Pflegeleicht

Zimmerpflanze für Anfänger: Bei der Grünlilie kann nichts schiefgehen

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Sie haben das Gefühl, Ihnen fehlt der grüne Daumen? Vielleicht braucht es für den Anfang einfach eine pflegeleichte Zimmerpflanze – so wie die Grünlilie.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass aus dem zarten Grün nichts wird und es welk wird. Das kann oft an einer nachlässigen oder falschen Pflege liegen – weshalb sich viele Hobbygärtner lieber auf genügsame Pflanzen konzentrieren. Wunderbar dafür geeignet ist die Grünlilie (Chlorophytum comosum). Sie verfügt über einen dichten Blattschopf, der sich auch in Blumenampeln gut macht.

Vier Gründe, warum die Grünlilie so pflegeleicht ist

Die Grünlilie braucht nur wenig Pflege.
  1. Gießen: Bei der Grünlilie genügt es, wenn Sie sie etwa ein- bis zweimal die Woche gießen. Dank ihrer Speicherwurzeln kommt sie auch mal damit zurecht, wenn das Bewässern vergessen wurde – nur Staunässe sollten Sie vermeiden. Wenn Sie die Pflanze in den Wintermonaten an einen kühleren Platz stellen, braucht sie sogar noch weniger Wasser.
  2. Zurückschneiden: Ein regelmäßiger Rückschnitt ist bei der Grünlilie kein Muss. Sie gedeiht auch prächtig, wenn sie nicht gestutzt wird. Wer mag, kann allerdings verwelkte Blütenstände oder die Blütenschäfte mit den Kindeln abschneiden, wenn sie zu viel Platz einnehmen. Mit Kindeln sind vollständige kleine Pflanzen gemeint, die sich an der Mutterpflanze bilden und die zur Vermehrung genutzt werden können.
  3. Geringe Schädlingsgefahr: Die Grünlilie gilt als robust gegenüber Schädlingen. Ganz gefeit ist sie jedoch nicht, so können zum Beispiel Blattläuse auftreten, wenn die Pflanze im Winter zu warm steht oder zu viel mit Stickstoff gedüngt wird.
  4. Düngen: Was das Düngen angeht, so ist die Grünlilie recht unkompliziert. Während der Wachstumsperiode von April bis Oktober sollte dem Gießwasser etwa alle zwei bis vier Wochen ein Flüssigdünger beigegeben werden. Im Winter genügt eine Düngung alle vier bis sechs Wochen.

Zimmerpflanzen für Anfänger: Zehn Exemplare, die wirklich pflegeleicht sind

Ein Mann nimmt eine Glücksfeder aus dem Wasserbad
Wenn der Name mal kein Omen ist: Die Glücksfeder benötigt nicht viel Licht und nur selten Wasser. © Westend61/Imago
Ein Glücksbambus von oben fotografiert
Der Glücksbambus ist so pflegeleicht, dass er nicht einmal Erde benötigt – Wasser reicht auch. © agefotostock/Imago
Ein Elefantenfuß steht vor einer Gardine.
Der dicke Stamm des Elefantenfußes speichert Wasser – daher bloß nicht zu viel gießen. Nur ein sonniges Plätzchen wäre schön. © agefotostock/Imago
Eine Frau macht draußen ein Selfie mit sich und einem Bogenhanf im Arm
Der Klassiker unter den Pflegeleichten: Der Bogenhanf sieht schick aus und kann im Sommer sogar draußen stehen. © Westend61/Imago
Eine Yuccapalme vor einem Sofa mit Kissen
Die Yuccapalme oder Palmlilie mag keine nassen Füße, ist sonst aber sehr robust. © agefotostock/Imago
Eine hängende Grünlilie mit Ablegern
Selbst wenn die Grünlilie eingehen sollte, hat man ruckzuck neue Ableger gemacht. © Leemage/Imago
Eine Hand streicht über ein Monsterablatt
Auch große Zimmerpflanzen wie das Fensterblatt (Monstera) können sehr pflegeleicht sein. © Cavan Images/Imago
Ein üppig weiß blühender Osterkaktus
Und er blüht, blüht, blüht. Aber dafür sollte man den Osterkaktus im Winter in Ruhe lassen. © Panthermedia/Imago
Eine Frau pflanzt ein Einblatt ein
Heller oder schattiger Standort: egal. Aber ein regelmäßiges Besprühen des Einblatts mit kalkarmen Wasser wäre schön. © Westend61/Imago
Ein kleiner Geldbaum in Nahaufnahme
Als Sukkulente benötigt der Geldbaum kaum Wasser. Aber dafür etwas mehr Licht. © agefotostock/Imago

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Damit die Grünlilie wunderbar gedeihen kann und pflegeleicht bleibt, wie sie sein soll, ist ein optimaler Standort wichtig. Achten Sie darauf, dass die Pflanze einen hellen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung hat und nicht trockener Heizungsluft ausgesetzt ist. Dann haben Schädlinge auch kaum eine Chance.

Rubriklistenbild: © Irina Heß/Imago

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