Konkurrenz in der Viehwirtschaft

Konfrontationen im Südsudan: 14 Menschen sterben

+
Viehwirtschaft ist im Südsudan einer der wichtigsten Wirtschaftszweige

Nach Behördenangaben sind bei Konflikten zwischen Anwohnern und Binnenflüchtlingen mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

Juba - Im Bundesstaat Zentral-Äquatoria seien Streitigkeiten zwischen dort seit langem ansässigen Bauern und neu zugezogenen Viehhaltern in der Nacht zum Freitag eskaliert, wie ein lokaler Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur sagte. Mehrere Menschen seien außerdem verletzt worden, zum Teil durch Schusswunden.

Die Viehhalter sind demnach Binnenflüchtlinge aus dem Bundesstaat Jonglei, den sie 2019 nach schweren Überschwemmungen verlassen mussten. Die Bauern warfen den Viehhaltern den Angaben zufolge vor, ihre Tiere auf Feldern fressen zu lassen und damit die Ernte zu zerstören.

Viehwirtschaft ist in dem armen ostafrikanischen Land mit rund elf Millionen Einwohnern einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Immer wieder kommt es zu Gewalt zwischen Landwirten und Viehhaltern bei der Konkurrenz um knappe Ressourcen. Zudem gibt es häufig Viehdiebstähle unter miteinander verfeindeten Gruppen. (dpa)

Kommentare