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Ukraine-Krieg: Viele russische Drohnen greifen Charkiw an

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Newsticker zum Ukraine-Krieg: Die USA glauben offenbar nicht mehr an eine schnelle Waffenruhe. Russland geht verschärft gegen Kriegsgegner vor.

Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update vom 3. April, 5.45 Uhr: Die ostukrainische Großstadt Charkiw ist in der Nacht erneut Ziel eines schweren russischen Angriffs mit Kampfdrohnen geworden. Binnen 40 Minuten hätten 14 Drohnen die Stadt attackiert, schrieb Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram. 

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von internationalen Medien und Nachrichtenagenturen, aber auch von den Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Krieg in der Ukraine lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 21.44 Uhr: Laut dem ukrainischen Geheimdienst soll Russland seine Desinformationskampagne gegen die Ukraine verstärkt haben. Das berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrainska Pravda. Das Ziel der russischen Operation sei es, den ukrainischen Staat „nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in den Köpfen der Menschen“ zu untergraben. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine die Legitimität des eigenen Staates anzweifeln, etwa weil es seit Beginn des Ukraine-Kriegs keine Wahlen mehr gegeben hat.

Raketenangriff Russlands auf Geburtsstadt von Wolodymyr Selenskyj

Update, 20.25 Uhr: Bei einem russischen Raketenangriff auf die Stadt Krywyj Rih sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Der Angriff habe Wohngebäuden gegolten und einen Brand ausgelöst, teilte die Militärverwaltung der Stadt am Mittwoch auf Telegram mit. Eine Rettungsaktion ist demnach im Gange.

Krywyj Rih im Süden der Ukraine gerät seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs regelmäßig unter Beschuss. Sie liegt etwa 80 Kilometer nordwestlich der Frontlinie und zählte vor dem Krieg mehr als 600.000 Einwohner. Außerdem ist Geburtsstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Ukraine-Krieg: Russland will härter gegen Kriegsgegner vorgehen

Update, 17.29 Uhr: Russlands Parlament, die Staatsduma, hat ein neues Gesetzespaket gegen Kriegsgegner auf den Weg gebracht. „Wer feige ins Ausland abgehauen ist und von dort weiter unserem Land schadet, ukrainische Nazis finanziert, die russische Armee diskreditiert und zu Verbrechen gegen Russland aufruft, muss begreifen, dass er sich dafür verantworten muss“, sagte Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin der offiziellen Homepage des Parlaments zufolge. Die von mehr als 400 Abgeordneten eingebrachten Gesetze wurden in erster Lesung angenommen. Für die Verabschiedung sind drei Lesungen nötig.

Donald Trumps Orbit: Einflüsterer, Berater und Vertraute des Präsidenten

Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses unter Donald Trump
Der Posten der Pressesprecherin des Weißen Hauses war in der ersten Amtszeit Donald Trumps ein regelrechter Schleudersitz. Gleich viermal wechselte die Besetzung. Seit 2025 bekleidet Karoline Leavitt das Amt. Zum Zeitpunkt ihrer Ernennung war Leavitt gerade mal 27 Jahre alt und ist damit die jüngste Pressesprecherin, die das Weiße Haus jemals hatte. © CHIP SOMODEVILLA/AFP
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.), seinem Sohn und First Lady Melania Trump
Elon Musk, hier mit seiner Mutter (l.) und seinem Sohn sowie First Lady Melania Trump (r.), leitete zu Beginn in der neuen Regierung von Donald Trump eine Abteilung für effizientes Regieren: das „Department of Government Efficiency“ (DOGE). Der Milliardär und mutmaßlich reichste Mensch der Welt sollte nach den Vorstellungen Trumps „den Weg ebnen, um die Regierungsbürokratie abzubauen, überflüssige Vorschriften zu streichen, verschwenderische Ausgaben zu kürzen und die Bundesbehörden umzustrukturieren“. Doch die Freundschaft zwischen Musk und Trump hielt nicht lange. Nach Musks Ausscheiden aus DOGE kam es öffentlich zum Streit. © Alex Brandon/dpa
Unterstützung soll Elon Musk von Vivek Ramaswamy erhalten.
Unterstützung sollte Elon Musk dabei von Vivek Ramaswamy erhalten. Der 39 Jahre alte Geschäftsmann hatte sich bei den Vorwahlen in den USA noch als Präsidentschaftskandidat der Republikaner beworben und war damals gegen Donald Trump angetreten. Nun sollen Musk und Ramaswamy zu zweit einen Posten besetzen und die Regierung effizienter gestalten. Trump nannte sie beide „wunderbare Amerikaner“. © IMAGO/MATT MARTON
Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig.
Nach dem öffentlichen Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk rückt dessen größter Konkurrent näher an den US-Präsidenten heran: Jeff Bezos, hier mit seiner Verlobten Lauren Sanchez kurz vor der gemeinsamen Hochzeit in Venedig. Der Amazon-Gründer ist auch Chef der Weltraumfirma Blue Origin, die Musks SpaceX im Kampf um Regierungsaufträge gerne den Rang ablaufen möchte. Wohl auch deshalb telefonierte Bezos in den vergangenen Wochen gleich mehrfach mit Trump. © imago
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps
Lara Trump ist die Schwiegertochter Donald Trumps und seit mehreren Jahren schwer aktiv in Politik und Medien. Die Ehefrau von Eric Trump tritt regelmäßig bei rechten TV-Sendern auf und ist seit 2024 Vorsitzende der Partei der Republikaner. Im Wahlkampf spielte die 42 Jahre alte, zweifache Mutter eine große Rolle und auch im Übergangsteam Donald Trumps soll sie eingebunden sein. Ob sie ein offizielles Amt übernehmen wird, ist bislang unklar. © IMAGO/Robin Rayne
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump
Donald Trumps zweitältester Sohn Eric Trump hatte beim Wahlsieg seines Vaters 2016 keine herausragende Rolle im Übergangsteam inne. Das soll laut US-Medien diesmal anders sein. Eric Trump soll wie seine Frau Lara bei Personalentscheidungen eingebunden sein und laut dem Rolling Stone Magazine sogar eine offizielles Amt im Weißen Haus anstreben. © Matt Freed/dpa
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden
Charles Kushner soll unter Donald Trump US-Botschafter in Frankreich werden. Der Vater von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner saß zwei Jahre im Gefängnis, ehe Trump ihn am Ende seiner ersten Amtszeit begnadigte. Kushner soll Steuern hinterzogen und Familienmitglieder bedroht und erpresst haben. © CHRIS HONDROS/AFP
Donald Trumps Tochter Tiffany Trump
Gerüchten zufolge könnte Tiffany Trump in Zukunft die Rolle Ivankas im Gefolge des gemeinsamen Vaters übernehmen. Die jüngste Tochter Donald Trumps trat im Wahlkampf 2024 deutlich häufiger als noch 2016 oder 2020 auf. Eine Position im Kabinett oder eine prestigeträchtige Funktion als Präsidentenberaterin in Washington DC kommt für die 31-Jährige aber wohl zu früh. © imago
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen
Alina Habba soll Donald Trump als Beraterin des Präsidenten ins Weiße Haus folgen. Die 40 Jahre alte Anwältin vertrat Donald Trump unter anderem in dessen Prozess wegen Schweigegeldzahlung in New York. Bei den wochenlangen Verhandlungen stellte sich Habba regelmäßig vor dem Gerichtssaal der Presse und verteidigte ihren Mandanten. Den Prozess verlor Trump zwar, seiner Anwältin scheint er aber weiter zu vertrauen. © ANDREW HARNIK/AFP
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon
Stephen Miller (2.v.r.), hier im Jahr 2017 zwischen Jared Kushner und Steve Bannon, war bereits in der ersten Administration von Donald Trump als Berater und Redenschreiber des Präsidenten tätig. Der 39 Jahre alte Jungpolitiker ist ein absoluter Hardliner in Sachen Migrationspolitik. Er gilt als geistiger Vater des Einreiseverbots für Muslime, das Trump 2017 erlassen hatte und warb im Vorfeld der US-Wahl 2024 für eine „100-prozentige Abschiebungspolitik“. Man werde „all diese kriminellen Migranten, die ins Land geströmt sind, als erstes abschieben“. Im neuen Weißen Haus Donald Trumps könnte Miller stellvertretender Stabschef werden. © Evan Vucci/dpa
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter
Kash Patel ist langjähriger Trump-Vertrauter und gern gesehener Gast in rechten Podcast-Formaten wie dem „War Room“ von Steve Bannon. Trump ernannte den 44 Jahre alten Anwalt mit indischen Wurzeln zum Direktor des FBI. © IMAGO/Brett Johnsen
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Mediensprektrum
Thomas Douglas Homan war einst Polizist, wurde dann Beamter einer Einwanderungsbehörde und später politischer Kommentator im rechten Medienspektrum. Der 62 Jahre alte Politiker gilt als der Architekt hinter der Entscheidung der ersten Administration von Donald Trump, Migrantenfamilien in Käfige zu stecken und Kinder von ihren Eltern zu trennen. Mit Blick auf die neue Regierung Donald Trumps sagte Homan: „Illegalle Einwanderer sollten es jetzt mit der Angst zu tun haben.“ Trump gab bekannt, dass Homan als sogenannter „Grenz-Zar“ die Grenzsicherung und Abschiebepolitik koordinieren soll. © Lev Radin/Imago
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken.
Donald Trump wird Mike Huckabee als US-Botschafter nach Israel schicken. Der 69 Jahre alte Ex-Gouverneur war noch nie als Diplomat tätig, gilt aber als loyaler Verbündeter des künftigen Präsidenten. „Mike ist seit vielen Jahren ein großartiger Staatsdiener, Gouverneur und religiöser Führer“, sagte Trump in einer Erklärung. „Er liebt Israel und das israelische Volk, und ebenso liebt das israelische Volk ihn. Mike wird unermüdlich daran arbeiten, Frieden im Nahen Osten zu schaffen.“ Huckabee war einst Pastor einer baptistischen Kirche und wird der erste US-Botschafter in Israel sein, der nicht jüdischen Glaubens ist. © John Taggart/AFP
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz
Michael George Glen Waltz, genannt Mike Waltz, hat beste Chancen darauf, Sicherheitsberater in der neuen Administration von Donald Trump zu werden. Der 50 Jahre alte ehemalige Offizier gilt als ausgewiesener Sicherheitsexperte der Republikaner. 2018 wurde er erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt. In der Vergangenheit machte sich Waltz für Verhandlungen mit Russland im Ukraine-Krieg stark. Er gilt außerdem als scharfer Kritiker der Chinas und steht für einen konfrontativen Kurs im Umgang mit der Volksrepublik. © Ted Shaffrey/dpa
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA
Laura Loomer ist politische Aktivistin und Sprachrohr der neuen Ultrarechten in den USA. Sie warnte nach dem TV-Duell zwischen Donald Trump und Kamala Harris vor „20.000 kannibalistischen Haitianern, die Haustiere in den Straßen von Ohio jagen und töten“. Donald Trump suchte die Nähe zu der 31 Jahre alten Influencerin, musste sich aber nach mehreren Skandalen rund um Loomer distanzieren. US-Medien vermuten, dass sich Trump nach seinem deutlichem Wahlsieg sicher genug fühlen würde, Loomer in seiner Arbeit im Weißen Haus einzubinden - entweder als Beraterin oder sogar ausgestattet mit einem offiziellem Amt. © IMAGO/Gray Adam/ABACA
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard
Tucker Carlson, hier mit Donald Trump und Tulsi Gabbard, wurde 2023 als erfolgreichster Kommentator des Senders von Fox News gefeuert. Seitdem ist er unabhängiger Moderator. Seine Rolle als wichtiger Einflüsterer des kommenden Präsidenten konnte er aber halten. Laut US-Medien soll der 55 Jahre alte Fernsehstar eine wichtige Rolle im Übergangsteam Trumps einnehmen. © IMAGO/Jen Golbeck
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr
Eine deutlich wenige kontroverse Personalie ist Brendan Carr. Er soll nach den Wünschen von Donald Trump Chef der US-Medienaufsichtsbehörde FCC werden. © IMAGO/Stefani Reynolds
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung
Sebastian Gorka beriet Donald Trump bereits während seiner Amtszeit in Sachen Terrorismusbekämpfung. Nachdem John Kelly aber das Amt des Stabschefs übernahm, wurde Gorka aus der Administration gedrängt. Nun soll der gebürtige Brite mit ungarischen Wurzeln zum leitenden Direktor für Terrorismusbekämpfung aufsteigen. Gorka gilt als enger Vertrauter von Trumps ehemaligen Berater, Steve Bannon. © CHANDAN KHANNA/AFP
Dr. Mehmet Oz ist Kardiologe und Fernsehmoderator
Dr. Mehmet Oz soll Donald Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unterstützen. Der Kardiologe und Fernsehmoderator erlangte als Gesundheitsexperte in der Oprah Winfrey Show landesweite Berühmtheit. 2009 erhielt er seine eigene Fernsehshow: eine pseudowissenschaftliche Sendung über Gesundheitsthemen mit dem Namen „Dr. Oz Show“. 2022 trat Oz als Kandidat der Republikaner bei den Zwischenwahlen an, doch scheiterte beim Versuch, Senator des Bundesstaates Pennsylvania zu werden. Nun will Donald Trump den Fernsehmoderator doch noch nach Washington DC bringen. Der designierte Präsident nominierte Oz für den Posten des Administrators für das „Center for Medicare and Medicaid Services“. © IMAGO/Diannie Chavez/The Republic
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat
Eine weitere TV-Persönlichkeit, die Donald Trump gerne in seinem Team hätte, ist Dr. Janette Nesheiwat. Die zweifach approbierte Ärztin tritt regelmäßig bei Fox News auf. Sie soll den Posten des „Surgeon general“ übernehmen und damit eine wichtige Leitungsfunktion im öffentlichen Gesundheitsdienst der Vereinigten Staaten von Amerika.  © TERRY WYATT/AFP
Ebenfalls unter einem möglichen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten
Ebenfalls unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy soll Marty Makary arbeiten. Donald Trump will, dass der Chirurg die Bundesarzneimittelbehörde der USA leitet. Wie Kennedy vertrat auch Makary, aktuell als Arzt an der Johns-Hopkins-Universität tätig, konträre Ansichten zur Corona-Pandemie. © NOAM GALAI/AFP
der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon
Er gilt vielen als der wahre Erfinder der politischen Karriere Donald Trumps: Steve Bannon. Der heute 71 Jahre alte Kommentator und Stratege folgte Trump nach dessen Wahlsieg 2016 als Chefberater kurzzeitig ins Weiße Haus. Die Beziehung der beiden, die bereits 2011 begann, kühlte ab. Im Umfeld Trumps blieb Bannon eine einflussreiche Stimme, wie sein Auftritt auf der rechtskonservativen Konferenz CPAC im Jahr 2025 beweist, auf der unter anderem J.D. Vance eine Rede hielt. © STEVEN HIRSCH/AFP
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps.
Paula Michelle White-Cain fungiert als spirituelle Wegweiserin Donald Trumps. Die 58 Jahre alte, zweimal geschiedene und dreimal verheiratete TV-Predigerin vertritt die Lehre des sogenannten Wohlstandsevangeliums, nach dem finanzieller Erfolg als sichtbarer Beweis für die Gunst Gottes gilt. Im Klartext: Wer reich ist, muss sich dafür nicht schämen oder gar fürchten, deshalb nicht ins Himmelreich eingehen zu können – egal, was Jesus Christius laut Bibel im Gleichnis vom Nadelöhr erzählt. © IMAGO/CNP / MediaPunch
Paula White ist „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“
Seit dem 7. Februar 2025 ist White, hier ganz in weiß gekleidet, „Chefberaterin des Glaubensbüros im Weißen Haus“. Trump selbst hatte dieses Büro kurz zuvor ins Leben gerufen. Seine Aufgaben sind laut Bekanntmachung des Weißen Hauses „religiöse Einrichtungen, Gemeindeorganisationen und Gotteshäuser in ihren Bemühungen zu unterstützen, amerikanische Familien zu stärken, Arbeit und Selbstversorgung zu fördern und die Religionsfreiheit zu schützen“. Über ihre persönliche Verbindung zu Gott lässt White, die hier den Segen des Allvaters für Trump einholt, keine Zweifel aufkommen. „Wenn ich über den Rasen vor dem Weißen Haus laufe, dann wird der Boden unter meinen Füßen zu heiligem Boden“, so White in einer ihrer TV-Predigen. © IMAGO/White House Handout/White House
Peter Thiel ist seit langem Unterstützer Donald Trumps
Peter Thiel, hier in Begleitung der Publizistin Amy Chua, ist seit langem Unterstützer Donald Trumps. Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren, wuchs aber in den USA und Südafrika auf. Seine Karriere als Tech-Unternehmer begann mit der Gründung des Bezahldienstes Paypal. Der Multimilliardär unterstützte Trump bereits bei seinem ersten Wahlkampf 2016 mit großzügigen Spenden und gilt außerdem als enger Vertrauter von Vizepräsident J.D. Vance. © LEIGH VOGEL
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC,
Dana White, Präsident der MMA-Kampfsportorganisation UFC, ist seit Jahrzehnten ein enger Vertrauter Donald Trumps. Der hatte sich das Vertrauen Whites verdient, als er zu Beginn der UFC deren Veranstaltungen in seinen Casinos in Atlantic City genehmigte. White unterstützte Trump Jahre später bei dessen Wahlkampf 2016 und war geladener Gast bei der Amtseinfühung 2025. © IAN MAULE/AFP
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk.
David Sacks ist Multimillionär und guter Freund von Elon Musk. Sacks wird als Donald Trumps „KI- und Krypto-Zar“ fungieren. Vor der US-Wahl trieb Sacks im Silicon Valley Spendengelder für Trumps Kampagne ein und gabin seinem Podcast „All In“ mehrfach Wahlempfehlungen für Trump ab. Die Wahlnacht verbrachte Sacks an der Seite Trumps in dessen Wohnsitz Mar-a-Lago. © KAYLA BARTKOWSKI

In einem der Gesetze wird der Begriff des „Auslandsagenten“ erweitert. Dazu sollen nun etwa auch Russen erklärt werden können, die internationalen Organisationen helfen, „die gegen die Interessen Russlands“ arbeiten. In einem zweiten Gesetz werden 20 neue Straftatbestände eingeführt, bei denen Angeklagte auch in Abwesenheit verurteilt werden können. Dazu zählen etwa die „Verbreitung von Falschmeldungen“ und „Diskreditierung der russischen Armee“. 

Update, 15.22 Uhr: In den USA hält man die Chance auf eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg offenbar für zunehmend unwahrscheinlicher. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei nicht näher genannte US-Beamte. Daher arbeite die Trump-Administration an Plänen, um sowohl auf die Ukraine als auch auf Russland zusätzlichen Druck ausüben zu können. Ursprünglich habe man in Washington gehofft, bis April oder Mai einen vollständigen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg zu erreichen, schreibt Reuters.

Ukraine-Verhandlungen: Putin-Unterhändler könnte noch diese Woche in die USA reisen

Update, 13.15 Uhr: Der Kreml hat Medienberichte über ein geplantes Treffen des russischen Funktionärs Kirill Dmitrijew mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Washington bestätigt. „Ja, ich kann das bestätigen, eine solche Reise ist möglich“, sagte Putin-Sprecher Dmitri Peskow. Russland führe den Dialog mit den USA über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs auf unterschiedlichen Kanälen fort.

Der US-Sender CNN hatte zuvor berichtet, dass Kreml-Berater Dmitrijew in dieser Woche zu Gesprächen nach Washington reisen wolle. Es wäre die erste Reise eines hochrangigen russischen Funktionärs in die USA seit Kriegsbeginn. Dmitrijew hatte Russland auch bei einer Verhandlungsrunde mit den USA in Saudi-Arabien vertreten. Der Chef des russischen Fonds für Direktinvestitionen steht derzeit noch auf Sanktionslisten des Weißen Hauses. Für eine Einreise in die USA müssten diese zumindest zeitweise außer Kraft gesetzt werden.

Einem Reuters-Bericht zufolge sieht die USA die Hoffnung auf einen schnellen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg schwinden. (Symbolfoto)

Update, 12.20 Uhr: Die russischen Streitkräfte sollen nach Angaben von Moskauer Militärbeobachtern im Grenzgebiet von Belgorod einen eigenen Damm mit einer Fliegerbombe zerstört haben. In sozialen Netzwerken kursiere ein Video, das den Einschlag des vermutlich drei Tonnen schweren Sprengsatzes zeige. Der Einsatz habe in der Nähe des Dorfes Popowka stattgefunden, nur wenige Hundert Meter von der ukrainischen Grenze entfernt. Ziel sei es gewesen, die Verlegung schwerer ukrainischer Panzertechnik zu verhindern.

News zum Ukraine-Krieg: Selenskyj wirft Putin neue Verstöße gegen Waffenruhe vor

Update, 11.02 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland erneut Verstöße gegen die vereinbarte Feuerpause für Angriffe auf die Energieinfrastruktur vorgeworfen. Unter anderem sei bei russischen Drohnenangriffen in der nordöstlichen Region Sumy eine Umspannstation getroffen worden. Zudem habe russischer Artilleriebeschuss eine Stromleitung in der zentralen Region Dnipropetrowsk beschädigt. Dadurch sei für fast 4000 Haushalte der Strom ausgefallen. Die Ukraine und Russland hatten sich nach Gesprächen mit US-Vertretern auf eine entsprechende Feuerpause geeinigt. Beide Seiten werfen sich jedoch bereits wenige Tage nach deren Beginn Verstöße gegen die Vereinbarung vor.

Update, 9.30 Uhr: Laut Angaben der Ukraine kam es im Krieg mit Russland in der Nacht erneut zu Drohnenangriffen. Insgesamt sollen 74 Kamikaze-Drohnen des Typs Shahed und etliche Drohnenattrappen aus Russland an den Angriffen beteiligt gewesen sein. Das meldeten die ukrainischen Behörden auf Telegram. 41 Drohnen seien abgeschossen worden. Unabhängig prüfen lassen sich diese Angaben nicht.

Update, 07.49 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Gesandten für internationale Zusammenarbeit, Kirill Dmitriev, nach Washington geschickt. Über dessen Reisepläne berichtetet zuerst der Nachrichtensender CNN. Dmitriev soll in der Hauptstadt der USA Steve Witkoff treffen, den Sondergesandten von Donald Trump für den Nahen Osten. Ob dabei auch der Ukraine-Krieg und eine mögliche Waffenruhe beraten werden sollen, ist bislang nicht bekannt.

Update vom 2. April, 5.36 Uhr: Die bosnische Justiz hatte vergangene Woche einen internationalen Haftbefehl gegen den bosnischen Serbenführer Milorad Dodik ausgestellt – Wladimir Putin hat ihn jetzt trotzdem in Moskau empfangen. Der Kreml veröffentlichte am Dienstag (1. April) ein Video, wie sich die beiden die Hände schütteln und dann an einen Tisch setzen. „Ich bin sehr froh, Sie in Moskau zu sehen“, sagte Putin. Putins Berater Juri Uschakow nahm laut Kreml auch an dem Treffen mit Dodik teil.

Update, 21.24 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hofft darauf, dass der wohl künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) der Ukraine die weitreichenden deutschen Marschflugkörper vom Typ Taurus zur Verfügung stellt. Auf die Frage, ob er erwarte, dass Merz als Kanzler schnell über die Taurus-Lieferung für den Ukraine-Krieg entscheiden werde, antwortete Selenskyj bei einem Treffen mit der geschäftsführenden Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Kiew: „Wir werden daran arbeiten.“ Man führe dazu Gespräche. 

Zu Details wolle er sich aber nicht äußern, bevor Merz das Amt übernommen habe, fügte der ukrainische Präsident hinzu. Auf Nachfrage, ob es seine Hoffnung sei, dass Merz sich zu einer Lieferung von Taurus entschließe, sagte er: „Ja, natürlich.“ Es sei sogar „ein klein wenig mehr als Hoffnung“. 

Ukraine-Krieg: Deutsche Luftwaffe unterstützt Polen bei Sicherung des Luftraums

Update, 18.32 Uhr: Die deutsche Luftwaffe unterstützt in Zukunft Polen bei der Sicherung ihres Luftraums. Die Bundeswehr stehe damit „verlässlich an der Seite ihrer Verbündeten“ heißt es in einer Mitteilung der Streitkräfte vom Dienstag. Zum Einsatz kommen dabei Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 „Richthofen“, die auf dem militärischen Teil des Flughafens Rostock-Laage stationiert sind. Zu den Aufgaben gehören sogenannte Schutzflüge im Rahmen des Nato Air Policing und gemeinsame Trainingsflüge mit den polnischen Luftstreitkräften.

Bislang sind deutsche Kampfjets im Rahmen des Nato Air Policing bereits im Baltikum im Einsatz. Sie überwachen dort den Luftraum Estlands, Lettlands und Litauens, die über keine eigenen Kampfflugzeuge verfügen. An der Mission sind auch weitere Nato-Staaten beteiligt.

Russland will Trump-Vorstoß für Waffenruhe nicht akzeptieren

Update, 16.05 Uhr: Russlands stellvertretender Außenminister Sergei Rjabkow hat den Vorstoß der USA für eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg kritisiert, da dieser nicht die „Hauptforderung“ Russlands mit Blick auf Frieden berücksichtigen würde. Deswegen könne der Kreml den Vorschlag in seiner aktuellen Form nicht akzeptieren.

„Wir haben von Trump kein Signal an Kiew gehört, den Krieg zu beenden“, sagte Rjabkow dem russischen Magazin Interantional Affairs. „Wir nehmen die von den Amerikanern vorgeschlagenen Modelle und Lösungen sehr ernst, können dies jedoch nicht alles so akzeptieren, wie es ist“, sagte der Diplomat weiter. Unklar ist jedoch, auf welche Hauptforderung Rjabkow sich in seinen Aussagen bezieht.

Deutsche Außenministerin in der Ukraine: Annalena Baerbock macht Putin Vorwürfe

Update, 14.30 Uhr: Außenministerin Annalena Baerbock hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Bereitschaft für Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg abgesprochen. Dem Kreml-Chef gehe es nach wie vor darum, die Ukraine zu vernichten, sagte Baerbock bei einer Pressekonferenz in Kiew. Als ersten Schritt für ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs und Zeichen des guten Willens forderte die Grünen-Politiker die Rückgabe der aus der Ukraine verschleppten Kinder durch Moskau. Aber dazu sei Putin offenbar nicht bereit. Und wer Kinder verschleppe, der wolle keinen Frieden, sagt Baerbock.

Verhandlungen im Ukraine-Krieg: Putin offen für weiteren Kontakt mit Trump

Update vom 31. März, 12.35 Uhr: Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat angekündigt, dass der russische Machthaber Wladimir Putin bereit für weitere Kontakte mit US-Präsident Donald Trump ist. „Der Präsident ist weiterhin absolut offen für Kontakte mit Trump, daher können ihre Gespräche, falls nötig, sehr schnell organisiert“, sagte Peskow laut der Nachrichtenagentur Tass. Der US-Präsident hatte in einer Wutrede Russland gedroht – Trump sei „pissed off“ über Putin.

Erstmeldung: Moskau – Russland und die USA sprechen nach Angaben eines Moskauer Unterhändlers über die gemeinsame Ausbeutung russischer Seltenerdmetalle. Firmen zeigten bereits Interesse an diesen Projekten, sagte Kirill Dmitrijew, Chef des staatlichen russischen Investitionsfonds, der Zeitung Iswestija. Details nannte er allerdings nicht.

„Seltene Metalle und Erden sind ein wichtiger Bereich der Zusammenarbeit, und wir haben auf jeden Fall Gespräche über verschiedene Seltenerdmetalle und Projekte in Russland aufgenommen“, sagte Dmitrijew. Als seltene Erden werden 17 Metalle bezeichnet, die in vielen täglichen Gebrauchsgegenständen wie Smartphones, Laptops und Fernsehern stecken.

Im Ukraine-Krieg: Trump droht dem Staatschef wegen Mineraldeal

Allerdings bedient der jüngste von Washington an Kiew übermittelte Vertragsentwurf Medienberichten zufolge rein amerikanische Wirtschaftsinteressen. Die Ukraine erhielte nicht die erhofften Sicherheitsgarantien. Deshalb zögert Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einer Unterschrift, weshalb Trump ihm zuletzt „große, große Probleme“ androhte.

„Ich sehe, dass er versucht, aus dem Abkommen über Seltene Erden auszusteigen“, sagte Trump am Sonntag vor Journalisten im Präsidentenflugzeug Air Force One mit Blick auf den ukrainischen Staatschef. „Und wenn er das tut, dann hat er ein paar Probleme. Große, große Probleme.“ Der Republikaner sagte: „Wir haben eine Vereinbarung über Seltene Erden getroffen, und jetzt sagt er, möchte die Vereinbarung neu verhandeln.“

Trump hatte vor anderthalb Wochen angekündigt, das geplante Rohstoff-Abkommen mit der Ukraine in Kürze zu unterzeichnen. „Wir sind gerade dabei, Abkommen zur Freigabe von Mineralien, Seltenen Erden und vielen anderen Dingen an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt, einschließlich der Ukraine, zu unterzeichnen“, sagte Trump am 20. März im Weißen Haus.

Selenskyj hatte zuvor erneut an die Verbündeten seines Landes appelliert, den Druck auf Russland zu erhöhen. „Der amerikanische Vorschlag für eine bedingungslose Waffenruhe liegt nun schon zu lange auf dem Tisch, ohne dass Russland angemessen darauf reagiert hätte“, sagte der ukrainische Staatschef am Samstag in seiner abendlichen Videobotschaft. „Es könnte bereits eine Waffenruhe geben, wenn echter Druck auf Russland ausgeübt würde“, fügte er hinzu. (bb mit Agenturen)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Evgeny Biyatov

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