Ukraine-Krieg

Russischer Flop: Britischer Panzer schiebt „Drachenzähne“ einfach beiseite

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Rishi Sunak und Wolodymyr Selenskyj stehen vor einen Challenger Panzer.
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Gegen ukrainische Panzer muss Russland wohl neue Maßnahmen finden. Derzeitig kursiert ein Video davon, wie ein Challenger-2-Panzer russische „Drachenzähne“ einfach wegschiebt.

Kiew - Seit weit über einem Jahr dauert die russische Invasion in der Ukraine nun an. Die Ukraine ist dabei stark auf Waffenlieferungen aus westlichen Ländern angewiesen. Aus Deutschland, den USA, Großbritannien und anderen Staaten hat die Ukraine Kampfpanzer zugesagt bekommen. Diese sollen auch bei einer möglichen Gegenoffensive elementar für einen ukrainischen Erfolg sein. Lange hat es gedauert, dass sich die Nato-Staaten einigen konnten, welche Panzer an Kiew geliefert werden. Jetzt sind jedoch bereits britische Challenger-2-Panzer vor Ort angekommen.

Russland scheint auf das neu Panzerkontingent der Ukraine mit sogenannten „Drachenzähnen“ zu reagieren. Dabei handelt es sich um spitze Steinblöcke, welche die gegnerischen Kettenfahrzeuge vor der Verteidigungslinie aufhalten sollen. Darüber hinaus setzt Moskau an der Front wohl auf tiefe Gräben, um Panzer zu verlangsamen.

Ukraine-Krieg: Challenger Panzer überwinden russische Gräben mit Schaufeln

Russlands Verteidigungsmaßnahmen scheinen jedoch nicht ganz zu greifen. Derzeitig kursiert ein Video im Internet, wie ein Challenger Panzer die besagten Drachenzähne einfach wegschiebt. Das Video wurde vom ukrainischen Verteidigungsministerium geteilt. Die Überschrift des Tweets lautet: „Sollte es so etwas wie Drachenzähne geben, muss es auch einen Drachenzahnarzt geben“.

Wie im Video zu erkennen ist, ist der Panzer mit einer Schaufel ausgestattet, sodass dieser etwaige Gegenstände in seinem Weg einfach beiseiteschieben kann. Dies gilt vor allem auch für Gräben, welche vom Gegner ausgehoben wurden, damit die Panzer sich nicht fortbewegen können.

Ukraine-Krieg: „Recht bald“ sollen ukrainische Kampfpiloten an westlichen Material ausgebildet werden

Im Januar hatte Großbritannien verkündet, 14 Challenger Panzer an die Ukraine zu entsenden. Zwei Monate später entschied sich dann auch Deutschland dafür, die Ukraine mit Leopard-2-Panzern zu unterstützen. Großbritannien hat die Ukraine von Beginn des Ukraine-Kriegs an vehement unterstützt. Erst unter dem ehemaligen Premierminister Boris Johnson, der den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wiederholt in der Ukraine besucht hatte. Jetzt fährt der amtierende Premierminister, Rishi Sunak, den Kurs von Johnson weiter.

Unlängst trafen sich Sunak und Selenskyj und diskutierten die Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten durch Großbritannien: „Wir werden ein wichtiger Teil der Staatenkoalition sein, die Wolodymyr und der Ukraine diese Unterstützung gewähren“, sagte Sunak und sprach zudem davon, dass „recht bald“ die Ausbildung von Kampfpiloten an westlichen Material beginnen könnte. (lp)

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