Iran-Konflikt: Netanjahu kündigt Trump-Besuch an – und pocht auf harte Linie bei Iran-Verhandlungen
Alle Autoren
schließen
Felix Busjaeger
Jens Kiffmeier
Paula Völkner
Christian Stör
Daniel Dillmann
Alle News zur Lage im Iran im Ticker: Am Mittwoch reist Netanjahu zu Trump. Israels Pemier pocht auf harte Linie bei weitern Iran-Gesprächen.
Update, 21:05 Uhr: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will voraussichtlich am Mittwoch in Washington mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran beraten. Das teilte Netanjahus Büro auf der Plattform X mit. Netanjahu erklärte, dass jegliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowohl eine Begrenzung ballistischer Raketen als auch eine Beendigung der Unterstützung der iranischen Verbündeten in der Region beinhalten müsse. Israel sieht in dem iranischen Atom- und Raketenprogramm seine größte existenzielle Bedrohung.
Vertreter der US-Regierung und des Irans hatten am Freitag in der omanischen Hauptstadt Doha Gespräche begonnen. Ein Termin für eine mögliche Fortsetzung steht bislang nicht fest.
Update vom 7. Februar, 6:17 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat weitere Gespräche zwischen Vertretern seiner Regierung und des Irans für Anfang nächster Woche angekündigt. Die Verhandlungen mit der Delegation aus Teheran am Freitag seien „sehr gut“ gelaufen, sagte er am Abend (Ortszeit) an Bord des Regierungsfliegers Air Force One auf dem Weg in den US-Bundesstaat Florida. Der Iran scheine sehr an einem Deal interessiert zu sein. Für den Fall, dass es nicht dazu kommen sollte, drohte Trump erneut mit Konsequenzen. Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, bekräftigte er seine bekannte Position.
Verhandlungen zwischen Iran und USA: Spahn spricht über Machtwechsel in Teheran
Update, 20:55 Uhr: Aus Sicht von Unionsfraktionschef Jens Spahn könnte ein Machtwechsel im Iran Vorteile für den gesamten Nahen Osten bringen: „Das Mullah-Regime aus dem Iran ist wie eine Krake hier in der Region, mit der Hisbollah hier im Libanon, die Hamas“, sagte der Spahn der Deutschen Presse-Agentur nach politischen Gesprächen im Libanon. Der CDU-Politiker betont, „wenn das Mullah-Regime fällt, dann gibt das Freiheit für die Menschen im Iran, aber eben auch eine Perspektive auf Frieden und Stabilität für die ganze Region, auch hier für den Libanon.“
Spahn sagte, die Gespräche seien nun abzuwarten. „Die Frage ist ja: Ist das Mullah-Regime wirklich bereit, seinem Volk Freiheit zu geben und Stabilität zu geben, aber vor allem auch, sich aus der Region zurückzuziehen“. Der 45-Jährige betont: „Dann müsste die Hisbollah entwaffnet werden, dann darf die Hamas nicht mehr unterstützt werden. Wird es ein wirkliches Commitment des Mullah-Regimes geben? Das müssen die Amerikaner jetzt in den Gesprächen herausfinden.“ Er fügte hinzu: „Aber wenn nicht, dann ist die Region hier sicher besser dran, wenn es das Regime nicht mehr gibt.“
Update, 15:31 Uhr: Die heutigen Gespräche zwischen dem Iran und den USA sind nach iranischen Angaben vorerst beendet, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Die Beratungen sollen jedoch fortgesetzt werden, heißt es von iranischer Seite. Der Iran zeigte sich nach einer ersten Verhandlungsrunde im Konflikt mit den USA leicht optimistisch. „Es war ein guter Anfang“, sagte Außenminister Abbas Araghtschi nach den indirekten Verhandlungen unter Vermittlung des Gastgebers Oman dem Staatsfernsehen. „Wir sind dabei, Misstrauen abzubauen“, fügte der Minister laut Bericht der Deutschen Presse-Agentur hinzu.
Auf eine Frage des Moderators, ob und wann die Gespräche fortgesetzt werden, legte sich Araghtschi nicht fest. Beide Regierungsdelegationen kehren nach seinen Worten zunächst zu Beratungen in ihre Hauptstädte zurück. Außenamtssprecher Ismail Baghai schrieb auf der Plattform X, die Entscheidung über weitere Verhandlungsrunden werde „in Abstimmung mit den jeweiligen Hauptstädten“ entschieden.
Heikle Iran-USA-Gespräche: Merz ruft Teheran zu ernsthaften Gesprächen auf
Update, 12:46 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz ruft die Führung im Iran zu ernsthaften Verhandlungen auf. Merz sagte bei einem Besuch in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten, es gebe „intensivste diplomatische Bemühungen“, den Iran dazu zu bewegen, die Feindseligkeiten gegen die eigene Bevölkerung einzustellen, das Atomprogramm zu beenden und zurückzukehren an einen Verhandlungstisch, indem in der gesamten Region über Frieden und Stabilität verhandelt werde.
Merz hatte zuvor Saudi-Arabien und Katar besucht. Er sagte, seine Gesprächspartner in der Region seien darum bemüht, mit den USA zusammen zu ermöglichen, dass die Führung in Teheran „zur Vernunft“ komme. Die Gesprächspartner seien nicht zuletzt aufgrund der engen räumlichen Nähe hoch besorgt über die Lage im Iran, sagte Merz.
Verhandlungen zwischen Iran und USA: Gespräche haben begonnen
Update, 11:29 Uhr: Die für heute angesetzten amerikanisch-iranischen Verhandlungen sind iranischen Angaben zufolge in indirekter Form angelaufen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi befinde sich auf dem Weg zu einem zweiten Gespräch mit seinem omanischen Kollegen Badr al-Bussaidi, meldete eine Staatsfernsehen-Korrespondentin aus der omanischen Hauptstadt Maskat. Auch das omanische Staatsfernsehen hatte zuvor kurz über den Gesprächsbeginn informiert.
Das Außenministerium in Maskat gab bekannt, al-Bussaidi habe getrennte Gespräche sowohl mit Araghtschi als auch mit der amerikanischen Delegation geführt, zu der US-Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, gehören. „Die Beratungen waren darauf fokussiert, angemessene Bedingungen für die Wiederaufnahme diplomatischer und technischer Verhandlungen zu schaffen (...)“, hieß es in der Erklärung. Ob es am Freitag noch zu unmittelbaren Gesprächen zwischen Araghtschi und Witkoff kommen wird, blieb vorerst offen.
Gespräche zwischen Iran und USA: Experte hält Rahmenabkommen für möglich
Update, 10:23 Uhr: Wie enden die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA? Ein Experte hält ein Rahmenabkommen am Ende für durchaus denkbar. Der ehemalige Diplomat Nusratollah Tadschik erklärte im iranischen Staatsfernsehen: „Ich denke, dass am Ende dieser Verhandlungsrunde eine Erklärung zur Fortsetzung der Verhandlungen veröffentlicht wird, in der man sich in der Folge mit detaillierteren Themen befassen wird.“
Update, 9:47 Uhr: In Oman herrscht Verwirrung über den Start der iranisch-amerikanischen Verhandlungen. Iranische Medienberichte widersprechen sich bezüglich des Beginns, der ursprünglich bereits vor zwei Stunden vorgesehen war. Nach Angaben verschiedener Quellen ist Außenminister Abbas Araghtschi bereits am Verhandlungsstandort angekommen. Das Staatsfernsehen meldete jedoch, die Gespräche mit der Delegation des US-Sondergesandten Steve Witkoff hätten noch nicht begonnen.
Vorab hatte Araghtschi bereits den omanischen Außenminister Badr al-Bussaidi getroffen, der als Vermittler zwischen beiden Ländern in Maskat fungiert. Einem Wall Street Journal-Bericht zufolge, der sich auf US-Regierungsquellen stützt, soll auch Admiral Brad Cooper, Oberkommandierender der US-Streitkräfte in der Region, an den Gesprächen teilnehmen.
Update, 9:03 Uhr: Iranische Medien berichten, dass die Atomgespräche zwischen iranischen und US-amerikanischen Beamten in Maskat nun begonnen haben.
Update, 8:51 Uhr: Die iranische Nachrichtenagentur Mehr informierte über Aussagen aus den Vorbesprechungen zwischen Araghchi und Albusaidi, wobei der iranische Außenminister vor unrealistischen amerikanischen Forderungen gewarnt haben soll. „Araghchi betonte die uneingeschränkte Bereitschaft, die Souveränität und nationale Sicherheit des Landes gegen jegliche überzogene Forderungen oder Abenteuerhandlungen zu verteidigen“, so Mehr. Laut dem Bericht äußerte der omanische Außenminister die Erwartung, dass die nuklearen Verhandlungen „den Weg für ein nachhaltiges Einvernehmen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten ebnen würden“.
Update, 8:36 Uhr: Der iranische Außenminister Araghchi ist in Maskat eingetroffen, wo ihn sein omanischer Amtskollege im Rahmen der bevorstehenden Atomverhandlungen mit US-Vertretern empfing. Die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Mehr berichtete, dass beide Minister im Vorfeld der Verhandlungen „die wichtigsten bilateralen, regionalen und internationalen Fragen“ besprechen werden.
Update, 8:00 Uhr: Chaos vor den Iran-Verhandlungen:Donald Trump hat seine Ziele für mögliche Militäraktionen gegen den Iran offenbar noch nicht klar definiert. Das erklärten zwei US-Beamte gegenüber NBC News. Wenige Stunden vor den heute geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran in Maskat herrsche weiterhin Unklarheit darüber, ob der US-Präsident einen Regimewechsel anstrebt oder andere Ziele verfolgt. Den Angaben zufolge gebe es keinen Fahrplan. Um 10:00 Uhr wollen die USA und der Iran in Omar über eine Beilegung des Konflikts verhandeln. Trump wirft dem Mullah-Regime laut dem Medienbericht vor, sein Atomprogramm nach den US-Angriffen auf drei Nuklearanlagen im Juni möglicherweise wieder aufbauen zu wollen.
News zur Lage im Iran: Mullah-Regime pocht auf Rechte vor den Verhandlungen
Update, 6:01 Uhr: Irans Außenminister hat vor Auftakt der Verhandlungen mit den USA Gespräche auf Augenhöhe gefordert. „Gleichberechtigung, gegenseitiger Respekt und gegenseitige Interessen sind keine Rhetorik – sie sind unverzichtbar und die tragenden Säulen eines dauerhaften Abkommens“, schrieb Abbas Araghtschi auf der Plattform X kurz nach seiner Landung in der Hauptstadt Maskat. „Wir handeln in gutem Glauben und bestehen zugleich entschlossen auf unseren Rechten.“
Update, 5:14 Uhr: Im Konflikt zwischen dem Iran und den USA treffen sich am Freitag (6. Februar) ranghohe Vertreter beider Länder zu Verhandlungen im Oman. Das bestätigte das Weiße Haus offiziell wenige Stunden vor Beginn der Gespräche. Trump habe sich klar gegen jegliche nukleare Aktivitäten des Irans ausgesprochen, sagte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt vorab laut der Nachrichtenagentur AFP. Er wolle prüfen, ob ein Abkommen erzielt werden könne. Leavitt verwies darauf, dass Trump als Oberbefehlshaber „der mächtigsten Armee der Welt neben der Diplomatie noch viele weitere Optionen zur Verfügung“ stünden.
Die Gespräche finden nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi gegen 10:00 Uhr (Ortszeit, 07:00 Uhr MEZ) in Omans Hauptstadt Maskat statt. Die iranische Delegation wird iranischen Medien zufolge von Araghtschi angeführt, aus den USA werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet. Unklar bleibt die Tagesordnung. Der Iran möchte sich laut Außenminister Araghtschi auf das Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen beschränken. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten wie der Hamas, der Hisbollah-Miliz im Libanon und der Huthi im Jemen Themen sein müssten.
Verhandlungen im Iran-Konflikt: Trump-Minister sieht Mullah-Regime am Ende
Update, 22:37 Uhr: Kurz vor neuen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ist US-Finanzminister Scott Bessent die Führung in Teheran ungewöhnlich scharf angegangen. Die US-Regierung habe gesehen, wie die iranische Führung „wie verrückt Geld außer Landes“ schaffe. „Die Ratten verlassen also das sinkende Schiff“, sagte er vor einem Senatsausschuss. Bessent wertete dies als „gutes Zeichen“, dass Teheran wisse, dass das Ende nahen könne. Die USA wollen an diesem Freitag im Golfstaat Oman neue Verhandlungen mit dem Iran aufnehmen, im Fokus steht das umstrittene iranische Atomprogramm.
Verhandlungen zwischen USA und Iran: Teheran bestätigt Treffen im Oman
Update, 18:09 Uhr: Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtsch findet die Gespräche zwischen ranghohen Vertretern der USA und des Iran am Freitag gegen 10.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ) in Omans Hauptstadt Maskat statt. Wie iranische Medien berichten, wird die iranische Delegation von Araghtschi angeführt. Aus den USA werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erwartet, schreibt die Nachrichtenagentur AFP.
Eine offizielle Bestätigung aus Washington liegt bislang nicht vor. US-Außenminister Marco Rubio erklärte jedoch, die Vereinigten Staaten seien für einen Dialog mit dem Iran und der US-Sondergesandte Steve Witkoff für ein Treffen am Freitag bereit. Die Gespräche gelten als heikel. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Golfregion massiv verstärkt - auch zum Schutz eigener Stützpunkte sowie von Verbündeten vor möglichen Angriffen aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat bereits mit einem härteren Militärschlag als bei den Angriffen auf die iranischen Atomanlagen im Juni 2025 gedroht.
Verbündete, Feinde und Alternativen zum Mullah-Regime im Iran
Update, 16:39 Uhr: Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben nach Angaben der ihnen nahestehenden Nachrichtenagentur Fars eine neue ballistische Rakete namens „Chorramschahr 4“ in Stellung gebracht. Die Reichweite der Rakete soll rund 2.000 Kilometer betragen - die Nutzlast mehr als eine Tonne Sprengstoff. Zudem meldete die Agentur die Einweihung einer neuen unterirdischen Raketenstadt in der Raumfahrtzentrale der Revolutionsgarden.
Update, 7:30 Uhr: Donald Trump spielte bei seinen Aussagen auch auf den Bau einer neuen Atomanlage an. „Sie haben darüber nachgedacht, eine neue Anlage in einem anderen Teil des Landes zu errichten“, sagte Trump im NBC-Interview. Für einen solchen Fall drohte der US-Präsident damit, dem Iran „schlimme Dinge“ anzutun.
Verhandlungen zwischen Iran und USA am Freitag
Update, 5. Februar, 4:50 Uhr: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sind für den morgigen Freitag Gespräche zwischen beiden Ländern im Oman geplant. Dabei soll es vorrangig um das iranische Atomprogramm gehen. „Die Atomgespräche mit den Vereinigten Staaten sollen am Freitag um etwa zehn Uhr in Maskat stattfinden“, erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP das Datum und den Ort des Treffens.
Erstmeldung vom 4. Februar 2026: Die für Freitag anvisierten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über das Atomprogramm der Islamischen Republik geraten zunehmend in Gefahr. Streit besteht demnach vor allem über den Verhandlungsort und die -themen. Das Mullah-Regime in Teheran fordert eine Beschränkung der Agenda ausschließlich auf atomare Fragen, während die Regierung von Präsident Donald Trump eine umfassendere Diskussion anstrebt.
Donald Trump stellt Bedingungen von Iran
Donald Trump hatte bereits vor Beginn jeglicher Verhandlungen drei zentrale Bedingungen für Gespräche mit der Islamischen Republik Iran formuliert: eine vollständige Einstellung der Urananreicherung, eine Begrenzung des Programms für ballistische Raketen und ein Ende der Unterstützung für regionale Verbündete wie die Hisbollah-Miliz im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Huthi-Miliz im Jemen. Diese Forderungen weist das Mullah-Regime als Eingriff in seine Souveränität zurück.
Die USA hätten dem Iran mitgeteilt, dass sie der von Teheran gewünschten Änderung von Ort und Format des Treffens nicht zustimmen würden, meldete die US-Nachrichten-Website Axios unter Berufung auf zwei US-Vertreter. Ein ranghoher Vertreter des Irans sagte Reuters, das Beharren der USA, auch über „nicht-atomare Themen“ zu verhandeln, gefährde die Gespräche. US-Außenminister Marco Rubio drängte unterdessen auf Zugeständnisse aus Teheran. Damit die Gespräche tatsächlich zu einem „sinnvollen Ergebnis“ führten, müssten etwa die Reichweite der ballistischen Raketen, die Unterstützung terroristischer Organisationen, das Atomprogramm und der Umgang mit dem eigenen Volk beachtet werden, sagte er laut Kurier wenige Tage vor dem angepeilten Treffen zwischen Washington und Teheran.
Spannungen zwischen Iran und USA nehmen zu
In den vergangenen Monaten haben die Spannungen zwischen den USA und dem Iran infolge der dortigen Proteste gegen theokratische Regierung wieder zugenommen. Das Mullah-Regime reagierte mit äußerster Brutalität auf den Widerstand. Tausende Menschen sollen bei der Niederschlagung der Demonstrationen getötet worden sein. Trump drohte daraufhin der Regierung in Teheran mit einem Militärschlag.
Die nun vor dem Aus stehenden Verhandlungen sollten die Situation zwischen dem Iran und den USA eigenltich deeskalieren, wohl auch auf Druck der US-Verbündeten in der Region, die eine Ausweitung des Konflikts zum Flächenbrand befürchten. Das berichten mehrere US-Medien. An den Gesprächen habe deshalb auch der in den Golfstaaten bestens vernetzte Schwiegersohn Trumps, Jared Kushner, teilnehmen sollen. Der Iran habe auf bilateralen Gesprächen bestanden, obwohl ursprünglich auch Minister aus Pakistan, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet worden waren, wie das Handelsblatt berichtete.