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Ukraine-News: Russland nimmt Charkiw ins Visier – ATACMS-Angriff auf russisches Gebiet

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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Viele Verletzte bei Drohnenangriff auf Charkiw. USA unterstützen Kiew. Russland greift in Dnirpo an.

Dieser Ticker ist beendet. Weitere News zum Ukraine-Krieg finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update, 6.55 Uhr: Kiew hat neue Zahlen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Nach Angaben des Generalstabs haben die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden rund 850 Soldaten verloren. Insgesamt hat Putins Armee diesen Angaben zufolge bereits mehr als 1,16 Millionen Soldaten verloren. Mit Verlusten sind stets getötete oder schwer verwundete Soldaten gemeint. Die Zahlen lassen sich unabhängig nicht überprüfen.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-News: Dutzende Verletzte bei Drohnenangriff auf Charkiw gemeldet

Update, 5:45 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ostukrainische Großstadt Charkiw sind Berichten zufolge mehr als 20 Menschen verletzt worden. Die Attacke habe die Stadt in der Nacht getroffen, mehrere Gebäude beschädigt und Brände ausgelöst, teilten Bürgermeister Ihor Terechow und die regionale Militärverwaltung ukrainischen Medien zufolge mit. Ein neunstöckiges Wohnhaus sei nach einem Treffer evakuiert worden.

Ein russischer Soldat im Frontabschnitt Charkiw.

Ukraine News: USA genehmigen Waffenlieferung an Kiew

Update, 19. November, 5:00 Uhr: Die USA haben eine Waffenlieferung an die Ukraine im Wert von insgesamt 105 Millionen Dollar (rund 91 Millionen Euro) gebilligt. Das Paket umfasse Ausrüstung zur Modernisierung und Wartung der Patriot-Raketenabwehrsysteme von M901- auf M903-Abschussvorrichtungen, erklärte das US-Außenministerium. Die Ukraine wird demnach für die Aufrüstung der Patriot-Raketensysteme zahlen.

Ukraine News: Spanien sagt Kiew neue Hilfen von mehr als 800 Millionen Euro zu

Update, 22:08 Uhr: Spanien wird Kiew im Ukraine-Krieg mit neuen Hilfen in Höhe von 817 Millionen Euro unterstützen. Das sicherte der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Madrid zu. Von den Hilfen würden 615 Millionen Euro in ein „Militärunterstützungspaket“ fließen, das bereits im nächsten Monat für die Beschaffung neuer Ausrüstung für die ukrainische Armee zur Verfügung gestellt werden solle, erklärte Sánchez.

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Unter den 615 Millionen sind 100 Millionen Euro, mit denen Spanien sich an der sogenannten Purl-Initiative für amerikanische Waffen- und Munitionslieferungen an die Ukraine beteiligen will. Diese 615 Millionen sind Teil eines älteren bilateralen Sicherheitsabkommens, das jährliche militärische Hilfen Spaniens in Höhe von insgesamt einer Milliarde Euro vorsieht.

Update, 20:30 Uhr: Ukrainische Streitkräfte haben nach eigenen Angaben US-amerikanische ATACMS-Raketen für Angriffe auf russisches Gebiet verwendet. Der Generalstab meldete via Facebook einen erfolgreichen „Präzisionsschlag auf militärische Einrichtungen“ und bezeichnete dies als bedeutenden „Meilenstein“ im Ukraine-Krieg.

Details zu den getroffenen Zielen oder dem genauen Zeitpunkt des Angriffs wurden nicht preisgegeben. Die ukrainische Militärführung kündigte an, dass „der Einsatz von Langstrecken-Angriffsfähigkeiten wie ATACMS fortgesetzt wird“. US-Präsident Donald Trump hatte im September gegenüber Präsident Selenskyj Bereitschaft signalisiert, die Beschränkungen für amerikanische Langstreckenwaffen zu lockern.

Selenskyj reist für Gespräche mit Erdogan in die Türkei

Update, 18:47 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat am Mittwoch seinen Arbeitsbesuch in der Türkei angetreten. Der ukrainische Präsident kündigte an, neue Lösungsvorschläge zur Beendigung des Ukraine-Krieges zu präsentieren, wie er im sozialen Netzwerk X mitteilte.

„Alles zu tun, um das Ende des Krieges näherzubringen, ist die oberste Priorität der Ukraine“, erklärte Selenskyj. Die Türkei fungiert erneut als Vermittlerin zwischen den Konfliktparteien, während Russland nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht an den Gesprächen in Ankara teilnimmt. In den mehr als dreieinhalb Jahren des Konflikts war die Türkei wiederholt Gastgeberin für Friedensbemühungen.

Russischer Geheimdienst im Fokus: Zwei Verdächtige nach Sabotage-Vorfall in Polen

Update, 16:40 Uhr: Polens Regierungschef Donald Tusk hat Russland für zwei Sabotageakte an einer Bahnstrecke nach Ukraine verantwortlich gemacht. Zwei ukrainische Staatsbürger, die „seit langem mit russischen Diensten zusammenarbeiten“, stehen im Verdacht, die Anschläge zwischen Samstag und Montag verübt zu haben, sagte Tusk vor dem Parlament in Warschau.

Die Explosionen beschädigten eine wichtige Eisenbahnstrecke für Hilfslieferungen in die vom Ukraine-Krieg betroffene Ukraine. Ziel sei vermutlich gewesen, einen Zug zum Entgleisen zu bringen, erklärte der Ministerpräsident.

Nach Sabotageakt: Polen erhöht Alarmstufe für bestimmte Bahnstrecken

Update, 14:46 Uhr: Polens Regierung hat nach der Sabotage an Bahnstrecken angekündigt, die Alarmstufe für bestimmte Bahnstrecken zu erhöhen. Künftig solle auch das Militär zum Schutz der Infrastruktur eingesetzt werden, wie Ministerpräsident Donald Tusk verkündete. „Der Chef des Inlandsgeheimdienstes und der Innenminister haben mich aufgrund terroristischer Bedrohungen gebeten, die dritte Terrorwarnstufe ‚Charlie‘ einzuführen“, sagte Tusk laut Reuters. „Diese Stufe gilt für bestimmte Bahnstrecken, während im Rest des Landes die zweite Warnstufe verbleibt.“

Update, 13.24 Uhr: Die Ukraine hat bei erneuten Angriffen auf die Energieinfrastruktur Russlands offenbar Schäden am Stromnetz in der von Russlands besetzen Region Donezk verursacht. Der vom Kreml eingesetzte Regionalverwalter Denis Puschilin teilte auf Telegram mit, dass knapp 65 Prozent der Verbraucher ohne Strom sein. Die Drohnenangriffe haben demnach auch Auswirkungen auf die Wasser- und Fernwärmeversorgung. Kiew äußerte sich bislang nicht zu den Angriffen.

Update, 11:38 Uhr: Polen macht Russland für den Sprengstoffanschlag auf eine strategisch wichtige Bahnlinie verantwortlich. Alles deute darauf hin, dass die Auftraggeber des Sabotageaktes die russischen Geheimdienste seien, sagte der Sprecher des Geheimdienstkoordinators in Warschau. „Eine Bahnstrecke zu sprengen, ist ein beispielloser Sabotageakt“, erklärte Regierungschef Donald Tusk am Montag im Onlinedienst X. Der polnischen Staatsanwaltschaft zufolge bestand schon am Montag der Verdacht, dass die Sabotage „terroristischer Natur“ sei und mutmaßlich „im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes“ ausgeführt worden sei.

Neue Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs: Selenskyj trifft Witkoff

Update, 11:10 Uhr: Wie Reuters berichtet, plant der Sondergesandte von Donald Trump, Steve Witkoff, am Mittwoch ein Treffen mit Wolodymyr Selenskyj in der Türkei. Der ukrainische Präsident hatte zuvor angedeutet, dass er nach seinem Besuch in Spanien am Mittwoch in die Türkei reisen wolle. „Wir bereiten die Wiederaufnahme der Verhandlungen vor und haben Lösungen erarbeitet, die wir unseren Partnern vorschlagen werden. Alles zu tun, um das Kriegsende näherzubringen, hat für die Ukraine höchste Priorität.“

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Putins Truppen starten 151 Gefechte

Update, 10:10 Uhr: Russische Streitkräfte griffen im Laufe des vergangenen Tages laut dem Generalstab der Streitkräfte der Ukraine an allen Fronten des Ukraine-Kriegs an. Insgesamt kam es zu 151 Gefechten, wobei die Front bei Pokrowsk weiterhin am heftigsten tobt. Insgesamt sollen ukrainische Streitkräfte 40 russische Angriffe abgewehrt haben.

Derweil gibt es weitere Informationen zu den russischen Angriffen auf ukrainische Energieanlagen. Der Pressedienst des ukrainischen Energieministeriums erklärte, dass Putins Truppen im Ukraine-Krieg in den Gebieten Dnipropetrowsk, Sumy, Cherson und Donezk angegriffen haben. Die beschädigten Energieinfrastrukturanlagen werden derzeit repariert und wiederhergestellt.

Erstmeldung: Kiew/Moskau – Russland setzt seine Angriffe im Ukraine-Krieg fort. Bereits seit Montagabend, dem 17. November, greifen Einheiten von Wladimir Putin Dnipro mit Drohnen an. Laut Kyiv Post wurden Brände gemeldet. Es gibt zudem Berichte über beschädigte Gebäude und verletzte Personen. „Bei dem Großangriff in Dnipro wurden zwei Personen verletzt. Eine 59-jährige Frau und ein 67-jähriger Mann wurden in mittelschwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert“, schrieb Wladyslaw Haiwanenko, der Leiter der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk (OVA), auf Telegram.

Während die Lage in Dnipro angespannt bleibt, zielt Russland im Ukraine-Krieg vermehrt auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Wie Ukrainska Pravda am Dienstagmorgen meldete, ist die Stadt Cherson nach einem russischen Angriff teilweise ohne Stromversorgung. Auch die Ukraine greift seit Monaten gezielt Russlands Wirtschaft und die Energieversorgung im Nachbarland an. Das Vorgehen ist Teil einer übergeordneten ukrainischen Strategie, die Putin zunehmend unter Druck setzen soll.

Schwere Angriffe im Ukraine-Krieg – Russland greift im Ukraine-Krieg gezielt Stromversorgung an.

„Infolge des russischen Angriffs sind alle Bezirke von Cherson teilweise ohne Stromversorgung. Energieingenieure ermitteln derzeit das Ausmaß der Schäden und führen Notfallreparaturen durch“, teilte die Militärverwaltung der Stadt Cherson nach den russischen Angriffen im Ukraine-Krieg mit. Derweil verteidigen die Ukrainer den Donbass weiter gegen Putins Armee.

Russland hat zudem am Montagabend die Eisenbahninfrastruktur in Dnipro und mehrere Bahnhöfe in der Region Charkiw angegriffen. Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten für den Wiederaufbau der Ukraine und Minister für die Entwicklung von Gemeinden und Gebieten, Oleksiy Kuleba, kam es zu schweren Verlusten. „Zum zweiten Mal wird die Stadt vom Feind massiv angegriffen. Die Hauptreparaturwerkstatt wurde schwer beschädigt. Auch der Bahnhof von Dnipro wurde beschädigt. Die Aufräumarbeiten und der rasche Wiederaufbau haben bereits begonnen. Trotzdem verkehren die Pendlerzüge morgens von Dnipro planmäßig“, erklärte der Beamte.

Im russisch besetzten Teil von Donezk sind derweil durch ukrainische Angriffe zwei Wärmekraftwerke beschädigt worden. Das melden laut Medienberichten die örtlichen Behörden. Viele Einwohner seien infolgedessen aktuell von der Stromversorgung abgeschnitten. Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, sprach Kreml-Gefolgsmann Denis Puschilin auf Telegram von „einem beispiellosen Angriff auf das Stromnetz“. Puschilin ist Chef der sogenannten Donezker Volksrepublik. Derweil ist Präsident Wolodymyr Selenskyj wegen der Lage im Pokrowsk weiter unter Druck.

Warnung vor NATO-Eskalation nach Ukraine-Krieg: Estlands Außenminister nennt Zeitfenster

Estlands Außenminister Margus Tsahkna erklärte derweil während eines Termins, dass die Bedrohung durch Russland für die NATO real sei. Besonders gefährdet seien die baltischen Staaten. Russlands Militärmaschinerie, die bislang im Ukraine-Krieg deutliche Verluste erlitten habe, werde „innerhalb von zwei bis drei Jahren oder weniger mit noch mehr Truppen und militärischer Ausrüstung als vor der groß angelegten Invasion an unsere baltischen Grenzen zurückkehren“, so Tsahkna.

Dem Außenminister legen demnach Erkenntnisse vor, die auf eine „umfassende Reform der Streitkräfte“ hindeuten, wie die Kyiv Post schreibt.

Derweil erklärte ein hochrangiger US-Beamter des Weißen Hauses, dass US-Präsident Donald Trump bereit sei, ein Gesetz zur Verhängung von Sanktionen gegen Russland zu unterzeichnen. Wie Reuters schreibt, würde der Republikaner dies allerdings daran knüpfen, dass er die Befugnis behalte, die endgültige Entscheidung über diese Maßnahmen zu treffen. Trump sagte Journalisten am Abend des 16. November, er habe nichts dagegen, dass die Republikaner an einem Gesetzentwurf arbeiten, der Sanktionen gegen Länder vorsieht, die mit Russland Geschäfte machen.

„Dem Weißen Haus und dem Präsidenten war es immer wichtig, dass es im Sanktionspaket eine Ausnahme gibt, die sicherstellt, dass der Präsident die letztendliche Entscheidungsgewalt über die Sanktionen hat“, heißt es weiter.

Wie der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook derweil mitteilte, steigen Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter. Im Verlauf des vergangenen Tages soll Putin den Angaben nach 960 Soldaten verloren haben. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Diese Zahl lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Die Gesamtzahl der Verluste steigt damit auf etwa 1.160.380 Soldaten. Wladimir Putins Armee hat zudem 11.355 Panzer, 23.594 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 34.499 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)

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