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Dieses Gemüse ist sehr praktisch und schmeckt angenehm mild: Der mehrjährige Ewige Kohl lässt sich buschig oder als „Baum“ kultivieren und fast das ganze Jahr beernten.
Ewiger Kohl unterscheidet sich deutlich von den üblichen Kohlsorten: Er kann bis zu zehn Jahre alt werden, bevor man ihn über Stecklinge verjüngen sollte. Wenn man die Pflanze am Stock hochbindet und von der Seite erntet, kann er über einen Meter hoch als „Bäumchen“ wachsen. So benötigt er auch weniger Raum als manch anderes Gemüse – praktisch, wenn man nur einen kleinen Garten oder Balkon hat. Da er sich Blatt für Blatt pflücken lässt, ist er auch für kleine Haushalte perfekt geeignet. Doch als Starkzehrer hat auch der Ewige Kohl bestimmte Pflegeansprüche.
Wie sich der winterharte Ewige Kohl anbauen lässt
Ewiger Kohl (Brassica oleracea var. ramosa oder var. acephala), auch Ewiger Baumkohl oder Strauchkohl genannt, ist winterhart und verträgt Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius. Im Herbst beginnt die Haupternte des Kohls, der sich ähnlich wie Spitzkohl, Spinat und Wirsing sehr vielseitig zubereiten lässt. Auch über den Winter kann gepflückt werden, ebenso wie vom Frühjahr bis zum Sommer, wenn der Ewige Kohl erneut einen Wachstumsschub bekommt.
Für den Anbau von Ewigem Kohl sind folgende Punkte wichtig:
- Pflanzung: Ewiger Kohl wird nicht über Samen, sondern im zeitigen Frühjahr über Teilung oder Stecklinge vermehrt. Er lässt sich platzsparend im Topf, im Hochbeet und im Freiland anbauen.
- Standort: sonnig bis halbschattig
- Düngen: Ewiger Kohl zählt wie Tomaten oder Zucchini zu den Starkzehrern und benötigt viele Nährstoffe wie Kompost oder organischen Dünger.
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Um an Pflanzen des Ewigen Kohls zu kommen, wird man am ehesten in Staudengärtnereien, auf Gemüsemärkten und natürlich im Online-Versandhandel fündig.
Rubriklistenbild: © Manfred Ruckszio/Imago

