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Biden hat seine Kandidatur für die US-Wahl zurückgezogen. In seiner Rede an die Nation wurde der US-Präsident emotional. Trump reagierte schnell.
Update vom 25. Juli, 9.44 Uhr: Nach seiner dramatischen Entscheidung zum Rückzug vor der US-Wahl 2024 hat Joe Biden seine Gründe erklärt – und was er in der verbleibenden Zeit noch vorhat: „In den nächsten sechs Monaten werde ich mich darauf konzentrieren, meine Aufgabe als Präsident zu erfüllen“, sagte er in seiner Rede an die Nation.
Solche Reden zur besten Sendezeit aus dem Amtszimmer des Präsidenten, dem Oval Office, sind krisenhaften Momenten und großen Zäsuren im Land vorbehalten. Genau dazu zählte zuletzt Bidens Ausstieg aus dem Präsidentschaftsrennen dreieinhalb Monate vor der Wahl am 5. November.
Update vom 25. Juli, 09.01 Uhr: Einen starken Kontrast zu Bidens ernster Ansprache bot Donald Trump bei einem Wahlkampfauftritt in North Carolina. Der Republikaner nahm sich seine neue politische Gegnerin Harris vor und nannte sie eine „linksradikale Verrückte“, die das Land zerstören werde. Auch an Biden ließ der 78-Jährige kein gutes Haar. Das zeigte sich auch an der Reaktion des Republikaners auf Bidens Ansprache. „Die Rede des korrupten Joe Biden im Oval Office war kaum zu verstehen, und sooo schlecht!“, schrieb er.
Update vom 25. Juli, 5.35 Uhr: Auf Druck seiner Partei hin macht Joe Biden im Wahlkampf vor der US-Wahl 2024 Platz für seine Stellvertreterin Kamala Harris. Deren Talente lobt er nun – und schlägt mit Blick auf seinen eigenen Abschied emotionale Töne an. In einer abendlichen Ansprache an die Nation sagte er über seine Vizepräsidentin: „Sie hat Erfahrung. Sie ist zäh. Sie ist fähig.“
Biden wurde in seiner Ansprache emotional. „Es ist das Privileg meines Lebens, dieser Nation seit über 50 Jahren zu dienen“, sagte er. Nirgendwo sonst auf der Welt könne ein Kind mit einem Stotter-Problem aus bescheidenen Verhältnissen zum höchsten Amt im Staat aufrücken. „Hier bin ich nun. Das ist es, was Amerika so besonders macht“, sagte Biden.
Er sei zu dem Schluss gekommen, dass der beste Weg nach vorne darin bestehe, den Staffelstab „an eine neue Generation“ zu übergeben. Dies sei der beste Weg, „um unsere Nation zu vereinen“.
Biden will Rückzug vor US-Wahl erklären – in einer Rede an die Nation
Update vom 23. Juli, 17.35 Uhr: US-Präsident Joe Biden will sich am Mittwochabend (Ortszeit) in einer Rede an die Nation zu seinem Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen äußern. Das kündigte der 81 Jahre alte Demokrat auf der Plattform X an.
George Clooney sagt Kamala Harris Unterstützung zu
Update vom 23. Juli, 15.40 Uhr: Nach zahlreichen Delegierten der Demokratischen Partei hat auch Hollywood-Star George Clooney US-Vizepräsidentin Kamala Harris seine Unterstützung bei ihrer Präsidentschaftskandidatur zugesagt. „Wir freuen uns darauf zu tun, was auch immer wir können, um Vizepräsidentin Harris bei ihrem historischen Streben zu unterstützen“, schrieb Clooney am Dienstag in einer an den Sender CNN gerichteten Erklärung. Harris, die afroamerikanische Wurzeln hat, will als erste Frau ins Weiße Haus einziehen.
Clooney war vor knapp zwei Wochen einer der ersten großen Spendensammler der US-Demokraten, die Präsident Joe Biden öffentlich zum Verzicht auf eine erneute Kandidatur aufgefordert hatten. Dass Biden dies am Sonntag schließlich verkündet hatte, würdigte Clooney nun als „wahre Führungsstärke“. „Er rettet die Demokratie erneut“, schrieb der Schauspieler und Filmemacher über den 81-jährigen Präsidenten.
Kamala Harris schießt gegen Trump
Update vom 23. Juli, 11.15 Uhr: Kamala Harris hat den nächsten Schritt in Richtung Präsidentschaftskandidatur gemacht – und in einer Rede vor Wahlkampfmitarbeitern Donald Trump scharf attackiert. Die US-Vizepräsidentin sagte am Montag (Ortszeit), sie habe nun die Unterstützung von genügend Delegierten, um auf dem Parteitag in Chicago im August offiziell zur Kandidatin ihrer Partei gekürt zu werden. „Heute Abend bin ich stolz darauf, dass ich mir die breite Unterstützung gesichert habe, die nötig ist, um Kandidatin unserer Partei zu werden“, erklärte Harris in einer Rede vor Mitarbeitern von Bidens bisherigem Wahlkampfteam in Delaware.
Zudem kritisierte Harris den 78-jährigen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner scharf. Mit Bezug auf ihre Zeit als Staatsanwältin in Kalifornien sagte sie, sie kenne „Typen wie Trump“. Damals habe sie es „mit Tätern aller Art aufgenommen“: Es seien Täter, die Frauen missbrauchten und Konsumenten hinters Licht führten, Betrüger, welche „die Regeln zu ihrem eigenen Vorteil brechen“ würden.
Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl gab sich Harris kämpferisch. „Wir werden gewinnen“, sagte sie in Wisconsin. Daher habe sie sich nach der „Achterbahnfahrt“ der vergangenen Tage persönlich an die Mitarbeiter des Wahlkampfteams gewandt. „Wir alle haben so viele zwiespältige Gefühle dazu – ich muss einfach sagen, ich liebe Joe Biden“, sagte sie.
Nach Biden-Rückzug: Wahlkampfspenden für Harris in Rekordhöhe
Update vom 23. Juli, 7.32 Uhr: Nachdem US-Präsident Joe Biden seine Kandidatur für die US-Wahl 2024 zurückgezogen hat, verzeichnet die Demokratische Partei einen erheblichen Anstieg der Wahlkampfspenden. Laut BBC sind in den letzten 24 Stunden 81 Millionen US-Dollar an die Wahlkampagne von Vizepräsidentin Kamala Harris geflossen. Dies stellt den höchsten Betrag an Wahlkampfspenden dar, der jemals innerhalb eines Tages in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen gesammelt wurde. Es wird berichtet, dass insgesamt 888.000 Kleinspender zu dieser Finanzierung beigetragen haben sollen.
Die enorme Menge an Spenden könnte auch Einfluss auf die Unterstützung für Harris innerhalb der Demokratischen Partei haben. CNBC spekuliert, dass Senator Joe Machin, der kürzlich von den Demokraten zu den Unabhängigen übergetreten ist, aufgrund der starken Unterstützung für Harris nun seine Unterstützung für die Vizepräsidentin bekundet hat.
Harris könnte nach Biden-Rücktritt bei US-Wahl antreten – Demokraten unterstützen wohl Vize-Präsidentin
Update vom 23. Juli, 5.17 Uhr: Nach Joe Bidens Rückzug hat US-Vizepräsidentin Kamala Harris Medien-Schätzungen zufolge derzeit die Unterstützung von genügend Delegierten der Demokraten, um im November als Präsidentschaftskandidatin ihrer Partei gegen den Republikaner Donald Trump bei der US-Wahl 2024 anzutreten. Das berichteten die US-Nachrichtenagentur AP und der US-Sender CNN übereinstimmend unter Berufung auf eigene Umfragen und Schätzungen.
Im August können die Demokraten auf einem Parteitag allerdings noch für einen anderen Kandidaten stimmen. Harris wird derzeit von mehr als 1976 Delegierten unterstützt, die sie für einen Sieg im ersten Wahlgang benötigt. Die Zählung von CNN beruht den Angaben zufolge unter anderem auf öffentlichen Unterstützungsbekundungen von Delegierten und Gesprächen mit Delegierten.
Pelosi empfiehlt nun doch Harris als Präsidentschaftskandidatin
Update vom 22. Juli, 19.44 Uhr: Die Ex-Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, spricht sich für Vizepräsidentin Kamala Harris als Kandidatin der Demokraten für die Präsidentschaftswahl aus. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Zuvor hatte sie keine Unterstützungsbekundung für Harris abgegeben. „Politisch gesehen gibt es keinen Zweifel: Kamala Harris ist als Frau in der Politik brillant und scharfsinnig – und ich habe volles Vertrauen, dass sie uns im November zum Sieg führen wird,“ teilt Pelosi mit.
Erste Rede von Harris nach Biden-Rücktritt von Kandidatur zu US-Wahl 2024
Update vom 22. Juli, 17.56 Uhr: Zum ersten Mal seit dem Kandidaturrückzug von Joe Biden hat sich Kamala Harris in einer Rede an die Öffentlichkeit gewandt. Darin ehrte sie den amtierenden US-Präsidenten und lobte dessen Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Zu ihrer eigenen Kandidatur hat sich Harris jedoch nicht geäußert – ebenso wenig wie zu möglichen Vizekandidaten. Offiziell handelt es sich hierbei nämlich um eine Feier für die Meisterschaftsmannschaften der National Collegiate Athletic Association auf dem Gelände des Weißen Hauses.
Update vom 22. Juli, 16.48 Uhr: Sorgen sich die Republikaner schon wegen einer möglichen Kandidatur von Kamala Harris? Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte laut CNN, dass er mit „Klagen auf bundesstaatlicher Ebene“ rechnet, falls Harris zur Biden-Nachfolgerin gekürt werden sollte. Gleichzeitig betonten Wahlrechtsexperten gegenüber CNN aber, dass entsprechende juristische Anfechtungen wenig Aussicht auf Erfolg hätten.
Möglicherweise Harris statt Biden: Rückzug mischt Karten vor US-Wahl 2024 neu
Update vom 22. Juli, 11.04 Uhr: Die amerikanische Politik vor der US-Wahl wurde durch eine einfache Äußerung auf X völlig durcheinandergewirbelt: Joe Biden, der US-Präsident, gab nach und kündigte seinen Rückzug aus dem Kampf um den Platz im Weißen Haus an. Unmittelbar entflammte die Diskussion über Bidens Nachfolge, wobei der US-Präsident selbst seine Vizepräsidentin Kamala Harris nachdrücklich ins Rampenlicht rückte. Kurz darauf äußerte sich auch der ehemalige US-Präsident Obama und würdigte Bidens Engagement für die USA.
Allerdings hielt sich Obama bei der Frage nach Bidens Nachfolger auffällig zurück und vermied es, seine Unterstützung für Kamala Harris zu bekunden. Laut der New York Times liegt der Grund dafür in Obamas Wunsch, sich zunächst zurückzuhalten. Der als bedacht bekannte Ex-Präsident möchte nicht den Anschein erwecken, dass die Nominierung von Harris eine Art spontane Krönung sei, anstatt dass innerhalb der Demokratischen Partei ein bestmöglicher Konsens gefunden wird.
Update vom 22. Juli, 10.22 Uhr: Durch Joe Bidens Rückzug aus dem Wahlkampf der US-Wahl 2024 stehen der US-Politik chaotische Wochen bevor. Womöglich könnte es auf einen Wettkampf zwischen Donald Trump und Vizepräsidentin Kamala Harris hinauslaufen. Dies würde dafür sorgen, dass sich die verbleibenden Wochen im Rennen um den Sitz im Weißen Haus deutlich verändern könnten. Denn der Wahlkampf der Republikaner fußte überwiegend auf Angriffen gegen Joe Biden – der unter anderem wegen seines Alters und seiner geistigen Fitness immer wieder attackiert wurde.
Update vom 22. Juli, 8.15 Uhr: Kamala Harris ist schon in den Wahlkampfmodus gewechselt. Laut Reuters hat ihr Team bereits Hunderte von Delegierten des im August bevorstehenden Parteitages angerufen. Dabei seien die Delegierten aufgefordert worden, sich nach dem Rückzug von Joe Biden zu Harris zu bekennen und keine Gegenkandidaten zu unterstützen. Harris selbst habe bereits mit Josh Shapiro gesprochen. Der Gouverneur von Pennsylvania gilt als potenzieller Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten.
Zahlreiche Demokraten stellen sich nach Bidens Rückzug hinter Harris
Update vom 22. Juli, 7.10 Uhr: Nach dem Verzicht von Joe Biden deutet bei den Demokraten alles auf eine Kandidatur von Vizepräsidentin Kamala Harris hin. Eine Reihe demokratischer Spitzenleute hat sich bereits für Harris ausgesprochen, wie auch die Kampagne „Harris for President“ in einer Erklärung mitteilte. Demnach haben sich bereist mehr als hundert Demokraten für Harris ausgesprochen. Hier sind einige prominente Namen:
- Elizabeth Warren, Senatorin
- Alexandria Ocasio-Cortez, Abgeordnete
- Kirsten Gillibrand, Senatorin
- Ilhan Omar, Abgeordnete
- Adam Schiff, Abgeordneter
Update vom 22. Juli, 6.25 Uhr: Der Rückzug von Joe Biden von der US-Wahl 2024 soll auf schlechte Umfragewerte zurückzuführen sein. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurden Biden am Samstagabend interne Umfragen mit verheerenden Daten gezeigt. Eine erfolgreiche Wiederwahl schien demnach ausgeschlossen. Danach habe sich Biden kurzfristig für den Rückzug entschieden.
Update vom 22. Juli, 5.00 Uhr: Nach dem Rückzug von Joe Biden aus dem US-Wahl 2024 haben sich prominente demokratische Gouverneure hinter Vize Kamala Harris als Spitzenkandidatin gestellt. „Hart. Furchtlos. Hartnäckig“, schrieb der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom auf der Plattform X. „Angesichts unserer gefährdeten Demokratie und unserer ungewissen Zukunft gibt es niemanden, der besser geeignet ist, den Fall gegen Donald Trumps düstere Vision zu verfolgen und unser Land in eine gesündere Richtung zu führen, als die Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten, Kamala Harris.“
Auch der Gouverneur des für die Wahl immens wichtigen und umkämpften Bundesstaates Pennsylvania, Josh Shapiro, teilte mit, er werde alles tun, um Harris zu unterstützen. Ähnlich äußerte sich auch North Carolinas Gouverneur Roy Cooper. Die Gouverneurin des Swing States Michigan, Gretchen Whitmer, hatte ihre Kandidatur bereits ausgeschlossen. Sie hielt sich aber mit einer direkten Unterstützung für Harris noch zurück.
Biden zieht vor US-Wahl 2024 zurück
Update vom 22. Juli, 00.37 Uhr: Die erwartete Entscheidung traf ein und sorgte dennoch für erhebliches Aufsehen: US-Präsident Joe Biden kündigte am Sonntag an, bei den US-Wahlen im November nicht zu kandidieren. Der 81-Jährige gab seine Entscheidung in einer kurzen Mitteilung auf X bekannt und erklärte, dass dies das Beste für seine Partei und sein Land sei. Biden plant, sich in den nächsten Monaten voll und ganz auf seine Präsidentschaftspflichten zu konzentrieren. Nach langen Diskussionen über sein Alter und seine geistige Verfassung zog Biden somit einen Schlussstrich.
Als potenzielle Nachfolgerin für die demokratische Kandidatur schlug Biden seine Vizepräsidentin Kamala Harris vor. Die 59-Jährige äußerte, sie fühle sich geehrt, die Unterstützung des Präsidenten zu erhalten. „Ich habe die Absicht, diese Nominierung zu verdienen und zu gewinnen“, erklärte Harris später. Verschiedene hochrangige Demokraten, einschließlich des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton und seiner Frau Hillary, haben bereits ihre Unterstützung für Harris bekundet.
Nach Bidens Rückzug: Harris will Nachfolgerin von US-Präsident werden
Update vom Sonntag, 21. Juli, 22.17 Uhr: Nach dem Rückzug von US-Präsident Joe Biden aus dem Wahlkampf will seine Stellvertreterin Kamala Harris die Ersatzkandidatin der Demokratischen Partei werden. „Ich fühle mich geehrt, die Unterstützung des Präsidenten zu haben, und ich habe die Absicht, diese Nominierung zu verdienen und zu gewinnen“, teilte Harris in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Biden hatte zuvor Harris als seine Ersatzkandidatin vorgeschlagen.
Obama reagiert auf Bidens Rückzug: Ehemaliger US-Präsident gibt Stellungnahme ab
Update vom Sonntag, 21. Juli, 22.09 Uhr: Joe Bidens Rückzug sorgt in den USA weiter für zahlreiche Reaktionen. Barack und Michelle Obama reagierten mit einer Stellungnahme auf die jüngsten Entwicklungen. Der ehemalige US-Präsident sprach allerdings nicht seine Unterstützung für Kamala Harris aus. Obama sagte: „Wir werden in den kommenden Tagen unbekannte Gewässer befahren. Aber ich habe außerordentliches Vertrauen, dass die Führer unserer Partei in der Lage sein werden, einen Prozess zu schaffen, aus dem ein hervorragender Kandidat hervorgeht.“
Werden Lage „genau beobachten“: Kreml antwortet auf Bidens Rückzug
Update vom Sonntag, 21. Juli, 21.49 Uhr: Joe Biden Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen ruft auch den Kreml auf den Plan. Aus Moskau hieß es am Sonntag, dass man die Lage „genau beobachten“ werde. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin Biden als berechenbaren Kandidaten eingestuft habe, der für Russland vorzuziehen sei. „Die Wahl ist noch vier Monate entfernt, und das ist eine lange Zeit, in der sich viel ändern kann“, sagte Peskow. „Wir müssen geduldig sein und genau beobachten, was als Nächstes passiert.“ Priorität für Russland habe, die Ziele des Kriegs gegen die Ukraine zu erreichen.
Nach Ankündigung von Rückzug: Biden ruft für Spenden für Harris auf
Update vom Sonntag, 21. Juli, 21.19 Uhr: Nachdem Joe Biden seinen Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf 2024 in den USA bekannt gegeben hat, forderte er zur Unterstützung seiner Stellvertreterin Kamala Harris durch Spenden auf. Diese Aufforderung wurde von Biden auf der Plattform X veröffentlicht. Vor dieser Bekanntmachung hatte er Harris als mögliche Nachfolgerin vorgeschlagen. Es bleibt jedoch unklar, ob Harris tatsächlich Bidens Nachfolgerin wird. Letztendlich liegt die Entscheidung über die Kandidatur in den Händen der Delegierten der Demokraten.
Donald Trump reagiert auf Bidens Rückzug
Update vom Sonntag, 21. Juli, 20.51 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass US-Präsident Joe Biden bei der US-Wahl 2024 nicht als Kandidat der Demokraten werden wird, teilte Republikaner Donald Trump auf TruthSocial wegen des Biden-Rückzugs aus. Er äußerte sich mit den Worten: „Der korrupte Joe Biden war nicht geeignet, als Präsident zu kandidieren, und ist sicherlich nicht geeignet, das Amt zu übernehmen“. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat fügte hinzu: „Er hat das Amt des Präsidenten nur durch Lügen, Fake News und die Tatsache, dass er seinen Keller nicht verlassen hat, erlangt. Alle um ihn herum, einschließlich seines Arztes und der Medien, wussten, dass er nicht geeignet war, Präsident zu sein.“
Jill Biden, die Ehefrau des Präsidenten, reagierte auf den Rückzug ihres Mannes aus dem Rennen um das Präsidentenamt zunächst mit einem Emoji. Über ihren persönlichen Account auf der Plattform X teilte sie den entsprechenden Beitrag von US-Präsident Joe Biden, versehen mit zwei pinken Herzen. Dieser hatte kurz zuvor auf den sozialen Netzwerken Instagram, Facebook und X bekannt gegeben, dass er bei den Wahlen im November nicht erneut für eine zweite Amtszeit kandidieren wird.
Nach Rücktritt von Biden: US-Präsident schlägt Harris als Ersatz vor
Update vom 21. Juli 2024, 20.44 Uhr: Biden erklärte: „Obwohl es meine Absicht war, mich um eine Wiederwahl zu bemühen, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, wenn ich mich zurückziehe und mich für den Rest meiner Amtszeit ausschließlich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident konzentriere“, schrieb der Demokrat in einer schriftlichen Erklärung. „Ich werde im Laufe dieser Woche vor der Nation ausführlicher über meine Entscheidung sprechen.“
Biden-Rücktritt aktuell: Deutsche Politiker sprechen Biden Respekt für Rückzug aus
Update vom 21. Juli 2024, 20.41 Uhr: Deutsche Politiker zollen US-Präsident Joe Biden für seinen Rückzug aus dem Präsidentschaftsrennen Respekt. „Joe Biden hat als Präsident seinem Land auf beeindruckende Art und Weise gedient. Und er tut es auch mit diesem Schritt. Mein größter Respekt!“, schrieb die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang auf der Plattform X.
Biden habe seinen Fehler, erneut zu kandidieren, spät, aber nicht zu spät korrigiert, schrieb der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen auf X. „Auch das verdient größten Respekt. Die Demokratische Partei hat nun die Chance, den Wahlkampf noch einmal zu drehen.“
Update vom 21. Juli 2024, 20.23 Uhr: Biden unterstützt Harris als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. Der 81-Jährige erklärte, es sei im Wahljahr 2020 seine beste Entscheidung gewesen, Harris als Vizekandidatin auszuwählen. Er spreche ihr daher seine volle Unterstützung aus, als Kandidatin der Demokratin bei der anstehenden Wahl anzutreten.
Biden-Rücktritt aktuell: US-Präsident kündigt Rückzug für seine Kandidatur für die US-Wahl an
Erstmeldung vom 21. Juli 2024, 20 Uhr: Washington D.C. – Der US-Präsident Joe Biden hat seine Kandidatur für die US-Wahl im November zurückgezogen. Infolge der TV-Debatte gegen den ehemaligen Präsidenten Donald Trump hatte sich die Kritik an Biden als Kandidat für die Demokraten gehäuft. Auch hochrangige Vertreter aus Bidens Lager hatten bereits den Rückzug des Präsidenten aus dem Wahlkampf gefordert. Die Aussetzer, die immer wieder auftraten, ließen Zweifel an seinem Gesundheitszustand aufkommen.
Rücktritt von Joe Biden vor US-Wahl 2024
Biden selbst bestätigte den Rückzug in einem Statement auf seinem X-Account. „Es war die größte Ehre meines Lebens, meinem Land als Präsident zu dienen. Und auch wenn es meine Intention war, wiedergewählt zu werden, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und meines Landes liegt, wenn ich mich als Kandidat zurückziehe und mich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident für die verbleibende Amtszeit konzentriere.“
Damit stehen die Demokraten aktuell ohne einen Kandidaten für die Wahl am 5. November da. Für die Republikaner wird Donald Trump ins Rennen um die US-Präsidentschaft im November gehen. Er wurde auf dem Parteitag der Republikaner in Milwaukee als Kandidat bestätigt. Der Parteitag der Demokraten findet vom 19. bis 22. August statt. Bei der National Convention wird der Kandidat der Demokraten für die US-Wahl im November gewählt.
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