VonSimon Monesschließen
Ab 2025 bringt die steigende CO₂-Steuer höhere Kosten an der Zapfsäule. Doch mit den richtigen Maßnahmen lässt sich Geld sparen.
Gefühlt wird alles immer teurer und teuer – ein Hoch auf die Inflation. Hinzu kommen mitunter auch steigende Steuern, wie etwa die auf den CO₂-Ausstoß. Die wurde zum Jahresbeginn deutlich angehoben. Doch der prognostizierte Anstieg der Spritpreise blieb aus. Somit stellen sich wohl viele Autofahrer die Frage: Wie teuer wird Tanken im Jahr 2025?
CO₂-Steuer treibt Spritpreis in die Höhe: 2026 wird‘s richtig teuer
Wie 2024 steigt auch im kommenden Jahr die CO₂-Steuer zum 1. Januar an. Und zwar von bisher 45 Euro auf 55 Euro pro Tonne ausgestoßenes CO₂ bei Benzin und Diesel. Dieser Anstieg führt laut dem ADAC zu einem Plus von etwa drei Cent pro Liter Benzin und etwas mehr als drei Cent bei Diesel.
Ab 2026 ändert sich das System: Der CO₂-Preis wird durch die Versteigerung begrenzter Zertifikate bestimmt, die in einem Korridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂ liegen könnten. Das könnte Benzin um rund 17 Cent und Diesel um rund 19 Cent pro Liter im Vergleich zum Basisjahr 2020 verteuern. Die Preisbildung wird dann durch Angebot und Nachfrage im Emissionshandel bestimmt.
| Jahr | CO2-Preis pro Tonne | Preisanstieg je Liter Benzin | Preisanstieg je Liter Diesel |
|---|---|---|---|
| 2021 | 25 Euro | ca. 7 Cent | ca. 8 Cent |
| 2022 | 30 Euro | ca. 8,4 Cent | ca. 9,5 Cent |
| 2023 | 30 Euro | ca. 8,4 Cent | ca. 9,5 Cent |
| 2024 | 45 Euro | ca. 12,7 Cent | ca. 14,3 Cent |
| 2025 | 55 Euro | ca. 15,7 Cent | ca. 17,3 Cent |
| 2026 | 55-65 Euro | ca. 16,9 Cent | ca. 18,9 Cent |
Quelle ADAC; Vergleich mit Basisjahr 2020
Wie stark sich die Anpassung der CO2-Abgabe auf die Spritpreise auswirkt, hängt jedoch nicht nur von politischen Entscheidungen ab. Auch die Schwankungen des Ölpreises spielen eine wichtige Rolle. Steigt dieser, fallen auch die Mehrkosten durch die CO2-Steuer deutlicher ins Gewicht. Wird Rohöl günstiger, spüren Autofahrer die Auswirkungen jedoch kaum.
Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer




Sparpotenzial an der Tankstelle: Diese Tipps helfen
Wer auf der Suche nach Möglichkeiten ist, Geld zu sparen, hat im Ausland oft die Gelegenheit dazu. Die Preise für Benzin und Diesel liegen teilweise deutlich unter dem Niveau in Deutschland. Aber auch wer nicht in Grenznähe wohnt, kann den einen oder anderen Euro sparen. Schon im Nachbarbundesland kann der Sprit nämlich günstiger sein. Zudem ist die erste Tankstelle nicht immer die günstigste. Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Tanken die Benzinpreise per App zu vergleichen.
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Außerdem empfiehlt der Automobilclub nach Möglichkeit Super E10 zu tanken statt der teuren Sorte E5. Auch ein Blick auf die Uhr hilft, denn hier lässt sich besonders viel sparen. Morgens sind Diesel und Benzin am teuersten. In den Abendstunden ist der Spritpreis indes meist am günstigsten.
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