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Trockenheit, Hitze, Schädlinge: Wird Ihr Garten den Klimawandel überleben? Einige Pflanzen stehen vor großen Herausforderungen, aber es gibt robuste Alternativen.
Der Klimawandel stellt Gartenliebhaber vor neue Herausforderungen, in Deutschland wird es vor allem heißer und trockener. Während sich das Klima verändert, müssen wir uns darauf einstellen, dass einige unserer geliebten Gartenpflanzen Schwierigkeiten haben werden, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Hier finden Sie sieben Pflanzen vor, die als Verlierer des Klimawandels gelten und in den nächsten Jahren zu kämpfen haben könnten. Erfahren Sie, welche Pflanzen dies sind und welche Alternativen Sie in Betracht ziehen können.
Für welche Gartenpflanzen sind Hitze und Trockenheit existenzbedrohend?
Natürlich gibt es noch viel mehr Pflanzen im Garten, die in Zukunft Probleme mit dem heimischen Klima bekommen, aber die folgenden werden sich voraussichtlich besonders schwertun:
1. Rhododendron
Rhododendren lieben kühlere Temperaturen um die 20 Grad, eine höhere Luftfeuchtigkeit und einen sauren Boden. Durch den Klimawandel werden die Winter milder, was zu einem verminderten Kältereiz führen kann. Zudem leiden sie unter Trockenheit des Bodens. Alternativen sind die Japanische Zierquitte oder Berberitzen.
2. Hortensie (Hydrangea)
Hortensien leiden unter längeren Trockenperioden und intensiveren Hitzewellen. Das führt zu einer verminderten Blüte und kann die Pflanzen insgesamt schwächen. Alternativen sind zum Beispiel Blütensträucher wie der Sommerflieder oder Wolliger Schneeball.
3. Buchsbaum (Buxus)
Der Buchsbaum ist eine sehr durstige Pflanze und an ein kühleres und feuchteres Klima angepasst, was ihn anfällig für die zunehmenden Hitzeperioden und Trockenheit macht. Zudem breiten sich Schädlinge wie der Buchsbaumzünsler bei höheren Temperaturen schneller aus. Alternativen sind beispielsweise Eiben oder Lorbeer.
4. Phlox (Phlox paniculata)
Hochwüchsige Phloxarten werden es künftig nicht so leicht haben: Die Pflanze bevorzugt gemäßigte Klimazonen mit ausreichender Feuchtigkeit, da sie viel Wasser benötigt. Bei anhaltender Hitze und Trockenheit kann Phlox gestresst und seine Blüte beeinträchtigt werden. Alternativen sind abgesehen von eher niedrigen Phloxarten Steppensalbei oder Lavendel.
5. Rasen
Trockenere Sommer und häufigere Hitzewellen stellen Rasenflächen vor große Herausforderungen. Die traditionellen Rasensorten können schnell austrocknen und braun werden. Alternativen sind trockenheitsresistente Gräser wie zum Beispiel Rutenhirse oder Schwingel. Auch viele Bodendecker kommen mit Sonne und Hitze gut zurecht und sorgen für eine Beschattung des Bodens.
6. Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)
Da hilft alle Beliebtheit als Hecke oder Solitärstrauch nichts: Der Kirschlorbeer ist an ein gemäßigtes Klima angepasst und verträgt keine starken Temperaturschwankungen. Trockenperioden können zu Problemen führen, und er ist anfällig für Schädlinge wie die Kirschessigfliege. Alternativen sind zum Beispiel der viel bienenfreundlichere Liguster oder Portugiesischer Lorbeer.
7. Astilbe oder Prachtspiere
Astilben bevorzugen normalerweise feuchte Böden und vertragen anhaltende Trockenheit nicht gut – im Halbschatten oder sogar Schatten fühlen sie sich wohl, aber das allein reicht nicht. Bei zunehmender Hitze und Trockenheit können Astilben gestresst werden und eine verringerte Blüte zeigen oder sogar absterben. Stattdessen kann man auch Waldsteinien oder Wolfsmilch pflanzen.
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Der Klimawandel bringt Veränderungen mit sich, die auch unseren Garten beeinflussen. Während einige Pflanzen mit den neuen Bedingungen zurechtkommen können, werden andere, die an ein gemäßigtes Klima angepasst sind, vor Herausforderungen stehen. Es ist ratsam, sich auf diese Veränderungen einzustellen und Pflanzen auszuwählen, die besser an wärmere und trockenere Bedingungen angepasst sind. Indem Sie Alternativen zu den genannten Pflanzen in Betracht ziehen, können Sie Ihren Garten auch in Zeiten des Klimawandels blühend und gesund halten.
Dieser Text wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.
Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

