Kampfjet-Übung

Kurz vor Mega-Manöver Air Defender: Diese Flugzeuge sind schon in Deutschland angekommen

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Vom 12. bis 23. Juni findet in Deutschland die Kampfjet-Übung Air Defender 2023 statt. Erste Flugzeuge aus den USA sind bereits in Deutschland eingetroffen.

Update vom 6. Juni, 18:05 Uhr: Am Dienstag (6. Juni) sind weitere Flugzeuge für Air Defender in Deutschland angekommen. Bilder aus Wunstorf zeigen, wie eine weitere Transportmaschine vom Typ Boeing C17 am Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen landet. Außerdem kam auch ein Transportflugzeug vom Typ Lockheed C130 Hercules in Wunstorf an.

Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine weitere Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an.

F-15-Kampfjets aus den USA landen am Fliegerhorst Hohn

Update vom 5. Juni, 15:30 Uhr: Die nächsten Kampfjets sind für die am 12. Juni startende Air Defender-Übung in Deutschland angekommen. Wie die deutsche Luftwaffe auf ihrem Twitter-Kanal zeigt, kamen am Sonntag (4. Juni) mehrere F-15-Kampfjets der USA auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein an. Auf einem Foto ist zu sehen, wie gleich vier der Kampfjets in Formation über den Fliegerhorst düsen. Insgesamt werden 16 F-15-Kampfjets an der Nato-Großübung teilnehmen. Alle werden in Schleswig-Holstein stationiert sein.

Die F-15-Kampfjets waren ursprünglich einmal ein Produkt des US-amerikanischen Flugzeugherstellers McDonnell Douglas. Seit dem Jahr 1997 werden die Kampfjets jedoch vom zweitgrößten Flugzeughersteller Boeing produziert. Sie erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 2.575 Km/h. Insgesamt werden 16 F-15-Kampfjets an der Nato-Großübung teilnehmen. Alle werden in Schleswig-Holstein stationiert sein.

Vom Typ F-15 nehmen 16 Kampfjets aus den USA an Air Defender teil. Am Sonntag (4. Juni) landeten die ersten in Hohn (Archivfoto).

Sieben F-16-Kampfjets aus den USA für Air Defender angekommen

Update vom 4. Juni, 12:05 Uhr: Am Samstag (3. Juni) sind weitere Kampfjets für die Air Defender-Übung der Nato in Deutschland angekommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, kamen insgesamt sieben F-16-Kampfjets aus den USA am Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein an. Demnach landeten die ersten vier Maschinen bereits gegen 17:30 Uhr, ehe circa 40 Minuten später drei weitere F-16 folgten. Auf einem Bild ist zu sehen, wie der F-16-Kampfjets vor ihrer Landung in Jagel in Formation fliegen.

Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation.

Insgesamt werden während der Nato-Großübung in Schleswig/Holstein 16 amerikanische F-16-Kampfjets stationiert sein. Auch drei F-16 aus der Türkei werden dort bis zu Beginn von Air Defender noch erwartet.

Luftwaffe präsentiert Tornado-Kampfjet mit besonderem Design

Update vom 3. Juni, 9:57 Uhr: Kein neuer Flieger auf deutschem Boden, aber ein Kampfjet mit einem besonderen Design: Auf Twitter präsentieren die Streitkräfte der deutschen Luftwaffe ihren „Air Guardian“. Auf dem Seitenruder des modifizierten Tornado-Kampfjets findet sich auf der einen Seite eine Flagge der USA, die beim Manöver Air Defender die meisten Flieger ins Rennen schicken. Auch die Freiheitsstatue ist schemenhaft zu erkennen. Auf der anderen Seite ist die Flagge der Bundesrepublik abgebildet, mit einer Abbildung der Quadriga, die auch auf dem Brandenburger Tor in Berlin zu sehen ist.

F-18, C-180, C-17: Die ersten Kampfjets und Flugzeuge landen für Manöver Air Defender in Deutschland

Update vom 1. Juni, 17:10 Uhr: Am Mittwoch sind neben den F-18-Kampfjets noch weitere Flugzeuge für die Air Defender-Übung angekommen. Am Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen landeten sieben C-130 Hercules Transportflugzeuge aus den USA. Auf Bildern ist zu sehen, wie die Maschinen am Fliegerhorst ankamen. Insgesamt werden in Wunstorf während Air Defender 2023 zehn Maschinen des Typs C-130 Hercules stationiert sein. Drei weitere Maschinen werden noch erwartet.

Ein Transportflugzeug des Typs C-130 Hercules kam am Mittwoch in Wunstorf an.

Air Defender: F-18-Kampfjet in Deutschland gelandet – Luftwaffe korrigiert Herkunft

Update vom 1. Juni, 8 Uhr: Am Mittwoch landeten mehrere F-18-Kampfjets aus den USA in Deutschland, die Maschinen sind für die Übung Air Defender am Fliegerhorst Jagel/Hohn stationiert. Die Luftwaffe hatte zunächst vermeldet, es handle sich um Flugzeuge der Air National Guard. Nach Hinweisen von Nutzern hat die Luftwaffe das inzwischen via Twitter korrigiert: Tatsächlich gehören die Maschinen zur US Navy.

Kampfjets des Typs „F-18“ von der US Navy sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.

Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“

Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst.
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue.
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit.
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage.
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein.
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald
Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy.
Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland.
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.  © Nikito/Imago
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang.
Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe.
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago
Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce.
Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.  © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst.
Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet.
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig.
Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn.
412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago
Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum.
Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit.
Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
C17 beim Landeanflug auf Wunstorf
Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf.  © Rainer Droese/Imago
C130 hercules in wunstorf
Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an.  © Droese/imago
Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf
Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit.  © Droese/Imago
Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf
Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago
Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf
Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa
Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers
Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa
Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr
Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago
A400M landet in Wunstorf
Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago
F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel
Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an.  © Georg Wendt/dpa
F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet
Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa
Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation
Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy.  © Markus Scholz/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa
Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn
Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa
Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo
Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago
Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge.  © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf
Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren.  © Droese/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet.  © Droese/localpic/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago
Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine
Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen.  © Droese/Imago
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago
C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf
Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden.  © Droese/localpic/Imago

Die Air National Guard ist der Nationalgarde der USA. Zusammen mit dem Air Force Reserve Command bildet sie die Reserve-Streitkraft der US Air Force. Sie wird zum Beispiel unter anderem bei Naturkatastrophen eingesetzt und ist zudem grundsätzlich für die Luftverteidigung der USA zuständig. Die US Navy hingegen ist die Marine-Teilstreitkraft des US-Militärs. Die personalstärkste Marine der Welt verfügt neben 293 Schiffe auch über viele Flugzeuge und Hubschrauber. Neben den Kampfjets vom Typ F/A-18A-D Hornet hat die Navy auch die sogenannte Super Hornet im Einsatz. Die Tragflächen sind größer als bei der Hornet und die Triebwerke liefern mehr Schub.

Air Defender: F-18 Hornet aus den USA in Deutschland gelandet

Update vom 31. Mai, 16:45 Uhr: Ein weiteres Flugzeug ist für die Air Defender-Übung in Deutschland angekommen: Ein F-18 Kampfjet der Air National Guard aus den USA, wie die Luftwaffe via Twitter mitteilt. Dieser landete demnach am Mittag auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein. Bis zu Beginn der Nato-Großübung am 12. Juni werden weitere drei Kampfjets des Typs F-18 Hornet aus den USA erwartet. Auch aus Finnland werden vier F-18-Jets an Air Defender 2023 teilnehmen. Alle F-18-Kampjets werden in Jagel/Hohn stationiert sein.

Erste Flugzeuge für Air Defender aus den USA sind in Deutschland gelandet

Erstmeldung vom 30. Mai, 21:12 Uhr: Köln – Noch wenige Tage, dann startet die Nato-Großübung Air Defender 2023. Vom 12. bis 23. Juni nehmen 25 Nationen mit 250 Flugzeugen an der Übung teil. Air Defender ist die größte Luftoperation seit Bestehen der Nato. Allein in Deutschland werden für das Kampfjet-Manöver rund 200 Flugzeuge stationiert. Nun brachten die USA bereits die ersten Transportmaschinen für Air Defender 2023 nach Deutschland.

Flugzeuge für Air Defender 2023 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein angekommen

Eine US-Transportmaschine vom Typ Boeing C17 beim Landeanflug: Die ersten US-Transportflugzeuge befinden sich auf dem Fliegerhorst in Wunstorf (Niedersachsen).

Wie die Luftwaffe der Bundeswehr auf ihrem Twitterkanal mitteilte, kamen die ersten Transportmaschinen aus den USA bereits am Dienstag (30. Mai) nach Deutschland. Genauer gesagt handelt es sich bei den Flugzeugen um Maschinen vom Typ Boeing C17. Damit können sowohl militärisches Gerät, als auch Soldaten und Hilfsgüter transportiert werden. Auf Bildern, die die Luftwaffe zur Ankunft der amerikanischen Maschinen veröffentlichte, ist zu sehen, wie im Anschluss an die Landung der Maschinen an den Fliegerhorsten Wunstorf (Niedersachsen) und Jagel (Schleswig-Holstein) erste Fahrzeuge der US-Streitkräfte ausgeladen wurden.

Die Transportmaschinen sind allerdings erst der Anfang von vielen US-Flugzeugen, die an Air Defender 2023 teilnehmen. Denn insgesamt entsenden die USA 100 Flugzeuge aus 35 Bundesstaaten zur Nato-Großübung.

Air Defender 2023: Welche Flugzeuge sind bei dem Kampfjet-Manöver dabei?

An der Nato-Großübung nehmen zahlreiche Kampfjets und Transportflugzeuge der einzelnen Nato-Staaten teil. Mit bei Air Defender dabei sind unter anderem der Kampfjet F-16, 16 Tornado-Kampfjets, sowie der Eurofighter. Als Transportflugzeuge nehmen unter anderem der Airbus A330 AAR und das Geschäftsreiseflugzeug LJ35 teil.

Wo werden die Kampfjets während Air Defender 2023 in Deutschland stationiert?

Während Air Defender 2023 werden die Flugzeuge auf folgenden Fliegerhorsten in Deutschland stationiert:

  • Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein
  • Wunstorf in Niedersachsen
  • Neuburg in Bayern
  • Lechfeld in Bayern
  • Nato Airbase Geilenkirchen in NRW
  • Spangdahlem in Rheinland-Pfalz

Außerdem gab die Bundeswehr bereits eine genaue Übersicht, welche Flugzeuge an welchen Fliegerhorsten während Air Defender 2023 stationiert sein werden.

Die Karte der Luftwaffe zeigt, welche Kampfjets bei Air Defender an welchem Standort stationiert sein werden.

Air Defender 2023: Drohen Flugausfälle im Reiseflugverkehr?

Welche genauen Auswirkungen Air Defender 2023 auf den zivilen Luftverkehr haben wird, ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Sicher ist, dass es während den Kampfjet-Manövern zu Sperrungen des Luftraums in den betroffenen Gebieten kommen wird. Die Luftwaffe erwartete während Air Defender zuletzt nur minimale Änderungen in den Flugrouten für zivile Maschinen, allerdings keine Flugausfälle. Dem entgegneten Fluglotsen das Gegenteil. Sie befürchten massive Flugausfälle im Reiseflugverkehr durch Air Defender 2023. Welche genauen Auswirkungen die Nato-Großübung haben wird, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach erst mit Beginn der Air Defender-Übung zeigen. (jr) Tipp: Täglich informiert, was in Deutschland und NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Droese/Imago

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