Umfragen in den USA

Trump liegt in Swing States vor der US-Wahl vor Harris

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Die Swing States sind bei der US-Wahl entscheidend. Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass Trump hier teilweise die Nase vorn hat.

Washington, D.C. – Wer zieht nach der US-Wahl ins Weiße Haus ein: Kamala Harris von den Demokraten oder Donald Trump von den Republikanern? Neueste Umfragen aus den USA sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Swing States. Doch offenbar hat Trump in diesen entscheidenden Bundesstaaten zuletzt wieder Boden gutgemacht.

Umfragen zur US-Wahl: Kamala Harris verliert wohl Stimmen in Swing States

Konkret: Die Durchschnittswerte der Umfragen in den Swing States zeigen, dass Harris hier zuletzt fast überall Stimmen auf Trump eingebüßt hat, nur in Nevada und North Carolina war das anders.

Bitter sieht es für Harris demnach vor allem in den beiden Südstaaten Arizona und Georgia aus. Dort führt Trump die Umfragen an. In Arizona im äußersten Südwesten der USA werden bei der US-Wahl am 5. November immerhin elf Wahlleute-Stimmen vergeben, in Georgia sind es 16. Insgesamt sind es 538 Wahlleute zwischen New York und Los Angeles.

Präsidentschaftskandidatin der Demokraten: Kamala Harris.

US-Wahl: Donald Trump liegt in Arizona und Georgia vor Kamala Harris

In Arizona liegt Trump diesen Umfragen zufolge mit 1,2 Punkten Vorsprung und 48,1 Prozent der potenziellen Stimmen vor Harris (46,9 Prozent). Und in Georgia liegt Trump mit 1,1 Punkten Vorsprung sowie 48,3 Prozent vor der Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei (47,2 Prozent). In North Carolina, einem schwer umkämpften Swing State, konnte Trump seit Anfang September laut der Umfrage von FiveThirtyEight dagegen einen knappen Vorsprung von rund 0,5 Punkten verteidigen.

Der Begriff Swing State bezeichnet einen Staat, in dem beide großen Parteien, Demokraten und Republikaner, eine gute Chance auf den Wahlsieg haben. Einzig im Swing State Nevada hat Harris ihren Vorsprung auf Trump etwas ausbauen können und zwar von 46,9 auf 47,9 Prozent der Stimmen. Da der Wüstenstaat mit rund 3,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern jedoch vergleichsweise klein ist, gibt es für diesen nur sechs Wahlleute-Stimmen.

Kamala Harris gegen Donald Trump: US-Wahl findet am 5. November statt

Bei der US-Wahl 2024 sind am 5. November knapp 244 Millionen US-Bürgerinnen und -Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Siegerin oder der Sieger müssen mindestens 270 Wahlleute auf sich vereinen. Bei der Präsidentschaftswahl 2020 hatte sich Amtsinhaber Joe Biden (Demokraten) mit 306 zu 232 Wahlleuten gegen Vorgänger Trump durchgesetzt. Der 81-jährige Biden tritt bei dieser US-Wahl aus Altersgründen nicht mehr an. (pm)

Rubriklistenbild: © IMAGO / ZUMA Press Wire

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