Fast alle erhalten Bestnoten

After-Sun-Produkte im Öko-Test – Finger weg von diesen beliebten Marken!

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Öko-Test hat – passend zum Sommer – After-Sun-Produkte getestet. Während die meisten „sehr gut“ abschneiden, sollte man vor allem von zwei bekannten Marken die Finger lassen!

  • Öko-Test hat 20 After-Sun-Produkte unter die Lupe genommen (weitere Testberichte gibt es hier)
  • Fast alle Produkte erhalten die Noten „sehr gut“ und „gut“
  • Zwei bekannte Marken enthalten jedoch so viele bedenkliche Inhalte, dass sie mit „ungenügend“ bewertet werden.

Wenn nach dem langen Winter endlich wieder die Sonne scheint, zieht es zahlreiche Menschen an Seen oder andere freie Flächen, in denen man das schöne Wetter genießen kann. Doch so entspannend das Sonnenbaden auch ist, es birgt immer Gefahren in Form von UV-Strahlung, die im besten Fall einen Sonnenbrand verursacht, im schlimmsten aber Hautkrebs auslöst. Daher ist es besonders wichtig, seine Haut immer zu schützen. HEIDELBERG24 berichtet, welche After-Sun-Produkte laut Öko-Test am besten dafür geeignet sind.

NameÖko-Test
FunktionVerbrauchermagazin
Gründung1985
SitzFrankfurt

Öko-Test nimmt After-Sun-Produkte unter die Lupe

Wer im Sommer viel Zeit im Wasser verbringt, schadet seiner Haut gleich auf mehrere Arten. Denn neben der UV-Strahlung der Sonne können auch Chlor- und Meerwasser die Haut belasten und austrocknen. Daher sollte man diese anschließend gut pflegen. Hierzu eignen sich sogenannte After-Sun-Produkte, die meist in Form von leichten Lotionen und Gels vorkommen und die Haut beruhigen, kühlen und pflegen. Doch was ist eigentlich besser – Bodylotion oder After-Sun-Produkte?

Dabei ist jedoch wichtig zu wissen, dass After-Sun-Produkte kein vollwertiger Ersatz für Sonnencreme sind. Sonnenschutz macht nämlich die Hauptarbeit beim Schutz vor UV-Strahlung. Wer darauf verzichtet, kann mit den After-Sun-Produkten sowieso nichts mehr retten! Wer bereits einen Sonnenbrand entwickelt hat, kann eines dieser Hausmittel dagegen nutzen.

After-Sun-Produkte im Öko-Test: Fast alle erhalten Bestnoten

Bei dem aktuellen Test hat Öko-Test 20 Produkte unter die Lupe genommen, darunter auch acht mit Naturkosmetikzertifikat. Der Preis für die After-Sun-Produkte beginnt bei 89 Cent für 200 Milliliter und endet bei 31,92 Euro. Dabei wird mal wieder klar, dass teuer nicht gleich gut bedeutet – und umgekehrt. Neben bedenklicher Inhaltsstoffe und Parfüme hat Öko-Test hat die Verpackungen der Produkte analysieren lassen. Vor kurzem erst hat Öko-Test auch Sonnencreme untersucht.

Das Ergebnis überrascht. Denn 13 der insgesamt 20 After-Sun-Produkte erhalten die Bestnote „sehr gut“. Fünf weitere bekommen noch das Prädikat „gut“. Den gesamten Test von Öko-Test gibt es hier (kostenpflichtig). Hier ein paar der Gewinner:

  • Alterra Aprés Sun Lotion (Rossmann) – „sehr gut“
  • Alverde Aprés Sun Lotion (Dm) – „sehr gut“
  • Blütezeit Sun Aprés Lotion (Budni/Edeka/Netto) – „sehr gut“
  • Garnier Ambre Solaire After Sun Feuchtigkeits-Milch (Garnier) – „ungenügend“
  • Hawaiian Tropic Silk Hydration Ultra-Light After Sun Lotion (Wilkinson Sword) – „ungenügend“

Zwei After-Sun-Produkte fallen durch – wegen bedenklicher Inhaltsstoffe

Komplett durchgefallen sind hingegen zwei After-Sun-Produkte, die die Note „ungenügend“ erhalten. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen enthalten beide den bedenklichen Duftstoff Galaxolid, eine Moschusverbindung, die meist in den Inhaltsstoffen als „Parfüm“ bezeichnet wird. Der Stoff steht im Verdacht, sich im menschlichen Fettgewebe anzulagern und sogar hormonell wirksam und ein Umweltgift zu sein. So wird richtig vorgebeugt vor dem Sonnenbaden, um bleibende Hautschäden zu minimieren.

Zum anderen enthalten die beiden durchgefallenen After-Sun-Produkte bedenkliche Inhaltsstoffe wie PEG/PEG-Derivate. Diese Mineralölbestandteile können die Haut durchlässiger machen, was dann zur Gefahr wird, wenn noch weitere schädliche Substanzen enthalten sind. Das Garnier-Produkt enthält zudem aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die zum Teil auch krebserregend sein können. (dh)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Design Pics

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