VonStefan Schmidschließen
Lukas Rogallaschließen
Israel beschießt weiter Ziele im Libanon. Während der israelische Präsident nicht von einen Krieg gegen das Land sprechen will, sinnt die Hisbollah auf Rache.
Update vom 22. September, 20.57 Uhr: In der Nähe zur israelischen Grenze wurden in Syrien Drohnen gestartet, die mehreren Berichten zufolge in Metzar und andere Ziele im Norden Israels einschlagen sollten. Laut IDF-Informationen wurden bislang keine Opfer gemeldet.
Update vom 22. September, 20.12 Uhr: Wie der israelische TV-Sender Channel 12 unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete, soll es in den kommenden Stunden zu erneuten Raketenangriffen der Hisbollah kommen. Dabei ist die Sprache von 1,5 Millionen Israelis, die die Raketen aus dem Südlibanon wohl erreichen können.
Netanjahu spricht über Geiseln – IDF-Stabschef: Haben „viele weiter Fähigkeiten“
Update vom 22. September, 19.12 Uhr: IDF-Generalstabschef Herzi Halevi äußert sich zu den militärischen Kapazitäten Israels. In einer Pressekonferenz verkündete er in Richtung Hisbollah, dass das Militär noch „viele weitere Fähigkeiten“ habe, die noch nicht eingesetzt wurden. Momentan vergehe „kein Tag, an dem keine Hisbollah-Mitglieder getötet“ würden. „In den kommenden Tagen werden es noch mehr sein.“
Update vom 22. September, 17.42 Uhr: Die Hälfte aller israelischen Geiseln in Gaza soll noch leben. Das berichtete Benjamin Netanjahu bei einer Anhörung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung im Parlament. Bislang sprach die IDF davon, dass 35 der 101 Geiseln tot seien.
Hisbollah-Oberer spricht von „Abrechnung“ gegen Israel
Update vom 22. September, 16.46 Uhr: Nach den letzten Angriffen der israelischen Armee auf den Südlibanon sinnt die Hisbollah auf Vergeltung. Der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, versprach am Rande der Beerdigung eines Kommandeurs einen „Kampf der Abrechnung mit offenem Ausgang“. Der beerdigte Kommandeur wurde bei einem Luftschlag Israels am Freitag getötet.
Trotz Luftoffensive: Israel will laut Präsident gegen Libanon „nicht in den Krieg ziehen“
Update vom 22. September 2024, 13.31 Uhr: Israel will keinen Krieg mit dem Libanon. Das verkündete der israelische Präsident Izchak Herzog gegenüber dem TV-Sender Sky News. Der Libanon, so Herzog, „ist von einer Terrororganisation entführt worden, die im Libanon eine politische Partei namens Hisbollah ist“. Seit einigen Tagen fliegt das israelische Militär vermehrt Angriffe auf Stellungen im Südlibanon.
Am Freitag wurden bei Angriffen mehrere Anführer der Hisbollah getötet. Diese hätten geplant, „den gleichen schrecklichen, grausamen Angriff zu starten, den die Hamas am 7. Oktober (2023) verübte“, so Herzog. Mit der aktuellen Offensive führe man „einen Krieg für die ganze freie Welt“. Herzog weiter: „Wir wollen nicht in den Krieg ziehen. Wir wollen unsere Bürger zurück in ihre Häuser an der Grenze zum Libanon bringen.“
Hisbollah führt Gegenschläge auf Israel aus: „Erste Reaktion“ auf Pager-Explosionen
Update vom 22. September 2024, 7.25 Uhr: Aus dem Libanon sind nach Angaben der israelischen Armee an diesem Morgen mehr als hundert Geschosse auf Israel abgefeuert worden. Wie die Armee mitteilte, wurden „etwa 85 Geschosse identifiziert“. In einer früheren Welle seien „etwa 20 Geschosse identifiziert“ worden, hieß es weiter. Feuerwehren arbeiteten daran, durch herabfallende Trümmerteile verursachte Brände zu löschen, hieß es weiter. Die Hisbollah-Miliz im Libanon erklärte, sie habe Stätten israelischer Militärproduktion ins Visier genommen. Die sei „eine erste Reaktion“ auf die Israel zugeschriebenen Explosionen von Pagern der Hisbollah, hieß es in einer Mitteilung von heute.
Israel greift Süden Libanons an – „Dutzende Kampfjets“ gegen Hisbollah im Einsatz
Erstmeldung vom 21. September 2024:
Beirut – Israels Armee soll aktuell Ziele im Südlibanon mit „dutzenden“ Kampfflugzeugen angreifen. Das berichten israelische Medien unter Berufung auf das Militär. Die IDF behauptet, man greife Ziele der Hisbollah-Miliz an. „Dutzende Kampfjets“ seien am Einsatz beteiligt, hieß es am Samstagabend (21. September) von IDF-Sprecher Daniel Hagari. „Im Verlauf der vergangenen Stunde haben wir einen umfassenden Angriff im Südlibanon lanciert, nachdem wir Vorbereitungen der Hisbollah für einen Beschuss des israelischen Territoriums erkannt hatten“, zitieren Bild und Focus den Armee-Sprecher.
Israel greift Libanon an: Immer wieder Geschosse aus dem Nachbarland
Bereits in den vergangenen Tagen war es zu Angriffen Israels auf den Libanon gekommen. Dabei meldet Israel auch täglich Geschosse, die aus dem Nachbarland im Norden kommen. (lrg)
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