VonNatalie Hull-Deichselschließen
Fußpilz wird durch Pilze verursacht und ist sehr ansteckend. Hat man sich den Erreger erstmal eingefangen, helfen bestimmte Mittel, um die Beschwerden zu lindern.
Juckreiz, Rötung, schmerzhafte kleine Risse in der Haut, insbesondere zwischen den Zehen – Beschwerden, die auf einen Fußpilz hindeuten können. Auch auf den Fußsohlen und an den Seiten der Füße kann sich der Erreger ansiedeln. Zeigen sich Anzeichen von Fußpilz, sollten die Symptome am besten von einem Hautarzt abgeklärt werden und eine mögliche Behandlung in die Wege geleitet werden. Ein unbehandelter Fußpilz kann sich auf die Nägel ausbreiten – und Nagelpilz ist weitaus hartnäckiger und die Therapie langwieriger.
Bemerken Sie Symptome von Fußpilz, sollten Sie einen Arzt aufsuchen
Der Fußpilz ist die häufigste Pilzerkrankung (Mykose), die beim Menschen auftritt und wird meist durch Fadenpilze, sogenannte Dermatophyte – vor allem Trichophyton rubrum und Trichophyton mentagrophytes – verursacht. Typische Symptome sind Juckreiz, Rötung, Schuppung und Brennen zwischen den Zehen und an den Fußsohlen. In einigen Fällen können sich auch Blasen bilden und Hautrötungen und unangenehmer Geruch auftreten. Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, ist es wichtig, so bald wie möglich mit der Behandlung zu beginnen, um die Ausbreitung des Pilzes zu stoppen.
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Ein Facharzt wird zunächst eine ausführliche Diagnostik durchführen, indem von betroffenen Stellen am Fuß eine Hautprobe gewonnen wird, um zu überprüfen, ob tatsächlich Fußpilz vorliegt. Kann die Diagnose gestellt werden, wird eine gezielte Therapie eingeleitet.
Behandlung von Fußpilz richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung
Möglichkeiten der Behandlung sind:
- Bei trockener Haut: Antipilzmittel (Antimykotika) in Form von Cremes oder Gels
- Bei schwitzenden Füßen: Sprays, Lösungen oder Puder
- Bei fortgeschrittenem Fußpilz: Medikamente in Tablettenform
- Bei zusätzlicher Entzündung am Fuß: Einnahme von Antibiotikum wird erforderlich
Die Behandlung von Fußpilz kann je nach Schweregrad der Infektion und individuellen Bedürfnissen variieren. In leichten Fällen helfen bereits rezeptfreie Medikamente. Bei schwereren Infektionen oder wenn die Infektion sich auf die Nägel ausgebreitet hat, müssen häufig verschreibungspflichtige Präparate zum Einsatz kommen.
Tipp: Zur Linderung des Juckreizes bedingt durch Fußpilz kann ein Fußbad mit Eichenrinden Erleichterung bringen, so NDR Gesundheit. Die Rinde enthält Inhaltsstoffe wie Triterpene und Gerbstoffe (Tannin), die antibakteriell und entzündungshemmend wirken.
Fußpilz vorbeugen
Die Vorbeugung von Fußpilz beginnt mit der regelmäßigen Fußpflege. Gerade bei trockenen Füßen kann es eher zu kleinen Verletzungen und Rissen in der Haut kommen – eine Eintrittspforte für krankmachende Keime. Ist man dann noch barfuß unterwegs, gerade im Schwimmbad, Fitnessstudio, in einer öffentlichen Umkleidekabine und Hotelzimmern, ist die Gefahr groß, sich mit möglichen Erregern anzustecken.
Um eine Infektion zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Füße täglich zu waschen sowie gründlich abzutrocknen – insbesondere in den Zehenzwischenräumen. Handtücher und Bettwäsche sollten regelmäßig gewechselt und bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden. Tragen Sie eher atmungsaktive Schuhe, in denen die Füße ausreichend Platz haben.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.
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