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Ukraine-News: Gespräche zwischen USA und Russland am Wochenende in Miami

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    Felix Busjaeger

Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Das Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs geht weiter. Merz weicht Frage zu Soldaten für Friedenssicherung aus.

Dieser News-Ticker ist beendet. Die weiteren Entwicklungen in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.

Update, 18. Dezember, 5:49 Uhr: Vertreter der USA und Russlands treffen sich nach Angaben aus dem Weißen Haus am Wochenende in Miami zu Ukraine-Gesprächen. Geplant seien neue Gespräche über den Plan von US-Präsident Donald Trump zur Beendigung des Ukraine-Krieges, sagte ein Vertreter des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP. Am Sonntag und Montag hatte es in Berlin Gespräche zwischen Vertretern der Ukraine, der USA und der Europäer gegeben.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, 21:58 Uhr: In der Region Odessa wurde infolge russischer Angriffe auf die Energieversorgung im Ukraine-Krieg der Ausnahmezustand ausgerufen. Das teilte der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Oleh Kiper, auf Telegram mit. „Die entsprechende Entscheidung ist in der Sitzung der Kommission für technologisch-ökologische Sicherheit und Notfälle der regionalen Militärverwaltung Odessa getroffen worden.“ Russische Angriffe auf die Energieanlagen hätten zu einer mehr als dreitägigen Unterbrechung des normalen Lebens für über 50.000 Einwohner der Region geführt.

Update, 20:10 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj interpretiert die jüngsten Äußerungen von Wladimir Putin als Beweis für dessen Absicht, den Krieg in der Ukraine fortzusetzen. „Wir haben ein neues Signal aus Moskau vernommen, dass sie sich darauf vorbereiten, das nächste Jahr zu einem weiteren Kriegsjahr zu machen“, erklärte Selenskyj am Mittwoch in seiner abendlichen Videoansprache.

Er betonte: „Es ist wichtig, dass sich unsere Partner dessen bewusst werden und reagieren, insbesondere unsere Partner in den USA, die oft behaupten, Russland wolle den Krieg beenden.“ Diese Aussage machte er im Kontext der aktuellen Bemühungen, den Konflikt zu beenden.

Unterstützung für Kiew im Ukraine-Krieg: Luxemburg stellt 10 Millionen für Energiefonds bereit

Update, 19:33 Uhr: Die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform meldet, dass Luxemburg dem ukrainischen Energiefonds zusätzliche 10 Millionen Euro bereitgestellt hat. „Das ist bereits der dritte finanzielle Beitrag des Landes zur Unterstützung des Wiederaufbaus der ukrainischen Energieinfrastruktur“, so ein Bericht des ukrainischen Energieministeriums. Diese Mittel sollen für den Wiederaufbau zerstörter Energieanlagen in der Ukraine verwendet werden.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Kreml-Chef Wladimir Putin.

Update, 19:01 Uhr: Am Donnerstag wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als Gast am EU-Gipfel teilnehmen. Diese Information gab António Costa, Präsident des EU-Rats, bekannt. Ein zentrales Thema des Gipfels ist die Sicherstellung der finanziellen Unterstützung für die Ukraine, die von Russland angegriffen wird, in den nächsten zwei Jahren. Bundeskanzler Friedrich Merz setzt sich dafür ein, das in der EU eingefrorene Vermögen der russischen Zentralbank zu verwenden. Allerdings gibt es mit Belgien noch einen wichtigen Akteur, der sich bisher dagegen ausspricht.

Ukraine warnt davor, russisches Vermögen nicht für Ukraine-Hilfen aufzuwenden

Update, 18:42 Uhr: Die Ukraine hat eindringlich vor erheblichen Konsequenzen für Europa gewarnt, falls die EU-Spitze bei ihrem Gipfeltreffen am 18. und 19. Dezember keine finanzielle Unterstützung auf Grundlage der eingefrorenen russischen Vermögenswerte beschließt. Iryna Mudra, die stellvertretende Leiterin des Büros von Präsident Selenskyj, äußerte gegenüber dem Kyiv Independent: „Ein Scheitern der Entscheidung morgen wäre eine Katastrophe für jeden einzelnen Europäer.“

Mudra betonte zudem: „Wenn trotz eines klaren rechtlichen und finanziellen Mechanismus die eingefrorenen russischen Vermögenswerte unantastbar bleiben, lautet die Lehre daraus, dass die europäische Solidarität dort endet, wo die Angst vor Maßnahmen beginnt, selbst wenn es um Selbstverteidigung geht.“

Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine

Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz.
Die Bundeswehr nutzt den Kampfpanzer Leopard in verschiedenen Varianten seit 1979. Bewaffnet mit einer 120-Millimeter-Kanone lassen sich in den jüngeren Modellen von vier Soldaten an Bord Ziele in einer Entfernung bis zu 5000 Metern bekämpfen. Die Ukraine erhält Panzer des Typs Leopard 2 A6. Das 62,5 Tonnen-Gefährt war bei seiner Einführung im Jahr 2001 als verbesserte Variante des A5 etwa mit neuer Hauptwaffe versehen worden. Das Modell A6M verfügt zudem über einen erhöhten Minenschutz. © Philipp Schulze/dpa
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben.
Der US-Kampfpanzer M1 Abrams gleicht dem Leopard 2 in weiten Teilen. Den M1 Abrams gibt es seit 1980 in mittlerweile drei Hauptvarianten. Seit dem Modell M1A1 ist eine 120-Millimeter-Kanone an Bord. Die vier Insassen werden von einer Stahl-Panzerung vor Angriffen geschützt. Mit 1500 PS kommt der je nach Modell bis zu 74 Tonnen schwere Abrams auf eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 68 Kilometern pro Stunde. Anders als der Leopard 2 wird der M1 Abrams über eine Gasturbine mit Kerosin angetrieben. © JONATHAN NACKSTRAND/afp
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bardley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechende Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren.
Die Hauptwaffe der US-amerikanischen Bradley-Schützenpanzer besteht aus einer 25-Millimeter-Maschinenkanone M242 Bushmaster, die zwischen 100 und 200 Schuss pro Minute verschießen kann. Zudem sind die gepanzerten Kettenfahrzeuge, die nach General Omar N. Bradley benannt sind, mit Maschinengewehren des Typs M240 sowie panzerbrechenden Raketen ausgestattet. Die Besatzung umfasst bis zu zehn Soldaten: Fahrer, Kommandant, Richtschütze sowie bis zu sieben Soldaten als Infanterietrupp. Der Panzer wurde dafür konzipiert, im Verbund mit Panzerartillerie und Kampfhelikoptern zu operieren. © U.S. Army/dpa
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil.
Beim AMX-10 RC aus Frankreich handelt es sich um einen amphibischen Spähpanzer. Der Panzer wird aufgrund seiner schwereren Panzerung und Bewaffnung hauptsächlich bei der Aufklärung eingesetzt. Ausgestattet ist er mit einer 105-Millimeter-Kanone, wodurch er auch als Panzerjäger verwendet werden kann. Die Besatzung besteht aus mindestens vier Soldaten. Bei einer Gefechtsmasse von 14,2 Tonnen ist der Panzer mit 85 km/h extrem mobil. © Björn Trotzki/Imago
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität.
Aus Großbritannien stammt der Kampfpanzer vom Typ Challenger 2. Dabei handelt es sich um einen der modernsten Panzer weltweit. Im Gegensatz zu den meisten anderen modernen Kampfpanzern ist der Challenger 2 mit einer 120-Millimeter-Kanone mit gezogenem Lauf ausgerüstet. Auch auf lange Entfernung sind zuverlässige Treffer zu erwarten. So soll ein Challenger 2 im Golfkrieg von 1991 einen irakischen Panzer auf fast fünf Kilometer Entfernung ausgeschaltet haben. Die Chobham-Panzerung sorgt für einen enorm guten Schutz. Als Nachteile gelten das hohe Gewicht, die komplizierte Logistik und die eingeschränkte Mobilität. © Spc. Nicko Bryant Jr./Imago
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde der Marder mitten im Kalten Krieg. Er dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren.
Der Marder hat schon mehr als 50 Jahre auf dem Buckel, ist aber noch immer bei der Bundeswehr im Einsatz. Gebaut wurde er mitten im Kalten Krieg. Der Marder dient den Panzergrenadieren als Gefechtsfahrzeug und Führungspanzer. Durch seine Geschwindigkeit sollen die Infanteristen den Kampfpanzern folgen können. Mit 600 PS bei 35 Tonnen ist er gut motorisiert. Bewaffnet ist der Marder mit einer 20-Millimeter-Kanone. Die Besatzung besteht aus Kommandant, Richtschütze, Fahrer und sechs Grenadieren. © Philipp Schulze/dpa
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden.
Die NLAW ist eine Panzerabwehrlenkwaffe aus schwedischer Produktion. Sie dient zur Bekämpfung von gepanzerten Fahrzeugen sowie Gebäuden. Sie kann von einem einzelnen Menschen transportiert und eingesetzt werden. Der Start mit der geschulterten Waffe kann liegend, kniend oder stehend erfolgen. Ihre Reichweite liegt bei bis zu 600 Metern. Verfehlt die Rakete das Ziel, so zerstört sie sich nach einer Flugzeit von 5,6 Sekunden selbst. Die NLAW ist ein Wegwerfartikel und kann nur einmal abgefeuert werden. © Sergei Supinsky/afp
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern. Die Entwicklung des Boden-Luft-Lenkwaffensystems reicht in die späten 1960er-Jahre zurück, eingeführt wurde es in den frühen 1980er-Jahren, seitdem wurde es immer wieder modernisiert.
Das Patriot-System dient zur Abwehr von Flugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen und Raketen kürzerer Reichweite. Es besteht aus mehreren Komponenten: Das Bodenradar erkennt Flugobjekte, der Leitstand berechnet deren Flugbahn, programmiert die eigenen Raketen und koordiniert deren Abschuss, das Startgerät verfügt über bis zu acht Raketenwerfer, der erforderliche Strom kommt von einem Fahrzeug mit Generatoren. Das Patriot-System kann gleichzeitig bis zu 50 Ziele beobachten und fünf bekämpfen. Die maximale Kampfentfernung liegt bei etwa 68 Kilometern.  © Kevin Schrief/dpa
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen.
Beim Multiple Launch Rocket System (MLRS) handelt es sich um ein Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem auf Kettenfahrgestell. Die Typenbezeichnung des US-amerikanischen Militärs lautet M270. Bei der Bundeswehr wird es unter dem Namen MARS (Mittleres Artillerieraketensystem) geführt. Das System trägt zwölf Raketen, die Ziele in bis zu 40 Kilometer Entfernung treffen. © Jeon Heon-Kyun/dpa
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen.
Die türkische Kampf- und Aufklärungsdrohne Bayraktar TB2 ist seit 2016 im Einsatz. Der Name geht auf ihren Erfinder Selçuk Bayraktar zurück, den Schwiegersohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Die Drohne erreicht eine Flughöhe von 7300 Metern. Sie ist 6,5 Meter lang, besitzt eine Spannweite von zwölf Metern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 222 Kilometern pro Stunde. Beim ukrainischen Angriff auf das russische Flaggschiff „Moskwa“ soll die Drohne einen Angriff vorgetäuscht haben, bevor zwei Neptun-Raketen das Schiff trafen. © Birol Bebek/afp
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herausspringen. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.
Im Ukraine-Krieg kommen auch zahlreiche unbemannte Kamikaze-Drohnen zum Einsatz. Die Switchblade 300 ist zusammengeklappt so handlich, dass sie in jeden Rucksack passt. Sie wird mithilfe von Druckluft aus einem Rohr abgeschossen und verfügt über vier schwenkbare Flügel, die im Flug wie Springmesser herauskatapultiert werden. Sie hat eine Reichweite von knapp zehn Kilometern und kann einige Zeit über ihrem Einsatzgebiet verweilen, ehe sie im Sturzflug angreift. Der Gefechtskopf der Switchblade 300 hat eine Sprengladung, die einer 40-Millimeter-Granate entspricht.  © Lcpl. Tyler Forti/Imago
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C.
Das norwegische Luftabwehrsystem NASAMS wurde entwickelt, um Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und unbemannte Luftfahrzeuge zu identifizieren, anzugreifen und zu zerstören. Es ist in der Lage, 72 Ziele gleichzeitig zu treffen. Ihre weitreichendsten Raketen können Ziele bis maximal 50 Kilometer abschießen. Eine Batterie besteht aus zwölf Raketenwerfern, acht Radar-Stationen, einer Feuerleitzentrale, einem Kamera- und einem Kontroll-Fahrzeug. Seit 2005 schützt das System die US-Hauptstadt Washington, D.C. © Robin Van Lonkhuijsen/dpa
Die Ukraine kann im krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für insgesamt zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre.
Die Ukraine kann im Krieg gegen Russland auch auf Bushmaster-Panzerfahrzeuge aus australischer Produktion zurückgreifen. Sie sind dank ihrer gepanzerten Stahlplatten explosionssicher und für alle Umgebungen geeignet. Auch eine Reifenpanne hindert den Bushmaster nicht an der Weiterfahrt. Das Fahrzeug bietet Platz für zehn Soldaten einschließlich ihrer Waffen und Ausrüstung. Übliche Bordwaffen sind 5,56-Millimeter- und 7,62-Millimeter-Maschinengewehre. © Russell Freeman/Imago
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe.
Die Geschichte des M113 ist schon mehr als 60 Jahre alt. Das auch gerne als „Battle Taxi“ bezeichnete Militärfahrzeug war der erste moderne Truppentransportpanzer. Die Möglichkeit, in einem leichten, schnellen, schwimmfähigen und per Flugzeug transportablen gepanzerten Fahrzeug elf Infanteristen durch ein Kampfgebiet zu befördern, kam einer Revolution gleich. Seit der Markteinführung 1960 wurden mehr als 80.000 Fahrzeuge herstellt. In der Standardausführung verfügt der M113 über ein 12,7-Millimeter-Maschinengewehr als Hauptwaffe. © Björn Trotzki/Imago
Der PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.
Der polnische PT-91 Twardy („Der Harte“) ist eine modernisierte Version des Panzers T-72 aus der Sowjetzeit. Der PT-91 ist seinem Vorbild äußerlich nach wie vor sehr ähnlich, besitzt jedoch gegenüber dem Original einige Verbesserungen. Dazu gehören eine im Vergleich zum Basismodell deutlich präzisere Feuerleitanlage, ein Laserwarnsystem, eine Wärmebildkamera und eine Reaktivpanzerung.  © Imago
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.
Der Gepard ist ein Flugabwehrpanzer, der Teil der Heeresflugabwehr der Bundeswehr war, bis er 2010 außer Dienst gestellt wurde. In der Zwischenzeit wird er nur noch von anderen Armeen verwendet, so auch von der Ukraine. Der Gepard wurde in erster Linie entwickelt, um die Panzer- und Panzergrenadiertruppe vor angreifenden Flugzeugen und Hubschraubern im niedrigen Höhenbereich zu schützen. In der Ukraine ist vor allem der Suchradar von Vorteil, mit dem feindliche Drohnen schnell erkannt und angegriffen werden können. Der Gepard verfügt über 35-Millimeter-Maschinenkanonen.  © Michael Mandt/afp
Italienische Panzerhaubitzen M109L werden über Udine und Österreich in die Ukraine geliefert.
Ende April 2023 lieferte Italien klammheimlich über die nordöstliche Region Friaul-Julisch Venetien und Österreich 30 schwere Panzerhaubitzen M109L in die Ukraine. Das Foto vom Transport ist am Bahnhof Udine entstanden. Laut italienischer Tageszeitung „La Repubblica“ erhält Kiew vom Nato-Mitglied insgesamt 60 Stück der Standard-Haubitze des Verteidigungsbündnisses. Die M109L zeichnet vor allem ihre schwere 155mm-Kanone aus. © Twitter@Topolin28714725
Ein gepanzerter MaxxPro-Truppentransporter der US-Streitkräfte. (Symbolfoto)
Zu Beginn ihrer Gegenoffensive hatten die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe der Vereinigten Staaten laut „Magazin für Europäische Sicherheit & Technik“ einen Bestand von 580 sogenannter MRAPs (Mine Resistant Ambush Protected Vehicle) aufgebaut. Dabei handelt es sich um Truppentransporter mit hohem Minenschutz. Etliche davon gingen im Frühsommer 2023 verloren, vor allem gepanzerte MaxxPro (Beispiel-Foto), was Videos brennender Exemplare bei Twitter beweisen sollten.  © IMAGO / ZUMA Wire
Ein Radpanzer Stryker der US-Streitkräfte.
Die USA haben der Ukraine im Verlauf des ersten Halbjahres 2023 bis zu 90 Radpanzer vom Typ Stryker geliefert. Der hochmobile Schützenpanzer mit einer Länge von knapp sieben Metern und einer Breite von 2,72 Metern soll Truppenverlegungen binnen kurzer Zeit ermöglichen, weil er mit bis zu 100 km/h deutlich schneller ist als viele Kettenpanzer. Mit bis zu 39 Millimetern Außenhülle ist er jedoch vergleichsweise schwach gepanzert. © IMAGO / ABACAPRESS
Ukrainische Soldaten werden an schwedischen Schützenpanzern CV 90 ausgebildet.
Das Combat Vehicle 90 (CV 90) gilt als einer der modernsten Schützenpanzer der Welt. Entwickelt wurde der Panzer in den 1990er Jahren vom britischen Rüstungskonzerns BAE Systems AB für die Streitkräfte Schwedens. Das skandinavische Land stellte der Ukraine im Frühjahr 2023 nach und nach 50 der Schützenpanzer bereit, die die 40-mm-Ma­schi­nen­ka­no­ne 40/70B auszeichnet. Bis zu acht Infanterie-Soldaten können mit dem CV 90 mitten in die Schlacht gefahren werden. © IMAGO / TT
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten
Aus Frankreich soll die Ukraine bereits im März 2025 drei Modelle des Kampfjets „Mirage 2000“ erhalten. Bei den Maschinen soll es sich laut Medienberichten um Modelle der Variante „Mirage 2000-5“ handeln. Eine offizielle Bestätigung der Lieferung steht noch aus. Frankreich verfügt selbst über 26 modernisierte Kampfjets des Typs „Mirage 2000-5“. © KHALED DESOUKI/AFP
Ein Leopard-1-A5 der belgischen Armee, der in Deutschland produziert wurde. (Archivfoto)
Der Leopard 1A5 ist eine kampfwertgesteigerte Variante des „Leos“ 1 aus deutscher Produktion und Vorgänger des Leopard-2-Kampfpanzers der Bundeswehr. Zwischen 1986 und 1992 wurde im A5 eine neue Feuerleitanlage sowie erstmals ein Laserentfernungsmesser eingebaut. Anfang 2023 hatte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) der Ukraine 178 Exemplare in Aussicht gestellt. Beim Nato-Gipfel im Juli erfüllte Deutschland die zwischenzeitlich genannte Zielgröße von 25 gelieferten Leopard-1-A5 im Sommer 2023. © IMAGO / StockTrek Images
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet.
Die F-16 wurde in den 1970er Jahren als wendiger, vergleichsweise kostengünstiger und vielfältig einsetzbarer Kampfjet entwickelt. Sie trägt den offiziellen Spitznamen „Fighting Falcon“ (Kämpfender Falke), ist aber auch als „Viper“ bekannt. Der einstrahlige Kampfjet ist mit einer 20-Millimeter-Kanone mit mehreren Läufen bewaffnet und kann mit Luft-Luft-Raketen und Bomben ausgestattet werden. Nach Angaben der US-Luftwaffe erreicht die F-16 Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 2400 Kilometern pro Stunde und kann mehr als 860 Kilometer entfernt liegende Ziele anfliegen, ihre Raketen abfeuern und zum Startpunkt zurückkehren.  © PETRAS MALUKAS/afp
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert.
Die USA haben Atacms-Raketen an die Ukraine geliefert. Nach Abschuss vom Boden fliegen sie eine ballistische Kurve und sollen wieder am Boden detonieren. Obwohl sie als schwer abzufangen gelten, sind sie im Vergleich zu Marschflugkörpern nicht annähernd so präzise. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit. In der Spitze erreichen sie mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3). Dieses hohe Tempo von rund 3700 km/h macht es auch deutlich schwerer, die Rakete zu kontrollieren. Bisher haben die USA Atacms mit einer gedrosselten Reichweite von 165 Kilometern geliefert. Die Ukraine wünscht sich aber Atacms mit einer Reichweite von 300 Kilometern. © U.S. Army/Imago
Kampfflugzeug des Typs „Gripen“ aus Schweden
Eigentlich sollte die Ukraine bereits im März 2024 die erste Lieferung von Kampfflugzeugen des Typs „Gripen“ aus Schweden erhalten. Bislang sind aber keine Modelle des von der Firma Saab hergestellten Kampfjets im Kampf gegen Russland. Das wiederum liegt an der Lieferung der F16-Kampfjets an die Ukraine. Um die Luftwaffe des Landes und ihre Piloten nicht zu überfordern, wurde die Lieferung und Ausbildung des Personals an den schwedischen Flugzeugen zunächst ausgesetzt. Geplant sind die Lieferungen nun für 2025. © Sandor Ujvari/dpa

Update, 17:58 Uhr: In Estland laufen die Vorbereitungen für den Bau der ersten fünf Bunker, die zur Sicherung der Grenze zu Russland dienen sollen. Das baltische EU- und NATO-Mitglied plant, in den kommenden Monaten 23 weitere Schutzräume zu errichten, wie das Estnische Zentrum für Verteidigungsinvestitionen bekannt gab. Bis Ende 2027 sollen insgesamt bis zu 600 Bunker im Nordosten und Südosten des Landes entstehen. Diese Bunker sollen in erster Linie den Schutz der Soldaten vor direkten Treffern durch 152mm-Artilleriegranaten gewährleisten.

Update, 17:40 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, dass die neue Mittelstreckenrakete „Oreshnik“ bis zum Jahresende einsatzbereit sein soll. Das berichtet die russische Exil-Zeitung Moscow Times. Im November wurde das Waffensystem erstmals bei einem Angriff auf die ukrainische Stadt Dnipro im Ukraine-Konflikt verwendet. Putin beschrieb diesen Einsatz als erfolgreichen Test und als Warnung an die USA und Großbritannien, die der Ukraine möglicherweise weitreichende Waffen zur Verfügung stellen könnten. Der Kreml-Chef behauptet, die Hyperschallrakete sei nicht abfangbar, doch Experten zweifeln an dieser Aussage.

Update, 17:08 Uhr: Die AfD kritisierte die Bundesregierung scharf und warf ihr vor, „an der Eskalationsspirale in Europa“ zu drehen, indem sie über eine multinationale Truppe in der Ukraine nachdenkt. AfD-Parteichef Tino Chrupalla äußerte am Mittwoch gegenüber Kanzler Friedrich Merz: „Es steht zu befürchten, dass Sie mit Ihrer Politik auf Sicht einen Spannungsfall initiieren oder initiieren wollen, um die Wehrdienstleistenden in der Ukraine einzusetzen.“ Chrupalla betonte weiter: „Wir vertrauen Ihnen unsere Kinder nicht an.“ Er fügte hinzu, dass die AfD froh sei, den Ost-West-Konflikt hinter sich gelassen zu haben, und warnte: „Mit einer multinationalen Truppe beschwören Sie diesen wieder herauf.“

Kurz vor EU-Gipfel in Brüssel: Merz will „klares Signal an Russland“ senden

Update, 16:35 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor dem EU-Gipfel eindringlich dafür plädiert, eingefrorene russische Vermögenswerte zur weiteren Unterstützung der Ukraine zu nutzen. In einer Regierungserklärung am Mittwoch im Bundestag betonte er: „Es geht bei dieser Frage um nicht mehr und um nicht weniger als um die europäische Sicherheit und Souveränität“.

Merz unterstrich, dass „ein klares Signal an Russland“ gesendet werden müsse. Er machte deutlich, dass Russlands Präsident Wladimir Putin verstehen müsse, dass die Fortführung des Angriffskrieges „sinnlos“ sei. Zudem müsse „der Druck auf Putin noch weiter steigen, um ihn zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen“. Diese Punkte stehen im Mittelpunkt der angestrebten Entscheidung über die eingefrorenen russischen Vermögenswerte beim Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs, das ab Donnerstag in Brüssel stattfindet.

Putin behauptet der Westen habe den Ukraine-Krieg „entfesselt“

Update, 16:05 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin behauptet, dass der Westen für den Beginn des Ukraine-Kriegs verantwortlich sei. Die russische Nachrichtenagentur Tass zitiert den Kreml-Chef: „Wir haben den Krieg 2022 nicht begonnen; es waren die destruktiven Kräfte in der Ukraine, unterstützt vom Westen – im Grunde hat der Westen selbst diesen Krieg entfesselt“.

„Wir versuchen lediglich, ihn zu beenden, ihm ein Ende zu setzen“, fügte er hinzu. Russland startete am 24. Februar 2022 eine groß angelegte Offensive gegen die Ukraine, um die Regierung in Kiew zu stürzen. In den bisherigen Friedensverhandlungen ist Putin kaum von seinen Maximalforderungen abgewichen.

Update, 15:30 Uhr: Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni hat in der Diskussion über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögen zur Unterstützung der Ukraine vor vorschnellen Entschlüssen gewarnt. Am Mittwoch erklärte Meloni in Rom: „Das sind komplexe Entscheidungen, die nicht erzwungen werden können.“ Sie betonte die Notwendigkeit von „Klarheit hinsichtlich möglicher Risiken“, die mit der Nutzung dieser Vermögenswerte verbunden sein könnten. Meloni wies dabei auf mögliche russische Vergeltungsmaßnahmen und zusätzliche Belastungen für die nationalen Haushalte hin.

Merz lässt offen ob auch deutsche Truppen zur Sicherung eines Friedens in der Ukraine beteiligt wären

Update, 14:59 Uhr: Kanzler Friedrich Merz lässt offen, ob auch deutsche Truppen zur Überwachung eines möglichen Friedens in der Ukraine eingesetzt werden könnten. In der Regierungsbefragung im Bundestag äußerte der CDU-Politiker: „Es gibt Fragen auf dieser Welt, die sind nicht so einfach, wie Sie sie sich vielleicht vorstellen, zu beantworten. Und diese Frage gehört dazu.“

Merz betonte, dass man über Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach einem mit Russland zu vereinbarenden Waffenstillstand spreche. Er versicherte, dass man, solange er Einfluss habe, die Fehler des Jahres 2014 nicht wiederholen werde, „die Ukraine ohne Sicherheitsgarantien weiter dem Zugriff von Russland ausgesetzt zu sehen“. Damit bezieht sich der Bundeskanzler auf das damalige Minsker-Abkommen.

Orbán warnt Belgien vor Plänen, russisches Vermögen für Ukraine-Hilfen zu verwenden

Update, 14:33 Uhr: Viktor Orbán, der ungarische Premierminister, warnt Belgien davor, den Plänen zur Verwendung russischer Staatsvermögen für die Ukraine zuzustimmen. Er betont dabei auch die Drohungen aus Moskau. Kurz vor einem EU-Gipfel in Brüssel erklärte Ungarns Präsident: „Der Plan, russische Vermögenswerte zu konfiszieren, würde Belgien in ernsthafte Gefahr bringen.“

Das Vorhaben verstoße gegen das Völkerrecht und gefährde ein bedeutendes belgisches Unternehmen, das diese Vermögenswerte verwalte. Zudem bestehe die Gefahr erheblicher Vergeltungsmaßnahmen. Orbán fügte hinzu: „Jeder Rechtsstreit würde verloren gehen, und letztlich müsste jemand die beschlagnahmten Vermögenswerte zurückzahlen.“

Update, 13:48 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin zeigt sich entschlossen, die Ziele Moskaus in der Ukraine durchzusetzen. Vor Vertretern des Verteidigungsministeriums in Moskau betonte er am Mittwoch: „Die Ziele der militärischen Spezialoperation werden mit Sicherheit erreicht“. Dabei verwies er insbesondere auf die Gebietsansprüche Russlands in der Ukraine.

US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin.

Putin erklärte zudem: „Wir würden es vorziehen, dies (die Ziele, Anm. d. Red.) auf diplomatischem Wege zu erreichen und die Ursachen des Konflikts zu beseitigen“. Sollte jedoch „das gegnerische Land und seine ausländischen Förderer“ sich „substanziellen Gesprächen“ verweigern, werde Russland die ukrainischen Gebiete „mit militärischen Mitteln“ erobern.

EU plant Ausstieg von russischem Gas bis 2027 - Ungarn und die Slowakei wollen klagen

Update, 13:14 Uhr: Das Europaparlament hat einen Plan für den schrittweisen Ausstieg der EU aus Gaslieferungen aus Russland beschlossen. Die EU strebt an, bis spätestens zum 1. November 2027 vollständig auf den Import von russischem Gas zu verzichten, sowohl in Form von Flüssiggas (LNG) als auch über Pipelines. Dieser Ausstieg soll über die nächsten zwei Jahre in Etappen erfolgen. Laut EU-Kommission machten russisches Pipeline-Gas und Flüssiggas im vergangenen Jahr etwa 19 Prozent der Gasimporte der 27 EU-Mitgliedsstaaten aus.

In Deutschland ist damit die Nutzung der Nordstream-Pipelines endgültig ausgeschlossen. Ungarn und die Slowakei könnten jedoch in den kommenden zwei Jahren weiterhin erhebliche Mengen Gas aus Russland beziehen. Die beiden Länder wurden in den Verhandlungen überstimmt und haben bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen den Ausstiegsplan einzuleiten.

Update, 12:49 Uhr: Die Trump-Regierung plant möglicherweise zusätzliche Sanktionen gegen Russland, falls Moskau den Friedensplan ablehnen sollte. Das berichtet das US-Portal Bloomberg, unter Berufung auf Insider. Die geplanten Sanktionen zielen darauf ab, die Aktivitäten der russischen Schattenflotte weiter zu beschränken. Russland setzt die Schattenflotte ein, um die Öl-Sanktionen der westlichen Staaten zu umgehen und darüber teilweise den Krieg in der Ukraine zu finanzieren.

Lage in Pokrowsk weiter brenzlig: Ukraine will Territorium zurückgewonnen haben

Update, 12:08 Uhr: Offenbar hat sich die aktuelle Lage um Pokrowsk erneut verschoben. Wie Oleksandr Syrskyj, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, mitteilt, ist es seinen Soldaten gelungen, die Kontrolle über 16 Quadratkilometer Land im nördlichen Teil der Stadt Pokrowsk in der Oblast Donezk zurückzuerlangen. Zugleich räumte er allerdings eine schwierige Situation an der Front ein. „Ich habe mich gesondert mit der Lage an der Pokrowsk-Front befasst. Hier versucht der Aggressor seit mehr als 17 Monaten, die Stadt Pokrowsk einzunehmen“, sagte Syrskyj.

Neben den Erfolgen im Norden soll es weitere Fortschritte geben: „Außerdem haben sie 56 Quadratkilometer Gebiet in der Nähe der Ortschaften Hryshyne, Kotlyne und Udachne westlich von Pokrowsk zurückerobert“, erklärte der Oberbefehlshaber über die aktuellen Kämpfe der ukrainischen Streitkräfte im Ukraine-Krieg.

Kein Ende des Ukraine-Kriegs: Russland greift weiter mit Härte an

Update, 10:52 Uhr: Die Lage im Ukraine-Krieg bleibt angespannt. Wie der ukrainische Generalstab der Streitkräfte auf Facebook schreibt, kam es im Verlauf der vergangenen 24 Stunden zu mindestens 278 Vorstoß-Versuchen an der Front. „Der Feind führte 74 Luftangriffe durch und warf 179 Lenkbomben ab. Darüber hinaus führte er 3729 Angriffe durch, darunter 75 mit Mehrfachraketenwerfern. Zudem setzte er 3523 Kamikaze-Drohnen ein.“ Laut den Informationen handelt es sich bei den jüngsten Attacken um die stärkste Angriffswelle im Dezember.

Update, 9:58 Uhr: Das Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs treibt seit mehreren Tagen vor allem die europäischen Partner von Wolodymyr Selenskyj um. Laut Wall Street Journal hat dies auch einen Grund: Demnach könnte befürchtet werden, dass ein für Moskau vorteilhaftes Abkommen einen größeren Krieg auslöst. „Für Europa wie für die Ukraine ist ein schlechtes Friedensabkommen, das Kiew schwächt und verwundbar macht, derzeit schlimmer als gar kein Abkommen“, heißt es weiter mit Blick auf die Ukraine-Verhandlungen.

Unian zitiert im Zusammenhang mit einem möglichen Ende des Ukraine-Kriegs eine aktuelle Umfrage, wonach unter 500 europäischen Sicherheitsexperten ein Waffenstillstand, der Russland mehr nützt, als eines der beiden Hauptrisiken für die Europäische Union im kommenden Jahr identifiziert wurde. Das andere Risiko ist die hybride Kriegsführung des Kreml, den Russland nach Ansicht vieler Experten bereits jetzt schon gegen Europa führt.

Die Lage an der Front bei Pokrowsk ist weiter angespannt. Die Ukraine weist russische Darstellungen einer Einnahme zurück.(Symbolbild)

Angespannte Lage im Ukraine-Krieg: Beide Seiten setzen Drohnenattacken fort

Update, 9:35 Uhr: In der Ukraine und in Russland sind in der Nacht mehrere Menschen bei gegenseitigen Drohnenangriffen der beiden Kriegsparteien verletzt worden. In der südukrainischen Stadt Cherson seien zwei Männer nach einer Drohnenattacke ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Ein Opfer befinde sich mit einem offenen Beinbruch in kritischem Zustand. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge am späten Abend.

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