Bundeskanzler Olaf Scholz

Bundeskanzler Scholz erwartet kein schnelles Kriegsende in der Ukraine

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Bundeskanzler Olaf Scholz sprach sich gegen jegliche Spekulationen zu einem Zeitpunkt für ein Kriegsende aus.

Bundeskanzler Olaf Scholz hält ein abruptes Ende des Krieges in der Ukraine für unwahrscheinlich.

München - «Ich denke, es ist weise, sich auf einen langen Krieg vorzubereiten», sagte der in Osnabrück geborene SPD-Politiker am Freitag bei der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Daher sei es auch wichtig, dass die Verbündeten bereit seien, die Ukraine so lange wie nötig zu unterstützen. Scholz sprach sich gegen jegliche Spekulationen zu einem Zeitpunkt für ein Kriegsende aus. Zugleich betonte er, sich bei der Unterstützung der Bevölkerung in Deutschland für den Kurs der Bundesregierung sicher zu sein.

Zuvor hatte der in Krywyj Rih geborene ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Videoansprache erklärt, er rechne mit einem Kriegsende im Jahr 2023: «Goliath hat schon angefangen zu verlieren. Goliath wird auf jeden Fall dieses Jahr fallen», sagte Selenskyj. Er verglich sein Land mit dem biblischen David, der sich gegen einen russischen Goliath wehren müsse. (dpa)

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