VonPatrick Mayerschließen
Nächster Alarm in Russland: Nach dem blutigen Anschlag von Moskau werden weitere Shoppingcenter wegen einer Terrorwarnung geräumt.
Update vom 25. März, 14.20 Uhr: Russland kommt nicht zur Ruhe. Einer Meldung von Nexta zufolge zufolge werden derzeit mehrere Einkaufszentren in Moskau geräumt. Dabei handelt es sich um das Einkaufszentrum Mozaika in der Koschuchowskaja-Straße sowie zwei Gorod-Einkaufszentren im Lefortowo-Gebiet und am Rjasanski-Prospekt. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Nach Moskau-Terror: Berichte über Bombendrohung - Shopping-Center in Sankt Petersburg geräumt
Update vom 24. März, 21.15 Uhr: Bei X (vormals Twitter) kursiert das Gerücht, dass es im Einkaufszentrum „London Mall“ von Sankt Petersburg an diesem Sonntag eine Bombendrohung gab, weswegen das Shopping-Center vorsorglich evakuiert wurde. Auf einem Video in den Sozialen Medien sind flüchtende Menschen zu sehen, die eilig das Gebäude verlassen. Vor dem Einkaufszentrum, das im Osten der Großstadt unweit des Flusses Newa liegt, fuhren etliche Feuerwehr-Fahrzeuge vor.
Berichte angeblicher Explosionen, von denen die unabhängige osteuropäische Nachrichtenseite Nexta schrieb, bewahrheiteten sich offenbar nicht. Bis zum Abend gab es keine Berichte über Verletzte oder einer Detonation. Am Freitagabend (22. März) hatten mutmaßliche IS-Terroristen bei einem Anschlag nahe Moskau mehr als 130 Menschen in einer Veranstaltungshalle getötet. Mehr als 145 Menschen sollen bei dem terroristischen Angriff verletzt worden sein.
Terror in Russland: Berichte über angebliche Explosionen in Sankt Petersburg
Erstmeldung vom 24. März: Sankt Petersburg - Schon wieder Terror-Alarm in Russland: Nach dem schrecklichen Anschlag von Moskau mit vielen Toten hat es am Sonntag (24. März) angeblich eine Terror-Warnung in einem Shoppingcenter in Sankt Petersburg gegeben, der Heimatstadt von Kreml-Autokrat Wladimir Putin.
Das berichtete unter anderem das unabhängige osteuropäische Nachrichtenportal Nexta. Demnach war von angeblichen Explosionen die Rede. Die Informationen ließen sich Sonntagnachmittag, Stand 15.30 Uhr, nicht unabhängig verifizieren. Aus Moskau gab es keine Bestätigung zu einer mutmaßlichen Terrorwarnung in der zweitgrößten russischen Stadt, die mit ihren rund fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im äußersten Westen der Russischen Föderation liegt.
Video-Aufnahmen zeigten Feuerwehr-Lastwagen vor Ort. Am Freitagabend (22. März) hatten mutmaßliche Terroristen die Veranstaltungshalle Crocus City Hall in Krasnogorsk überfallen, einer Vorstadt der Metropole Moskau. Dabei wurden mindestens 133 Menschen getötet und 145 weitere verletzt. Der „Islamische Staat“ (IS) hatte den blutigen Terrorangriff für sich reklamiert.
⚡️ A shopping center in St. Petersburg is currently being evacuated
— NEXTA (@nexta_tv) March 24, 2024
Firefighters, ambulances, and law enforcement are on the scene. No official statements have been released yet. pic.twitter.com/t8JMoanJsr
Terror in Moskau: US-Behörden warnten russische Beamte im Vorfeld
Im Verlauf des März hatten amerikanische und britische Behörden russische Beamte vor möglichen Terroranschlägen des IS gewarnt. Laut Nachrichtenagentur Reuters hatte der russische Geheimdienst FSB am 7. März die angebliche Zerschlagung einer IS-Terrorzelle vermeldet. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig verifizieren.
Die Dschihadistenmiliz IS verbreitete ein Video von dem Angriff auf den Konzertsaal, bei dem die mutmaßlichen Terroristen unter anderem mit Maschinengewehren auf wehrlose Zivilisten schossen. Russland-Machthaber Putin ordnete eine Staatstrauer an und bezeichnete die Attacke als „barbarische terroristische Tat“. Alle Angreifer seien festgenommen worden, hieß es aus dem Kreml. Auch diese Informationen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Anschlag bei Moskau: Zwei der mutmaßlichen Terroristen sind angeblich tot
Die Crocus City Hall verfügte über mehr als 6000 Plätze. Sie wurde 2009 von der Crocus Group des Milliardärs Aras Agalarow am Rand von Moskau gebaut. Nach dem Terrorangriff brach im Gebäude ein Feuer aus, woraufhin Teile des Dachs einstürzten. Hunderte Feuerwehrleute bekämpften stundenlang die Brände. Die Ukraine wies eine Beteiligung an dem Angriff von sich.
Zwei der an dem Anschlag bei Moskau beteiligten mutmaßlichen Terroristen sollen getötet worden sein. Nach Informationen des Senders BBC sei einer der Angreifer schon in der Konzerthalle getötet worden. Ein weiterer soll in der Region Brjansk gestorben sein. (pm)
Rubriklistenbild: © Screenshot X@nexta_tv
