- VonNina Bruggerschließen
Die DKB hat ihr Online-Banking überarbeitet – neben einer App kommt jetzt die neue Browser-Ansicht. Mit diesen Einschränkungen müssen Sie rechnen.
Kassel – Rund 60 Prozent der Deutschen nutzen Online-Banking (Stand 2018), so das Statistische Bundesamt. Tendenz: steigend. Unter den Anbietern gibt es auch immer mehr Kreditinstitute, die reine Online-Banken sind und ohne Filialen auskommen, sogenannte Direktbanken. Eine von ihnen ist die Deutsche Kreditbank (DKB) – und die hat ihr Online-Banking jetzt neu aufgesetzt.
Die DKB in Zahlen und Fakten:
| Anzahl der Kundinnen und Kunden (2022) | 5,3 Millionen |
|---|---|
| CEO | Stefan Unterlandstättner |
| Dachorganisation | Bayerische Landesbank |
| Gründung | 19. März 1990, Berlin |
Neues Online-Banking bei der DKB Direktbank: Was ist neu?
Nachdem die DKB bereits ihre neue App lanciert hat, folgt jetzt die Browser-Ansicht. „Mit deinem neuen Banking im Browser und der neuen DKB-App wird für dich alles moderner und intuitiver – und bleibt dabei genauso sicher. Die bisherige App sowie das bisherige Banking im Browser werden bald nicht mehr unterstützt“, verspricht die Direktbank über das neue Banking auf der eigenen Website. Erst kürzlich hatte die Bank wegen der Abschaffung von kostenlosen Girokonten für Aufsehen gesorgt.
Die interessanteste Neuerung der App ist dabei, dass die Aufträge innerhalb der App ablaufen, ohne TAN2go und dafür mit Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN-Eingabe. Trotzdem soll das Online-Banking genauso sicher bleiben. Und das ist besonders wichtig, denn in der Vergangenheit fand Stiftung Warentest bei einigen Online-Banking-Apps grobe Mängel, was die Sicherheit angeht.
Neues DKB-Browser-Banking – Diese Funktionen fehlen noch
Die neue Browser-Ansicht erinnert optisch stark an die neue App und punktet durch Übersichtlichkeit. Wer das neue Online-Banking nutzt, muss allerdings mit einigen Einschränkungen rechnen. So ist es bisher noch nicht möglich, einen vorhandenen Dauerauftrag zu bearbeiten. Einsehen und löschen ist zwar möglich, doch verändern geht hier nicht – der Dauerauftrag müsste gelöscht und neu angelegt werden.
Zudem ist die Übersicht von Geldeingängen und -abbuchungen noch nicht so umfangreich wie in der vorherigen Version. Auch die Filtereinstellungen gibt es bisher noch nicht. Zukünftig sei geplant, die fehlenden Funktionen noch einzubauen, berichtete techbook.de. Da aktuell sowohl die alte als auch die neue Version zum Nutzen bereitstehen, können diese Probleme umgangen werden. Erst im Sommer wird das bisherige Banking nicht mehr unterstützt – bis dahin sollten Kundinnen und Kunden also wechseln.
Rubriklistenbild: © Felix Schlikis/Imago
