Update, 8:30 Uhr: Im russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk ist das Containerterminal nach Angaben des Betreibers von Trümmern einer abgefangenen ukrainischen Drohne getroffen worden. Ein daraufhin ausgebrochenes Feuer sei inzwischen wieder gelöscht worden, teilte die Delo-Gruppe weiter mit. Es gebe weder Verletzte noch Tote. Der Betrieb laufe normal. Die Hafenstadt liegt in der Oblast Krasnodar im Süden Russlands.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland fängt 216 ukrainische Drohnen ab
Update, 7:40 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der Nacht zum Freitag 216 ukrainische Drohnen abgefangen. Allein 66 seien über der Oblast Krasnodar im Süden Russlands abgeschossen und zerstört worden. Dort wurden nach Angaben örtlicher Behörden ein Öllager und ein Hafen angegriffen. Dem Gouverneur der russischen Oblast Saratow zufolge wurde durch ukrainische Drohnenangriffe zivile Infrastruktur beschädigt. In der russischen Oblast Wolgograd sei ein Angriff auf die Energieinfrastruktur abgewehrt worden, teilt der dortige Gouverneur mit. Russland informiert nur darüber, wie viele feindliche Drohnen abgefangen wurden, nicht wie viele von der Ukraine gestartet wurden oder ihre Ziele erreicht haben.
Ukraine-Krieg aktuell: Russische Luftangriffe auf Kiew – mehrere Verletzte
Update, 6:45 Uhr: Bei der Attacke auf Kiew mit Hunderten Drohnen und Raketen sind mehr als ein Dutzend Menschen verletzt worden. Das berichtete das Portal The Kyiv Independent unter Berufung auf Behördenangeben. In den frühen Morgenstunden waren den Berichten zufolge mehrere Explosionen in der Stadt zu hören. Laut der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine wurden aus nahezu allen Bezirken der Millionenmetropole Schäden gemeldet. Es sollen diverse Feuer in Wohngebäude ausgebrochen ein. Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge wurden auch eine medizinische Einrichtung und ein Verwaltungsgebäude beschädigt. Auch Stromausfälle wurden gemeldet.
Ukraine-Krieg aktuell: Drohnenangriff auf russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk
Update, 5:55 Uhr: Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk sind am frühen Morgen nach Behördenangaben drei Wohnhäuser, ein Öldepot und Küstenanlagen beschädigt worden. Drohnenteile hätten drei Wohnungen getroffen und Fenster zerschlagen, teilte der operative Stab der Region Krasnodar auf Telegram mit. Es gebe jedoch keine Verletzten.
Ukraine-Krieg aktuell: Fünfstöckiges Wohnhaus in Kiew bei russischem Angriff getroffen
Update, 5:30 Uhr: Nach Angaben des Bürgermeisters von Kiew ist bei dem „massiven“ russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt ein fünfstöckiges Wohnhaus von herabfallenden Trümmerteilen getroffen worden. Ein Hochhaus in einem anderen Stadtteil stehe in Flammen, so Vitali Klitschko. Die ukrainische Luftabwehr sei im Einsatz. Es müssten Rettungskräfte in mehrere Stadtteile entsandt werden.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
Ukraine-Krieg aktuell: Bürgermeister von Kiew meldet „massiven“ russischen Angriff
Update, 14. November, 5:00 Uhr: Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat in der Nacht einen „massiven“ russischen Angriff auf die Hauptstadt der Ukraine gemeldet. In der Stadt waren Explosionen zu hören. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, russische Raketen hätten Kiew und mehrere andere Regionen angegriffen.
Update, 21:54 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Wochenende Griechenland besuchen, um ein Abkommen im Energiesektor zu unterzeichnen. Dies bestätigte eine Quelle aus dem Präsidialamt gegenüber dem Kyiv Independent.
Laut der griechischen Zeitung Kathimerini soll Selenskyj am 16. November bei einem eintägigen Besuch den griechischen Präsidenten Konstantinos Tasoulas und Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis treffen. Das Energieabkommen kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Russland seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur angesichts des nahenden Winters weiter intensiviert hat.
Update, 20:36 Uhr: Der nächste Verlust für Putins Armee: Ein Suchoi Su-30-Kampfjet ist nach russischen Angaben während eines Trainingsflugs in der russischen Region Karelien abgestürzt. „Das Flugzeug stürzte in einem menschenleeren Gebiet ab. Der Flug wurde ohne Munition durchgeführt. Die Besatzung kam ums Leben“, zitierte die russische Agentur Interfax das Verteidigungsministerium.
Gespräche zum Ukraine-Krieg: Pistorius empfängt Group of Five in Berlin
Update, 19:15 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) empfängt am Freitag Kolleginnen und Kollegen aus vier NATO-Staaten zu Gesprächen in Berlin (11:30 Uhr). Themen sind laut Bundesverteidigungsministerium die Stärkung von Sicherheit und Verteidigung in Europa und die Lage in der Ukraine. An dem Treffen nehmen Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen sowie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas teil. Zugeschaltet werden soll auch der ukrainische Verteidigungsminister Denys Schmyhal.
Die sogenannte Group of Five (GoF) wurde vor einem Jahr durch Pistorius ins Leben gerufen. Das Treffen in Berlin ist bereits das sechste. Nach den Beratungen im Berliner Verteidigungsministerium ist eine gemeinsame Pressekonferenz geplant (13:15 Uhr).
Putin vor nächster Eskalation im Ukraine-Krieg? Selenskyj warnt vor Plan
Update, 11:15 Uhr: Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg erklärte Selenskyj, dass Russland derzeit seine Militärproduktion massiv ausbauen würde. Der Hintergrund ist, dass sich Putin auf einen größeren Krieg auf dem europäischen Kontinent vorbereiten würde. Nach ukrainischen Einschätzungen plant Russland demnach, in der Zeitspanne von 2029 bis 2030 eine solche Offensive zu starten.
Darüber berichtet Unian. Um eine weitere Eskalation zu verhindern, sagte Selenskyj, dass starker Druck auf Russland notwendig sei, um das Land zu einer Pause zu zwingen. Er fordert konkrete Maßnahmen: den Stopp von Geldflüssen aus Energieexporten nach Russland und die Unterbindung von Waffenlieferungen an das Land. Der Präsident bezeichnet diese russischen Pläne als „wirklich große Herausforderung“ für Europa.
Update, 10:30 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg, dass die Situation in Pokrowsk weiterhin „sehr schwierig“ sei. Gegenüber Bloomberg sprach er auch über die Zustände für Soldaten an der Front: „Niemand zwingt sie, für Ruinen zu sterben. Ich werde unsere Soldaten, insbesondere die Kommandeure vor Ort, unterstützen, soweit sie die Situation unter Kontrolle bringen können.“ Seit Tagen intensiviert Russlands Armee die Vorstöße auf Pokrowsk.
Wie lange die Verteidiger die Stellung noch halten werden, überlässt Selenskyj eigenen Aussagen zufolge dem Ermessen der Kommandeure vor Ort. „Andernfalls wird es für uns zu kostspielig – das Wichtigste für uns sind unsere Soldaten.“
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Kiew verteidigt Pokrowsk weiter
Erstmeldung: Moskau/Kiew – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg bleibt weiter angespannt: Kiew ringt um die Verteidigung von Pokrowsk, während die Truppen von Wladimir Putin den Druck erhöhen. Unter der Inkaufnahme von hohen Verlusten rücken russische Einheiten seit Tagen auf die Stadt im Donezk vor, eine Niederlage der ukrainischen Verteidiger ist nach Einschätzung westlicher Fachleute nur noch eine Frage der Zeit.
Oleksandr Syrskyi, der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, erklärte nun, wie Pokrowsk gegen die Invasion weiter verteidigt werden soll. Nach Einschätzung von DeepState konzentrieren sich Russlands Soldaten allerdings nicht nur auf die ehemalige 60.000-Einwohnerstadt, die inzwischen überwiegend zerstört ist. Den Informationen nach rücken die russischen Einheiten auch in der Oblast Saporischschja vor und konnten wohl mehrere Dörfer einnehmen.
Um Pokrowsk gegen Russland weiter zu verteidigen, ist es laut Syrskyi erforderlich, eine reibungslose Koordination zwischen den militärischen Kommandostellen, Einheiten und Abteilungen, die Kampfaufgaben ausführen, aufrechtzuerhalten. Auf Facebook schrieb er zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg: „Die Pokrowsker Front bleibt die Hauptfront im Kontext der feindlichen Offensive. Hier werden die meisten täglichen Angriffe des Feindes verzeichnet, und ein bedeutender Teil seiner auf ukrainischem Territorium operierenden Truppenverbände ist hier konzentriert. Der Feind versucht insbesondere, die widrigen Wetterbedingungen auszunutzen.“
Dass Russlands Einheiten im Ukraine-Krieg bei der Offensive auf Pokrowsk aktuell die Wetterbedingungen ausnutzt, berichteten zuletzt mehrere Medien. Demnach rückten die Soldaten im Schutz von Nebel auf die Stadt vor und konnten dabei nicht von ukrainischen Drohnen entdeckt werden. Für die erfolgreiche Verteidigung von Pokrowsk sei es laut Syrskyi wichtig, „die festgelegten Gebiete schrittweise zu sichern und die bestehenden Nachschubwege zu schützen. Wir organisieren außerdem zusätzliche Logistiklinien, um sicherzustellen, dass unsere Verteidiger rechtzeitig mit Nachschub versorgt werden und die ununterbrochene Evakuierung der Verwundeten gewährleistet ist.“
Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass die Stadt aktuell im Ukraine-Krieg bereits teilweise an Russland gefallen sein könnte. Syrskyi: „Von russischer Kontrolle über die Stadt Pokrowsk oder einer operativen Einkesselung des ukrainischen Verteidigungsverbandes kann keine Rede sein. Die Kämpfe gehen weiter!“
Während sich die aktuellen Kampfhandlungen im Ukraine-Krieg unter anderem auf Pokrowsk konzentrieren, äußerte sich der US-Außenminister Marco Rubio zu den amerikanischen Maßnahmen gegen Wladimir Putin. Am Rande des G7-Außenministertreffens in Kanada machte er deutlich, Washington habe bei der Verhängung neuer Sanktionen gegen Russland praktisch die Grenze erreicht. Er wies darauf hin, dass gegen die größten Ölkonzerne des Landes bereits Beschränkungen verhängt worden seien und dass sich die nächsten Schritte voraussichtlich eher auf die Sicherstellung der Einhaltung der bestehenden Sanktionen als auf die Einführung neuer Sanktionen konzentrieren würden.
„Wir haben ihre großen Ölkonzerne getroffen, genau das, was alle gefordert haben“, bemerkte Rubio zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg. Zugleich ging er auch auf Putins sogenannte Schattenflotte ein, mit der Russland Sanktionen des Westens umgeht. Der Minister von US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Kampf gegen diese Flotte als „Durchsetzungsmechanismus“ und nicht als Grund für neue Sanktionen.
Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen
Während die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg durch die Situation um Pokrowsk angespannt bleibt, steigen Putins Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Im Laufe des vergangenen Tages soll Russland 1180 Soldaten verloren haben. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 steigt die Zahl der Verluste auf etwa 1.155.360 Soldaten. Zusätzlich hat die russische Armee etwa 11.344 Panzer, 23.567 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 34.388 Artilleriesysteme verloren. (red mit Agenturen)