Hätten Sie’s gewusst?

Roter Punkt auf Verkehrszeichen: Diese Bedeutung steckt dahinter

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Auf der Autobahn ist oftmals ein roter Punkt zusehen. Doch nicht jeder Autofahrer kennt seine Bedeutung. Dabei kann er bei Stau sehr nützlich sein.

Wer in Deutschland Autofahren will, der braucht einen Führerschein. Der ist jedoch alles andere als günstig. Man sollte also meinen, dass in der Fahrschule aufgepasst wird. Doch der „Lappen“ garantiert keineswegs, dass die Verkehrsregeln perfekt beherrscht werden. Tatsächlich hat der ADAC erhebliche Kenntnislücken bei den Autofahrern identifiziert.

Selbst bei den Verkehrsschildern ist die korrekte Bedeutung nicht jedem bekannt. Ein Grund dafür: Manche Verkehrszeichen sehen wir im Alltag so gut wie nie. Dazu gehört auch die Kombination aus einem roten Punkt und einem schwarzen Pfeil auf weißem Grund. Entsprechend fragen sich viele Autofahrer, was dieses Schild bedeuten soll?

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Roter Punkt weist auf rote Route hin

So selten der rote Punkt auch ist, auf stark befahrenen Autobahn kann man ihn des Öfteren finden. Er weist nämlich auf die sogenannte „rote Route“ hin – eine voreingerichtete großräumige Bedarfsumleitung. Wenn Autofahrer der „roten Route“ folgen, finden sie den optimalen Weg von einer Autobahnausfahrt zur nächsten passenden Auffahrt in Richtung ihres Zielortes. Somit hat sie eine vergleichbare Aufgabe wie der allseits bekannte orangefarbene Pfeil oder der blaue Punkt.

Der rote Punkt soll Autofahrern bei der Orientierung helfen. (Montage)

Der rote Punkt dient den Autofahrern dabei als Orientierungshilfe und ist daher in der Regel an unübersichtlichen Stellen zu finden. Er markiert den Weg der Umleitung und wird daher häufig mit einem Richtungspfeil kombiniert. Allerdings sind die „roten Routen“ nicht jedem ein Begriff. Aus diesem Grund wird im Radio gegebenenfalls auf diese Umleitungen hingewiesen.

Autobahnen der Extreme: In Deutschland ist keine Strecke länger als die A7 – eine andere hört einfach auf

Autobahn A7 bei Hamburg.
Autobahn A7: Mit einer Länge von 962,2 Kilometern ist die A7 die mit Abstand längste Autobahn der Bundesrepublik und nach der Autovía 7 in Spanien auch die zweitlängste Fernstraße Europas. Die A7 führt von Flensburg-Handewitt bis ins südliche Bayern. Seit 2012 läuft der Ausbau der Schnellstraße auf acht Spuren.  © Lobeca/Imago
Stau auf der Autobahn A3 in der Nähe von Köln.
Autobahn A3: Mit 769 Kilometern Länge muss sich die Fernstraße der A7 knapp geschlagen geben. Dafür ist die A3 die meist befahrene Autobahn in Deutschland. Laut der Straßenverkehrszählung 2021 sind alleine zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und dem Dreieck Köln-Heumar täglich mehr als 166.000 Autos unterwegs. © NurPhoto/Imago
Die Autobahn A1 in Richtung Fehmarn
Autobahn A1: Mit 749 Kilometern Länge ist die A1 nur etwas kürzer als die A3. Dafür dürfte es sich wohl um eine der längsten Baustellen Deutschlands handeln. Im Vergleich zur A1 wirken die 14 Jahre Bauzeit des BER wie ein Augenzwinkern. Denn der erste Spatenstich für die Autobahn wurde 1934 getätigt. Fast 80 Jahre später klafft in der Eifel immer noch eine 25 Kilometer lange Lücke. Wann diese geschlossen wird ist unklar. © Panthermedia/Imago
Fahrzeuge sind auf der Autobahn 4 in Höhe des Rasthofes Frechen in Richtung Köln und Olpe unterwegs.
Autobahn A4: 583 Kilometer Länge reichen für Platz vier im Ranking der längsten Autobahnen. Doch die A4 zeichnet sich auch durch ein besonders hohes Nebelrisiko auf dem viel befahrenen Streckenabschnitt zwischen Aachen und Köln aus. Am 20. Dezember 1987 musste die Strecke nach dem Aufkommen einer Nebelbank mit Sichtweiten von weit unter 30 m erstmals voll gesperrt werden. Inzwischen wurde dort eine Nebelwarnanlage installiert. © Mangold/Imago
Vor der Ausfahrt Köln-Rodenkirchen hat sich auf der Autobahn A555 in Fahrtrichtung Köln ein erheblicher Stau gebildet.
Autobahn A555: Mit grade einmal 18 Kilometern Länge zählt die Fernstraße zwischen Köln und Bonn zu den kürzeren Strecken. Doch historisch ist die A555 von größter Bedeutung, denn es ist die erste und älteste Autobahn der Bundesrepublik. 1932 wurde die Schnellstraße vom damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer eingeweiht. Sie trägt bis heute zudem den Spitznamen Diplomatenrennbahn. © Future Iamge/Imago
Seitenstreifen eines A8-Teilstücks freigegeben.
Autobahn A831: Die mit Abstand kürzeste Fernstraße befindet sich in Baden-Württemberg und trägt die Bezeichnung A831. Sie ist grade einmal 2,3 Kilometer lang und besitzt fünf Ausfahrten. Die Autobahn startet und endet in Stuttgart.  © Marijan Murat/dpa
Frankfurter Kreuz der Autobahn A5.
Autobahn A5: Mit 440 Kilometern ist die A5 verhältnismäßig kurz. Dennoch ist eine der meist befahrenen Straßen Hessens. Künftig könnte sie auch eine von Deutschlands breitesten Autobahnen sein, denn in der Nähe von Frankfurt ist ein Ausbau auf zehn Spuren geplant. Das Projekt ist jedoch sehr umstritten. © Schöning/Imago
Baustelle A 49.
Autobahn A49: Ähnlich wie die A1 ist auch die A49 in Hessen noch im Bau. Zudem stellt sie den am seltensten befahrenen Autobahnabschnitt. Bei Ansbrach wurden im Rahmen der Straßenverkehrszählung 2021 grade einmal 819 Auto pro Tag gezählt.  © Uwe Zucchi/dpa
Stau auf der A114.
Autobahn A114: Auf dieser Fernstraße brauchten die Autofahrer bis zum Oktober 2022 starke Nerven. Satte 95 Prozent (15 von 16 Kilometern) der A114 Kilometer waren Baustelle. Inzwischen ist die Autobahn im Nordosten Berlins wieder komplett befahrbar. Überraschenderweise fielen die Baukosten sogar niedriger aus als zunächst geplant. © Soeren Stache/dpa
Kochertalbrücke der Autobahn A6 über das Kochertal.
Autobahn A6: Die A6 ist wohl eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen und das über die deutschen Grenzen hinaus. In dieses Ranking hat sie es aber nicht wegen ihrer Länge von 484 Kilometer geschafft, sondern wegen der Kochertalbrücke. Dabei handelt es sich nämlich um Deutschlands höchste Autobahnbrücke. In 185 Metern Höhe verläuft die A6 über 1,1 Kilometer durch das Kochertal. Damit ist sie 27 Meter höher als die Moseltalbrücke auf Platz zwei. © Arnulf Hettrich/Imago

Stau auf der Autobahn: Umfahren ist nicht immer sinnvoll

In vielen Fällen lohnt sich das Umfahren des Staus aber nicht, wie auch die Experten vom Automobil-Club Verkehr (ACV) betonen. So „kann sich ein Stau schneller wieder auflösen, als man denkt. Wenn man sich dazu entscheidet abzufahren, ist es oft ein Glücksspiel, ob man schneller ist oder nicht“. Zudem kann es auch auf den Alternativstrecken zu Stau kommen, denn diese werden auch anderen Autofahrern vorgeschlagen. Oftmals sind diese Straßen nicht für so viel Verkehr ausgelegt. Ein Stau löst sich dort also langsamer auf als auf der Autobahn.

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Grundsätzlich wird es erst aber einer Verzögerung von 30 Minuten empfohlen, den Stau zu umfahren. Insbesondere dann, wenn man noch weit hinter dem Stau ist und weiträumig ausweichen kann – etwa über eine rote Route.

Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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