„Druck der Präsidentschaft“: Haley zweifelt an Trumps geistiger Fitness
VonVictoria Krumbeck
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Wie fit ist der 77-jährige Donald Trump? Diese Frage stellt seine Mitstreiterin Nikki Haley vor den nächsten Vorwahlen. Trump soll sie verwechselt haben.
New Hampshire – In den USA finden zurzeit die Vorwahlen der Republikaner statt. Ex-Präsident Donald Trump möchte bei den US-Präsidentschaftswahlen im November 2024 gegen den amtierenden Präsidenten Joe Biden antreten. Seine Mitbewerberin Nikki Haley zweifelt dabei Trumps geistige Fitness an. Bei einem Auftritt am Samstag (20. Januar) in New Hampshire wies sie darauf hin, dass Trump Haley mehrmals mit der früheren Repräsentantenhaus-Vorsitzenden Nancy Pelosi verwechselt hatte.
US-Vorwahlen: Republikanerin Nikki Haley zweifelt Trumps geistigen Zustand an
„Wenn man mit dem Druck der Präsidentschaft umgehen muss, kann man nicht jemanden haben, bei dem man sich fragt, ob er geistig in der Lage ist, das zu tun“, sagte Haley, frühere US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Der Ex-Präsident hatte sie am Freitag wohl mit Pelosi verwechselt, als er über die Erstürmung des Kapitols durch seine Anhänger am 6. Januar 2021 redete. „Nikki Haley ist für die Sicherheit zuständig. Wir haben ihr 10.000 Leute angeboten – Soldaten, Nationalgarde, was immer sie wollen – sie haben es abgelehnt“, sagte Trump.
Haley betonte, sie sei weder für die Sicherheit im Kapitol zuständig gewesen, noch habe sie sich damals in Washington aufgehalten. Ohnehin gibt es für Trumps Behauptung, dass er während der Belagerung Hilfe angeboten hat oder dass ein solches Angebot abgelehnt wurde, keine Belege.
Präsidentschaftswahlen 2024: Nikki Haley schießt gegen Alter von Trump und Biden
Der 77-jährige Trump und andere Republikaner greifen den 81-jährigen Präsidenten Biden wiederholt wegen seines Alters an. Sie äußern Zweifel daran, ob der Demokrat in der Lage ist, eine zweite Amtszeit anzutreten. Haley sagte am Samstag in einem Interview mit dem Sender Fox News, Politiker an der Staatsspitze müssten „auf der Höhe ihres Könnens“ sein. „Wollen wir wirklich, dass sie mit Namen um sich werfen und Dinge falsch machen, wenn sie 80 Jahre alt sind und sich mit Putin und Xi und Kim und Nordkorea auseinandersetzen müssen?“.
Weg frei für Trump: Haley steigt aus US-Vorwahlkampf aus
Trump hatte am Montag in Iowa bei der ersten Republikaner-Vorwahl mit großem Vorsprung auf seine Rivalen gewonnen. Er kam auf 51 Prozent der Stimmen und lag damit 30 Punkte vor dem zweitplatzierten Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, der auf rund 21 Prozent kam. Auf dem dritten Platz folgte Haley mit 19 Prozent. Mit seinem klaren Sieg festigte Trump seine Position als haushoher Favorit im Präsidentschaftsrennen seiner republikanischen Partei. Die nächste Vorwahl findet am Dienstag (23. Januar) in New Hampshire statt, bei denen Haley auf ein gutes Ergebnis hoffen kann. (vk/afp)