Von Stella Henrich
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Ein Bio-Brot von Rewe ist dringend zurückgerufen worden. Grund dafür ist eine Falschetikettierung. Allergiker sollten vorsichtig sein.
Bonn – Die Firma Aerzener Brot und Kuchen GmBH hat mitgeteilt, dass ihr Produkt Rewe Bio Das Pure aus dem Handel zurückgerufen zu haben. Dies betrifft speziell die Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 24.07.2024. Vor dem Verzehr wird insbesondere Personen, die allergisch auf Walnüsse reagieren, dringend vom Verzehr des Brotes abgeraten.
Laut einer Pressemitteilung des Unternehmens kam es zu einer Falschetikettierung des Produkts. Obwohl nicht in der Zutatenliste aufgeführt, sind Karotten und Walnüsse in dem Produkt enthalten. Das Unternehmen hat diese Information nun in Bezug auf den Rückruf veröffentlicht.
Rewe Bio-Brot Das Pure aus dem Handel zurückgerufen: Gesundheitsgefährdung für Allergiker möglich Das Unternehmen erklärt, dass Menschen mit einer Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber Walnüssen möglicherweise einer Gesundheitsgefährdung ausgesetzt sind. Daher wurde das betreffende Produkt sofort aus dem Verkauf genommen. Andere Produkte mit unterschiedlichen Produktinformationen sind nicht von diesem Rückruf betroffen, wie der Hersteller betont.
Angaben zum Brot-Rückruf:
Hersteller Aerzener Brot und Kuchen GmbH Produkt Rewe Bio Das Pure 300 g MHD 24.07.2024 Charge 15120244 EAN 4337256643214 Grund des Rückrufs Falschetikettierung des Artikels Betroffene Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
Dringender Rückruf von Rewe Bio Das Pure<: Das Produkt wurde falsch etikettiert und in den Verkauf gebracht.
© Aerzener Brot und und Kuchen GmbH
Das Unternehmen hat erklärt, dass für Personen mit einer Walnussallergie oder -unverträglichkeit eine potenzielle Gesundheitsgefährdung nicht vollständig ausgeschlossen werden könne. Aus diesem Grund wurde das betroffene Produkt unverzüglich aus dem Verkauf genommen. Der Hersteller betont zudem, dass andere Produkte mit abweichenden Produktinformationen nicht von diesem Rückruf betroffen seien.
Dringliche Warnung vor Rewe Bio-Brot Das Pure: Übelkeit, Erbrechen bis hin zu allergischem Schock drohen Das Ausmaß der allergischen Reaktion kann von Person zu Person stark variieren. Produktwarnung.eu zufolge zeigen sich Nahrungsmittelallergien oft als Reaktionen der Schleimhäute, wie beispielsweise Schwellungen im gesamten Mund-, Nasen- (allergische Rhinitis) und Rachenraum sowie eine Schwellung der Zunge.
Typische Symptome im Magen-Darm-Bereich seien beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Durchfall. Allerdings könnten Nahrungsmittelallergien auch Atemwegsreaktionen verursachen, wie die Verengung der Bronchien (allergisches Asthma), sowie Hautreaktionen wie atopisches Ekzem, Juckreiz und Nesselsucht. In extremen Fällen könnte es zu einem lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock kommen.
Listerien, Pferdefleisch, Olivenöl: Die zwölf größten Lebensmittelskandale in Deutschland Pferdefleisch und Salmonellen – trotz Kontrollen kommt es regelmäßig zu Lebensmittelskandalen. Diese können erhebliche gesundheitliche, wirtschaftliche und juristische Folgen haben. © DesignIt/imagebroker/IMAGO BSE-Skandal (1990er): Der BSE-Skandal erschütterte in den 1990er Jahren die europäische Fleischindustrie. Die Übertragung des „Rinderwahns“ auf den Menschen (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) führte zu einem massiven Vertrauensverlust. Ursache war die Verwendung von mit BSE-Erregern kontaminiertem Tiermehl in Futtermitteln. © IMAGO/Winfried Rothermel Bis 2007 starben weltweit etwa 200 Menschen an den Folgen von BSE. Der Skandal führte zu Massenschlachtungen und Einfuhrverboten. Fast-Food-Ketten nahmen sogar Burger mit Rindfleisch zeitweise aus dem Programm. © Heiko Lossie/dpa Gammelfleischskandal (2005): Dieser Skandal betraf den Verkauf von verdorbenem Fleisch, das teilweise mehrere Jahre abgelaufen war. Es wurde festgestellt, dass mehrere Unternehmen verdorbenes Fleisch wiederaufbereiteten und es als frisch vermarkteten. © IMAGO Bände des Lebensmittelrechtes liegen am Freitag (16.03.2007) im Amtsgericht in Tettnang auf dem Tisch des Staatsanwaltes. Es wird der Gammelfleisch-Skandal 2005 verhandelt Die Folgen: Ein Deggendorfer Fleischhändler wurde zu vier Jahren Haft verurteilt. Außerdem wurde die Lebensmittelkontrollen verschärft und ein Verfahren zur Erkennung von Gammelfleisch entwickelt. © Patrick Seeger/dpa Milchpulverskandal in China (2008): Über 300.000 Säuglinge erkrankten nach dem Verzehr von mit Melamin kontaminiertem Milchpulver. Melamin, das zur Herstellung von Leinem und Klebstoffen verwendet wird, wurde den Milchprodukten hinzugefügt, um den Proteingehalt vorzutäuschen. Dies führte zu schweren Nierenschäden und einigen Todesfällen. Milchpulverskandal in China (2008): Über 300.000 Säuglinge erkrankten nach dem Verzehr von mit Melamin kontaminiertem Milchpulver. Melamin, das zur Herstellung von Leimen und Klebstoffen verwendet wird, wurde den Milchprodukten hinzugefügt, um den Proteingehalt vorzutäuschen. Dies führte zu schweren Nierenschäden und einigen Todesfällen. © IMAGO Sprecher des Zivilgerichtes bestätigt während eines Pressetermins den Verkauf des skandalträchtigen Milchherstellers - Sanlu Group - an den Milchkonzern - Sanlu - nach einer Auktion in Shijiazhuang in China, 04.03.2009 Der chinesische Marktführer Sanlu ging in der Folge des Skandals in Insolvenz. Etliche Verantwortliche wurden verurteilt, wobei auch Todesstrafen vollstreckt wurden. Weitere beteiligte Unternehmen und die chinesische Milchwirtschaft mussten erhebliche Umsatzverluste hinnehmen. Der Skandal sorgte für weltweites Aufsehen und erschütterte das Vertrauen in Lebensmittel aus China nachhaltig. © Xinhua/IMAGO Dioxin-Skandal (2011): Es wurde entdeckt, dass Futtermittel mit Dioxin kontaminiert waren. Dioxin ist eine giftige Substanz, die beim Verbrennen von Abfällen entsteht. Die Kontamination hatte Auswirkungen auf Geflügel- und Schweinefleischprodukte sowie Eier. Dioxin-Skandal (2011): Es wurde entdeckt, dass Futtermittel mit Dioxin kontaminiert waren. Dioxin ist eine giftige Substanz, die beim Verbrennen von Abfällen entsteht. Die Kontamination hatte Auswirkungen auf Geflügel- und Schweinefleischprodukte sowie Eier. © IMAGO/R. Rebmann Huhn auf einer Wiese Als Folge des Dioxin-Skandals wurden mehr als 1000 Schweine- und Putenmäster sowie Legehennenbetriebe in ganz Deutschland vorübergehend gesperrt. 8000 Hennen mussten notgeschlachtet werden und zehntausende Eier wurden weggeschmissen. © Gilidhor/Imago Schriftzug EHEC unter einer Lupe, 4.6.2011 EHEC-Skandal (2011): In diesem Jahr kam es in Deutschland zu einem gehäuften Auftreten von Krankheitsfällen im Zusammenhang mit einer Infektion durch EHEC. Beim Menschen können EHEC-Bakterien Durchfall und auch schwere Komplikationen wie ein akutes Nierenversagen hervorrufen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden diesem EHEC-Ausbruch fast 4000 Erkrankungsfälle zugeordnet; 53 Personen verstarben in Folge der EHEC-Infektion. Damit handelte es sich um den bisher größten Krankheitsausbruch durch EHEC-Infektionen in Deutschland. Es wurde lange gerätselt, wie es zu dem Ausbruch kam. © imagebroker/IMAGO Sprossen mit Biogefährdungszeichen, Symbolbild EHEC-Erreger in Sprossen, 5.6.2011 Inzwischen ist sicher, dass Sprossen von importierten Bockshorn-Kleesamen aus Ägypten für den EHEC-Ausbruch verantwortlich waren. Wo und wie die Samen mit dem Ausbruchserreger in Kontakt kamen, ist bis heute ein Rätsel – ebenso, wo der Erreger seinen Ursprung hatte © imagebroker/IMAGO Pferdefleischskandal (2013): In diesem Fall wurden in Fertiggerichten und Tiefkühlprodukten, die als Rindfleisch deklariert waren, große Mengen Pferdefleisch gefunden. Während Pferdefleisch an sich nicht schlecht ist für den Menschen, führte die Täuschung der Verbraucher aber dennoch zu einer Vertrauenskrise in die Fleischindustrie und zu verstärkten Kontrollen. Pferdefleischskandal (2013): In diesem Fall wurden in Fertiggerichten und Tiefkühlprodukten, die als Rindfleisch deklariert waren, große Mengen Pferdefleisch gefunden. Während Pferdefleisch an sich nicht schlecht ist für den Menschen, führte die Täuschung der Verbraucher aber dennoch zu einer Vertrauenskrise in die Fleischindustrie und zu verstärkten Kontrollen. © Frank Sorge/IMAGO Etiketten mit Sonderangeboten sind auf Kisten mit Frischfleisch in einem Asda-Supermarkt in der britischen Hauptstadt London zu sehen, 15. Februar 2013. Asda hat seine frische Rindfleisch-Bolognese-Soße zurückgezogen, nachdem Tests auf Pferde-DNA positiv ausgefallen waren. Die EU-Kommission kündigte im Nachgang des Pferdefleischskandals an, die Deklarationspflicht für Fleisch verschärfen zu wollen. Wenige Monate später sprach sie sich doch gegen eine detaillierte Herkunftsbezeichnung aus, da die Preise für Fleisch dadurch drastisch steigen würden. © Xinhua/IMAGO Warnschild mit der Aufschrift Salmonellen, 2.4.2022 Bayern-Ei-Skandal (2014): Dieser Skandal war ein Lebensmittelskandal, bei dem Salmonellen in Eiern der Firma Bayern-Ei nachgewiesen werden konnten. Hunderte Menschen erkrankten als Folge an Salmonellose. Eine typische Salmonelleninfektion äußert sich durch Übelkeit, eventuell Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber und Durchfall. © Bihlmayerfotografie/IMAGO „Bayern-Ei“ steht auf einem Schild auf einem Gang am Landgericht. Sechs Jahre nach dem Salmonellen-Skandal um die niederbayerische Firma Bayern-Ei ist der frühere Geschäftsführer zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden, 17.3.2020 Die Firma Bayern-Ei wurde nach dem Skandal verklagt. Aber auch die Behörden sollen geschlampt haben. Die SPD-Fraktion des bayerischen Landtags warf dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vor, die Kontrollen zu locker gehalten zu haben und den Skandal vertuschen zu wollen. © Armin Weigel/dpa Herstellung von Olivenöl in Kroatien, Bratski Dolac, 07.11.2015 Olivenöl-Fälschungsskandal in Italien (2016): Italienische Behörden entdeckten, dass einige Unternehmen minderwertiges Öl mit Farbstoffen und anderen Chemikalien verändert hatten, um es als natives Olivenöl zu verkaufen. © pixsell/IMAGO Olivenöl-Fälschungsskandal in Italien (2016): Italienische Behörden entdeckten, dass einige Unternehmen minderwertiges Öl mit Farbstoffen und anderen Chemikalien verändert hatten, um es als extra natives Olivenöl zu verkaufen. Dieser Skandal wirkte sich extrem negativ auf die Glaubwürdigkeit der gesamten italienischen Olivenölindustrie aus. Die italienische Finanzpolizei beschlagnahmte bei mehreren Razzien insgesamt 2000 Tonnen gefälschtes Olivenöl. Das Öl wurde im Wert von etwa 13 Millionen Euro fälschlicherweise als original italienisches Produkt verkauft. Dieser Skandal wirkte sich extrem negativ auf die Glaubwürdigkeit der gesamten italienischen Olivenölindustrie aus. © IMAGO Antibiotikum-Rückstände in brasilianischem Fleisch (2017): Brasilien, einer der größten Fleischexporteure der Welt, geriet in einen Skandal, als bekannt wurde, dass Unternehmen verdorbenes Fleisch mit chemischen Zusätzen maskierten und die Grenzwerte für Antibiotika-Rückstände weit überschritten wurden. Antibiotikum-Rückstände in brasilianischem Fleisch (2017): Brasilien, einer der größten Fleischexporteure der Welt, geriet in einen Skandal, als bekannt wurde, dass Unternehmen verdorbenes Fleisch mit chemischen Zusätzen maskierten und die Grenzwerte für Antibiotika-Rückstände weit überschritten wurden. © IMAGO Ein Arbeiter liefert am 20.03.2017 in Brasilia (Brasilien) eine Rinderhälfte an eine Metzgerei aus. Wegen eines Gammelfleischskandals in Brasilien hat die Europäische Union einen Importstopp für Ware aus den betroffenen Unternehmen verhängt In den Skandal waren 21 brasilianische Fleisch- und Wurstfirmen verwickelt. Die Europäische Union verhängte einen Importstopp für die Ware aus den betroffenen Unternehmen. © Eraldo Peres/AP/dpa Fipronil-Skandal (2017): In diesem Fall wurden Eier mit dem Insektizid Fipronil belastet. Das Insektizid war in einer Reinigungslösung für Geflügelställe verwendet worden. Der Skandal führte zu einem großen Rückruf von Eiern und zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden für die betroffenen Betriebe. Fipronil-Skandal (2017): In diesem Fall wurden Eier mit dem Insektizid Fipronil belastet. Das Insektizid war in einer Reinigungslösung für Geflügelställe verwendet worden. © IMAGO Haufen von Eierschachteln, Berlin, 25.07.2017 Zahlreiche Unternehmen – von Rewe und Penny bis Lidl und Aldi – hatten vorsorglich Eier aus dem Sortiment genommen. Neu gelieferte Eier wurden auf Fipronil getestet. Der Skandal führte außerdem zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden für die betroffenen Betriebe. © Pond5 Images/IMAGO Listerien-Skandal bei Wurstwaren (2018): Es wurden Produkte verschiedener Wursthersteller, darunter der inzwischen geschlossene Betrieb Wilke, mit Listerien kontaminiert. Listerien sind Bakterien, die zu schweren Krankheiten führen können, insbesondere bei älteren Menschen, Schwangeren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem. In Deutschland sind drei Menschen nach dem Verzehr gestorben und mehrere Dutzend erkrankt. Listerien-Skandal bei Wurstwaren (2018): Produkte verschiedener Wursthersteller, darunter der inzwischen geschlossene Betrieb Wilke, waren mit Listerien kontaminiert. © Olaf Döring/IMAGO Elektronenmikroskopische Aufnahmen von Listerien (Listeria monocytogenes) auf der Oberfläche einer dendritischen Zelle. Gelb markierte Bakterien haben sich angeheftet, rot markierte dringen gerade ein. Das Bakterium Listerien kann bei gesunden Menschen grippeähnliche Symptome hervorrufen, jedoch kann es auch zu einer tödlichen Gefahr werden, insbesondere für Menschen mit schwachem Immunsystem, Schwangere und Kleinkinder. In Deutschland sind drei Menschen nach dem Verzehr gestorben und mehrere Dutzend erkrankt. © Manfred Rohde/Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung/dpa Haferflocken in menschlicher männlicher Hand, 11.12.2024 Glyphosat-Rückstände in Getreideprodukten (2019): Glyphosat, ein weit verbreitetes Herbizid, wurde in verschiedenen Getreideprodukten, einschließlich Haferflocken und Müslis, gefunden. © LUNAMARINA/imagebroker/IMAGO Glyphosat-Rückstände in Getreideprodukten (2019): Glyphosat, ein weit verbreitetes Herbizid, wurde in verschiedenen Getreideprodukten, einschließlich Haferflocken und Müslis, gefunden. Dies führte zu Besorgnis über potenzielle gesundheitliche Auswirkungen und zu einer Debatte über die Verwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft. Der Skandal führte zu Besorgnis über potenzielle gesundheitliche Auswirkungen und zu einer Debatte über die Verwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft. © FrankHoermann/Sven Simon/IMAGO Die Verbraucherinnen und Verbraucher können die gekaufte Ware in ihrem Markt zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Die Vorlage eins Kassenzettels ist dafür nicht notwendig. Auch dieses Bio-Produkt von Edeka musste aus dem Verkaufsraum in zahlreichen Bundesländern entfernt werden. (sthe)
Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
Rubriklistenbild: © Aerzener Brot und und Kuchen GmbH