Emotionale Reaktionen

Der letzte Drift: Finales Video von Ken Block (†, 55) rührt die Fans zu Tränen

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Im Januar 2023 verunglückte Driftlegende Ken Block tödlich. Nun kehrt der Ausnahme-Fahrer noch ein letztes Mal auf die Bildschirme zurück – und löst damit große Emotionen aus.

Es war ein Schock für alle Motorsport Fans: Im Januar 2023 verunglückte die Rallye- und Drift-Legende Ken Block im Alter von 55 Jahren bei einem Unfall mit einem Schneemobil tödlich. Vielen war der Lenkrad-Akrobat vor allem durch seine Gymkhana-Videos bekannt: Clips, in denen er mit hochmotorisierten Autos extrem spektakuläre Stunts hinlegte. Zuletzt hatte sich Block mit Audi zusammengetan – die Ingolstädter hatten ihm ein ganz spezielles E-Auto zurechtgeschneidert: den S1 Hoonitron. Mit dem Wagen zeigte er sein Können kurz darauf mit einer waghalsigen Fahrt durch die Zockermetropole Las Vegas. Viele dachten, es wäre sein letztes Video gewesen. Doch nun kehrt Ken Block noch einmal zurück.

Auf einen letzten Drift: Das finale Elektrikhana-Video von Ken Block (†, 55) rührt viele Fans zu Tränen.

Finales Elektrikhana-Video von Ken Block (†, 55) spielt in Mexico City

In seinem finalen Elektrikhana-Video (weiter unten zu finden) ist Ken Block in Mexico City unterwegs. Natürlich enttäuscht er auch diesmal seine Fans nicht. Wie viele Sätze Reifen bei den Aufnahmen in Rauch aufgingen, ist nicht bekannt – doch angesichts der extremen Drifts und Rauchwolken dürften es nicht wenige gewesen sein. Doch so sehr das fahrerische Können von Ken Block in dem Video beeindruckt – viele Zuschauer bewegt der Clip vor allem, weil man die Rallye-Legende ein letztes Mal ganz nah erlebt: man hört ihn noch einmal über Funk sprechen, ein letztes Mal lachen.

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„Was für ein großartiger Abschied“: Ken-Block-Fans begeistert und gerührt

Vor allem der emotionale Zusammenschnitt aus den Gymkhana-Videos der zurückliegenden Jahre am Ende des Clips rührt viele Fans zu Tränen. Unter dem YouTube-Video sammelten sich schnell tausende Kommentare an, in denen Fans sich verabschieden und versuchen, ihre Gefühle beim Anschauen zu beschreiben:

  • „Ich lüge nicht, wenn ich sage, das war schwer anzusehen – aber auf eine positive Weise.“
  • „Was für ein großartiger Abschied für Ken. Er wird nie vergessen werden.“
  • „Eine krasse Fahrt vom krassesten Fahrer aller Zeiten.“
  • „Und die Leute behaupten, dass man in einem Elektroauto keinen Spaß haben kann.“
  • „Es ist so unwirklich, dies nach seinem Tod zu sehen.“
  • „Wir haben heute alle zusammen eine Träne vergossen, aber wir konnten auch alle ein weiteres Lächeln mit Ken teilen.“
  • „Ein tolles Video. Er lebt in unseren Herzen und Erinnerungen weiter, wir vermissen ihn sehr.“
  • „Mann, was für eine Legende. Seine Fähigkeiten sind unübertroffen.“
  • „Es ist wirklich schwer, sich das unter Tränen anzusehen – er hat kaum das Stadion verlassen und ich kann nichts mehr sehen.“

Die schönsten Autos aller Zeiten: Zehn Exemplare, die uns faszinieren

Ein Porsche 928
Platz 10 – Porsche 928: Wie bitte? Ausgerechnet der 928 hat es in unsere Top 10 geschafft? Ja. Auch, wenn dem Gran Turismo aus Zuffenhausen nie das gelang, wozu er eigentlich entwickelt worden war – nämlich, eines Tages den 911er zu ersetzen. Ab 1977 wurde der 928 mit V8-Frontmotor in Transaxle-Bauweise produziert, 1995 war schon wieder Schluss. Das Design war dennoch ein großer Wurf – auch, wenn man darüber streiten kann, wie der 928 mit aufgeklappten Scheinwerfern aussieht. Uns gefällt vor allem das Heck – allerdings in der Vor-Facelift-Version mit den vertikalen Rückleuchten. © agefotostock/Imago
Ein Ferrari Enzo
Platz 9 – Ferrari Enzo Ferrari: In einer Auflistung der schönsten Autos darf natürlich auch ein Ferrari nicht fehlen. Wir haben uns für den zwischen 2002 und 2004 gebauten Supersportwagen entschieden, der nach dem Firmengründer Enzo Ferrari benannt wurde. 399 Exemplare des V12-Boliden wurden produziert – und waren ab etwa 660.000 Euro zu haben. Doch selbst wer so viel Geld parat hatte, ging möglicherweise leer aus – denn der Enzo wurde nur an ausgewählte Kunden verkauft. © Heritage Images/Imago
Ein BMW 507
Platz 8 – BMW 507: Im Jahr 1955 präsentierte BMW auf der IAA in Frankfurt den zweisitzigen Roadster 507. Der von Graf von Goertz designte Sportwagen wurde nur 252 Mal gebaut. Tatsächlich erinnerte man sich bei BMW Ende der 1990er-Jahre wieder an diesen Design-Ikone – und lehnte die Gestaltung des Z8 daran an. © Heritage Images/Imago
Ein Audi R8
Platz 7 — Audi R8: Was war das für ein Paukenschlag: Mitte der 2000er-Jahre präsentierte die Marke Audi mit dem R8 einen eigenen Supersportwagen. Und was für einen! Der designtechnisch gelungene Sportler zahlte viel auf das Image der Ingolstädter Marke ein, die lange Zeit als bieder galt – ganz im Gegensatz zu heute. Charakteristisch sind vor allem die Sideblades des R8, die sich zumeist von der Wagenfarbe abheben. © Martin Vogt/Imago
Ein Ford Mustang der ersten Generation
Platz 6 – Ford Mustang: Auch ein klassischer US-Sportwagen hat es in unsere Top 10 geschafft – wir haben uns für die erste Generation des „Pony Cars“ entschieden. Der ab 1964 gebaute Ford Mustang war von Anfang an ein großer Erfolg – was auch mit seinem für damalige Verhältnisse moderaten Preis zu tun hatte. Mittlerweile trägt mit dem Mustang Mach E auch ein Elektro-SUV den legendären Namen – eine Entscheidung, die nicht bei allen Mustang-Fans gut ankam. © Zoonar/Imago
Ein BMW 7er (E38)
Platz 5 – BMW 7er (E38): In Ranglisten der schönsten Autos tauchen zumeist Sportwagen auf – doch es gibt auch schicke Limousinen: Im Jahr 1994 kam die dritte Generation der 7er-Baureihe von BMW auf den Markt – knapp 330.000 Exemplare wurden bis Sommer 2001 gebaut. Oft tragen Limousinen der Oberklasse ziemlich dick auf – doch dieser Münchner überzeugte durch sein schlichtes und extrem elegantes Design. © BMW
Ein Lamborghini Countach
Platz 4 – Lamborghini Countach: Flach, flacher, Countach. Mit dem Mittelmotor-Sportwagen trieb Lamborghini das Automobilddesign auf die Spitze. Bis heute ist der Countach mit seinen Scherentüren eine Ikone in Sachen Design. Produziert wurde er über einen ziemlich langen Zeitraum: von 1974 bis 1990. © Heritage Images/Imago
Ein McLaren F1
Platz 3 – McLaren F1: Superschnell – und wie wir finden, auch superschön: Der McLaren F1 gehört zu den spektakulärsten Supersportwagen der 1990-Jahre. Ein V12-Motor von BMW befeuerte den von 1993 bis 1997 gebauten McLaren auf eine Spitzengeschwindigkeit von rund 370 km/h. Schmetterlingstüren und die mittige Sitzposition gehören zu den Markenzeichen dieser Design-Legende. © Heritage Images/Imago
Ein Mercedes 300 SL
Platz 2 – Mercedes 300 SL: Weniger autoaffine Menschen können mit dem Kürzel W 198 nichts anfangen. Erklärt man aber, dass es sich dabei um „den mit den Flügeltüren“ handelt, haben sie meist doch ein Bild dieses klassisch schönen Sportwagen im Kopf, der nur von 1954 bis 1957 gebaut wurde. Ab 1957 bis 1963 wurde nur noch die Roadster-Variante hergestellt. Der W 198 war der darüber hinaus der schnellste Sportwagen seiner Zeit. Die Abkürzung „SL“ steht übrigens für „super-leicht“. © Heritage Images/Imago
Ein Jaguar E-Type
Platz 1 – Jaguar E-Type: Was für eine Silhouette! Den Jaguar E-Type, der im März 1961 auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, gab es auch als Roadster, doch die geschlossene Version ist unserer Meinung nach, noch deutlich schöner. Zu größeren Leinwand-Ehren kam der britische Sportwagen übrigens im Kultfilm „Harold and Maude“ – darin wird der E-Type allerdings in einen Leichenwagen umgebaut. © Heritage Images/Imago

Das letzte Ken-Block-Video: Für die Familie eine „Herzensangelegenheit“

Nach dem tödlichen Unfall hatte sich sein Team mit einem emotionalen Video von Ken Block verabschiedet. Zuvor hatte Blocks Tochter Lia rührende Worte an den verstorbenen Vater gerichtet. Dennoch sei es der Familie nun eine „Herzensangelegenheit“ gewesen, Elektrikhana 2 in Blocks Sinne fertigzustellen und zu veröffentlichen, teilte Audi mit. Für den zweiten Teil hatten die Ingolstädter noch ein spezielles Feature in den S1 Hoonigan integriert: In einer Szene ziehen Vorder- und Hinterachse in entgegengesetzte Richtungen und lassen den Wagen in einer gigantischen weißen Wolke verschwinden. Eine Szene ganz nach dem Geschmack der Fans – und auch ein Bild, mit dem viele Ken Block wohl gerne in Erinnerung behalten werden.

Rubriklistenbild: © Audi

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