Donald Trump in der Kritik

Melania Trump will nicht zurück ins Weiße Haus: Frühere First Lady hofft angeblich auf Harris-Sieg

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Donald Trump führt seinen Wahlkampf ohne die Unterstützung seiner Frau Melania. Ein ehemaliger Berater behauptet, dass sie nicht möchte, dass er die US-Wahl gewinnt.

Washington – Vor der US-Wahl 2024 ist Melania Trump kaum bei öffentlichen Auftritten zu sehen. Trump hat seine letzten Wahlkampfauftritte alle alleine absolviert. Das führte zu erneuten Spekulationen über seine Ehefrau. Der ehemalige Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Anthony Scaramucci, hat seine Gedanken dazu im Podcast MeidasTouch geteilt. Scaramucci vermutet, dass Melania Trump möglicherweise auf einen Sieg von Kamala Harris hofft.

Scaramucci behauptete sogar, dass Melania ihren Ehemann Donald „hassen“ würde. Der Unmut könne aber nur noch von einer anderen Person übertroffen werden: dem ehemaligen Generalstabschef Mark Milley.

Trump: Vorwürfe und Drohungen nach den Kapitol-Unruhen 2021

Nach den Unruhen im Kapitol am 6. Januar 2021 geriet General Mark Milley in das Visier von Donald Trump. Zu diesem Zeitpunkt war er der höchste Militäroffizier der USA. Nach Medienberichten deutete Trump beiläufig an, dass er darüber nachdachte, Milley umbringen zu lassen. Der Hintergrund: Milley hatte während der Unruhen telefonischen Kontakt zu chinesischen Beamten aufgenommen, um ihnen zu versichern, dass die USA in dieser Krisensituation nicht von Angriffen bedroht seien. Mehrere Mitglieder von Trumps Kabinett waren über diese Gespräche informiert.

Donald Trump und Ehefrau Melania empfangen Gäste im Weißen Haus.

Zusätzlich erklärte Scaramucci, der nur elf Tage in der Trump-Administration tätig war, bevor er entlassen wurde, Melania Trump habe genug von der politischen Bühne und wolle nicht noch einmal vier Jahre im Weißen Haus verbringen. Inzwischen ist Scaramucci ein großer Kritiker von Trump und bezeichnete den ehemaligen Präsidenten wegen dieser Vorfälle als „verachtenswerten Kerl“. (jal)

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