VonFelix Busjaegerschließen
Präsident Wolodymyr Selenskyj will ein Ende des Ukraine-Kriegs erreichen. Sein sogenannter Siegesplan soll helfen. Nun stellt der Politiker sein Vorhaben vor.
Update vom 17. Oktober, 6.39 Uhr: Nach der ersten öffentlichen Vorstellung seines „Siegesplans“ in Kiew will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj offene Fragen klären. Dazu wird er beim EU-Gipfel und im Nato-Hauptquartier in Brüssel erwartet. Die Staats- und Regierungschefs der EU kommen heute ab 10 Uhr zusammen.
Selenskyj stellt „Siegesplan“ vor – für ein Ende des Ukraine-Kriegs
Erstmeldung: Kiew – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach langen Debatten seinen „Siegesplan“ öffentlich im Parlament in Kiew präsentiert. Vor dieser öffentlichen Vorstellung hatte Selenskyj seine neue Strategie für ein Ende des Ukraine-Krieges bereits seinen westlichen Partnern in Washington, London, Paris, Rom und Berlin vorgestellt. Mit seinem „Siegesplan“ erhofft sich Selenskyj, den Druck auf Russland und insbesondere auf Wladimir Putin zu erhöhen, um den Ukraine-Krieg zu beenden.
Für ein Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj präsentiert „Siegesplan“
Es ist bekannt, dass Selenskyjs „Siegesplan“ unter anderem die Lieferung weiterer Waffen an Kiew und die Aufnahme des Landes in die Nato vorsieht. Der ukrainische Präsident hofft, Russland, den Aggressor, zum Frieden zu bewegen. Um den Druck auf Russland im Ukraine-Krieg zu erhöhen und ein Ende des Ukraine-Krieges zu erreichen, besteht Selenskyj auf die Genehmigung für den Einsatz weitreichender westlicher Waffen gegen Ziele auf russischem Territorium.
Selenskyj hofft, ein Ende des Ukraine-Kriegs bis 2025 unter den Bedingungen seines Landes zu erreichen. In den letzten Wochen gab es jedoch immer wieder Gerüchte, dass die Regierung in Kiew von dieser Position abweichen könnte. Selenskyjs Umfeld reagierte sofort auf diese Gerüchte und wies unter anderem einen Bericht einer italienischen Zeitung als falsch zurück.
Lage im Ukraine-Krieg unverändert: Ende nicht in Sicht – Kiew fürchtet dritten Kriegswinter
Inzwischen bereitet sich Kiew auf den dritten Kriegswinter und weitere russische Angriffe auf ihr Energieversorgungsnetz vor. Präsident Selenskyj hat sich mit Vertretern verschiedener Ministerien und der Energieversorger des Landes getroffen, um Maßnahmen zum Schutz der Infrastruktur zu besprechen. „Jede Dienststelle und alle Institutionen haben klare Aufgaben“, erklärte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.
Selenskyj machte deutlich, dass Kiew angesichts der aktuellen Situation im Ukraine-Krieg eine sofortige Einladung in die Nato fordert. „Dieser Plan hängt von den Partnern ab. Ich unterstreiche: von den Partnern“, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj im Parlament in Kiew, als er seinen „Siegesplan“ zur Beendigung des Ukraine-Krieges vorstellte. Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit, den Kampf auf russisches Territorium zu verlagern. Die Bevölkerung dort solle verstehen, was Krieg bedeutet, und ihren Zorn gegen den Kreml richten. (fbu/dpa)
