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Ukraine-Krieg aktuell: Trump sagt Nein zu Tomahawk-Raketen für Kiew

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Der News-Ticker zum Ukraine-Krieg: Kiew bekommt keine Tomahawks. Russland meldet ukrainische Angriffe auf seine Energieinfrastruktur.

Dieser Ticker wurde beendet. Weitere Informationen zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem aktuellen News-Ticker.

Update, 6:10 Uhr: Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin ist zu einem zweitägigen Besuch nach China aufgebrochen. Der Kreml misst der Reise nach eigenen Angaben eine „sehr große Bedeutung“ bei. Geplant sind Gespräche mit Premierminister Li Qiang und Präsident Xi Jinping. Kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs hatten beide Länder im Februar 2022 eine Partnerschaft „ohne Grenzen“ vereinbart.

Update, 3. November, 5:05 Uhr: US-Präsident Donald Trump will der Ukraine keine Tomahawk-Langstreckenraketen liefern. Auf eine entsprechende Frage eines Reporters an Bord der Air Force One antwortete er: „Nein, nicht unbedingt.“

Ein Tomahawk-Marschflugkörper der USA. (Symbolfoto)

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Angriffe aus Russland auf ukrainische Städte

Update, 21:42 Uhr: Mindestens zwei Menschen kamen bei russischen Angriffen auf ukrainische Städte ums Leben, so die offiziellen Angaben. In der Region Dnipropetrowsk, genauer in Pawlohrad, starb ein 55-jähriger Mann während eines Drohnenangriffs aus Russland, teilte der Militärverwalter Wladislaw Hajwanenko auf Telegram mit. Bei diesem Angriff wurden drei weitere Zivilisten verletzt, darunter ein achtjähriges Mädchen. Mehrere Wohnhäuser wurden beschädigt oder gerieten in Brand.

In der Region Cherson im Süden der Ukraine wurde eine Frau durch russischen Artilleriebeschuss getötet. Eine 82-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen, berichtete der Militärverwalter Olexander Prokudin ebenfalls auf Telegram. Im Laufe des Tages wurden in dieser Region sieben weitere Zivilisten durch russische Angriffe verletzt, ergänzte die Agentur Unian.

Putins Verbündete: Diese Länder stehen im Ukraine-Krieg an der Seite Russlands

Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS). Die GUS besteht aus ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die bis heute zum Großteil eng verbunden mit Russland geblieben sind. Doch Moskau-Machthaber Putin hat nicht nur in den Sowjet-Gebieten Freunde. Putin findet auch nach mehreren Jahren Angriffskrieg in der Ukraine noch immer fast weltweit Verbündete. Eine Übersicht: © Imago
Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs steht ein Mann eng an der Seite Wladimir Putins: Alexander Lukaschenko. Das von ihm autoritär beherrschte Belarus teilt sich eine mehr als tausend Kilometer lange Grenze mit der Ukraine. Lukaschenko unterstützte Putins Truppen logistisch bei ihrer Invasion des Nachbarlandes. © Imago
Kim Jong-un und Wladimir Putin
Ein weiterer enger Verbündeter Wladimir Putins ist Kim Jong-un. Der Machthaber regiert ein totalitäres Nordkorea, das als sozialistische Diktatur historisch enge Beziehungen zu Russland pflegt. © Gavriil Grigorov/Imago
russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist
Im Lauf des Ukraine-Kriegs wurde aus der symbolischen Verbindung ein militärisches Bündnis. Kim Jong-un unterstützte Putins Feldzug mit Waffen, Munition und Soldaten. Laut Schätzungen könnten es mehr als 30.000 Mann aus Nordkorea sein, die an der Front im Ukraine-Krieg kämpfen. Auf dem Bild zu sehen ist ein russischer Soldat, der eine Gruppe nordkoreanischer Kameraden einweist.  © Imago
Xi Jinping zu Gast bei Wladimir Putin
Die Volksrepublik China pflegt sowohl mit Nordkorea als auch mit Russland enge Beziehungen. Das bewies Präsident Xi Jinping zuletzt durch seinen Besuch Moskaus am „Tag des Sieges“. An der Seite Putins begutachte Xi als Gast auf der Ehrentribüne die große Militärparade, die durch Russlands Hauptstadt rollte. Doch China unterstützt Russland nicht nur symbolisch durch Besuche, sondern auch ganz praktisch mit Seltenen Erden und Devisen. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist China der größte Importeur für russische Rohstoffe geworden. © Imago
Präsident Wladimir Putin mit To Lam
Der Dritte im Bunde der ostasiatischen Verbündeten Russlands ist Vietnam. Hier posiert Präsident Wladimir Putin mit Tô Lâm, Präsident Vietnams von Mai 2024 bis Oktober 2024, bei einem Besuch des russischen Staatschefs in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. © Kristina Kormilitsyna/Imago
Wladimir Putin und Narendra Modi
In Südasien, konkret auf dem indischen Subkontinent, findet sich mit Narendra Modi der nächste enge Verbündete Russlands. Indiens Premierminister pflegt ein enges Verhältnis zu Putin. Hier umarmen sich beide bei einem Treffen in Neu-Delhi im Jahr 2018. Indien ist durch mehrere internationale Organisationen und Bündnisse mit Russland verbandelt. Die wohl wichtigsten darunter sind die Zusammenkunft der sogenannten BRICS-Staaten und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
König Ibrahim Ismail von Johor aus Malaysia beim Besuch Putins in Russland
Auch Malaysia ist wie Russland Mitglied des BRICS-Staatenbundes. In Begleitung seiner Frau Raja Zarith Sofia reiste König Ibrahim Ismail von Johor nach Russland, um Putin im Kreml zu besuchen. © Imago
Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Präsident Wladimir Putin eine gute Beziehung
Zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) zählt neben Russland unter anderem die Ex-Sowjet-Republik Kasachstan. Das Land teilt sich mit 7644 Kilometern die längste Landgrenze der Welt mit Russland. Präsident Kassym-Schomart Tokajew unterhält zu Putin eine gute Beziehung. Kasachstan bezieht 90 Prozent seiner Waffenimporte aus Russland, das wiederum den in Kasachstan gelegenen Weltraumbahnhof Kosmodrom Baikonur mietet. Beide Länder sind außerdem Mitglied in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO). © Imago
Putin und Traoré
Zu Putins engen Verbündeten gehört auch Burkina Fasos Regierungschef Inbrahim Traoré. Am 9. Mai 2025 besuchte er Putin in Moskau (im Bild). „Wir glauben, dass der Terrorismus, den wir heute erleben, vom Imperialismus herrührt, und wir bekämpfen ihn“, sagte er bei einem bilateralen Treffen. In Erinnerung geblieben ist auch eine virale Rede beim Afrika-Gipfel im Jahr 2023 in Russland. Im Beisein Putins machte er damals den Westen dafür verantwortlich, dass Afrika trotz seiner Rohstoffe der ärmste Kontinent sei.  © IMAGO/Mikhail Metzel/Kremlin Pool
Ägypten Militärband Moskau
Mehr als 80 Jahre Diplomatie verbinden Ägypten und Russland. Das Land am Nil ist wirtschaftlich von Moskau abhängig. Auch Putin profitiert von den Verbindungen nach Kairo. Der russische Präsident betrachtet Ägypten als Tor nach Afrika. Im August 2022 war eine ägyptische Militärband in Moskau zu Gast (im Bild). Auch bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Siegs über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 marschierte eine Einheit aus Ägypten über den Roten Platz.  © Sergei Bobylev/Imago
Laos-einheit in Moskau
Am „Tag des Sieges“ über Nazi-Deutschland am 9. Mai 2025 paradierte auch eine Einheit aus Laos durch Moskau. Angeblich arbeitet Putin derzeit intensiv daran, das Land in den Krieg gegen die Ukraine einzubinden. Im Sommer 2025 begrüßte er den laotischen Präsidenten Thongloun Sisoulith in Moskau. © Ricardo Stuckert/Imago
Turkmenistan Moskau Parade
Turkmenistan schickte ebenfalls eine Einheit nach Moskau. Die zentralasiatische Republik Turkmenistan am Kaspischen Meer gehört auch Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu den am meisten abgeschotteten Staaten der Welt.  © Ricardo Stuckert/Imago
Aleksandar Vucic Putin Netanjahu
Auch der serbische Staatschef Aleksandar Vučić nahm 2025 – wie auch schon 2018 (im Bild) – in Moskau an der Parade vor rund 10.000 Soldaten teil. Die Beziehungen zwischen Serbien und Russland gelten als traditionell freundschaftlich. Belgrad verweigert sich den Sanktionen gegen Russland und hat den Westen für den Ukraine-Krieg verantwortlich gemacht. Zuletzt gab es trotzdem zwischen Moskau und Belgrad Verstimmungen, als der russische Auslandsgeheimdienst Serbien den Verkauf von Munition an die Ukraine vorwarf. © Mikhail Metzel/Imago
Milorad Dodik
Putins wichtigster Mann am Balkan heißt Milorad Dodik (2. von rechts). Der bosnisch-serbische Separatistenführer betreibt seit Jahren die Abspaltung des Landesteils Republika Srpska vom bosnischen Staat. Dodik stimmt sich dabei regelmäßig mit dem russischen Präsidenten ab. © Alexei Nikolsky/Imago
Salva Kiir Putin
Im September 2023 traf sich Putin mit Salva Kiir Mayardit, dem Präsidenten von Südsudan. „Die Welt diktiert, dass niemand allein überleben oder Erfolg haben kann“, sagte Salva Kiir. Zu Putin gewandt meinte er, dass sein Land starke Freunde brauche: „Sie sind einer von ihnen.“ © Valery Sharifulin/Imago
Orban Putin
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán ist Putin im Ukraine-Krieg stets treu geblieben. So hat er während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2024 den bis dahin weitgehend isolierten Kremlchef zum Ärger vieler EU-Länder überraschend in Moskau besucht und sich als Vermittler inszeniert (im Bild). Zugleich nutzt Orbán jede Gelegenheit, um gegen die Ukraine auszuteilen.  © Valeriy Sharifulin/Imago
Putin und Ramaphosa
Ende Juli 2023 war Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa bei Putin zu Gast. Der Kremlchef hatte seine Gäste zum Abschluss eines zweitägigen Afrika-Gipfels in St. Petersburg eingeladen, den er in der russischen Ostsee-Metropole veranstaltete. Südafrika, das mit Russland, China, Indien und Brasilien die Brics-Staatengruppe bildet, wird wegen seiner Russland-Nähe vom Westen mit Skepsis betrachtet.  © Sergei Bobylev/Imago
Peseschkian Putin
Im Januar 2025 war Massud Peseschkian in Moskau zu Besuch. Dabei unterzeichnete Irans Präsident gemeinsam mit Putin ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft. Russland und der Iran vertieften damit ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit für die nächsten 20 Jahre.  © Imago
Putin Ortega
Seit vielen Jahren steht Nicaragua an der Seite Putins. Nach dem Aufstand der russischen Privatarmee Wagner gegen die eigene Staatsführung im Juni 2023 schickte auch Präsident Daniel Ortega (hier ein Bild aus dem Jahr 2014) eine Botschaft nach Moskau. In der offiziellen Mitteilung hieß es, Ortega und seine Ehefrau sowie Vizepräsidentin Rosario Murillo übermittelten Putin „unsere Zuneigung in revolutionärer Bruderschaft“. © Cesar Perez/afp
Maduro
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro tat es ihm gleich. „Wir senden unsere Umarmung der Solidarität und der Unterstützung an den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dem es gelungen ist, einen Versuch des Verrats und des Bürgerkriegs zu bewältigen und seinem Volk den Sieg und den Frieden zu garantieren“, twitterte er damals. © Alexandr Kryazhev/Imago
Putin Goita
Im Juni 2025 verständigten sich Putin und Malis Militärmachthaber Assimi Goïta auf eine bilaterale Kooperation. Russland ist enger Verbündeter von Goïta, der gegen Terrormilizen in Mali auch auf russische Wagner-Söldner setzte. Das Militär hatte sich 2020 und 2021 an die Macht geputscht, die Zusammenarbeit mit Ex-Kolonialmacht Frankreich beendet und sich Moskau zugewandt. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Sassou Nguesso Afewerki
Ende Juli 2023 war Putin gemeinsam mit Denis Sassou Nguesso, dem Präsidenten der Republik Kongo (rechts), und dem eritreischen Präsidenten Isaias Afewerki (links) beim Tag der Marine auf der Newa in St. Petersburg unterwegs. Mit ihrem Besuch beim Russland-Afrika-Gipfel konnten die beiden Staatsmänner die Achse zwischen Russland und ihren Ländern noch einmal stärken. © Alexander Kazakov/Imago
Putin Raúl Castro
Ein besonders inniges Verhältnis pflegt Russland zu Kuba. Für die hoch verschuldete Karibikinsel ist Russland einer der engsten Verbündeten und wichtigsten Geldgeber. Der Kreml bezeichnete den sozialistischen Karibikstaat, der den Ukraine-Krieg nicht verurteilt hat, als „sehr wichtigen Partner“. Im Jahr 2014 war Putin beim vormaligen Präsidenten Raúl Castro zu Gast. © Imago
Putin
Der Kremlchef ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar 2022 im Westen weitestgehend isoliert. Umso wichtiger ist ihm der Kontakt zu seinen Verbündeten – den sucht er in vielen Fällen auch per Video. Im Mai 2025 nahm er an einer Sitzung der Kommission für militärisch-technische Zusammenarbeit mit ausländischen Staaten teil.  © Alexander Kazakov/Imago

Update, 20:36 Uhr: Erneut haben ukrainische Streitkräfte offenbar ein Öldepot in der von Russland besetzten Stadt Schachtarsk im Gebiet Donezk ins Visier genommen. Der Kyiv Independent berichtet darüber. Laut Videos in sozialen Netzwerken erschütterten am Samstagabend gegen 20 Uhr Ortszeit heftige Explosionen die Anlage.

Nach dem Angriff blieb die Luftabwehr in der Region weiterhin aktiv, wie der Telegram-Kanal „Exilenova-Plus“ mitteilte. Das Depot war bereits mehrfach Ziel von Angriffen. Zuletzt brannte die Anlage im Juli 2023 nach einem mutmaßlichen Raketenangriff. Die Ukraine sieht russische Ölanlagen als legitime militärische Ziele im Ukraine-Krieg an, da die Einnahmen aus fossilen Brennstoffen die Kriegsmaschinerie Moskaus unterstützen.

Update, 18:06 Uhr: Die Türkei hat ihre Ölimporte aus Russland erheblich verringert und sucht nach alternativen Lieferanten. Grund dafür sind die neuen US-Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft und Lukoil. Die staatliche aserbaidschanische „SOCAR Turkey Aegean Refinery“ hat laut Reuters bereits vier Rohöllieferungen aus dem Irak, Kasachstan und anderen Ländern, die nicht zu Russland gehören, für den Dezember gesichert. Die große türkische Raffinerie Tupras plant, die Einfuhr von russischem Rohöl in einer ihrer beiden Hauptanlagen vollständig einzustellen.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland äußert sich zu möglichem Treffen zwischen Putin und Trump

Update, 16:39 Uhr: Ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wurde vom Kreml vorerst abgelehnt. Dmitri Peskow, der Sprecher des Kremls, äußerte gegenüber der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass, dass es „keinen Bedarf“ für ein solches Treffen gebe.

Peskow erklärte am Samstag: „Hypothetisch gesehen ist es möglich, aber zu diesem Zeitpunkt besteht kein Bedarf dafür.“ Stattdessen sei es erforderlich, „sehr sorgfältige Arbeit an den Details der Friedensregelung“ zu leisten. Bereits am 21. Oktober wurden die Pläne für ein Treffen zwischen Putin und Trump auf Eis gelegt. Trump hatte von einem möglichen „verschwendeten Treffen“ gesprochen. Er nannte als Hauptproblem die Weigerung Moskaus, die Kämpfe entlang der aktuellen Frontlinie im Ukraine-Krieg zu beenden.

Ukraine-Krieg aktuell: Pokrowsk in brenzliger Lage – Russlands Truppen rücken vor

Update, 15:39 Uhr: In der ostukrainischen Stadt Pokrowsk sind russische Truppen bei heftigen Gefechten weiter ins Stadtzentrum vorgedrungen. Das berichtet der regierungsnahe ukrainische Militärkanal „DeepState“ auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen.

Zuvor hatte Olexander Syrskyj, der ukrainische Oberbefehlshaber, betont, dass die Bemühungen zur Vertreibung der russischen Einheiten aus der Stadt fortgesetzt würden. In den letzten Tagen waren mehrere hundert russische Soldaten durch die ukrainischen Verteidigungslinien rund um Pokrowsk gedrungen und hatten sich im Stadtzentrum festgesetzt. Seit über einem Jahr versuchen russische Truppen mit erheblichen Verlusten, die Bergbaustadt Pokrowsk im Donbass zu erobern, die vor dem Krieg etwa 60.000 Einwohner zählte. Den ukrainischen Einheiten in Pokrowsk und der benachbarten Stadt Myrnohrad droht eine Einkesselung.

Update, 14:10 Uhr: Auch die Nachrichtenagentur AFP erfuhr jetzt aus ukrainischen Geheimdienstkreisen, dass fünf Drohnen den Hafen der russischen Schwarzmeerstadt Tuapse getroffen haben. Demnach wurde dabei auch das Ölterminal beschädigt, das dem russischen Ölkonzern Rosneft gehört.

Ukraine-Krieg aktuell: SBU meldet fünf Drohnen-Treffer – Öltanker in Brand

Update, 12:55 Uhr: Neue Aussagen zum Angriff auf eine Rosneft-Anlage in Russland: Ein SBU-Mitarbeiter sagte der Ukrajinska Prawda, es seien fünf Drohneneinschläge in dem Ölhafen registriert worden. Dabei seien ein Tanker in Brand sowie vier Wärter des Vehikels „außer Gefecht“ gesetzt worden. Der SBU ist der ukrainische Geheimdienst. Unabhängig verifizieren ließen sich die Angaben nicht.

Ukraine-Krieg aktuell: Stromausfall im Osten

Update, 12.10 Uhr: Russische Angriffe auf die Energie-Infrastruktur haben in der gesamten ostukrainischen Region Donezk zu einem kompletten Stromausfall geführt. Dies teilte Regionalgouverneur Wadym Filaschkin mit, wie Reuters berichtet .Die Behörden arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Bereits zuvor waren nach nächtlichen russischen Angriffen in der südöstlichen Region Saporischschja fast 60.000 Einwohner ohne Strom, wie der dortige Gouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Die russischen Streitkräfte haben ihre Attacken auf das ukrainische Stromnetz angesichts des nahenden Winters verstärkt.

Ukraine-Krieg aktuell: Massiver Drohnenangriff führt zu Flughafen-Schließungen in Russland

Update, 10.51 Uhr: Russische Luftabwehrkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums 164 ukrainische Drohnen über russischem Territorium und besetzten Gebieten abgefangen. Besonders betroffen war die Region Krasnodar, wo 32 Flugkörper zerstört worden seien, wie Reuters berichtet. Der Angriff führte zur vorübergehenden Schließung mehrerer Flughäfen in Süd- und Westrussland, teilte die Behörde Rossawiazija mit. Kiew hat sich bislang nicht zu der Attacke geäußert.

Schlag gegen Putins Kriegs-Wirtschaft im Ukraine-Krieg – Fotos kursieren

Update, 8.51 Uhr: Neue Details zu dem attackierten russischen Ölhafen Tuapse: Telegramkanäle verbreiten Fotos, die auf gleich drei Brände im Hafen hindeuten. An der russischen Schwarzmeerküste Tuapse neben Noworossijsk der wichtigste Hafen für den Ölexport. Die ukrainischen Streitkräfte greifen seit Monaten die zur Finanzierung des Krieges wichtige Ölindustrie Russlands an. 

Ukraine-Krieg aktuell: Kreml dementiert baldiges Putin-Trump-Treffen

Update, 8.12 Uhr: Kommt es zu einem neuen Treffen zwischen Trump und Putin? Der Kreml jedenfalls hält Verhandlungen zum Ukraine-Krieg aktuell für nicht nötig. Vielmehr sei „sehr sorgfältige Arbeit an den Details“ erforderlich, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow am heutigen Sonntag (2. November) laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.

Ukraine-Krieg aktuell: Ukrainische Drohnen setzen Ölhafen in Brand 

Update, 2. November, 6.12 Uhr: Ukrainische Drohnen haben den russischen Ölhafen Tuapse im Schwarzen Meer angegriffen und dabei Hafenanlagen beschädigt. Bei dem Angriff entstand ein Brand, wie die Regionalverwaltung von Krasnodar mitteilte, berichtet Reuters. Der russische Ölhafen beherbergt strategisch wichtige Infrastruktur des Energiekonzerns Rosneft, darunter ein Ölterminal und eine Raffinerie. Die Anlagen waren in der Vergangenheit bereits wiederholt Ziel ukrainischer Attacken. Verletzte wurden nicht gemeldet.

Update, 20:54 Uhr: Ukrainische Angriffe auf Energieanlagen haben laut russischen Angaben im Norden der von Russland besetzten Region Saporischschja einen Stromausfall ausgelöst. Jewhen Balyzkyj, der von Russland eingesetzte Gouverneur der annektierten Region, bestätigte die anhaltenden Stromausfälle nach den jüngsten Attacken auf die Infrastruktur. Besonders betroffen sei die Frontstadt Kamenka-Dniprowska und das Dorf Welyka Beloserka, wie die örtliche Verwaltung der russischen Nachrichtenagentur Tass mitteilte.

Ukraine-Krieg aktuell: Russland intensiviert seine Raketenangriffe auf die Ukraine

Update, 20:15 Uhr: Russland hat im Oktober mehr Raketen auf die Ukraine abgefeuert als in jedem anderen Monat seit Anfang 2023, als es mit seinen nächtlichen Angriffen auf das ukrainische Stromnetz begann. Laut einer Auswertung von Daten der ukrainischen Luftwaffe durch die Nachrichtenagentur AFP feuerte Russland im Oktober über 270 Raketen ab, 46 Prozent mehr als im Monat zuvor. Dies war die höchste Zahl in einem Monat, seitdem Kiew Anfang 2023 damit begann, täglich die Zahl der Angriffe zu veröffentlichen.

Von den durch Russlands Raketenangriffe verursachten massiven Stromausfällen waren zehntausende Menschen in der Ukraine betroffen. Moskau greift nun bereits den vierten Winter in Folge das Energienetz der Ukraine an. Aus Sicht der ukrainischen Regierung und ihrer Verbündeten handelt es sich um eine gezielte und zynische Strategie, um die Zivilbevölkerung zu zermürben.

Ukraine-Krieg aktuell: Russische Truppen machen Fortschritte an der Ukraine-Front

Update, 16:36 Uhr: Russische Truppen haben im Ukraine-Krieg das Dorf Nowohryhoriwka in der Oblast Saporischschja eingenommen. Dies berichtete die ukrainische Militäranalysegruppe „DeepState“. Gleichzeitig konnten wohl ukrainische Verteidigungskräfte russische Einheiten beim Dorf Nowe Schachowe in der Oblast Donezk zurückdrängen. Laut „DeepState“ rückten russische Streitkräfte zudem bei Krasnohirske in der Oblast Saporischschja sowie in Myroliubiwka und nahe Kosazke in der Oblast Donezk vor. Der ukrainische Militärgeheimdienst führt derweil Stabilisierungsmaßnahmen in der Stadt Pokrowsk durch.

Update, 14:59 Uhr: Russland hat nach eigenen Angaben einen ukrainischen Hubschrauber mit elf Elitesoldaten auf dem Flug nach Pokrowsk abgeschossen und meldet die Einkreisung ukrainischer Einheiten in der umkämpften ostukrainischen Stadt. Das russische Verteidigungsministerium behauptet laut der Nachrichtenagentur Tass zudem, eingekesselte ukrainische Soldaten würden sich zu ergeben beginnen.

Das ukrainische Militär widerspricht den russischen Darstellungen und erklärt, die eigenen Stellungen in einigen Stadtbezirken nach dem Eindringen russischer Truppen verbessert zu haben. Die Lage in Pokrowsk bleibe „schwierig und dynamisch“, wie Reuters die ukrainische Armee zitiert. Die strategisch wichtige Stadt gilt als entscheidend für Russlands Ziel, die Region Donezk vollständig zu erobern.

Update, 12:04 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst und Generalstab haben in der Nacht eine gemeinsame „komplexe Landunsoperation“ in der schwer umkämpften, ostukrainischen Stadt Pokrowsk gestartet. Dies meldeten ukrainische Quellen gegenüber ukrainischen Medien. Im Kurznachrichtendienst Telegram tauchten Aufnahmen der Landung mit Helikoptern auf. Später waren auch Videos von Gefechten in Pokrowsk zu finden.

Zuletzt hatten ukrainische Quellen gemeldet, dass Russland mindesten 11.000 Soldaten entsendet habe, um die Stadt in Donezk einzukesseln und zu erobern. Den russischen Soldaten war es gelungen, in die Stadt einzudringen. Nun sprechen ukrainische Quellen von einer „Stabilisierungsoperation“, um erneut die Oberhand zu gewinnen.

Update, 10.37 Uhr: Die Ukraine setzt Russland weiterhin mit Drohnenangriffen auf russisches Territorium unter Druck. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, in der Nacht seien 98 ukrainische Drohnen über verschiedenen russischen Regionen abgeschossen worden. Im Laufe der Nacht hatte der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin immer wieder erklärt, dass ukrainische Drohnen, die auf die Hauptstadt zufliegen würden, abgeschossen worden seien.

Update, 9 Uhr: Der ukrainische Geheimdienst hat eine wichtige Pipeline nahe der russischen Hauptstadt Moskau gesprengt. In einer Erklärung von Quellen des Geheimdienstes gegenüber ukrainischen Medien hieß es, alle drei Arme der Koltsewaja-Pipeline, die russische Militäreinrichtungen mit Benzin, Diesel und Kerosin versorge, seien in einer speziellen Operation ausgeschaltet worden.

Bei Aufnahmen, die ukrainische Medien veröffentlicht haben, sind Explosionen und Fotos der Sprengstoffe zu sehen, die auf die Pipeline platziert wurden. In den Aufnahmen sind auch Fotos der russischen Militärpolizei zu sehen, die das Gebiet patrouillieren - die ukrainischen Einheiten aber offenbar nicht entdecken konnten. Außerdem zeigen die Fotos Netze, die zum Schutz gegen Drohnen über die Pipeline gespannt wurden.

Rubriklistenbild: © IMAGO / StockTrek Images

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