaft, wie sie in der „Readiness Roadmap“ festgeschrieben wurde. Technisch ließen sich die Projekte im angepeilten Zeitrahmen umsetzen, erklärt Steindl. „Dafür müssen jedoch auch die finanziellen Mittel und der politische Wille – etwa im Hinblick auf rechtliche Anpassungen – vorhanden sein.“

„EDDI“ – der europäische „Drohnenwall“

Der Drohnenwall gehört zu vier Mitte Oktober verschriftlichten Plänen für „Flaggschiffe“ der EU-Verteidigung (siehe unten). Die Kommission sieht die „größte direkte Bedrohung aus Russland und Belarus“ an ihrer Ostgrenze. Prinzipiell könne die aber jeden Mitgliedstaat erreichen. Gesucht sei deshalb der von Steindl erwähnte „360°“-Zugang – auch auf Basis von Lehren aus dem Ukraine-Krieg.

Das Ziel: „Drohnen-Kapazitäten zum Aufspüren, Verfolgen und Neutralisieren ebenso wie Fähigkeit, Bodenziele mittels Drohnentechnologie für Präzisionsschläge zu treffen“. Bislang wenig thematisiert: Laut EU-Kommission soll das „Drohnen-Netzwerk“ auch nicht-militärische Gefahren eindämmen. „Das umfasst Grenzschutz, Instrumentalisierung von Migration, Schutz für kritische Infrastruktur und transnationales organisiertes Verbrechen“, heißt es. Ein Kostenpunkt ist offiziell noch nicht benannt – die Agentur Reuters schrieb aber unter Berufung auf die Beratungsfirma RANE von möglichen „Milliarden-Aufträgen“ für die entsprechenden Industrien.

Die EU-Kommission hat Mitte Oktober einen Fahrplan für vier große Aufrüstungsprojekte vorgestellt, samt Etappenzielen bis zum Jahr 2030. „Russland hat derzeit keine Kapazität, einen Angriff auf die EU zu starten“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. „Es könnte sich aber in den kommenden Jahren darauf vorbereiten.“ In einem Papier schreibt die Kommission, „Defence Readiness“, bedeute, „dass die Armeen der Mitgliedsstaaten jede verteidigungsbezogene Krise antizipieren, sich darauf vorbereiten und beantworten können, bis hin zu hochintensiver Kriegsführung“. Bis 2030 soll die EU „verteidigungsbereit“ sein.

Zu den vier Leuchtturmprojekten gehören auch die „Eastern Flank Watch“ für bessere Verteidigungsfähigkeiten im Osten der EU und ein „European Air Shield“ für die Luftverteidigung. Ein „European Defence Space Shield“ soll europäische Satelliten schützen. Im Fokus standen in den vergangenen Wochen aber vor allem Drohnen- und Kampfjet-Flüge über EU- und NATO-Territorium. Steindl und ein weiterer Experte vermuten hinter entsprechenden Aktionen aus Russland und Belarus auch ein Kalkül mit Blick auf den Ukraine-Krieg. (Quellen: Ulf Steindl, EU-Kommission, dpa, eigene Recherchen)

Rubriklistenbild: © Montage: Dursun Aydemir/Anadolu/Mikhail Metzel/SNA/Imago

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