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Können Tigermücken auch Corona übertragen? Expertin klärt auf

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Die gestreifte Asiatische Tigermücke kann gefährliche Krankheiten übertragen. Italienische Forschende analysierten, ob auch Covid-19 dazu zählt.

Die Asiatische Tigermücke – ihr wissenschaftlicher Name lautet Aedes albopictus – jagt vielen Menschen Angst ein. Denn sie gilt als Überträger von Dengue-Fieber, Chikungunya und Zika-Virus. Tatsächlich kann sie Krankheitserreger übertragen, allerdings nur, sofern das Insekt selbst Kontakt mit dem Erreger hatte.

Ursprünglich stammt das Insekt aus Asien, hat sich aber mittlerweile weltweit ausgebreitet – vor allem durch globalen Warenhandel. Der Klimawandel kommt ihr hier entgegen, denn tiefe Temperaturen über einen längeren Zeitraum lassen Tigermücken-Populationen sterben. Da kalte Winter in Deutschland immer häufiger ausbleiben, fühlt sich die Tigermücke auch hierzulande wohl. Das Umweltbundesamt gibt eine Einschätzung zu den Gefahren ab, die durch einen Tigermücken-Stich einhergehen können.

Tigermücken als „potenzielles Risiko für die menschliche Gesundheit in Deutschland“

„In Deutschland wird das Risiko einer Übertragung von Viren durch Ae. albopictus derzeit als gering erachtet, da die Anzahl von Virusträgern gering und das Vorkommen der Stechmücken begrenzt ist. Allerdings weisen die zunehmenden Nachweise der Asiatischen Tigermücke in Deutschland darauf hin, dass sich die Stechmücke auch hierzulande etablieren und ausbreiten kann“, heißt es vonseiten des Umweltbundesamts. Das Amt gibt keine positive Prognose ab: „Aufgrund der Tatsache, dass auch die Anzahl der importierten Dengue- und Chikungunyafälle massiv zugenommen haben, ist auch schon jetzt das Auftreten von Ae. albopictus als potenzielles Risiko für die menschliche Gesundheit in Deutschland einzustufen“.

Die Tigermücke ist in der Regel harmlos – sofern sie nicht mit Krankheitserregern infiziert ist.

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In Frankreich, Kroatien, Italien und Spanien war es in den vergangenen Jahren bereits wiederholt zur Ansteckung mit Krankheiten gekommen, die auf die Tigermücke zurückgeführt werden konnten. Dazu zählte Dengue- und Chikungunya-Fieber.

Können Mücken das Coronavirus übertragen?

Italienische Forschende kamen zu dem Ergebnis, dass die Asiatische Tigermücke kein Coronaviren-Überträger ist. In ihrer Studie, die im Fachjournal Parasites & Vectors erschienen ist, schreibt das Forscherteam um Claudia Fortuna vom Department of Infectious Diseases am Istituto Superiore di Sanità in Rom: „Dies ist die erste Studie, die zeigt, dass die in Europa am häufigsten vorkommenden Vektormückenarten SARS-CoV-2 nicht übertragen und dass Ae. albopictus nicht in der Lage ist, das Virus mechanisch durch Nahrungsaufnahme von einem positiven Wirt auf einen gesunden Wirt zu übertragen“.

Auch das Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich beruft sich auf die Studie und gibt bekannt: „Bis heute gibt es keine Hinweise auf eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Mücken“.

Die richtige Pflege je nach Hauttyp: Wie Sie trockene, fettige oder sensible Haut am besten versorgen

Junge Frau am Strand
Vor allem junge Menschen kämpfen oft mit fettiger Haut. Pickel und Mitesser sind bei diesem Hauttyp häufig, weil die Talg-Überproduktion zu einer Verstopfung der Poren führt. „Für Sie ist wichtig, dass Ihre Pflegeprodukte nicht zu reichhaltig sind. Das bedeutet, Ihre Haut benötigt Feuchtigkeit, aber nicht noch mehr Fett“, so eine Information des Hautarztzentrums Kiel. Die morgendliche und abendliche Reinigung sei ebenfalls wichtig, um die Haut vom überschüssigen Talg zu befreien. Waschschaum und eine leichte Creme mit Salizylsäure sowie ein Gesichtswasser würden sich aufgrund der antibakteriellen und entfettenden Wirkung besonders anbieten bei fettiger Haut.  © Stephan Klapszus/Imago
Frau blickt in Spiegel
Sensible Haut erkennen Sie daran, dass Sie besonders empfindlich auf äußere Reize wie heiße und kalte Luft reagiert. Auch Kontakt mit Duft- und Konservierungsstoffen hat häufig Hautirritationen wie Rötung zur Folge. Aggressive Peelings, Seife und andere reizende Waschsubstanzen sollten nicht verwendet werden, informiert das Hautarztzentrum Kiel auf seiner Website. „Ihre Haut braucht eine Pflege, die viel Feuchtigkeit enthält, sie nicht beschwert und bestenfalls frei von Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen ist“, heißt es weiter: „Eine leichte Tages- und Nachtpflege für empfindliche Haut reich völlig aus. Zum Reinigen sollten Sie ein mildes Waschgel ohne Peelingmaterialien verwenden“.  © Imago
Trockene Haut eincremen
In den meisten Fällen ist falsche Pflege die Ursache von zu trockener Haut. Wie die Krankenkasse AOK informiert, sollten Menschen mit trockener Haut auf langes, häufiges und heißes Duschen bzw. Baden verzichten, milde und rückfettende Reinigungsmittel verwenden und zu Feuchtigkeitscreme greifen. Trotz dieser Maßnahmen bleiben die Probleme bestehen? Dann könnte eine Hautkrankheit dahinter stecken, die behandelt werden muss.  © Imago
Frau trägt Lippenstift auf und schaut in den Spiegel
Trockene Wangen und zu Pickeln und Mitessern neigende T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) sind typische Merkmale der Mischhaut. Die Pflege dieser Haut sollte zweigeteilt werden: Die trockenen Stellen sollten nur mit Wasser oder sanften Reinigungsmitteln in Berührung kommen. Die fettigen Stellen können mit Substanzen gereinigt werden, die entfettend wirken, etwa Salizylsäure. „Sie können zudem zwei verschiedene Cremes verwenden: Eine für fettige Haut und eine für normale oder trockene Haut“, so eine Information des Hautarztzentrums Kiel.  © Aleksei Isachenko/Imago
Wegweiser zu einer Hautärztin in Luxemburg
Ihre Hautprobleme bleiben bestehen, obwohl Sie Ihre Pflegeroutine geändert haben? In dem Fall könnte es sein, dass Sie an einer Hautkrankheit leiden, die behandelt werden muss. Suchen Sie einen Hautarzt oder eine Hautärztin auf. Diese/r kann die richtige Diagnose stellen und je nach Befund die passende Therapie empfehlen.  © Sascha Steinach/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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