Ukraine-Krieg

Ukraine-News: Großbritannien liefert Ukraine trotz Putins Warnungen Raketen

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Wladimir Putin hatte vor einem solchen Schritt gewarnt, Großbritannien liefert der Ukraine nun trotzdem Mehrfachraketenwerfer.

London – Russlands Präsident Wladimir Putin hatte davor gewarnt, doch London rückt von seinen Plänen nicht ab: Das Verteidigungsministerium der Regierung von Boris Johnson erklärte am Montag, dem 06. Juni 2022, man werde Mehrfachraketenwerfer an die Ukraine liefern. Die Langstreckenraketenwerfer sollen Ziele auch in großer Entfernung treffen können.

Ukraine-News: Großbritannien beliefert Ukraine trotz Putins Warnungen mit Langstreckenraketen

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte vor einer solchen Lieferung gewarnt, dennoch plant die Regierung in London, die Ukraine mit dem in den USA produzierten Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesysystem (MLRS) zu beliefern. Nach Angaben der britischen Regierung sei dieser Schritt eng mit der US-amerikanischen Führung abgestimmt. Die Langstreckenraketen können Ziele in bis zu 80 Kilometern Entfernung treffen.

Dir britische Regierung plant, der Ukraine trotz Warnungen PPutins Raketen

Bei dem gelieferten System handelt es sich um einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ M270. Großbritannien hat angekündigt, sich in diesem Rahmen auch an der Ausbildung ukrainischer Soldaten zu beteiligen. Auch die USA hatten zuletzt erklärt, der Ukraine ein Artillerie-Raketensystem namens „Himars“ zu liefern.

Ukraine-News: Großbritannien liefert Mehrfachraketenwerfer – Putin hatte vor derartigen Lieferungen gewarnt

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt erklärt, die weiteren westlichen Waffenlieferungen würden den Ukraine-Krieg nur in die Länge ziehen. Mit Blick auf die Belieferung der Ukraine mit Langstreckenraketen durch westliche Staaten hatte er gewarnt, man werde gegebenenfalls „die entsprechenden Schlussfolgerungen ziehen und unsere Waffen einsetzen (...), um Objekte zu treffen, die wir bisher nicht getroffen haben.“

Welche Ziele er damit genau meinte, sagte Putin nicht. Im britischen Verteidigungsministerium ist man dennoch überzeugt davon, mit den Lieferungen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Verteidigungsminister Ben Wallace hatte in diesem Rahmen erklärt: „Das Vereinigte Königreich steht in diesem Kampf an der Seite der Ukraine und übernimmt eine Führungsrolle bei der Belieferung ihrer heldenhaften Truppen mit den entscheidenden Waffen, die sie für die Verteidigung ihres Landes gegen eine nicht provozierte Invasion brauchen“. Der ehemalige US-amerikanische Außenminister Henry Kissinger hatte dementgegen zuletzt Verhandlungen gefordert, die Kompromisse beinhalten könnten. Diese könnten laut Kissinger auch Gebietsabtretungen beinhalten, um das Töten zu stoppen.

Rubriklistenbild: © Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa

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