Washington Post

Attentat auf Charlie Kirk: Gouverneur wettert gegen „linke Ideologie“ – doch FBI tappt im Dunkeln

Die Suche nach dem Motiv geht weiter: Nach dem Attentat auf Charlie Kirk ermittelt das FBI weiter. Der Gouverneur von Utah hat seine eigene Theorie.

Salt Lake City – Das Rätselraten nach dem Attentat geht weiter: Der Gouverneur von Utah, Spencer Cox (Republikaner), sagte, dass die Behörden immer noch nicht das Motiv für die tödlichen Schüsse auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk kennen. Jedoch haben Befragungen von Verwandten und Personen aus dem Umfeld des Verdächtigen Tyler R. neue Informationen zutage gefördert, darunter, dass er eine „linke Ideologie“ hatte. R., der nach einer 33-stündigen Fahndung festgenommen wurde, kooperiert nicht mit den Behörden, sagte Cox in der NBC-Sendung „Meet the Press“.

The Washington Post vier Wochen gratis lesen

Ihr Qualitäts-Ticket der washingtonpost.com: Holen Sie sich exklusive Recherchen und 200+ Geschichten vier Wochen gratis.

Familie von mutmaßlichem Täter Republikaner

Verwandte sagten den Ermittlern, dass der 22-jährige R. eine „ganz andere“ Ideologie habe als seine konservative Familie, sagte Cox im NBC. „Es gab eindeutig eine linke Ideologie“, sagte er, ohne weitere Details zu nennen. Aus den Wählerverzeichnissen des Bundesstaates geht hervor, dass R. als unabhängiger Wähler registriert ist, während seine Eltern als Republikaner registriert sind. Cox sagte, der Verdächtige, der einst ein Einser-Schüler war, schien sich nach seinem Studienabbruch an der Utah State University „radikalisiert“ zu haben. Er verbrachte offenbar viel Zeit in „dunklen Ecken des Internets“.

Attentat auf Charlie Kirk: Bilder zeigen das Entsetzen – und den mutmaßlichen Täter

Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten.
Nach dem Attentat auf Charlie Kirk veröffentlichte das FBI Bilder und ein Video des mutmaßlichen Täters. Die Trauer in den USA ist groß nach dem Tod des US-Aktivisten. Eine Chronologie der Ereignisse. © FBI (2)/IMAGO / SOPA Images
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte.
Diese Aufnahme entstand nur Minuten vor dem tödlichen Attentat. Charlie Kirk beantwortet gerade Fragen aus dem Publikum - eine Routine, die ihm zum Verhängnis werden sollte. © Tess Crowley
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.
Die letzten Minuten von Charlie Kirk: Der 31-Jährige wirft noch Baseballkappen in die Menge, bevor der tödliche Schuss fällt.  © Tess Crowley/dpa
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte.
Auf diesem Campus der Utah Valley University in Orem ereignete sich das tödliche Attentat auf Charlie Kirk. Der 31-jährige Aktivist wurde vor 3000 Zuschauern von einem Scharfschützen erschossen, der sich auf einem nahegelegenen Dach positioniert hatte. © Lindsey Wasson/dpa
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.
Charlie Kirk galt als einer der einflussreichsten konservativen Aktivisten der USA.  © IMAGO/Charles-McClintock Wilson
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden.
Sekunden vor seinem Tod wurde Charlie Kirk von einem Zuschauer nach Waffengewalt gefragt. Seine letzte Antwort „Zählt man Bandengewalt mit oder nicht?“ sollten seine letzten öffentlichen Worte werden. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten.
Diese dramatischen Szenen spielten sich ab, als Charlie Kirk erschossen wurde. Augenzeugen berichten von Panik unter den 3000 Zuschauern, die sofort zu Boden gingen und um ihr Leben rannten. © Tess Crowley/dpa
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat.
Schock und Fassungslosigkeit auf dem Campus der Utah Valley University: Studenten und Besucher können nicht glauben, was sie gerade miterlebt haben. Viele weinen und trösten sich gegenseitig nach dem brutalen Attentat. © IMAGO/Charles McClintock Wilson
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften.
Was als normale Universitätsveranstaltung begann, endet mit einem Großaufgebot von Rettungskräften. © Tyler Tate/dpa
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht.
Falsche Spur: Diese Festnahme erwies sich als Fehlgriff der Ermittler. Der Mann wurde nach stundenlangen Verhören wieder freigelassen - der wahre Charlie Kirk-Attentäter ist weiterhin auf der Flucht. © IMAGO/Charles McClintock-Wilson
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht.
Spurensicherung am Schauplatz der Tragödie: Polizeibeamte durchkämmen das Gelände rund um das „American Comeback Tour“-Zelt, unter dem Charlie Kirk erschossen wurde. Jeder Zentimeter wird nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter abgesucht. © Tess Crowley/dpa
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.
Stille Trauer hinter Absperrband: Auch die Polizeiabsperrung kann die Menschen nicht davon abhalten, Charlie Kirk die letzte Ehre zu erweisen.  © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner.
Symbole der Trauer und des Patriotismus: Die Gedenkstätte wird zum Wallfahrtsort für konservative Amerikaner. © IMAGO/Joe Rondone/The Republic
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.
Nationale Trauer im Yankee Stadium: Charlie Kirks Portrait erstrahlt auf der riesigen Videowand, während tausende Fans eine Schweigeminute einhalten.  © IMAGO/Vincent Carchietta
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.
Tatort-Rekonstruktion unter der Brücke: Forensiker arbeiten daran, den genauen Ablauf des Attentats zu verstehen.  © Lindsey Wasson/dpa
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.
Trauernde halten große Portraits von Charlie Kirk in die Höhe und gedenken des erschossenen Aktivisten.  © Madeleine Kelly/dpa
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer.
Blumen, Ballons und Bibelverse: Diese bewegende Gedenkstätte zeigt Charlie Kirk als christlichen Märtyrer. © Ross D. Franklin/dpa
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk.
Hunderte junge Menschen versammelten sich zu einer spontanen Gedenkfeier für Charlie Kirk. © Tess Crowley/dpa
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar.
Vor dem Hauptquartier von Turning Point USA wird die Tragödie greifbar. © Ross D. Franklin/dpa
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer.
Charlie Kirks Büros: Die Zentrale seiner politischen Organisation wird zum Symbol einer Bewegung ohne Anführer. © Ross D. Franklin/dpa
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk.
Nationale Trauer im Herzen der Macht: Die amerikanische Flagge weht auf halbmast vor dem Weißen Haus zu Ehren von Charlie Kirk. © Mark Schiefelbein/dpa
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand.
Stiller Protest nach der Tragödie: Ein Charlie Kirk-Anhänger steht mit seinem „Pray for America“-Schild am Straßenrand. © Alex Goodlett/dpa
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden.
Nächtliche Kerzenwache für Charlie Kirk: Die Mischung aus amerikanischen Flaggen und christlichen Botschaften macht deutlich, wie seine Anhänger Patriotismus und Glauben miteinander verbinden. © Ross D. Franklin/dpa
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag.
Anhänger Charlie Kirks versammeln sich vor dem Krankenhaus, in das der schwer verletzte Aktivist eingeliefert wurde. Die Nachricht seines Todes trifft sie wie ein Schlag. © IMAGO/Madeleine Kelly
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen.
Auch Donald Trump ist auf einem Foto der Kirk-Gedenkstätte vor dem Timpanogos Regional Hospital zu sehen. © Lindsey Wasson/dpa
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild)
Donald Trump reagiert mit scharfen Worten auf Charlie Kirks Tod. Der US-Präsident macht die „radikale Linke“ für das Attentat verantwortlich und verspricht, alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. (Archivbild) © Manuel Balce Ceneta/dpa
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen.
US-Fahnder veröffentlichten Bilder einer „Person von Interesse“ – sie sollen den miutmaßlichen Täter zeigen. © FBI (2)
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat neue Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.
Beamte stehen auf einem Dach mit Blick auf den Tatort. Das FBI hat zwei Tage nach der tat Überwachungsaufnahmen vom mutmaßlichen Attentäter auf Charlie Kirk veröffentlicht.  © IMAGO / UPI Photo/ FBI (Collage)
US-Medien berichten über den Tatverdächtigen im Fall Charlie Kirk.
Zwei Tage nach der Tat verkündete Donald Trump live im TV die Festnahme des mutmaßlichen Täters im Fall Charlie Kirk. Es handelt sich um einen 22-Jährigen aus Utah. © Patrick T. Fallon/AFP

R. lebte mit einer Partnerin zusammen, die „schockiert“ war, als sie von der Schießerei bei einer gut besuchten Veranstaltung auf dem Campus der Utah Valley University letzte Woche erfuhr. Die Partnerin kooperiert mit den Behörden, sagte Cox. Die Partnerin, von der die Ermittler glauben, dass sie keine Vorkenntnisse über die Schießerei hatte, befindet sich laut Cox in einer Geschlechtsumwandlung von männlich zu weiblich. Er sagte, die Behörden könnten nicht sagen, ob dies für das Motiv des Verdächtigen relevant sei. „Wir versuchen, das herauszufinden. Ich weiß, dass jeder genau wissen will, warum, und mit dem Finger auf jemanden zeigen will. ... Ich möchte nur vorsichtig sein“, sagte Cox am Sonntag auf CNN.

Nach Attentat auf Charlie Kirk: Trump und Vance wollen an Gedenkfeier teilnehmen

Er sagte, dass am Dienstag mehr bekannt gegeben werde, wenn die Behörden voraussichtlich die Anklage in diesem aufsehenerregenden Fall bekannt geben werden. Die Gedenkfeier für Kirk, einen 31-jährigen Aktivisten und Online-Provokateur, der Turning Point USA gegründet hat, eine Organisation, die den Einfluss der Rechten unter jungen Wählern vergrößert, ist für nächsten Sonntag im Phoenix-Gebiet im State Farm Stadium geplant, wo die Arizona Cardinals spielen. Präsident Donald Trump, Vizepräsident JD Vance, Kabinettssekretäre und Kongressabgeordnete werden voraussichtlich daran teilnehmen, wie aus Kreisen bekannt wurde, die mit der Planung vertraut sind und unter der Bedingung der Anonymität über die Details sprachen.

Der Gouverneur von Utah, Spencer Cox (Mitte), steht neben FBI-Direktor Kash Patel (rechts) und Beau Mason, Kommissar des Ministeriums für öffentliche Sicherheit von Utah, während er auf einer Pressekonferenz über die Ermordung des konservativen Aktivisten Charlie Kirk auf dem Campus der Utah Valley University in Orem, Utah, am Freitag, dem 12. September 2025, spricht (Symbolbild).

R. wird ohne Kaution wegen des Verdachts auf schweren Mord, Behinderung der Justiz und Abfeuern einer Waffe mit schwerer Körperverletzung als Folge festgehalten. Der Tatbestand des schweren Mordes könnte als Kapitalverbrechen geahndet werden, das nach dem Recht des Bundesstaates Utah mit der Todesstrafe oder lebenslanger Haft bestraft wird. Aus Gerichtsunterlagen geht hervor, dass R. zuvor nicht wegen Vergehen oder Verbrechen verurteilt worden war. Cox wiederholte seinen Appell an die Amerikaner, sich zusammenzuschließen und politische Gewalt abzulehnen. „Wenn Ihre Sicht auf Amerika im Moment nicht erschüttert ist, dann stimmt etwas mit Ihnen nicht“, sagte er gegenüber CNN. „Dies ist ein Angriff auf Amerika.“

Suche nach Motiv des Kirk-Attentäters: Trump beschuldigt die „radikale Linke“

Seit der Schießerei hat Trump „die radikale Linke“ beschuldigt und in einer Ansprache aus dem Weißen Haus geschworen, „jeden einzelnen, der zu dieser Gräueltat beigetragen hat“, zu verfolgen. In den letzten Tagen hat er politische Gewalt gegen Republikaner verurteilt, aber keine Angriffe gegen Demokraten hervorgehoben, wie beispielsweise die Ermordung einer Abgeordneten des Bundesstaates Minnesota und ihres Mannes im Juni sowie die Verwundung eines anderen Abgeordneten und seiner Frau. Der Verdächtige in diesem Fall wurde wegen Mordes ersten Grades angeklagt.

Die Behörden gehen davon aus, dass der Verdächtige im Fall Kirk allein gehandelt hat. Viele, die R. kannten, beschreiben ihn als zurückhaltend, humorvoll und als Liebhaber von Videospielen. Cox sagte am Sonntag, R. sei „ein sehr intelligenter junger Mann“ mit hohen ACT-Ergebnissen gewesen, der nach seinem Studienabbruch an der Utah State University nach einem Semester offenbar eine Veränderung durchgemacht habe. Anschließend schrieb er sich für eine Ausbildung zum Elektriker am Dixie Technical College in St. George, Utah, ein, wo er im dritten Jahr studierte. „Offensichtlich hat er viel gezockt“, sagte Cox in der Sendung „Meet the Press“. „Freunde haben bestätigt, dass es so etwas wie das tiefe, dunkle Internet gab, die Reddit-Kultur und diese anderen dunklen Orte im Internet, in die sich diese Person vertieft hat.“

R. hatte Kirk kürzlich kritisiert, sagten Beamte. In einer eidesstattlichen Erklärung vor Gericht sagten die Behörden, ein Freund der Familie habe berichtet, dass R. nach dem Schuss auf Kirk „ihnen gestanden oder angedeutet habe, dass er die Tat begangen habe“. Die eidesstattliche Erklärung besagte auch, dass die Ermittler am Tatort ein Gewehr sowie Patronenhülsen mit eingravierten Sprüchen gefunden hätten. Auf einer stand angeblich: „Hey Faschist! FANG MICH!“ Mehrere Gravuren auf den Hülsen bezogen sich auf Wörter und Symbole aus der Gaming-Kultur.

Tod von Kirk: Mutmaßlicher Attentäter wohnt in Republikaner-Viertel

R. hatte laut Nachbarn in einem Apartmentkomplex in St. George gewohnt, nur wenige Kilometer von seinem Elternhaus entfernt. Mehrere Nachbarn gaben an, ihn oder sein Auto gelegentlich gesehen zu haben, wussten aber nur wenig über ihn. Die Anwohner sagten, sie seien schockiert gewesen, als sie sahen, dass der mutmaßliche Mörder von Kirk in ihrer ruhigen und republikanisch geprägten Ecke von Utah festgenommen wurde.

„Es ist ein ziemlich konservativer Ort, der sehr stark in familiären Werten verwurzelt ist“, sagte Jessie Riley, 41, die darauf hinwies, dass die Mormonenkirche in der Gemeinde stark vertreten ist. „Ich bin fassungslos“, sagte er am Freitag, als Reporter nationaler und internationaler Nachrichtenagenturen auf dem Parkplatz herumstanden. „Man sieht die Menschheit irgendwie ein bisschen anders. ... Wenn so etwas hier passiert, denkt man sich: Wow, vielleicht sollte ich meinen Nachbarn mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Hannah Knowles, Yvonne Wingett Sanchez und Perry Stein haben zu diesem Bericht beigetragen.

Zu den Autoren

Annabelle Timsit ist Reporterin für aktuelle Nachrichten beim Londoner Büro der Washington Post und berichtet in den frühen Morgenstunden in Washington über Nachrichten aus den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt.

Jeremy Roebuck berichtet für die Washington Post über das Justizministerium und das FBI. Senden Sie ihm vertrauliche Hinweise über Signal an jeremyroebuck.04.

Wir testen zurzeit maschinelle Übersetzungen. Dieser Artikel wurde aus dem Englischen automatisiert ins Deutsche übersetzt.

Dieser Artikel war zuerst am 14. September 2025 in englischer Sprache bei der „Washingtonpost.com“ erschienen – im Zuge einer Kooperation steht er nun in Übersetzung auch den Lesern der IPPEN.MEDIA-Portale zur Verfügung.

Rubriklistenbild: © Bob Strong/Imago

Kommentare