Beliebtes Gemüse

Wegen Hitze können Hokkaido-Kürbisse vielerorts jetzt schon geerntet werden

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Kürbisse sind ein klassisches Herbstgemüse? Nicht unbedingt, denn viele Sonnenstunden und genügend Niederschlag führen dazu, dass sie jetzt schon reifen.

Kürbisse verbindet man wie fallende, orangefarbene Blätter unweigerlich mit dem Herbst. Doch Sorten wie der Hokkaido sind vielerorts schon früher reif, da es bislang ausreichend Wuchstage gab. Das sollten Sie bei der Ernte des Gemüses beachten.

Hokkaido ist reif, wenn der Stiel sich braun verfärbt

Kürbisse sind vielerorts jetzt schon bereit zur Ernte.

Kürbisse sind der Hit auf dem Teller. Ob als Ragout, gefüllt mit Hackfleisch oder sogar roh – das Gemüse, das eng mit der Zucchini verwandt ist, gehört zum Herbst wie der Spargel zum Frühling. Doch viele Sorten können auch schon im August geerntet werden. Denn wie Gartenjournal berichtet, kann sich der Erntezeitpunkt je nach Witterung nach vorne verschieben.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

Laut The Handyman gibt es drei Anzeichen dafür, dass ein Kürbis reif ist:

  • Klopfprobe: Hört sich der Kürbis hohl an, ist das ein Zeichen, dass der Kürbis erntereif ist.
  • Schale: Ist die Schale hart und lässt sich mit dem Fingernagel nicht mehr verletzen, kann der Kürbis ebenfalls geerntet werden.
  • Stiel: Je brauner und verholzter der Stiel ist, desto reifer ist er.

Ansonsten ist der Aussaatzeitpunkt ein guter Hinweis: Die Richtlinie besagt, dass ein Kürbis drei bis vier Monate nach Aussaat geerntet werden kann.

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Kann ein Kürbis giftig sein?

Je später es im Jahr wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr Niederschlag geben wird. Jedoch kann starker Regen oder Hagel den Früchten normalerweise nicht viel anhaben, da die großen Blätter als Schutz dienen. Die Blätter können sogar gegessen werden.

Dass ein Kürbis giftig ist, kommt in der Regel nicht vor. Dazu müssten Sie entweder die Samen von Zierkürbis verwenden oder minderwertige Samen verwenden. Bei Qualitätsamen ist der Kürbis jedoch genießbar, wie The Handyman berichtet.

Rubriklistenbild: © Norman Krauss/Imago

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