Ab Februar 2024

Bei Kaufland, Edeka und Co.: Was sich beim Kauf von Fleisch für Kunden ändert

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Das Jahr 2024 bringt einige Änderungen mit sich. Neben Bürgergeld, Mindestlohn und Rente ändert sich auch die Herkunftsbezeichnung an den Fleischtheken von Kaufland, Edeka und Co.

Mindestlohn, Bürgergeld und Rente: 2024 treten Reformen in Kraft, die auch das Einkommen vieler Bürger betreffen. Wie echo24 bereits berichtete, sollen im neuen Jahr der Mindestlohn und das Bürgergeld steigen. Restaurantbesuche könnten allerdings teurer werden. Neben den finanziellen Änderungen, die den Bundesbürgern mehr oder weniger Geld in der Tasche lassen, gibt es auch eine Neuerung an den Fleischtheken von Kaufland, Edeka und Co.

Änderung ab Februar 2024: Herkunftskennzeichnungs-Pflicht an jeder Fleischtheke – auch bei Kaufland

Die Änderung der Herkunftskennzeichnung an der Fleischtheke betrifft vor allem alle Metzger, die überwiegend unverpacktes Fleisch verkaufen. Sie müssen ab Februar 2024 die Herkunft von Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch – aufgeschlüsselt nach Aufzucht und Schlachtung – angeben. Ausnahmen gelten für verarbeitete Produkte. Aber auch die Verbraucher profitieren von der Neuerung.

Ab 2024 wissen die Menschen also auch bei unverpacktem Fleisch beim Kaufland, Edeka und Co., wie es geschlachtet wurde und aus welcher Tierhaltung es stammt. Denn die Kennzeichnung muss nicht nur auf Verpackungen aufgedruckt, sondern auch an der Fleischtheke sichtbar sein.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

„Sie gilt für frisches, gekühltes und gefrorenes Fleisch von Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel sowie für Hackfleisch. Ausgenommen bleiben bislang abgepackte Fleisch- und Wurstwaren“, schreibt die „Deutsche Handwerks Zeitung“. Doch wo genau muss die Herkunftsangabe stehen?

Neuerung an allen Fleischtheken: Metzger müssen unverpacktes Fleisch kennzeichnen

Wie der Deutsche Fleischer-Verband (DFV) erläutert, muss die Kennzeichnung von unverpacktem Fleisch entweder direkt am Fleisch in der Theke, durch Aushang oder durch sonstige schriftliche – auch elektronische – Angebote erfolgen. Konkret handelt es sich dabei um kleine Schilder in der Theke, Angaben in Speise- und Getränkekarten oder Preislisten – digital oder analog.

Metzgereien, die auch in Kaufland-Filialen vertreten sind und Fleisch hauptsächlich aus einem Land beziehen, können dieses Land einmal sichtbar angeben und müssen nur bei Fleisch anderer Herkunft eine weitere Angabe machen. Diese Änderung schließt an eine bereits erfolgte Neuerung an.

Nach mehreren gescheiterten Anläufen hat der Bundestag ein neues Tierhaltungslogo beschlossen. Demnach soll ab Ende 2023 ein neues Logo auf Fleischprodukten zu finden sein. Es handelt sich um ein neues staatliches Tierhaltungslogo.

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

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