Riesiges Manöver über Deutschland

Welche Kampfjets und Militärflugzeuge bei „Air Defender“ dabei sind

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220 Militärflugzeuge aus 26 Nationen nehmen an der Übung Air Defender im deutschen Luftraum teil. Welche Flugzeuge und Kampfjets sind dabei?

Köln – Ab 12. Juni kann es durchaus sein, dass Menschen in Deutschland öfter den Blick zum Himmel richten. Denn mit dem Manöver Air Defender 2023 findet im deutschen Luftraum vom bis 23. Juni 2023 die laut Bundeswehr „bis dato größte Luftoperationsübung seit Bestehen der NATO“ statt. Die Übung wird Auswirkungen auf den Reiseverkehr in dieser Zeit haben, da Teile des deutschen Luftraums gesperrt sein werden. Ein Großteil der Flugzeuge, die an der Nato-Übung der Luftwaffe teilnehmen, ist bereits gelandet. Anwohner sollen nicht zu stark beeinträchtigt werden, da nachts kein Übungsflugbetrieb geplant ist. Außerdem werden durch den Fokus auf Nord- und Ostseegebiete bei den Flugzonen die Übungslufträume über bewohnten Arealen entlasten. Doch ohne Flugverbote und Beeinträchtigungen des Flugverkehrs wird es bei Air Defender 23 nicht gehen.

Tornado, Eurofighter, F16: Fotos zur Kampfjet-Übung „Air Defender“

Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein A-10 Thunderbolt II-Erdkampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst.
Die Soldatinnen und Soldaten der Luftwaffe haben einem Tornado ein besonderes Design verpasst. © Falk Bärwald
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue.
Auf dem Seitenruder des Tornado-Kampfjets prangt die amerikanische Flagge mit der Freiheitsstatue. © Falk Bärwald
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit.
Die Tornado-Kampfjets stehen am Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein für Air Defender 2023 bereit. © Falk Bärwald
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage.
Auch der sonderfolierte Eurofighter „Eagle Star 2.0“ stand vor dem Start des Air Defender 2023 auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. © Bernd Wüstneck/dpa
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein.
Zwei Kampfjets des Typs F-18 der US-Streitkräfte landen auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein. © Falk Bärwald
Im Gegensatz zu den meisten Kampfjets, die am Air Defender 2023 beteiligt sind, stammen die F-18 Kampfjets nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern von der US Navy.
Dieser F-18 Kampfjet gehört zum Bestand der US Navy. © Falk Bärwald
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland.
Insgesamt sind acht der F-18-Kampfjets am Air Defender 2023 beteiligt, je vier aus den USA und Finnland. © Sherifa Kästner
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ A-10 Thunderbolt II der US-Air Force steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel.  © Nikito/Imago
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe mit einer Sonderlackierung steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Tornado der Luftwaffe mit Sonderlackierung anlässlich des „Air Defender“ steht am Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Bundeswehrangehörige laufen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe entlang.
Eine F-16 der griechischen Luftwaffe. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der multinationalen Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe.
Ein türkischer Soldat steht kurz vor Beginn der Großübung Air Defender 2023 auf dem Stützpunkt des Taktischen Luftwaffengeschwader 51 in Jagel neben einem Kampfjet vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe. © Nikito/Imago
Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver "Air Defender 2023" vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce.
Vor Air Defender 2023: Angehörige der US-amerikanischen Luftwaffe stehen vor einem Kampfflugzeug A10 der Airforce. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der US Air Force steht vor Beginn der Übung „Air Defender 2023“ auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.  © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Flugzeug vom Typ Tornado der Luftwaffe fährt während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung "Air Defender 2023" über den Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Ein Kampfjet vom Typ Tornado der Luftwaffe auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel.
Ein Tornado-Kampfjet startet zu Beginn des internationalen Luftwaffenmanövers „Air Defender 2023“ am Fliegerhorst Schleswig/Jagel. © Gregor Fischer/dpa
Ein Kampfflugzeug A10 der US-Airforce überfliegt vor dem Kampfjet-Manöver Air Defender den Fliegerhorst.
Ein Kampfflugzeug des Typs A-10 der US-Airforce überfliegt drei Tage vor dem Beginn des Kampfjet-Manövers Air Defender den Fliegerhorst Schleswig. Es gehört zu den wichtigsten Erdkampfflugzeugen der amerikanischen Streitkräfte. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet.
Brad Lynch, ein Pilot der US-Airforce, hält eine 30 Millimeter große Patrone in den Händen. Mit dieser ist der Kampfjet des Typs A-10 ausgestattet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce überfliegen vor dem internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ den Fliegerhorst Schleswig.
Insgesamt hat die US-Luftwaffe zehn der Kampfjets des Typs A-10 für die Luftwaffenübung Air Defender 2023 nach Deutschland entsandt.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Zwei Kampfflugzeuge A10 der US-Airforce rollen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ auf die Startbahn.
412462327.jpg © Karl-Josef Hildenbrand/Imago
Journalisten stehen bei einem Medientag zum Internationalen Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ um ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe herum.
Auch Kampfjets des Typs F-16 sind bereits auf dem Fliegerhorst Lechfeld in Bayern angekommen. Hier ein Exemplar der griechischen Luftwaffe, von denen insgesamt drei der Flieger an dem Manöver Air Defender beteiligt sind. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Flugzeug vom Typ F-16 der türkischen Luftwaffe startet während eines Medientags zur Luftwaffen-Übung Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Jagel.
Die Türkei hat genauso viele Kampfjets des Typs F-16 für Air Defender nach Deutschland verlegt. Diese sind auf dem Fliegerhorst Hohn in Schleswig-Holstein stationiert. © Daniel Bockwoldt/dpa
Ein Kampfflugzeug F-16 der griechischen Luftwaffe steht für das Internationale Luftwaffen-Manöver „Air Defender 2023“ bereit.
Die Allwetter-Mehrzweckflugzeuge F-16 waren und sind stark gefragt. Seit Beginn der Serienproduktion im Jahr 1976 wurden über 4.500 der Maschinen gebaut. Vor einigen Jahren wurde die Maschine von 25 Staaten eingesetzt, etwa 15 Prozent aller weltweit aktiven Kampfjets waren die Flieger des US-Herstellers Lockheed Martin. Kein Kampfjet wurde zu diesem Zeitpunkt häufiger verwendet. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
C17 beim Landeanflug auf Wunstorf
Am Dienstag (6. Juni) kam am Fliegerhorst in Wunstorf eine Transportmaschine des Typs Boeing C17 der US Air Force an. © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Ein weiterer Airbus A400M der Luftwaffe landete am Dienstag (6. Juni) auf dem Fliegerhorst in Wunstorf.  © Rainer Droese/Imago
C130 hercules in wunstorf
Auch eine Transportmaschine des Typs Lockheed C130 Hercules kam auf dem Fliegerhorst in Wunstorf an.  © Droese/imago
Mehrere C17 Maschinen am Fliegerhorst Wunstorf
Mehrere Transportmaschinen des Typs Boeing C17 aus den USA stehen nun bereits auf dem Fliegerhorst Wunstorf bereit.  © Droese/Imago
Flugzeuge und Militärfahrzeuge am Fliegerhorst Wunstorf
Parallel zu den ankommenden Flugzeugen laufen die Vorbereitungen zu Air Defender am Fliegerhorst auf Hochtouren. © Droese/Imago
Mitarbeiter der Bundeswehr am Feldtanklager in Wunstorf
Am Fliegerhorst Wunstorf wurde ein neues Feldtanklager für bis zu 2,4 Millionen Liter Kerosin eröffnet. © Julian Stratenschulte/dpa
Feuerwehr und Bundeswehr bei der Befüllung des Tanklagers
Mitarbeiter von Feuerwehr und Bundeswehr befüllten das neue Feldtanklager in Wunstorf. © Julian Stratenschulte/dpa
Soldaten betanken den A400M der Bundeswehr
Als erstes wurde der Airbus A400M der Bundeswehr mit Kerosin aus dem neuen Feldtanklager beliefert. © Droese/Imago
A400M landet in Wunstorf
Der Airbus A400M mit Sonderlackierung landete bereits mehrere Tage vor dem Start der Air Defender-Übung in Wunstorf. © Droese/Imago
F16-Kampfjets aus den USA für Luftwaffenübung landet in Jagel
Ein F-16-Kampfjet aus den USA kam gemeinsam mit weiten sechs Jets am Samstag (3. Juni) auf dem Fliegerhorst Jagel an.  © Georg Wendt/dpa
F16-Kampfjet aus den USA für Luftwaffenübung in Jagel gelandet
Die Flieger kamen am Samstag (3. Juni) auf dem Stützpunkt des taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Schleswig-Holstein an. © Georg Wendt/dpa
Drei F16-Kampfjets aus den USA fliegen in Formation
Drei F-16-Kampfjets flogen vor ihrer Landung am Samstag (3. Juni) am Fliegerhorst Jagel/Hohn noch in Formation. © Georg Wendt/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Anders als die meisten teilnehmenden Flugzeuge und Kampfjets bei Air Defender 2023, stammen die US-amerikanischen „F-18“-Flieger nicht aus dem Bestand einer klassischen Luftwaffe, sondern gehören zur Marine-Streitkraft, der US Navy.  © Markus Scholz/dpa
Kampfjets des Typs „F-18“ sind für Air Defender 2023 auf dem Luftwaffenstützpunkt Hohn gelandet.
Acht Kampfjets des Typs „F-18“ von McDonnell Douglas werden am Air Defender 2023 beteiligt sein, jeweils vier Flieger aus den USA und dem Nato-Neumitglied Finnland. Erste Maschinen sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Jagel/Hohn in Schleswig-Holstein gelandet. © Markus Scholz/dpa
Vier F-18-Kampfjets parken auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Hohn
Gleich mehrere F-18-Kampfjets parken nach ihrer Ankunft auf dem Flierghorst Hohn. © Markus Scholz/dpa
Eine A400M beim Medientag der Luftwaffe mit Air Defender-Logo
Von der deutschen Luftwaffe nimmt eine Transportmaschines des Typs Airbus A400M an der Air Defender-Übung teil. Sie wird in Wunstorf stationiert sein. © Droese/Imago
Der A400M der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst in Wunstorf
Dem A400M wurde anlässlich von Air Defender eine Sonderlackierung verpasst. Neben dem Air Defender-Logo mit allen Teilnehmern finden sich am Heck der Airbus-Maschine auf je einer Seite die deutsche und amerikanische Flagge.  © Droese/Imago
A400M auf dem Fliegerhorst Wunstorf
Im Airbus A400M der Luftwaffe finden bis zu 116 Soldatinnen und Soldaten Platz. Außerdem verfügt der A400M über Windabweiser an den seitlichen Springertüren.  © Droese/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Rund 20 Tonnen kann das Transportflugzeug „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed an Transportlast tragen. Insgesamt sieben der US-Flieger sind am Mittwoch (31. Mai) auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, drei weitere werden noch erwartet.  © Droese/localpic/Imago
Am Mittwoch (31. Mai) sind sieben US-amerikanische Transportflugzeuge des Typs „C-130 Hercules“ des Herstellers Lockheed für die Übung Air Defender auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet.
Bereits vor rund 70 Jahren hob erstmalig jemand mit dem Transportflugzeug ab, damals noch mit einer Basisversion. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen gehört die „C-130 Hercules“ heutzutage zu den am längsten gebauten Flugzeugen der Welt. © Droese/localpic/Imago
Soldaten laden militärisches Gerät aus einer C-130 Hercules Maschine
Nach der Ankunft der C-130 Hercules Maschinen wurde am Fliegerhorst Wunstorf militärisches Gerät ausgeladen.  © Droese/Imago
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Mit die ersten Flieger, die für die Militärübung Air Defender 2023 in Deutschland gelandet sind, sind US-Transportmaschinen des Typs „C-17A“ des Herstellers Boeing. Zwei der Flugzeuge sind am Dienstag (30. Mai) auf dem Fliegerhorst im niedersächsischen Wunstorf angekommen. © Droese/localpic/Imago
C17A auf dem Rollfeld des Fliegerhorsts Wunstorf
Vom Typ Boeing C-17A nehmen bei Air Defender 2023 insgesamt zwei Flieger aus den USA teil. Sie werden beide über die Dauer der Übung in Wunstorf (Niedersachsen) stationiert sein. © IMAGO/Droese
Die ersten US-Transportmaschinen sind für Air Defender 2023 in Deutschland gelandet, hier eine McDonnell Douglas C-17A. Sie haben Personal und Material für die Übung der Luftwaffe an Bord.
Die Transportflieger haben Personal und Material für Air Defender an Bord. Und davon passt einiges in die C-17A rein: Fast 80 Tonnen können ihn einem solchen Flieger zugeladen werden.  © Droese/localpic/Imago

Air Defender 2023: Darum geht es bei dem Kampfjet-Manöver

F-16 und F-35, hier als Begleitpatrouille von zwei B-1B-Langstreckenbombern während einer US-südkoreanischen Militärübung, werden im Rahmen von Air Defender 2023 auch über Deutschland zu sehen sein

Air Defender 2023 werde demonstrieren, „dass die alliierten Luftstreitkräfte das Bündnisgebiet jederzeit schlagkräftig verteidigen können“, wie das Zentrum Luftoperationen der Luftwaffe in einer Pressemitteilung erklärte. Es handelt sich dabei um Verteidigungsübungen, bei welchen die „gemeinsame Reaktionsfähigkeit der Luftstreitkräfte bei einer Krisensituation“ trainiert werden. Das Szenario ist einem „Artikel-5-Beistandsszenario“ der NATO nachempfunden. Deutschland nimmt dabei seine Rolle als „kollektiver Verteidigungsknotenpunkt“ in Europa wahr.

240 Flugzeuge aus 26 Nationen sollen an der großen NATO-Übung Air Defender teilnehmen, knapp die Hälfte davon werden von den USA gestellt. Also mehr als eigentlich gedacht. Zuvor war die Bundeswehr von 210 Flugzeugen aus 18 Ländern ausgegangen. Doch welche Flugzeugtypen werden genau bei der Übung dabei sein? Die Bundeswehr geht von bis zu 23 verschiedenen Flugzeugmustern, wie es im Militärjargon heißt, aus, die an dem Manöver Air Defender 2023 teilnehmen werden. Bereits eine Woche vor Beginn der Nato-Übung sollen die Kampfjets nach Deutschland gebracht werden. Erste Transportflugzeuge der USA landeten bereits am Dienstag (30. Mai) in Deutschland.

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Karte: Das sind die Übungskorridore für Air Defender 2023

Neben Kampfjets werden auch Tank- und Transportflugzeuge beim Air Defender 2023 dabei sein. Noch ist nicht ganz klar, um welche Flugzeugtypen es sich im Einzelnen handeln wird. Politiker der Partei Die Linke hatten im Februar eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung zu dem Manöver gestellt, in der sie unter anderem nach einer Aufschlüsselung der teilnehmenden Flugzeuge gefragt hatten, bisher aber noch keine Antwort erhalten. Jedoch hat die Bundeswehr mittlerweile einige Modelle veröffentlicht.

Alle Infos zur Übung Air Defender 2023

Wann findet Übung statt? Vom 12. bis 23. Juni 2023

Welche 26 Nationen sollten teilnehmen? Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, USA, Vereinigtes Königreich

Von welchen Stützpunkten starten die teilnehmenden Maschinen? Hauptsächlich aus Jagel/Hohn (Schleswig-Holstein), Wunstorf (Niedersachsen), Lechfeld (Bayern), Spangdahlem (Rheinland-Pfalz), Volkel (Niederlande) und Čáslav (Tschechien)

Ist es erlaubt, Fotos von den Kampfjets und Flugzeugen zu machen? Ja, es ist erlaubt, von der Übung „Air Defender“ Fotos zu machen, allerdings gelten einige Regeln.

Die Bundeswehr und ihre Verbündeten bereiten sich bei dem Manöver auf den Ernstfall vor: Der „fiktive Angriff eines östlichen Angreifers“ ist das Grundszenario des Kampfjet-Manövers, das die Partnerländer gemeinsam in drei Übungskorridoren trainieren. Weil dort der Luftraum teilweise gesperrt wird, wird Air Defender 2023 wohl auch Auswirkungen auf den Luftverkehr während der Reisezeit haben.

Diese Flugzeuge der deutschen Luftwaffe nehmen an Air Defender 2023 teil

Die deutsche Luftwaffe nimmt mit den Kampfjets Eurofighter Typhoon und Panavia 200 Tornado am Manöver Air Defender 2023 teil

Die Luftwaffe übernimmt die Führungsrolle bei dem Kampf-Manöver im Sommer. Die Bundeswehr verfügt über 28 Luftsysteme, von denen jedoch nicht alle oder nicht ausschließlich von der Luftwaffe genutzt werden. Sieben Flugzeugtypen davon werden an der Übung Air Defender 2023 teilnehmen.

Eurofighter, Tornado, A350: Diese Flugzeuge gibt es bei der Bundeswehr

Deutsche Tornado-Kampfjets auf dem Rückflug aus dem Irak
Der Jagdbomber Panavia 200 Tornado hat bald ausgedient, da die Maschinen des bis 1998 produzierten Flugzeugs so langsam das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Den Flieger gibt es bei der Bundeswehr in drei Varianten: Tornado IDS (Basisversion), Tornado ECR (bewaffnete Aufklärungsversion), Tornado Recce (unbewaffnete Aufklärungsversion). Das gemeinsam von Deutschland, Großbritannien und Italien entwickelte Mehrkampfflugzeug soll in Zukunft unter anderem durch F-35A aus amerikanischer Produktion ersetzt werden. © Luftwaffe/dpa
Ein Eurofighter startet auf dem Flugplatz Laage bei Rostock zu einem Übungsflug
Der derzeit modernste Kampfjet in den Reihen der Bundeswehr: der Eurofighter Typhoon. Bis zu 2.901,78 km/h schnell wird das gemeinsam von Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien entwickelte Flugzeug. Bis 2025 soll die vierte Tranche des Kampfjets ausgeliefert werden und damit die Eurofighter der Tranche 1 (Indienststellung: 2004) in den Beständen der Luftwaffe ersetzen. © Jens Büttner/dpa
Der Airbus A350-900 „Konrad Adenauer“ vor der Dienstreise von Bundeskanzler Olaf Scholz nach Lateinamerika am Flughafen Berlin-Brandenburg
Der Airbus A350-900 ist derzeit der größte und modernste Regierungsflieger der Bundeswehr. Insgesamt drei Exemplare des Großraumjets sind für die Flugbereitschaft im Einsatz. Ihre prestigeträchtigste Aufgabe ist der VIP-Transport des politisch-parlamentarischen Führungspersonals. © Kay Nietfeld/dpa
Ein roter Teppich wird vor dem Airbus A340 der Flugbereitschaft der Bundeswehr auf dem Flughafen Adisumarmo (Surakarta) in Indonesien ausgerollt
Die Airbus A340-300 war das Vorgängermodell die A350-900 bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Nachdem es im Jahr 2018 zu vermehrten technischen Problemen mit den Großraumjets kam, wurde die Anschaffung der Nachfolger beschlossen. Die A340-300 bleibt derzeit allerdings noch parallel zum Nachfolgemodell im Dienst, nicht zuletzt deswegen, da noch nicht alle A350-900 mit einer vollumfänglichen Regierungskabine ausgestattet sind. © Raphael Huenerfauth/photothek/imago
Eine Airbus A400M vor dem Abflug vom Fliegerhorst Wunstorf, um Hilfsgüter für Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien auszuliefern
Das Transportflugzeug Airbus A400M dient der Verschickung von Personal und Material. Bis zu 114 Soldaten finden in der Maschine Platz, die aber auch schwereres Gerät wie den Schützenpanzer Puma transportieren kann. Mit den Maschinen wurden auch Hilfsgüter für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien im Februar 2023 ausgeflogen. © Moritz Frankenberg/dpa
Ein Transportflugzeug C-130J der Israeli Air Force wirft Frachtkisten an Fallschirmen über Israel ab
Das Transportflugzeug C-130J gibt es sowohl in der Tankerversion KC-130J als auch in der Transportversion C-130J-30 Super Hercules. Die Transportversion bietet Platz für bis zu 128 Personen oder 92 Fallschirmjäger oder acht Frachtpaletten und kann auch auf kurzen Pisten und auf unbefestigtem Untergrund starten und landen. Die Tankerversion kann Jets und Hubschrauber am Boden und in der Luft auftanken. Das Bild zeigt eine C-130J der Israeli Air Force im Einsatz © Ofer Zidon/imago
Eine Airbus A319CJ auf dem Flugfeld von oben
Die Airbus A319CJ ist ein weiteres Flugzeug in den Diensten der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Seit Sommer 2010 verfügt sie über zwei Corporate Jetliner dieses Typs. Die Maschinen werden für VIP-Transporte des politisch-parlamentarischen Führungspersonals auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingesetzt und bieten Platz für bis zu 44 Personen. © Norbert Thomas/Bundeswehr
Ein Regierungsflieger Airbus A321-231 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung bei einer „Touch & Go“-Landeübung auf dem Flughafen Leipzig / Halle bei Schkeuditz
Die Bundeswehr bezeichnet die Airbus A321-231 auch als „deutsche Air Force One“. Obwohl das Flugzeug auch Verwundete und Kranke befördern kann, ist seine Hauptaufgabe der VIP-Transport des politisch-parlamentarischen Führungspersonals auf Kurz- und Mittelstreckenflügen. Der Regierungsflieger kann bis zu 82 Passagiere, davon zwölf VIPs, transportieren. © Christian Grube/imago
T-38-Maschinen der US Air Force vor einem Sonnenuntergang
Die Maschinen vom Typ Northrop T-38C Talon stehen zwar in den Diensten der Bundeswehr, befinden sich jedoch auf der Sheppard Air Force Base in Texas in den USA. Für deutsche Piloten ist die Northrop T-38C Talon ein Schulflugzeug für den Flug im Überschallbereich, für dessen Nutzung sie in die USA reisen müssen. Das Foto zeigt T-38-Maschinen der US Air Force. © ZUMA Wire/imago
Eine Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft der Bundeswehr landet am Flughafen Hamburg Airport
Das Flugzeug Global 5000 kommt ausnahmsweise mal nicht von Airbus, sondern vom kanadischen Hersteller Bombardier. Es befördert kleinere VIP-Delegationen von bis zu 13 Personen auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, in der Regel innerhalb Europas. © Kevin Hackert/imago
Ein Ölaufklärer DO 228 LM fliegt vor der Küste Deutschlands
Die Marine nutzt den Ölaufklärer DO 228 LM. Mit diesen Maschinen unterstützt sie das Havariekommando in Cuxhaven und Bundesverkehrsministerium im Kampf gegen Umweltkatastrophen: Mit Kameras und Sensoren können sie bei Tag und Nacht Verschmutzungen auf der Wasseroberfläche erkennen und diese melden. Damit helfen sie nicht nur bei Havarien, sondern gehen auch gegen illegale Müll- und Ölentsorgung durch Schiffe vor. © Matthias Döhler/Bundeswehr

Eurofighter, Tornado und mehr: Diese Kampfjets sind beim „Air Defender 2023“ dabei

  • Eurofighter
  • Tornado
  • Douglas A-4 „Skyhawk“
  • Transportflugzeuge A330 AAR
  • Airbus A400M
  • LJ35-Geschäftsreiseflugzeuge
  • leichte Unterstützungshubschrauber (LUH) 145

Als aktuell modernster Kampfjet der Bundeswehr wird der Eurofighter an dem Manöver teilnehmen. Das Mehrzweckkampfflugzeug ist an vier Standorten in Deutschland stationiert; jeweils zwei Maschinen dieses Typs bilden die Alarmrotte, die bei Notfällen im deutschen Luftraum schnell aufsteigen muss. Bewohner von Nordrhein-Westfalen sind den Anblick der Flieger, die mit vollem Namen Eurofighter Typhoon heißen, gewohnt: Immer wieder steigen Kampfflugzeuge für Übungen über NRW auf, um Übungsflüge abzuhalten. Grund dafür ist die Lage des Fliegerhorsts Nörvenich im Kreis Düren. Dorthin wurden im Sommer 2022 auch 25 Tornado-Kampfbomber verlegt.

Auch der Panavia 200 Tornado wird an der Übung der Air Defender 2023 teilnehmen. Allerdings ist der Jagdbomber, der seit 1998 nicht mehr produziert wird, ein Auslaufmodell: Da die noch im Bestand vorhandenen Maschinen ans Ende ihrer Lebensdauer gelangen, wird er in Zukunft durch andere Kampfjets ersetzt werden: 15 neue Eurofighter und 35 Maschinen vom Typ F-35A bestellte die Bundeswehr zu diesem. Bei Air Defender 23 werden die Tornados sich den Luftraum mit ihren Nachfolgern teilen.

Hinzu kommen zwei Douglas A-4 „Skyhawk“. Dabei handelt es sich um ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion, von denen es nur noch wenige gibt. Seit 2001 sind sechs Stück des A-4N am Fliegerhorst Wittmund (Jagdgeschwader 71) der Luftwaffe stationiert und dienen dabei als „Zieldarstellungsflugzeuge“. Als verhältnismäßig preiswerter Jagdbomber, war der A-4 für den Einsatz auf Flugzeugträgern konzipiert.

Als Nicht-Kampfjets werden auch die Transportflugzeuge A330 AAR (drei Stück) und Airbus A400M (fünf Stück) zur Betankung an der Übung teilnehmen. Letzteres wurde gemeinsam von Deutschland, Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich als Ersatz für Vorgängermodelle entwickelt. Die Maschine, die mit vollem Namen Airbus A400M Atlas heißt, ist ein Transportflugzeug, das große Mengen an Personal und Material befördern kann. Die Bundeswehr gibt folgende Beispiele für die mögliche Auslastung des Airbus 400M:

  • bis zu 114 Soldaten
  • ein Kampfhubschrauber Tiger
  • ein leichter Unterstützungshubschrauber H145M
  • vier Geländewagen vom Typ Wolf
  • ein Transportpanzer Fuchs
  • ein Schützenpanzer Puma

Das deutsche Aufgebot runden schließlich noch zwei LJ35-Geschäftsreiseflugzeuge und vier leichte Unterstützungshubschrauber (LUH) 145 ab.

USA, Niederlande, Japan: Diese Kampfjets stellen andere Länder für Air Defender 2023

An Kampfjets werden die USA und die Niederlande auf jeden Fall Maschinen des Typen F-35 entsenden. Letzterer wird bald auch in deutschen Beständen zu sein: Die Bundeswehr orderte 35 Maschinen des „modernsten Kampfflugzeugs weltweit“, um veraltete Maschinen in den eigenen Reihen zu ersetzen. Auch mit F-15- und F-16-Kampfjets ist zu rechnen. Hinzu kommt laut Bundeswehr auf jeden Fall ein NATO-AWACS-Aufklärer sowie erstmals auch ein Transportflieger aus Japan.

Die F-15, auch als McDonnell Douglas F-15 oder F-15 Eagle bekannt, ist seit 1974 in Serienproduktion und wurde seitdem mehrfach modifiziert. Seit 1997 wird das Flugzeug von Boeing produziert, nachdem der Konzern den vorigen Hersteller McDonnell Douglas schluckte. In ihrer Ursprungsversion ist die F-15 ein Luftüberlegenheitsjäger, doch mit der in den 1980ern entwickelten und in Produktion gegangenen Variante kann der Jet auch als Mehrzweckkampfflugzeug eingesetzt werden, die beispielsweise auch für Bombenabwürfe genutzt werden kann. Inzwischen wird das Flugzeug jedoch zunehmend durch die F-22 Raptor des Herstellers Lockheed Martin abgelöst.

Zwei Jahre nach der F-15 ging auch die F-16, auch bekannt als General Dynamics F-16 oder F-16 Fighting Falcon, in Serienproduktion. Es gibt Parallelen in der Geschichte der beiden Kampfjets. Die F-16 wurde von General Dynamics entwickelt und bis 1993 gebaut, danach übernahm Lockheed Martin – allerdings ging dem Herstellerwechsel keine Übernahme von General Dynamics voraus. In ihrer Entwicklungsphase war die F-16 lediglich als leichtes Kampfflugzeug geplant, wurde jedoch schon vor Produktionsbeginn zum Mehrzweckkampfflugzeug weiterentwickelt. Auch die F-16 ist ein Auslaufmodell. Von 2005 an wurden keine Maschinen dieses Typs mehr für die US Air Force hergestellt, 2018 auch die Produktion für den Exportmarkt eingestellt. Der Nachfolger kommt aus dem eigenen Hause: Lockheed Martin baut auch die F-35.

Besagte F-35 ist das meistgenutzte Kampfflugzeug der Welt. Den Exportschlager gibt es in drei Varianten: F-35A, F-35B und F-35C. Erstere Variante ist es, welche die deutsche Luftwaffe in ihre Reihen aufnehmen wird. Als Erstes wurde jedoch die F-35B, eine Kurzstartvariante mit Senkrechtlandekapazität, in den Dienst gestellt (31. Juli 2015), die konventionell startende und landende Version F-35A erst rund ein Jahr später, am 2. August 2016.

Flugverbot wegen Air Defender 2023 – Ausfälle im zivilen Flugverkehr drohen

Die NATO-Übung Air Defender 2023 wird auch Auswirkungen auf den zivilen Flugverkehr haben. „In den beschriebenen Übungsgebieten sind mit Ausnahme der an der Übung beteiligten Luftfahrzeuge alle Flüge einschließlich des Betriebs von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen untersagt“, heißt es vom Zentrum Luftoperationen. Somit muss in den betroffenen Gebieten mit Verzögerungen oder schlimmstenfalls mit Ausfällen im Flugverkehr gerechnet werden. Dazu gibt es unterschiedliche Einschätzungen: Generalleutant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe, erwartet, dass Air Defender 2023 keinerlei Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr hat, die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) rechnet dagegen mit bis zu 50.000 Verspätungsminuten pro Tag durch das Manöver. Auch im Vorfeld geht es im deutschen Luftraum geschäftig zu: Ab Montag, den 22. Mai, werden zwölf Tornados von Nörvenich nach Spangdahlem verlegt, die bis zum Beginn von Air Defender 2023 dort verbleiben.

Auch Drohnenpiloten müssen mit Einschränkungen rechnen. Denn wenn der Luftraum wegen Air Defender 2023 gesperrt ist, dürfen auch keine Drohnen aufsteigen. Der Flughafen Düsseldorf prüft aktuell, ob es Einschränkungen durch die Nato-Übung geben kann. An dem Airport soll nun während der NATO-Großübung das Nachtflugverbot aufgelockert werden.

Nicht immer handelt es sich bei Flügen von Kampfjets jedoch um Übungsflieger. Zuletzt begleiteten Eurofighter-Kampfjets einen Regierungsflieger zum Flughafen Köln/Bonn. (nbo) Fair und unabhängig informiert, was in Deutschland und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren. Dieser Text wird laufend aktualisiert.

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