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„Preissteigerungen in historischem Ausmaß“: Kfz-Versicherung wird deutlich teurer

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Die Preise für Autoversicherungen werden laut einer Analyse im kommenden Jahr massiv teurer. Wer sparen will, hat eigentlich nur eine Möglichkeit.

Autofahren ist kein billiges Vergnügen – davon wissen auch schon Fahranfänger ein Lied zu singen. Bereits der Führerschein kann ordentlich ins Geld gehen. Und sich ohne Unterstützung selbst ein Auto zu ersparen, ist alles andere als einfach. Und mit dem Kaufpreis ist es noch lange nicht getan: Dazu kommen Wartung und Reparaturen, Sprit und Kfz-Steuer. Und natürlich die Versicherung fürs Auto. Die schlechte Nachricht: Diese soll im kommenden Jahr deutlich teurer werden.

16 Prozent teurer: Vor allem die Preise für Vollkasko-Versicherungen ziehen an

Laut einer Analyse des Vergleichsportals Verivox steigen die Preise für die Kfz-Versicherung 2024 um bis zu 16 Prozent im Vergleich zu 2023 an. Demzufolge werden Vollkasko-Versicherungen im günstigen Preissegment um 16 Prozent teurer, bei den Haftpflicht-Tarifen geht es um 12 Prozent, bei den Teilkasko-Tarifen um 11 Prozent nach oben. Und auch im Segment der mittleren Tarife, müssen Autofahrer mehr bezahlen: Bei der Vollkasko 13 Prozent mehr, bei der Haftpflicht 10 Prozent und bei der Teilkasko 8 Prozent.

Laut einer Analyse sollen die Preise für Kfz-Versicherung im Jahr 2024 deutlich ansteigen. (Symbolbild)

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„Wir erleben Preissteigerungen in historischem Ausmaß“, sagt Wolfgang Schütz, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. Für die Versicherer seien diese Prämienanpassungen dringend notwendig. Eine inflationsbedingte Verteuerung der Reparaturkosten und gestiegene Schadenquoten schickten die Sparte in diesem Jahr in tiefrote Zahlen. Auch wenn eine Versicherung nicht in jedem Fall für einen Schaden aufkommt, wie echo24.de berichtet.

Die zehn seltensten Autos der Welt – und was sie kosten

Das wertvollste Auto der Welt: Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé.
Uhlenhaut-Coupé: Teurer als der Mercedes 300 SLR Coupé, benannt nach dem Ingenieur und Daimler-Benz-Vorstand Rudolf Uhlenhaut, ist kein anderes Auto auf der Welt. Es erzielte bei einer Versteigerung 135 Millionen Euro. Ein weiteres Exemplar des für Autorennen konzipierten, aber nie eingesetzten 302-PS-Wagens von 1955 steht (ohne Motor) im Stuttgarter Mercedes-Museum. © Mercedes-Benz AG – Communicati
Ferrari 250 GTO
Ferrari 250 GTO: Gerade mal 39 dieser Rennwagen wurden von 1962 bis 1964 produziert. Damals kostete das Coupe mit 301 PS starkem V12-Motor 18.000 US-Dollar – vor einigen Jahren erzielte ein von Stirling Moss pilotiertes Exemplar bei einer Auktion über 38 Millionen Dollar. Ein anderer Wagen soll sogar für 70 Millionen Dollar privat verkauft worden sein. © Simon West/Imago
Aston Martin DB4 GT Zagato
Aston Martin DB4 GT Zagato: 20 Exemplare der leichteren und verbesserten Version des normalen DB4 wurden Anfang produzierte Aston Martin Anfang der 60er-Jahre. Eines der 314 PS starken Coupés mit viel Alu-Teilen wurde vor Kurzem für 14,3 Millionen Dollar versteigert. © Ingo Wagner
Mercedes 300 SL Flügeltürer
Mercedes 300 SL Flügeltürer: 1.400 Coupés und 1.858 Roadster baute Mercedes von 1954 bis 1963 – die frühere, geschlossene Version mit den charakteristischen, nach oben schwingenden Türen ist also die rarere und auch höher gehandelte. Der bisherige Auktions-Höchstpreis des bis zu 240 PS starken Sechszylinder-Sportlers liegt bei 4,62 Millionen Dollar. © Oscar Gonzalez/Imago
Lamborghini Veneno
Lamborghini Veneno: Der (wie bei der VW-Tochter üblich) nach einem Kampfstier benannte Extremsportler wurde ab 2013 nur fünf mal gebaut. Die Leistung des V12-Motors ist mit 740 PS gar nicht mal besonders spektakulär, trotzdem fand der Roadster für die aufgerufenen 4,5 Millionen Dollar problemlos seine Käufer. © Lamborghini
Maybach Exelero
Maybach Exelero: 2005 war so einiges anders. Die Mercedes-Benz Group hieß noch DaimlerChrysler, Maybach agierte als eigenständige Marke – und baute für den Reifenhersteller Fulda diese Version der Luxus-Limousine mit 700 PS starkem V12-Motor. Gerüchten zufolge kaufte ein US-Rapper das Einzelstück, das immer mal in TV-Serien und Musik-Videos zu sehen war, für acht Millionen US-Dollar. © Mercedes-Benz
Jaguar XKSS
Jaguar XKSS: Nur 16 Exemplare dieses 237 PS leistenden Roadsters bauten die Briten 1956 und 1957. Hollywood-Star Steve McQueen erstand einen für vergleichsweise lächerliche 5.000 Dollar, der Wert dieses speziellen Exemplars wird heute auf 30 Millionen Dollar geschätzt. Schnäppchenjäger können den „Jag“ aber schon für 1,5 Millionen schießen. © Daniel Prest/Imago
Ferrari Testa Rossa
Ferrari 250 Testa Rossa: Der Rennwagen wurde 1957 bis 1961 in verschiedenen Varianten und mit bis zu 390 PS 34 mal gebaut. Der mittlerweile legendäre Name steht für die roten Zylinderköpfe. Das bislang teuerste Exemplar wurde für 39,8 Millionen US-Dollar versteigert. © epa ansa Benvenuti/Ho
BMW 507
BMW 507: Der ikonische Roadster von Designer Albrecht Graf von Goertz wurde 1956 bis 1959 nur 252 mal gefertigt. Mit 150 PS war er seinem direkten Konkurrenten, dem offenen Mercedes SL 300, zwar leistungsmäßig unterlegen, US-Stars wie Elvis Presley griffen trotzdem zu – sein Exemplar ist heute wieder in BMW-Besitz. Der Marktwert für gut gepflegte 507 liegt bei etwa zwei Millionen Dollar. © Imago
W Motors Lykan HyperSport
W Motors Lykan HyperSport: Der durch den Film „Furious 7“ bekannte, 792 PS starke Supersportler ist das einzige nicht europäische Auto dieser Liste – er stammt nämlich aus dem Libanon. Seit 2012 wurde er sieben mal gebaut, im Preis von 3,4 Millionen Dollar sind 420 Diamanten an den Scheinwerfern inbegriffen. © Ali Haider

Sparen durch Versicherungswechsel – Fristen müssen beachtet werden

Allerdings müssen Autobesitzer den Preissteigerungen nicht tatenlos zusehen: Sie können Preise vergleichen und gegebenenfalls zu einem anderen Kfz-Versicherungsanbieter wechseln. Wer umsatteln möchte, muss jedoch die geltenden Kündigungsfristen beachten – Stichtag ist in aller Regel der 30. November.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Eine Versicherungsrate setzt sich zahlreichen unterschiedlichen Komponenten zusammen: Jährlich werden Fahrzeuge beispielsweise in hinsichtlich der Typklassen neu bewertet – und auch der Zulassungsort spielt aufgrund der Einstufung in die Regionalklasse eine Rolle. Weitere Faktoren sind beispielsweise der sogenannte Schadenfreiheitsrabatt (es wird günstiger, je länger man unfallfrei fährt) oder auch die jährlich gefahrenen Kilometer.

Rubriklistenbild: © Frank Sorge/Imago

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