CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner plädiert nach dem eindeutigen Wahlsieg seiner Partei in Berlin für schnelles Handeln in der Regierungsbildung.
Berlin - «Ich hoffe, dass wir sehr schnell Gespräche führen können», sagte Wegner am Montag im RBB-Inforadio. Sowohl mit SPD als auch mit Grünen wolle er Sondierungsgespräche führen. Nach Auszählung aller Wahlkreise liegen SPD und Grüne beide bei 18,4 Prozent der Stimmen, die SPD liegt hat mit 105 Stimmen einen hauchdünnen Vorsprung. Nach Angaben des Berliner Landeswahlleiters bekommen beide Parteien je 34 Mandate der insgesamt 159 Sitze im Abgeordnetenhaus. «Ich werde beide, da beide Zweitplatzierte sind, zur gleichen Zeit einladen», so Wegner.
Die CDU hatte 28,2 Prozent (2021: 18,0 Prozent) der Stimmen bekommen. Die Linke rutschte auf 12,2 Prozent ab (14,1). Die AfD legte auf 9,1 zu (8,0). Ein bitterer Wahlabend war es für die FDP, die mit 4,6 Prozent aus einem weiteren Berliner Landesparlament flog (7,1). (dpa)