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Koalitionsverhandlungen treten in heiße Phase – diese Termine sind jetzt wichtig

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  • Franziska Schwarz
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Die Teams von Union und SPD gehen mit ungelösten Fragen in den Endspurt der Koalitionsverhandlungen. Ein CDU-Innenpolitiker warnt die SPD nun vor Blockaden bei der Migrationspolitik. Der News-Ticker.

Update vom 23. März, 19.08 Uhr: Noch vor dem Wochenende berät die sogenannte 19-er Runde bei den Koalitionsverhandlungen. Ihr gehören neben den Parteivorsitzenden unter anderem auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an. Die Runde spricht vor allem darüber, wie die größten Meinungsverschiedenheiten gelöst werden könnten.

Größere Differenzen gab es in den Arbeitsgruppen dem Vernehmen nach zu Steuern, Sozialpolitik und der Eindämmung der irregulären Migration. Umstritten war etwa auch die von der SPD geforderte Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in den ersten zwölf Wochen.

Erste Phase der Koalitionsverhandlung endet am Montag

Update vom 23. März, 17.21 Uhr: Union und SPD beenden am Montag die erste Phase ihrer Koalitionsverhandlungen. Bis 17.00 Uhr sollen die 17 Fachgruppen ihre Arbeit abschließen und ihre Ergebnisse einreichen. Weiter strittige Themen werden dann durch übergeordnete Gruppen weiter behandelt. Spitzenvertreter der voraussichtlich künftigen Koalitionspartner dürften sich im Laufe des Tages zum Stand der Beratungen äußern.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann tritt nach Sitzungen von Parteipräsidium und Vorstand gegen 13.30 Uhr vor die Presse, der SPD-Vorsitzende und Fraktionschef Lars Klingbeil um 17.40 Uhr. Bis zum Ende der Woche soll in den Koalitionsverhandlungen eine dreitägige „Redaktionsphase“ stattfinden, in dem die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengefasst werden. Danach sollen strittige Punkte behandelt werden.

Update vom 23. März, 15.47 Uhr: Der CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries warnt die SPD davor, in den Koalitionsverhandlungen einen schärferen Kurs in der Migrationspolitik zu blockieren. „Es liegt jetzt an der Parteiführung der SPD dafür zu sorgen, dass ihre Verhandler den Bogen nicht überspannen. Sonst wird es sehr schwierig werden“, sagt der Bundestagsabgeordnete dem Handelsblatt.

„Eine strikte und dauerhafte Begrenzung der Migration ist zum Wohle unseres Landes und zentral für die Stabilität unserer Demokratie.“ Es könne kein Ergebnis geben, das hinter den Festlegungen der Sondierungsvereinbarung zurückbleibe.

Fahrplan für die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD

Update vom 23. März, 13.08 Uhr: Der Koalitionsvertrag von Union und SPD muss noch viele Hürden nehmen. Mit diesen Terminen geht es jetzt weiter:

  • 24. März: Bis 17.00 Uhr sollen die Fachgruppen zu insgesamt 17 Themenbereichen ihre Arbeit abschließen.
  • 25. März: Nun beginnt die Redaktionsphase, für die drei Tage vorgesehen sind. In ihr werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zusammengefasst und festgehalten, wo es noch Unterschiede in den Positionen gibt.
  • 28. März: Jetzt soll eine mehrtägige „Clearingphase“ starten. Hier würden laut CDU „letzte Uneinigkeiten und unklare Formulierung ausgeräumt“.
  • Anfang April: Die Schlussredaktion des Koalitionsvertrages beginnt. Danach soll ein fertiges Dokument vorliegen, über das die Parteien entscheiden sollen.
  • 20./21. April (Ostern): CDU-Chef Friedrich Merz wollte ursprünglich spätestens bis Ostern eine neue Regierung bilden. Inzwischen wird eher von einem Zeitpunkt danach ausgegangen.

Friedrich Merz: Bierdeckel, Blackrock und schließlich Bundeskanzler

Friedrich Merz wurde am 11. November 1955 in Brilon geboren.
Friedrich Merz wird am 11. November 1955 in Brilon im Hochauerlandkreis (NRW) geboren. Er wächst in einer juristisch geprägten Familie auf, sein Vater Joachim Merz war als Richter am Landgericht Arnsberg tätig und seine Mutter Paula Merz hat als Hausfrau die Familie unterstützt. Diese familiären Hintergründe prägen Merz‘ frühes Interesse an Recht und Politik, was ihn dazu motiviert, sich später in der politischen Arena zu engagieren. © Imago
Luftbild des Gymnasiums Petrinum in Brilon, wo Friedrich Merz seine Schulzeit verbrachte und 1975 das Abitur ablegte.
Friedrich Merz besucht das Gymnasium Petrinum in Brilon, wo er 1975 das Abitur ablegt. In dieser Zeit entwickelt er eine Leidenschaft für Debatten und politische Themen, die ihn nachhaltig prägen. Später sagt er, dass ihn die Werte wie Disziplin und Engagement, die ihm von seinen Eltern vermittelt wurden, durch seine schulische Laufbahn begleitet hätten und so den Grundstein für seine spätere Karriere in der Politik legten. © Hans Blossey/Imago
Friedrich Merz studierte unter anderem an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Jura.
Nach dem Abitur 1975 absolviert Friedrich Merz sein Jurastudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Philipps-Universität Marburg, das er 1982 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen abschließt. © Dominik Bund/Imago
Friedrich Merz leistet seinen Wehrdienst von Juli 1975 bis September 1976 bei der Artillerietruppe der Bundeswehr in Kusel.
Friedrich Merz leistet seinen Wehrdienst von Juli 1975 bis September 1976 bei der Artillerietruppe der Bundeswehr in Kusel, wo er den Fahnenjunker-Lehrgang absolviert. © Imago
Friedrich Merz ist seit 1986 verheiratet und Vater von drei Kindern.
Seit 1981 ist Friedrich Merz mit Charlotte Merz verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder. Familie spielt für den CDU-Chef eine zentrale Rolle in seinem Leben, und er betont oft die Bedeutung von familiären Werten und Zusammenhalt.  © Imago
1989 wird Friedrich Merz erstmals in das Europäische Parlament gewählt, wo er sich vor allem für wirtschaftliche Themen starkmacht.
1989 wird Friedrich Merz erstmals in das Europäische Parlament gewählt, wo er sich vor allem für wirtschaftliche Themen starkmacht. © Jean-Francois Badias/dpa
Als Bundestagsabgeordneter von 1994 bis 2009 etabliert sich Merz als einflussreiche Stimme der CDU.
Als Bundestagsabgeordneter von 1994 bis 2009 etabliert sich Merz als einflussreiche Stimme der CDU, insbesondere durch sein Engagement für wirtschaftliche Reformen, die Förderung von Unternehmensgründungen und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Er setzt sich erfolgreich für die Senkung der Unternehmenssteuern ein, um Investitionen zu fördern. Hier ein Archivbild mit Merz (links) und Peter Struck (rechts, SPD) im Bundestag. © Imago
Friedrich Merz gilt als ein prominentes Mitglied des wirtschaftsliberalen Flügels der CDU und setzt sich seit langem für wirtschaftliche Deregulierungen und Privatisierungen ein.
Friedrich Merz gilt als ein prominentes Mitglied des wirtschaftsliberalen Flügels der CDU und setzt sich seit langem für wirtschaftliche Deregulierungen und Privatisierungen ein. In den 2000er Jahren unterstützte er die Agenda 2010 und sprach sich unter anderem für Einschränkungen bei Sozialleistungen aus. Auch im Jahr 2020 plädierte er dafür, nach der Krise staatliche Leistungen zu überprüfen und betonte die Unterstützung erfolgreicher Unternehmen. Merz wird oft als Befürworter der Trickle-down-Ökonomie angesehen, die davon ausgeht, dass der Wohlstand der Reichen letztlich auch den Ärmeren zugutekommt. © Michael Gstettenbauer/Imago
Merz wird 2000 zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt und übernimmt eine Schlüsselrolle in der Opposition.
Merz wird 2000 zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt und übernimmt eine Schlüsselrolle in der Opposition. © Martin Schutt/dpa
Friedrich Merz und Angela Merkel hatten über die Jahre hinweg ein komplexes und spannungsreiches Verhältnis innerhalb der CDU.
Das Verhältnis zwischen Friedrich Merz und Angela Merkel (Bundeskanzlerin a. D.) ist während ihrer Amtszeit ambivalent. Während Merz als Kritiker von Merkels Kurs in der Flüchtlingspolitik und ihrer wirtschaftlichen Ausrichtung gilt, schätzt er ihre Fähigkeit, die CDU über viele Jahre hinweg zu führen und die Partei in schwierigen Zeiten zu stabilisieren. Das Bild zeigt Merz, wie er im Jahr 2000 Angela Merkel zu ihrer Wahl zur neuen Vorsitzenden der CDU gratuliert. Merkel war die erste Frau an der Spitze der Christdemokraten. © Michael Jung/dpa
In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zwischen Merz und Merkel weiterentwickelt, insbesondere nachdem Merz 2022 zum CDU-Vorsitzenden gewählt wurde.
In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zwischen Merz und Merkel weiterentwickelt, insbesondere nachdem Merz 2022 zum CDU-Vorsitzenden gewählt wurde. Trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten über die Zukunft der CDU betont Merz, dass er die Errungenschaften von Merkels Kanzlerschaft anerkenne und die Partei in einer Weise führen möchte, die sowohl ihre Traditionen respektiert als auch neue Wege geht, um die Wählerschaft zu verjüngen. Im Jahr 2021 fand zur Verabschiedung von Merkel der Große Zapfenstreich statt. © Imago
Von 2016 bis 2018 war Friedrich Merz als Senior Advisor für BlackRock tätig, eine der größten Investmentgesellschaften der Welt
Nach einer politischen Pause von 2009 bis 2018 arbeitet Friedrich Merz als Lobbyist und Rechtsanwalt, unter anderem für die Investmentgesellschaft BlackRock, und knüpft wichtige Kontakte zu führenden Unternehmen und Entscheidungsträgern in der Finanz- und Wirtschaftswelt. Von 2016 bis 2018 war er als Senior Advisor für BlackRock tätig, eine der größten Investmentgesellschaften der Welt, wo er seine Expertise in wirtschaftlichen und finanziellen Fragen einbrachte. Diese Rolle wird kritisch betrachtet: Seine politischen Gegner befürchten, dass seine Verbindungen zur Finanzwelt zu Interessenkonflikten führen könnten, insbesondere in Bezug auf seine politischen Entscheidungen und die Wahrnehmung der CDU als wirtschaftsfreundliche Partei. Seine Kritiker argumentieren, dass Merz dadurch die Unabhängigkeit der politischen Entscheidungen gefährden könnte, während er gleichzeitig für eine Partei steht, die sich für die Belange der breiten Bevölkerung einsetzen sollte. © Bernd Von Jutrczenka/dpa
2018 kehrt Friedrich Merz in die Politik zurück und kandidiert für den CDU-Parteivorsitz, um die Partei wieder in die politische Mitte zu führen.
2018 kehrt Friedrich Merz in die Politik zurück und kandidiert für den CDU-Parteivorsitz, um die Partei wieder in die politische Mitte zu führen und ihre Wählerschaft zu verjüngen. Mit seiner Rückkehr zeigt er Ambitionen, die CDU als starke Oppositionskraft zu positionieren und eine klare wirtschaftsfreundliche Agenda zu verfolgen. © Imago
Merz‘ politische Reden sind geprägt von einer Mischung aus Tradition und modernen Ansätzen.
Merz‘ politische Reden sind geprägt von einer Mischung aus Tradition und modernen Ansätzen. Er betont traditionelle Werte wie die soziale Marktwirtschaft, den Schutz der Familie und die Bedeutung von Sicherheit und Ordnung, die in der CDU verwurzelt sind. Gleichzeitig zeigt er moderne Ansätze, indem er Themen wie Digitalisierung, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund stellt und innovative Lösungen für aktuelle Herausforderungen präsentiert. Merz plädiert für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik, die sowohl wirtschaftliches Wachstum als auch ökologische Nachhaltigkeit berücksichtigt, und spricht sich für eine stärkere Einbindung junger Menschen in politische Entscheidungsprozesse aus. © Kay Nietfeld/dpa
Den Kampf um den CDU-Parteivorsitz 2018 verliert Friedrich Merz gegen Annegret Kramp-Karrenbauer.
Den Kampf um den Parteivorsitz verliert Friedrich Merz gegen Annegret Kramp-Karrenbauer. Das Verhältnis zwischen Merz und Kramp-Karrenbauer ist von einer Mischung aus politischer Konkurrenz und respektvollem Austausch geprägt. Nachdem Kramp-Karrenbauer 2018 als Nachfolgerin von Angela Merkel zur CDU-Vorsitzenden gewählt wurde, stellte Merz eine ernsthafte Herausforderung für ihre Führung dar, was zu Spannungen innerhalb der Partei führte. Trotz dieser Rivalität betonen beide Politiker die Notwendigkeit eines konstruktiven Dialogs und einer gemeinsamen Linie für die Zukunft der CDU, um die Partei nach den Herausforderungen der letzten Jahre zu stärken. © dpa
Bei der Bundestagswahl 2021 wird Merz erneut Abgeordneter und zeigt, dass er in der politischen Arena nicht vergessen ist.
Bei der Bundestagswahl 2021 wird Merz erneut Abgeordneter und zeigt, dass er in der politischen Arena nicht vergessen ist. Hier bei einem Wahlkampfauftritt mit dem damaligen Bundeskanzlerkandidaten der CDU, Armin Laschet (links). © Henning Kaiser/dpa
2022 wird Merz zum Bundesvorsitzenden der CDU gewählt und übernimmt die Verantwortung für die Neuausrichtung der Partei
2022 wird Friedrich Merz zum Bundesvorsitzenden der CDU gewählt und übernimmt die Verantwortung für die Neuausrichtung der Partei, die sich auf eine stärkere wirtschaftliche Ausrichtung, eine klare Haltung zu Migration und Integration sowie die Stärkung der inneren Sicherheit konzentriert. Unter seiner Führung wurden erste Schritte zur Reform der Parteistrukturen und zur Ansprache jüngerer Wähler umgesetzt, während die CDU versucht, sich von den Verlusten der vorherigen Wahlen zu erholen. Auf dem Foto ist Merz bei einem Parteitag im Oktober 2022 in Augsburg zu sehen. © Christof Stache/dpa
Als CDU-Parteivorsitzender betont Merz die Bedeutung von wirtschaftlicher Stabilität und sozialer Gerechtigkeit.
Als CDU-Parteivorsitzender betont Merz die Bedeutung von wirtschaftlicher Stabilität und sozialer Gerechtigkeit, indem er argumentiert, dass eine stabile Wirtschaft die Grundlage für Wohlstand, Arbeitsplätze und soziale Sicherheit ist. Er hebt hervor, dass wirtschaftliche Stabilität notwendig ist, um Investitionen zu fördern, Innovationen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im globalen Markt zu sichern, während gleichzeitig soziale Gerechtigkeit durch gezielte Förderprogramme für benachteiligte Gruppen gewährleistet werden muss. © Rolf Vennenbernd/dpa
Während seiner Amtszeit als CDU-Vorsitzender wird Friedrich Merz mit internen Konflikten und Herausforderungen konfrontiert, insbesondere mit Spannungen zwischen moderaten und konservativen Flügeln der CDU sowie mit der Kritik an seiner Strategie zur Wählergewinnung.
Während seiner Amtszeit als CDU-Vorsitzender wird Friedrich Merz mit internen Konflikten und Herausforderungen konfrontiert, insbesondere mit Spannungen zwischen moderaten und konservativen Flügeln der CDU sowie mit der Kritik an seiner Strategie zur Wählergewinnung. Um diese Konflikte zu lösen, setzt Merz auf einen Dialog innerhalb der Partei, fördert die Einbindung verschiedener Strömungen und organisiert regelmäßige Treffen, um gemeinsame Positionen zu finden. Zudem stärkt er die Kommunikation mit der Basis, um das Vertrauen in die Parteiführung wiederherzustellen und ein einheitliches Auftreten der CDU zu gewährleisten. Hier zu sehen bei einem Statement der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach der fraktionsoffenen Sitzung auf der Fraktionsebene im Februar 2022. © Frederic Kern/Imago
Friedrich Merz nutzt gerne das Bild des „Bierdeckels“, um zu verdeutlichen, dass politische Ideen und Konzepte klar und verständlich vermittelt werden müssen.
Friedrich Merz nutzt gerne das Bild des „Bierdeckels“, um zu verdeutlichen, dass politische Ideen und Konzepte klar und verständlich vermittelt werden müssen. Er fordert eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Bürger orientiert und komplexe Themen so aufbereitet, dass sie für jeden nachvollziehbar sind. Diese Ansprache zielt darauf ab, das Vertrauen in die Politik zu stärken und die Bürger aktiv in den politischen Diskurs einzubeziehen. © Branscheid/ photothek.net/Imago
Friedrich Merz setzt sich für eine klare politische Linie ein, die sich auf wirtschaftliche Stabilität, soziale Marktwirtschaft und eine restriktive Migrationspolitik konzentriert.
Friedrich Merz setzt sich für eine klare politische Linie ein, die sich auf wirtschaftliche Stabilität, soziale Marktwirtschaft und eine restriktive Migrationspolitik konzentriert. Er betont die Notwendigkeit von Reformen im Steuerrecht, um Unternehmen zu entlasten, und spricht sich für eine stärkere Integration von Migranten aus, während er gleichzeitig die Sicherheit und Ordnung in Deutschland priorisiert, um die CDU wieder als verlässliche Mitte-Rechts-Partei zu positionieren. Hier ist Merz bei einer Rede zu sehen, die er bei den Future Days des deutschen Mittelstandes Ende Oktober 2024 gehalten hat. © Imago
Friedrich Merz spricht sich für eine klare Haltung gegenüber Migration und Integration aus.
Friedrich Merz spricht sich für eine klare Haltung gegenüber Migration und Integration aus, indem er betont, dass eine kontrollierte Zuwanderung notwendig ist, um die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in Deutschland zu erhalten. Er fordert eine striktere Regelung des Asylrechts und eine schnellere Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig distanziert sich Merz von der AfD, indem er deren populistische Ansätze kritisiert und betont, dass die CDU eine verantwortungsvolle und sachliche Migrationspolitik verfolgen muss, die sowohl die Interessen der deutschen Bevölkerung als auch die der Migranten berücksichtigt. © Patrick Pleul/dpa
Im September 2024 wird Merz als Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2025 nominiert, nachdem er sich in einem internen Wettkampf gegen Markus Söder (links, CSU)durchsetzt.
Im September 2024 wird Merz als Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl 2025 nominiert, nachdem er sich in einem internen Wettkampf gegen Markus Söder (links, CSU)durchsetzt. Merz konnte sich durch seine klare wirtschaftspolitische Agenda und seine Fähigkeit, die Partei zu einen, profilieren, während Söder mit internen Konflikten und einer weniger klaren Positionierung zu kämpfen hatte. © Frank Hoermann/Sven Simon/dpa
Merz betont die Notwendigkeit von Reformen innerhalb der CDU, um die Wählerschaft zu verjüngen und eine moderne, zukunftsorientierte Partei zu etablieren.
Merz betont die Notwendigkeit von Reformen innerhalb der CDU, um die Wählerschaft zu verjüngen und eine moderne, zukunftsorientierte Partei zu etablieren. Er schlägt unter anderem vor, die Parteistrukturen zu modernisieren, die Mitgliederbeteiligung zu erhöhen und gezielte Programme zur Ansprache junger Wähler zu entwickeln. Im Wahlkampf 2025 setzt Merz auf eine aktive Nutzung sozialer Medien wie Instagram, Twitter und TikTok, um jüngere Wähler anzusprechen und seine politischen Ideen zu verbreiten, wobei er Themen wie Klimaschutz, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit in den Vordergrund stellt. © Bode/Imago
Im aktuellen Bundestagswahlkampf zeigt sich Friedrich Merz in seiner Rolle als Kanzlerkandidat, der die CDU in eine neue Ära führen will.
Im Bundestagswahlkampf zeigt sich Friedrich Merz in seiner Rolle als Kanzlerkandidat, der die CDU in eine neue Ära führen will. Er polarisiert, indem er einerseits von seinen Unterstützern für seine klare wirtschaftliche Agenda, seine Fähigkeit zur Parteieinheit und seine modernen Ansätze in der Politik gelobt wird. Andererseits kritisieren Gegner, dass seine Verbindungen zur Finanzwelt und seine strikte Haltung zu Migration und Integration zu einem Verlust an sozialer Sensibilität führen könnten. Unterstützer sehen in ihm einen starken Führer, der die CDU revitalisieren kann, während Kritiker befürchten, dass er die Partei weiter nach rechts drängt und damit die Wählerschaft spaltet. © Chris Emil Janssen/Imago
Bundestag - Kanzlerwahl
Die Union gewinnt die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 – muss sich aber mit gerundet 28,5 Prozent der Stimmen begnügen. Für die CDU (22,6 %) war es das zweitschlechteste Abschneiden in der Geschichte der Bundesrepublik, für die CSU (6,0 %) das drittschlechteste. Es kommt zu einer schwarz-roten Koalition. Doch die Wahl zum Kanzler verläuft holprig. Er verpasst zunächst die nötige Mehrheit und wird erst im zweiten Durchgang zum zehnten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Erster Gratulant ist sein Vorgänger Olaf Scholz. © Christoph Soeder/dpa
Merz, Macron, Starmer und Tusk in Kiew
Wenige Tage nach der Wahl zum Kanzler setzt Merz ein erstes Zeichen. Zusammen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer reist er mit dem Zug nach Kiew. Dort kommt noch Polens Regierungschef Donald Tusk dazu. Gemeinsam beraten sie mit Präsident Wolodymyr Selenskyj über den Weg zu einer Friedenslösung im Ukraine-Krieg. „Wir arbeiten gemeinsam darauf hin, dass Russland sich endlich auf einen längeren Waffenstillstand einlässt, statt immer wieder neue Vorbedingungen zu stellen“, sagt Merz - und betont: „Wir stehen fest und bleiben fest an der Seite der Ukraine.“ © Kay Nietfeld/dpa

Update vom 22. März, 14.15 Uhr: Die Verhandlungen zwischen SPD und Union über die zukünftige Finanzpolitik verlaufen alles andere als reibungslos. Laut FAZ ist die Stimmung in der zuständigen Arbeitsgruppe von Seiten der Union als „deprimierend“ und „bis ins Mark frustrierend“ beschrieben worden. Zudem wird von einem „zähen“, „verhakten“ und „verminten“ Verlauf gesprochen.

Besonders bei der Frage der Unternehmensentlastungen gehen die Meinungen stark auseinander. Die Union drängt auf eine Senkung der Körperschaftsteuer, während die SPD dies als ein reines CDU/CSU-Anliegen betrachtet und laut FAZ keinen Handlungsbedarf sieht. Stattdessen schlägt sie die Einführung einer Vermögenssteuer, einer Finanztransaktionssteuer und das Ende des Ehegattensplittings vor. Letzteres führte zu einem Eklat.

Als SPD-Finanzministerin Doris Ahnen das Splitting-Modell als Grund für Frauen in schlecht bezahlten Jobs bezeichnete, soll CSU-Politikerin Mechthilde Wittmann gefragt haben, „ob sie wirklich die Frauen für so blöd halte.“ Daraufhin verließ die SPD geschlossen den Raum, kehrte jedoch nach etwa 90 Minuten an den Verhandlungstisch zurück.

Für Lars Klingbeil (links) und Friedrich Merz (rechts) gibt es noch vieles zu verhandeln. (Archivbild)

Abstimmung im Bundesrat: Länderkammer stimmt für Schulden-Paket – Länder-Pläne für Sondervermögen

Update, 13.47 Uhr: Die Abstimmung ist durch, der Bundesrat hat heute für das Finanzpaket gestimmt. Ideen der Länder, was man jetzt mit dem Sondervermögen macht, gibt es längst. Eine davon: mit einem „Grundstock“ gegen marode Brücken und Schlagloch-Straßen angehen. Mehr dazu in So will NRW-Minister das Milliardenpaket verwenden.

Söder wirbt bei Bundesrat-Abstimmung für „historische Maßnahme in historischen Zeiten“

Update, 13.01 Uhr: Mehrere Redner bei der Schuldenpaket-Abstimmung im Bundesrat heute verwiesen auf eine drohende Abwendung der US-Regierung von den Nato-Partnern in Europa. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) verwies unter anderem auf die „obszöne Demütigung“ des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte: „Historische Zeiten erfordern historische Maßnahmen.“ Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen) wiederum äußerte im Bundesrat, er stimme dem Finanzpaket „nur mit einem erheblichen Störgefühl“ zu.

Update, 12.18 Uhr: Das schwarz-rote Finanzpaket hat viel Kritik ausgelöst – doch heute votierte der Bundesrat in einer Abstimmung dafür. CDU-Chef Friedrich Merz hat heute erneut für das historische Schuldenpaket geworben: Wegen der außenpolitischen Herausforderungen müsse schnell gehandelt werden, erläutert der voraussichtlich nächste Bundeskanzler. Merz bezog sich dabei auf den Ukraine-Krieg und den politischen Kurs von US-Präsident Donald Trump.

„Ich weiß, dass ich jetzt einen sehr hohen Kredit in Anspruch genommen habe, auch was meine persönliche Glaubwürdigkeit betrifft“, sagte Merz bei einer Veranstaltung der FAZ in Frankfurt am Main. Die Vorwürfe, die gegen ihn auch aus den eigenen Reihen gerichtet seien, ließen ihn nicht kalt. Sie seien auch nicht gänzlich aus der Luft gegriffen, so Merz.

Bundesrat-Abstimmung zum Schuldenpaket: Diese Länder stimmten mit Nein

Update, 11.56 Uhr: Bei der Abstimmung im Bundesrat heute waren 46 von 69 Stimmen nötig – die Schwelle wurde mit 53 Stimmen nun klar überschritten. Nicht für das beispiellose Schuldenpaket votierten Brandenburg und Thüringen, wo das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Koalitionen mitregiert, sowie Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt, wo die FDP mit in der Regierung sitzt. Für das Paket stimmten hingegen Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Dort regiert Die Linke mit, die einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben äußerst kritisch gegenüber steht.

Ergebnis der Abstimmung heute: Bundesrat billigt Schuldenpaket

Update, 11.08 Uhr: Der Bundesrat hat das schuldenfinanzierte Finanzpaket von Union und SPD für Verteidigung und Infrastruktur gebilligt. Bei der Abstimmung am Freitag votierten die Länder klar mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit für die notwendigen Grundgesetzänderungen. Es war die letzte parlamentarische Hürde für das Vorhaben, das insbesondere eine Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben und ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz vorsieht.

Update, 10.20 Uhr: Söder spricht im Bundesrat über „verdeckte Verschuldung“, da marode Brücken und Straßen schon da seien. Da es aber keinen schnellen politischen Erfolg bei einer Sanierung gebe, wurde es wohl liegengelassen. Das gehe man jetzt an. Zudem lobt Söder, dass die Länder ihrerseits nun selbst Schulden aufnehmen dürfen. Ein absolutes Novum, wie der bayerische Ministerpräsident betont.

Bei dem Klimaförderprogramm, den die Grünen in den Deal eingearbeitet hatten, hatte Söder zunächst „zurückhaltend“ reagiert. Doch mittlerweile sehe er, was für zentrale Projekte davon betroffen sind. Er nennt etwa den Wasserstoff-Ausbau und meint: „Alles Dinge, die uns in Sachen Zukunftsfähigkeit nach vorne bringen“.

Dann kommt Söder auf den Länderfinanzausgleich zu sprechen. Bayern zahle fast 60 Prozent. Es könne zu der „absurden“ Situation kommen, dass Bayern Schulden aufnehmen müsse, „nur um den Länderfinanzausgleich“ zu finanzieren. Deshalb will Söder diesen Beitrag Bayerns reduzieren.

Bayern, das sechs Stimmen im Bundesrat hat, fordert eine Protokollerklärung mit fünf Punkten für seine Zustimmung zum 500-Milliarden-Finanzpaket. Darin soll klargestellt werden, dass Bayern den Begriff „Klimaneutralität“, den Merz als Zugeständnis an die Grünen ins Grundgesetz aufnehmen will, nicht als Verfassungsauftrag versteht. Zudem fordert Bayern Änderungen beim Länderfinanzausgleich, um als Hauptzahler entlastet zu werden.

Update vom 21. März, 7.50 Uhr: Mit den sechs Stimmen aus Bayern dürfte die Mehrheit (46 von 69 Stimmen) bei der Abstimmung im Bundesrat heute gesichert sein. Doch ihr Ja zur Grundgesetzänderung hatten die Freien Wähler mit ihrem Chef Hubert Aiwanger zunächst schwer gemachtseinen Meinungsschwenk aber hat Aiwanger jetzt erklärt.

„Wenn ich es wollte, stünde ich jetzt nicht als stellvertretender Ministerpräsident und Minister hier, sondern wäre schon heute entlassen und am Freitag würde ohne mich die Hand gehoben“, sagte Aiwanger bei RTL. „Was, wenn ich dann ein toter Held bin?“, fügte er fragend hinzu. Aus der Sicht Aiwangers hätte Bayern im Bundesrat dennoch zugestimmt und auf den Kabinettsstühlen säßen SPD- statt Freie Wähler-Politiker. 

Bundesrat entscheidet heute über Milliarden-Schuldenpaket – Bayern plant Extrawurst

Erstmeldung: Berlin – Friedrich Merz hat am Dienstag die erste Hürde auf dem Weg zu seiner Kanzlerschaft samt Milliarden-Schuldenpaket genommen: Der Bundestag hat den notwendigen Grundgesetzänderungen zugestimmt. Mithilfe der Grünen kam die erforderliche Zweidrittelmehrheit zustande. Heute steht die Abstimmung im Bundesrat an. Auch dort ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich, damit die im Bundesrat vertretenen Bundesländer den Grundgesetzänderungen zustimmen.

Schuldenbremse-Abstimmung im Bundestag heute live: Merz will Zustimmung der Länder

Über folgende Änderungen im Grundgesetz stimmt der Bundesrat heute an:

  • Lockerung der Schuldenbremse: Ausgaben für Verteidigung, Zivilschutz, Nachrichtendienste und Militärhilfe sollen ab einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nicht mehr auf die Schuldenregeln angerechnet werden.
  • Die Bundesländer sollen künftig gemeinsam Schulden in Höhe von 0,35 Prozent des BIP aufnehmen dürfen, während die Grenze zuvor bei null lag.
  • Ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro soll für zwölf Jahre zur Verfügung stehen, um in die Infrastruktur zu investieren und die „Klimaneutralität“ bis 2045 zu erreichen.

Bundesländer entscheiden heute über Schuldenpaket von Merz – Abstimmung wird knapp

Die Zustimmung im Bundesrat hängt heute von den Landesregierungen ab, die nicht ausschließlich von CDU, SPD und Grünen regiert werden. Für den Erfolg des Schuldendeals von Merz und Klingbeil sind 46 von 69 Stimmen im Bundesrat erforderlich. Die Landesregierungen aus CDU, SPD und Grünen verfügen jedoch nur über 41 Stimmen, sodass fünf Stimmen zur Zweidrittelmehrheit fehlen.

Schulden-Abstimmung im Bundesrat am Freitag (21. März)
Gesamtstimmen im Bundesrat69
Nötige Stikmmen für Zweidrittelmehrheit 46
Stimmen von Landesregierungen aus CDU, SPD und Grünen41

An Bayern drohte Mehrheit für Merz‘ Schuldenpaket zu scheitern – Aiwanger lenkte ein

An Bayern drohte die Abstimmung über die Schuldenbremse zunächst zu scheitern. Die Freien Wähler, Koalitionspartner der CSU unter Markus Söder, wollten sich gegen die Lockerung der Schuldenbremse stellen. Erst als Söder mit einem Koalitionsbruch drohte und die Bayern-SPD als potenzieller neuer Partner bereitstand, lenkte Hubert Aiwanger, Chef der Freien Wähler, ein. Er räumte ein, man habe „eh keine Chance“, das Paket zu stoppen, und fügte hinzu: „Auch, wenn das völliger Wahnsinn ist: Die CSU kann auch ohne uns im Bundesrat zustimmen.“

Bayern plant Protokollerklärung für Bundesrat-Abstimmung zu Schulden

Bayern, das sechs Stimmen im Bundesrat hat, fordert dennoch eine Protokollerklärung mit fünf Punkten für seine Zustimmung zum 500-Milliarden-Finanzpaket. Darin soll klargestellt werden, dass Bayern den Begriff „Klimaneutralität“, den Merz als Zugeständnis an die Grünen ins Grundgesetz aufnehmen will, nicht als Verfassungsauftrag versteht. Zudem fordert Bayern Änderungen beim Länderfinanzausgleich, um als Hauptzahler entlastet zu werden.

FDP will Zustimmung zu Schuldenpaket von Merz im Bundesrat verhindern

Ein weiterer Streitpunkt ist der Widerstand aus der FDP gegen die Schuldenabstimmung im Bundesrat. Mehrere FDP-Landtagsfraktionen wollen die Zustimmung des Bundesrats zum Merz-Finanzpaket und zur Lockerung der Schuldenbremse verhindern. Sie planen, vor den Verfassungsgerichten ihrer Bundesländer zu klagen. Die FDP-Fraktionen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bremen haben bereits Klagen angekündigt. Ihr Argument: Die Grundgesetzänderung greift direkt in die Verfassungen der Länder ein, die ebenfalls Schuldenbremsen enthalten, was gegen die Verfassungsautonomie der Länder verstoße.

BSW-regierte Länder bei Schulden-Abstimmung im Dilemma

In Thüringen, wo CDU, SPD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) regieren, sieht das BSW die Schulden für die Bundeswehr kritisch. Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) kündigte an, dass Thüringen sich bei der Abstimmung enthalten werde, wenn es in der Landeskoalition unterschiedliche Meinungen gibt. Auch Brandenburg, wo die SPD mit dem BSW regiert, und Sachsen-Anhalt, wo CDU, SPD und FDP koalieren, haben noch nicht entschieden, ob sie dem schwarz-roten Schuldenpaket zustimmen werden. (smu)

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

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