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Christian Stör
Franziska Schwarz- Simon Schröder
Paula Völkner
Bedrettin Bölükbasi
Nils Thomas Hinsberger
Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg: Kiew bekommt keine Tomahawks. Russland meldet ukrainische Angriffe auf seine Energieinfrastruktur.
Update, 6:10 Uhr: Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin ist zu einem zweitägigen Besuch nach China aufgebrochen. Der Kreml misst der Reise nach eigenen Angaben eine „sehr große Bedeutung“ bei. Geplant sind Gespräche mit Premierminister Li Qiang und Präsident Xi Jinping. Kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs hatten beide Länder im Februar 2022 eine Partnerschaft „ohne Grenzen“ vereinbart.
Update, 3. November, 5:05 Uhr: US-Präsident Donald Trump will der Ukraine keine Tomahawk-Langstreckenraketen liefern. Auf eine entsprechende Frage eines Reporters an Bord der Air Force One antwortete er: „Nein, nicht unbedingt.“
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-Krieg aktuell: Angriffe aus Russland auf ukrainische Städte
Update, 21:42 Uhr: Mindestens zwei Menschen kamen bei russischen Angriffen auf ukrainische Städte ums Leben, so die offiziellen Angaben. In der Region Dnipropetrowsk, genauer in Pawlohrad, starb ein 55-jähriger Mann während eines Drohnenangriffs aus Russland, teilte der Militärverwalter Wladislaw Hajwanenko auf Telegram mit. Bei diesem Angriff wurden drei weitere Zivilisten verletzt, darunter ein achtjähriges Mädchen. Mehrere Wohnhäuser wurden beschädigt oder gerieten in Brand.
In der Region Cherson im Süden der Ukraine wurde eine Frau durch russischen Artilleriebeschuss getötet. Eine 82-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen, berichtete der Militärverwalter Olexander Prokudin ebenfalls auf Telegram. Im Laufe des Tages wurden in dieser Region sieben weitere Zivilisten durch russische Angriffe verletzt, ergänzte die Agentur Unian.
Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands




Update, 20:36 Uhr: Erneut haben ukrainische Streitkräfte offenbar ein Öldepot in der von Russland besetzten Stadt Schachtarsk im Gebiet Donezk ins Visier genommen. Der Kyiv Independent berichtet darüber. Laut Videos in sozialen Netzwerken erschütterten am Samstagabend gegen 20 Uhr Ortszeit heftige Explosionen die Anlage.
Nach dem Angriff blieb die Luftabwehr in der Region weiterhin aktiv, wie der Telegram-Kanal „Exilenova-Plus“ mitteilte. Das Depot war bereits mehrfach Ziel von Angriffen. Zuletzt brannte die Anlage im Juli 2023 nach einem mutmaßlichen Raketenangriff. Die Ukraine sieht russische Ölanlagen als legitime militärische Ziele im Ukraine-Krieg an, da die Einnahmen aus fossilen Brennstoffen die Kriegsmaschinerie Moskaus unterstützen.
Update, 18:06 Uhr: Die Türkei hat ihre Ölimporte aus Russland erheblich verringert und sucht nach alternativen Lieferanten. Grund dafür sind die neuen US-Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil. Die staatliche aserbaidschanische „SOCAR Turkey Aegean Refinery“ hat laut Reuters bereits vier Rohöllieferungen aus dem Irak, Kasachstan und anderen Ländern, die nicht zu Russland gehören, für den Dezember gesichert. Die große türkische Raffinerie Tupras plant, die Einfuhr von russischem Rohöl in einer ihrer beiden Hauptanlagen vollständig einzustellen.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland äußert sich zu möglichem Treffen zwischen Putin und Trump
Update, 16:39 Uhr: Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wurde vom Kreml vorerst abgelehnt. Dmitri Peskow, der Sprecher des Kremls, äußerte gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass, dass es „keinen Bedarf“ für ein solches Treffen gebe.
Peskow erklärte am Samstag: „Hypothetisch gesehen ist es möglich, aber zu diesem Zeitpunkt besteht kein Bedarf dafür.“ Stattdessen sei es erforderlich, „sehr sorgfältige Arbeit an den Details der Friedensregelung“ zu leisten. Bereits am 21. Oktober wurden die Pläne für ein Treffen zwischen Putin und Trump auf Eis gelegt. Trump hatte von einem möglichen „verschwendeten Treffen“ gesprochen. Er nannte als Hauptproblem die Weigerung Moskaus, die Kämpfe entlang der aktuellen Frontlinie im Ukraine-Krieg zu beenden.
Ukraine-Krieg aktuell: Pokrowsk in brenzliger Lage – Russlands Truppen rücken vor
Update, 15:39 Uhr: In der ostukrainischen Stadt Pokrowsk sind russische Truppen bei heftigen Gefechten weiter ins Stadtzentrum vorgedrungen. Das berichtet der regierungsnahe ukrainische Militärkanal „DeepState“ auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen.
Zuvor hatte Olexander Syrskyj, der ukrainische Oberbefehlshaber, betont, dass die Bemühungen zur Vertreibung der russischen Einheiten aus der Stadt fortgesetzt würden. In den letzten Tagen waren mehrere hundert russische Soldaten durch die ukrainischen Verteidigungslinien rund um Pokrowsk gedrungen und hatten sich im Stadtzentrum festgesetzt. Seit über einem Jahr versuchen russische Truppen mit erheblichen Verlusten, die Bergbaustadt Pokrowsk im Donbass zu erobern, die vor dem Krieg etwa 60.000 Einwohner zählte. Den ukrainischen Einheiten in Pokrowsk und der benachbarten Stadt Myrnohrad droht eine Einkesselung.
Update, 14:10 Uhr: Auch die Nachrichtenagentur AFP erfuhr jetzt aus ukrainischen Geheimdienstkreisen, dass fünf Drohnen den Hafen der russischen Schwarzmeerstadt Tuapse getroffen haben. Demnach wurde dabei auch das Ölterminal beschädigt, das dem russischen Ölkonzern Rosneft gehört.
Ukraine-Krieg aktuell: SBU meldet fünf Drohnen-Treffer – Öltanker in Brand
Update, 12:55 Uhr: Neue Aussagen zum Angriff auf eine Rosneft-Anlage in Russland: Ein SBU-Mitarbeiter sagte der Ukrajinska Prawda, es seien fünf Drohneneinschläge in dem Ölhafen registriert worden. Dabei seien ein Tanker in Brand sowie vier Wärter des Vehikels „außer Gefecht“ gesetzt worden. Der SBU ist der ukrainische Geheimdienst. Unabhängig verifizieren ließen sich die Angaben nicht.
Ukraine-Krieg aktuell: Stromausfall im Osten
Update, 12.10 Uhr: Russische Angriffe auf die Energie-Infrastruktur haben in der gesamten ostukrainischen Region Donezk zu einem kompletten Stromausfall geführt. Dies teilte Regionalgouverneur Wadym Filaschkin mit, wie Reuters berichtet .Die Behörden arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Bereits zuvor waren nach nächtlichen russischen Angriffen in der südöstlichen Region Saporischschja fast 60.000 Einwohner ohne Strom, wie der dortige Gouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Die russischen Streitkräfte haben ihre Attacken auf das ukrainische Stromnetz angesichts des nahenden Winters verstärkt.
Ukraine-Krieg aktuell: Massiver Drohnenangriff führt zu Flughafen-Schließungen in Russland
Update, 10.51 Uhr: Russische Luftabwehrkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 164 ukrainische Drohnen über russischem Territorium und besetzten Gebieten abgefangen. Besonders betroffen war die Region Krasnodar, wo 32 Flugkörper zerstört worden seien, wie Reuters berichtet. Der Angriff führte zur vorübergehenden Schließung mehrerer Flughäfen in Süd- und Westrussland, teilte die Behörde Rossawiazija mit. Kiew hat sich bislang nicht zu der Attacke geäußert.
Schlag gegen Putins Kriegs-Wirtschaft im Ukraine-Krieg – Fotos kursieren
Update, 8.51 Uhr: Neue Details zu dem attackierten russischen Ölhafen Tuapse: Telegramkanäle verbreiten Fotos, die auf gleich drei Brände im Hafen hindeuten. An der russischen Schwarzmeerküste Tuapse neben Noworossijsk der wichtigste Hafen für den Ölexport. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Krieges wichtige Ölindustrie Russlands an.
Ukraine-Krieg aktuell: Kreml dementiert baldiges Putin-Trump-Treffen
Update, 8.12 Uhr: Kommt es zu einem neuen Treffen zwischen Trump und Putin? Der Kreml jedenfalls hält Verhandlungen zum Ukraine-Krieg aktuell für nicht nötig. Vielmehr sei „sehr sorgfältige Arbeit an den Details“ erforderlich, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow am heutigen Sonntag (2. November) laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.
Ukraine-Krieg aktuell: Ukrainische Drohnen setzen Ölhafen in Brand
Update, 2. November, 6.12 Uhr: Ukrainische Drohnen haben den russischen Ölhafen Tuapse im Schwarzen Meer angegriffen und dabei Hafenanlagen beschädigt. Bei dem Angriff entstand ein Brand, wie die Regionalverwaltung von Krasnodar mitteilte, berichtet Reuters. Der russische Ölhafen beherbergt strategisch wichtige Infrastruktur des Energiekonzerns Rosneft, darunter ein Ölterminal und eine Raffinerie. Die Anlagen waren in der Vergangenheit bereits wiederholt Ziel ukrainischer Attacken. Verletzte wurden nicht gemeldet.
Update, 20:54 Uhr: Ukrainische Angriffe auf Energieanlagen haben laut russischen Angaben im Norden der von Russland besetzten Region Saporischschja einen Stromausfall ausgelöst. Jewhen Balyzkyj, der von Russland eingesetzte Gouverneur der annektierten Region, bestätigte die anhaltenden Stromausfälle nach den jüngsten Attacken auf die Infrastruktur. Besonders betroffen sei die Frontstadt Kamenka-Dniprowska und das Dorf Welyka Beloserka, wie die örtliche Verwaltung der russischen Nachrichtenagentur Tass mitteilte.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland intensiviert seine Raketenangriffe auf die Ukraine
Update, 20:15 Uhr: Russland hat im Oktober mehr Raketen auf die Ukraine abgefeuert als in jedem anderen Monat seit Anfang 2023, als es mit seinen nächtlichen Angriffen auf das ukrainische Stromnetz begann. Laut einer Auswertung von Daten der ukrainischen Luftwaffe durch die Nachrichtenagentur AFP feuerte Russland im Oktober über 270 Raketen ab, 46 Prozent mehr als im Monat zuvor. Dies war die höchste Zahl in einem Monat, seitdem Kiew Anfang 2023 damit begann, täglich die Zahl der Angriffe zu veröffentlichen.
Von den durch Russlands Raketenangriffe verursachten massiven Stromausfällen waren zehntausende Menschen in der Ukraine betroffen. Moskau greift nun bereits den vierten Winter in Folge das Energienetz der Ukraine an. Aus Sicht der ukrainischen Regierung und ihrer Verbündeten handelt es sich um eine gezielte und zynische Strategie, um die Zivilbevölkerung zu zermürben.
Ukraine-Krieg aktuell: Russische Truppen machen Fortschritte an der Ukraine-Front
Update, 16:36 Uhr: Russische Truppen haben im Ukraine-Krieg das Dorf Nowohryhoriwka in der Oblast Saporischschja eingenommen. Dies berichtete die ukrainische Militäranalysegruppe „DeepState“. Gleichzeitig konnten wohl ukrainische Verteidigungskräfte russische Einheiten beim Dorf Nowe Schachowe in der Oblast Donezk zurückdrängen. Laut „DeepState“ rückten russische Streitkräfte zudem bei Krasnohirske in der Oblast Saporischschja sowie in Myroliubiwka und nahe Kosazke in der Oblast Donezk vor. Der ukrainische Militärgeheimdienst führt derweil Stabilisierungsmaßnahmen in der Stadt Pokrowsk durch.
Update, 14:59 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Hubschrauber mit elf Elitesoldaten auf dem Flug nach Pokrowsk abgeschossen und meldet die Einkreisung ukrainischer Einheiten in der umkämpften ostukrainischen Stadt. Das russische Verteidigungsministerium behauptet laut der Nachrichtenagentur Tass zudem, eingekesselte ukrainische Soldaten würden sich zu ergeben beginnen.
Das ukrainische Militär widerspricht den russischen Darstellungen und erklärt, die eigenen Stellungen in einigen Stadtbezirken nach dem Eindringen russischer Truppen verbessert zu haben. Die Lage in Pokrowsk bleibe „schwierig und dynamisch“, wie Reuters die ukrainische Armee zitiert. Die strategisch wichtige Stadt gilt als entscheidend für Russlands Ziel, die Region Donezk vollständig zu erobern.
Update, 12:04 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst und Generalstab haben in der Nacht eine gemeinsame „komplexe Landunsoperation“ in der schwer umkämpften, ostukrainischen Stadt Pokrowsk gestartet. Dies meldeten ukrainische Quellen gegenüber ukrainischen Medien. Im Kurznachrichtendienst Telegram tauchten Aufnahmen der Landung mit Helikoptern auf. Später waren auch Videos von Gefechten in Pokrowsk zu finden.
Zuletzt hatten ukrainische Quellen gemeldet, dass Russland mindesten 11.000 Soldaten entsendet habe, um die Stadt in Donezk einzukesseln und zu erobern. Den russischen Soldaten war es gelungen, in die Stadt einzudringen. Nun sprechen ukrainische Quellen von einer „Stabilisierungsoperation“, um erneut die Oberhand zu gewinnen.
Update, 10.37 Uhr: Die Ukraine setzt Russland weiterhin mit Drohnenangriffen auf russisches Territorium unter Druck. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, in der Nacht seien 98 ukrainische Drohnen über verschiedenen russischen Regionen abgeschossen worden. Im Laufe der Nacht hatte der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin immer wieder erklärt, dass ukrainische Drohnen, die auf die Hauptstadt zufliegen würden, abgeschossen worden seien.
Update, 9 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst hat eine wichtige Pipeline nahe der russischen Hauptstadt Moskau gesprengt. In einer Erklärung von Quellen des Geheimdienstes gegenüber ukrainischen Medien hieß es, alle drei Arme der Koltsewaja-Pipeline, die russische Militäreinrichtungen mit Benzin, Diesel und Kerosin versorge, seien in einer speziellen Operation ausgeschaltet worden.
Bei Aufnahmen, die ukrainische Medien veröffentlicht haben, sind Explosionen und Fotos der Sprengstoffe zu sehen, die auf die Pipeline platziert wurden. In den Aufnahmen sind auch Fotos der russischen Militärpolizei zu sehen, die das Gebiet patrouillieren - die ukrainischen Einheiten aber offenbar nicht entdecken konnten. Außerdem zeigen die Fotos Netze, die zum Schutz gegen Drohnen über die Pipeline gespannt wurden.
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