Kurz vor Mega-Manöver Air Defender: Diese Flugzeuge sind schon in Deutschland angekommen
VonJonah Reule
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Vom 12. bis 23. Juni findet in Deutschland die Kampfjet-Übung Air Defender 2023 statt. Erste Flugzeuge aus den USA sind bereits in Deutschland eingetroffen.
Die Nato-Übung Air Defender der Luftwaffe startet am 12. Juni und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Mehrere F-16- und F-15-Kampfjets, sowie Transportmaschinen vom Typ Boeing C17 und Lockheed C130 Hercules kamen aus den USA in Niedersachsen und Schleswig-Holstein an.
Dieser News-Ticker wird laufend aktualisiert
Update vom 6. Juni, 18:05 Uhr: Am Dienstag (6. Juni) sind weitere Flugzeuge für Air Defender in Deutschland angekommen. Bilder aus Wunstorf zeigen, wie eine weitere Transportmaschine vom Typ Boeing C17 am Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen landet. Außerdem kam auch ein Transportflugzeug vom Typ Lockheed C130 Hercules in Wunstorf an.
F-15-Kampfjets aus den USA landen am Fliegerhorst Hohn
Update vom 5. Juni, 15:30 Uhr: Die nächsten Kampfjets sind für die am 12. Juni startende Air Defender-Übung in Deutschland angekommen. Wie die deutsche Luftwaffe auf ihrem Twitter-Kanal zeigt, kamen am Sonntag (4. Juni) mehrere F-15-Kampfjets der USA auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein an. Auf einem Foto ist zu sehen, wie gleich vier der Kampfjets in Formation über den Fliegerhorst düsen. Insgesamt werden 16 F-15-Kampfjets an der Nato-Großübung teilnehmen. Alle werden in Schleswig-Holstein stationiert sein.
Die F-15-Kampfjets waren ursprünglich einmal ein Produkt des US-amerikanischen Flugzeugherstellers McDonnell Douglas. Seit dem Jahr 1997 werden die Kampfjets jedoch vom zweitgrößten Flugzeughersteller Boeing produziert. Sie erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 2.575 Km/h. Insgesamt werden 16 F-15-Kampfjets an der Nato-Großübung teilnehmen. Alle werden in Schleswig-Holstein stationiert sein.
Sieben F-16-Kampfjets aus den USA für Air Defender angekommen
Update vom 4. Juni, 12:05 Uhr: Am Samstag (3. Juni) sind weitere Kampfjets für die Air Defender-Übung der Nato in Deutschland angekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, kamen insgesamt sieben F-16-Kampfjets aus den USA am Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein an. Demnach landeten die ersten vier Maschinen bereits gegen 17:30 Uhr, ehe circa 40 Minuten später drei weitere F-16 folgten. Auf einem Bild ist zu sehen, wie der F-16-Kampfjets vor ihrer Landung in Jagel in Formation fliegen.
Insgesamt werden während der Nato-Großübung in Schleswig/Holstein 16 amerikanische F-16-Kampfjets stationiert sein. Auch drei F-16 aus der Türkei werden dort bis zu Beginn von Air Defender noch erwartet.
Luftwaffe präsentiert Tornado-Kampfjet mit besonderem Design
Update vom 3. Juni, 9:57 Uhr: Kein neuer Flieger auf deutschem Boden, aber ein Kampfjet mit einem besonderen Design: Auf Twitter präsentieren die Streitkräfte der deutschen Luftwaffe ihren „Air Guardian“. Auf dem Seitenruder des modifizierten Tornado-Kampfjets findet sich auf der einen Seite eine Flagge der USA, die beim Manöver Air Defender die meisten Flieger ins Rennen schicken. Auch die Freiheitsstatue ist schemenhaft zu erkennen. Auf der anderen Seite ist die Flagge der Bundesrepublik abgebildet, mit einer Abbildung der Quadriga, die auch auf dem Brandenburger Tor in Berlin zu sehen ist.
F-18, C-180, C-17: Die ersten Kampfjets und Flugzeuge landen für Manöver Air Defender in Deutschland
Update vom 1. Juni, 17:10 Uhr: Am Mittwoch sind neben den F-18-Kampfjets noch weitere Flugzeuge für die Air Defender-Übung angekommen. Am Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen landeten sieben C-130 Hercules Transportflugzeuge aus den USA. Auf Bildern ist zu sehen, wie die Maschinen am Fliegerhorst ankamen. Insgesamt werden in Wunstorf während Air Defender 2023 zehn Maschinen des Typs C-130 Hercules stationiert sein. Drei weitere Maschinen werden noch erwartet.
Air Defender: F-18-Kampfjet in Deutschland gelandet – Luftwaffe korrigiert Herkunft
Update vom 1. Juni, 8 Uhr: Am Mittwoch landeten mehrere F-18-Kampfjets aus den USA in Deutschland, die Maschinen sind für die Übung Air Defender am Fliegerhorst Jagel/Hohn stationiert. Die Luftwaffe hatte zunächst vermeldet, es handle sich um Flugzeuge der Air National Guard. Nach Hinweisen von Nutzern hat die Luftwaffe das inzwischen via Twitter korrigiert: Tatsächlich gehören die Maschinen zur US Navy.
Die Air National Guard ist der Nationalgarde der USA. Zusammen mit dem Air Force Reserve Command bildet sie die Reserve-Streitkraft der US Air Force. Sie wird zum Beispiel unter anderem bei Naturkatastrophen eingesetzt und ist zudem grundsätzlich für die Luftverteidigung der USA zuständig. Die US Navy hingegen ist die Marine-Teilstreitkraft des US-Militärs. Die personalstärkste Marine der Welt verfügt neben 293 Schiffe auch über viele Flugzeuge und Hubschrauber. Neben den Kampfjets vom Typ F/A-18A-D Hornet hat die Navy auch die sogenannte Super Hornet im Einsatz. Die Tragflächen sind größer als bei der Hornet und die Triebwerke liefern mehr Schub.
Air Defender: F-18 Hornet aus den USA in Deutschland gelandet
Update vom 31. Mai, 16:45 Uhr: Ein weiteres Flugzeug ist für die Air Defender-Übung in Deutschland angekommen: Ein F-18 Kampfjet der Air National Guard aus den USA, wie die Luftwaffe via Twitter mitteilt. Dieser landete demnach am Mittag auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein. Bis zu Beginn der Nato-Großübung am 12. Juni werden weitere drei Kampfjets des Typs F-18 Hornet aus den USA erwartet. Auch aus Finnland werden vier F-18-Jets an Air Defender 2023 teilnehmen. Alle F-18-Kampjets werden in Jagel/Hohn stationiert sein.
Welcome to Germany! Der erste Kampfjet #F18 Hornet der @AirNatlGuard ist heute in Hohn für die Übung #AirDefender23 gelandet.
Erste Flugzeuge für Air Defender aus den USA sind in Deutschland gelandet
Erstmeldung vom 30. Mai, 21:12 Uhr: Köln – Noch wenige Tage, dann startet die Nato-Großübung Air Defender 2023. Vom 12. bis 23. Juni nehmen 25 Nationen mit 250 Flugzeugen an der Übung teil. Air Defender ist die größte Luftoperation seit Bestehen der Nato. Allein in Deutschland werden für das Kampfjet-Manöver rund 200 Flugzeuge stationiert. Nun brachten die USA bereits die ersten Transportmaschinen für Air Defender 2023 nach Deutschland.
Flugzeuge für Air Defender 2023 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein angekommen
Eine US-Transportmaschine vom Typ Boeing C17 beim Landeanflug: Die ersten US-Transportflugzeuge befinden sich auf dem Fliegerhorst in Wunstorf (Niedersachsen).
Wie die Luftwaffe der Bundeswehr auf ihrem Twitterkanal mitteilte, kamen die ersten Transportmaschinen aus den USA bereits am Dienstag (30. Mai) nach Deutschland. Genauer gesagt handelt es sich bei den Flugzeugen um Maschinen vom Typ Boeing C17. Damit können sowohl militärisches Gerät, als auch Soldaten und Hilfsgüter transportiert werden. Auf Bildern, die die Luftwaffe zur Ankunft der amerikanischen Maschinen veröffentlichte, ist zu sehen, wie im Anschluss an die Landung der Maschinen an den Fliegerhorsten Wunstorf (Niedersachsen) und Jagel (Schleswig-Holstein) erste Fahrzeuge der US-Streitkräfte ausgeladen wurden.
Die Übung #AirDefender23 kommt mit großen Schritten näher. Die ersten C17 Transportmaschinen der @AirNatlGuard sind heute in Wunstorf und Jagel angekommen. Air Defender findet mit 250 Flugzeugen und 10.000 Teilnehmern vom 12. bis 23. Juni hauptsächlich in Deutschland statt. pic.twitter.com/Wpr3dC5Zo0
Die Transportmaschinen sind allerdings erst der Anfang von vielen US-Flugzeugen, die an Air Defender 2023 teilnehmen. Denn insgesamt entsenden die USA 100 Flugzeuge aus 35 Bundesstaaten zur Nato-Großübung.
Air Defender 2023: Welche Flugzeuge sind bei dem Kampfjet-Manöver dabei?
An der Nato-Großübung nehmen zahlreiche Kampfjets und Transportflugzeuge der einzelnen Nato-Staaten teil. Mit bei Air Defender dabei sind unter anderem der Kampfjet F-16, 16 Tornado-Kampfjets, sowie der Eurofighter. Als Transportflugzeuge nehmen unter anderem der Airbus A330 AAR und das Geschäftsreiseflugzeug LJ35 teil.
Wo werden die Kampfjets während Air Defender 2023 in Deutschland stationiert?
Während Air Defender 2023 werden die Flugzeuge auf folgenden Fliegerhorsten in Deutschland stationiert:
Außerdem gab die Bundeswehr bereits eine genaue Übersicht, welche Flugzeuge an welchen Fliegerhorsten während Air Defender 2023 stationiert sein werden.
Air Defender 2023: Drohen Flugausfälle im Reiseflugverkehr?
Welche genauen Auswirkungen Air Defender 2023 auf den zivilen Luftverkehr haben wird, ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist, dass es während den Kampfjet-Manövern zu Sperrungen des Luftraums in den betroffenen Gebieten kommen wird. Die Luftwaffe erwartete während Air Defender zuletzt nur minimale Änderungen in den Flugrouten für zivile Maschinen, allerdings keine Flugausfälle. Dem entgegneten Fluglotsen das Gegenteil. Sie befürchten massive Flugausfälle im Reiseflugverkehr durch Air Defender 2023. Welche genauen Auswirkungen die Nato-Großübung haben wird, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach erst mit Beginn der Air Defender-Übung zeigen. (jr) Tipp: Täglich informiert, was in Deutschland und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.