Finanzen

Essengehen wird teurer, Bürgergeld steigt – das ändert sich für Verbraucher 2024

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Wie jedes Jahr kommen auf die Bürger ab 2024 einige Veränderungen zu. BW24 zeigt, worauf sich Verbraucher einstellen müssen.

Stuttgart - Um die deutsche Wirtschaft ist es zurzeit nicht gerade rosig bestellt – das bekommen auch Verbraucher in Baden-Württemberg zu spüren. Seit geraumer Zeit heißt es für viele, den Gürtel enger zu schnallen, weil Inflation und Ukraine-Krieg ihren Tribut fordern. Auch für das kommende Jahr sind die Prognosen düster. Für manche Bürger gibt es aber auch gute Nachrichten. BW24 gibt einen Überblick, was sich 2024 für Verbraucher ändern wird.

CO₂-Preis: Tanken und Heizen wird teurer

Wie die Tagesschau berichtet, soll der CO₂-Preis ab 1. Januar deutlich steigen – von 30 Euro pro Tonne auf 40 Euro. Die Folgen werden unter anderem an der Zapfsäule zu spüren sein. Laut Angaben des Außenhandelsverbandes für Mineralöl und Energie wird der Liter Benzin und Diesel etwa drei Cent teurer. Zudem steigen die Kosten bei Öl- und Erdgasheizungen. Besonders Besitzer von letzteren müssen sich warm anziehen – oder mit deutlich höheren Kosten leben: Bis März 2024 läuft die Steuersenkung auf Gas und Fernwärme aus, statt der aktuellen Mehrwertsteuer in Höhe von sieben Prozent fallen dann voraussichtlich wieder 19 Prozent an.

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2024 kommen einige finanzielle Änderungen auf Verbraucher zu.

Steuersenkung in der Gastro läuft aus: Essengehen wird teurer

Im Zuge der Corona-Pandemie war auch die Mehrwertsteuer für Gastro-Betriebe auf sieben Prozent gesenkt worden. Die Frist dieser Steuersenkung läuft am 31. Dezember 2023 aus, dann soll wieder der Steuersatz von 19 Prozent gelten. Zwar setzt sich die Gastronomie-Branche, Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA) für eine Verlängerung der Laufzeit ein; gelingt diese aber nicht, wird Essengehen im kommenden Jahr höchstwahrscheinlich teurer, da die Kosten auf die Kunden umgeschlagen werden müssten. Als Gründe nennt der DEHOGA die weiterhin hohen Lebensmittel und Energiepreise.

Sozialhilfe und Bürgergeld steigen um 12 Prozent

Gute Nachrichten gibt es für Sozialhilfeempfänger und Bezieher von Bürgergeld. Wie die Bundesregierung auf ihrer Website mitteilt, sollen ab kommendem Jahr die Regelsätze bei beiden Hilfsleistungen um zwölf Prozent steigen. Demnach erhalten alleinstehende Erwachsene, die auf Arbeitssuche sind, 563 Euro im Monat und damit 61 Euro mehr als bisher. Die Erhöhung begründet die Bundesregierung mit den „extrem steigenden Lebenshaltungskosten und Energiepreisen.“ Zudem soll der Mindestlohn ab 1. Januar 2024 steigen: Von aktuell 12 Euro Brutto auf 12,41 Euro.

Umso wichtiger ist in diesen Zeiten ein umsichtiger Umgang mit den eigenen Finanzen. Mit diesen sechs Tipps lässt sich im Alltag Geld sparen – ganz ohne Verzicht.

Rubriklistenbild: © Imago/serienlicht

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