Bei seinem Besuch in den USA hat Bundeskanzler Olaf Scholz, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten als so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr bezeichnet.
Washington - «Ich glaube das ist wichtig in diesen Zeiten, in denen wir herausgefordert sind durch den furchtbaren Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine», sagte der in Osnabrück geborene SPD-Politiker am Freitag bei seinem Kurzbesuch in Washington. «Aber es wird auch auf lange Dauer wichtig sein, dass wir diese transatlantische Zusammenarbeit weiterentwickeln.» Die Grundlage dafür sei Vertrauen, das dadurch entstehe, dass man immer wieder miteinander spreche. «Das ist genau, was wir tun.»
Scholz wollte sich am Nachmittag (Ortszeit, 20.00 Uhr MEZ) mit dem in Scranton geborenen US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus zu einem etwa einstündigen Gespräch treffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs wird der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stehen. Scholz besucht Biden zum zweiten Mal seit seinem Amtsantritt vor knapp 15 Monaten in Washington. (dpa)